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Neues von den PSV-Dauerleistern
Die Weihnachtsfeiertage haben etwas Ruhe in den
hektischen Alltag auch der PSV-Dauerleister gebracht. Irgendwie
bewegt sich jetzt aber die Leichtathletik-Gruppe wieder.
Einige Neuigkeiten in Kürze:
- 199 Mitglieder zählte die PSV-Leichtathletik-Abteilung
zum Jahresende.
- Jörn Harland und Virginie Wiegand haben ihren
Vereinskamerad Alfons Schmid im Bayerischen Wald in Grafenau besucht.
Bei idealen Schneeverhältnissen (100 cm Schneehöhe)
wurden auch einige gemeinsame Trainingsrunden gezogen.
- Christian Hoefs hat es beruflich nach New York
verschlagen. Die ruhige und gelassene Arbeitseinstellung der US-Amerikaner
imponiert Herrn Dr. jur. Im Central Park hat Christian etliche
Meilen gedreht und zuletzt sogar an einem 15 km Lauf teilgenommen.
Seine Achillessehnenprobleme gehören der Vergangenheit an.
- Den PSV-Neuzugang aus Aschaffenburg, Klaus Brantsch,
hält es nicht im verschneiden Deutschland. Bereits zwischen
den Jahren test er in Quarteira/Algarve die idealen portugiesischen
Trainingsbedingungen, bevor er Anfang Februar erneut an der Algarve
sich dem PSV-Trainingslager anschließen wird.
- Nach seinem Marathon in Mailand Anfang Dezember
hat sich ein weiterer Neuzugang des PSV, Thomas Weber, bereits
so weit erholt, dass er nun neue Pläne für das Jahr
2006 schmiedet. Thomas, der mit seiner Familie, Frau und Zwillingen
in Zagreb lebt, will es auf der Königsdisziplin, dem Marathon,
unter 2:30 Stunden bringen. Ende März wird die Familie Weber
die Verwandtschaft in Deutschland besuchen und da wird auch die
Deutsche Meisterschaft im Halbmarathon ein Thema sein. Bei einem
Halbmeter Schnee in der kroatischen Hauptstadt Zagreb tankt Thomas
nun kräftig Kraftausdauer.
- PSV-As Jürgen Austin-Kerl erholte sich zu
letzt schnell von seiner bei den deutschen Crossmeisterschaften
in Darmstadt erlitten Beinverletzung. Der Fünffamilienhaushalt
hat bis kurz vor Weihnachten fünf Tage in Holland so richtig
ausgespannt. Jetzt geht es mit neuem Elan an die kommenden familiären,
beruflichen und sportlichen Aufgaben. Gemeinsam werden Melanie
und Jürgen das alte Jahr beim Silvesterlauf in Vernewaldshausen
beschließen.
- Alex und Stefanie Merkel haben ein Haus im Meckenheim
erworben. In Sichtweite der Großeltern wird Timo behütet
aufwachsen. Vater Alex hat es endlich geschafft. Er ist nun von
Frankfurt/Oder zum Bundespolizeipräsidium Mitte versetzt
worden. Ein langer nervenaufreibender Kampf ging damit zu ende.
Das neue sportliche Ziel heißt für den DM-Vierten von
Regensburg nun die Teilnahme an der Polizeieuropameisterschaft
im Marathon in Istanbul. Aber auch Stefanie hat der Ergeiz gepackt.
Die Trainingseinheiten werden schon intensiver.
- Auch Monika Wöhleke wird mit ihrem Ehemann
Gisbert in Vernewaldshausen starten. Ich finde die familiäre
Situation und die gut organisierte Veranstaltung zum Jahresschluss
gelungen. Vielleicht schaffe ich es aber auch noch zum Schluss
in Kaufungen vorbeizuschauen, ließ die mehrfache
hessische Meisterin 2005 vernehmen.
- Das Jahresende rückt näher und der Kaufunger
Silvesterlauf um 14.30 Uhr an der Schule in Niederkaufungen gestartet,
wird traditionell den größten Teil der PSV-Familie
erleben. Diesmal sind winterliche Verhältnisse vorausgesagt,
die zur entsprechenden Stimmung beitragen werden. Aber auch der
ein oder andere Rückblick auf eine äußerst erfolgreiche
Saison 2005 wird in Kaufungen gestattet sein.
Winterliche Bedingungen in Ippinghausen
Ellen Weber, Andreas Fischer und Klaus Kropsch vorn
Der plötzliche Schneeeinbruch machte dem Namen
der Winterlaufserie in Ippinghausen alle Ehre. Infolge der plötzlichen
winterlichen Bedingungen auf den Straßen blieb so manches
Fahrzeug in der Garage. Dies mag die Ursache für die geringere
Beteilung gewesen sein. Erreichten bei der ersten Auflage im November
252 Ausdauersportler das Ziel, so genossen diesmal 197, darunter
neun PSVer, die anspruchsvollen Laufbedingungen und die ausgezeichnete
Organisation des rührigen TSV Ippinghausen.
Auf der 4 km Distanz wiederholte Ellen Weber ihren
Sieg von der Auftaktveranstaltung. Allerdings blieb sie mit 19:19
Minuten 40 Sekunden über ihrer damaligen Leistung. Die hessische
1500 Meisterin musste keinen großen Konkurrenzdruck aushalten,
umso erstaunlicher ihre Beurteilung: Bei diesen schwierigen
Bedingungen sind besonders die Kraftausdauerfähigkeiten gefragt.
Meine Trainingsanstrengungen werde ich erhöhen müssen!
Der aufstrebende 17jährige Till Ojciec konnte seinen Auftakterfolg
wegen einer Erkrankung nicht verteidigen Dies gelang aber in der
M 60 erneut deutlich dem deutsche Crossvizemeister Theo Hohmann.
Die 15 km entschied erneut der Baunataler Paul Skalski
nach 54:41 Minuten vor dem PSVer Markus Müller nach 56:06
Minuten. Nicht um den Sieg laufen wollte der 31jährige Andreas
Fischer, er baute diesen Lauf als Tempodauerlauf in sein Wintertraining
ein. Es war eine gute Abwechslung im Trainingsalltag. Die
schwierigen Laufverhältnisse passten in mein Trainingskonzept.
Ich bin auf dem richtigen Weg, blickte der Polizeioberkommissar
optimistisch auf die kommende Saison. Einmal mehr überzeugte
der 61jährige Klaus Kropsch als klarer Sieger in der M 60
mit fast fünf Minuten Vorsprung. Dies drücke er wie
folgt aus:Die Strecke liegt mir mittlerweile. Nach meinem
letztjährigen zweiten Gesamtplatz bin ich diesmal ganz auf
Sieg eingestellt.
Gegenüber der Novemberauflage benötigte
auch Rainer Jöhnk fast drei Minuten länger. Als neunter
der M 50 fand sich der Heilpraktiker im Mittelfeld des Gesamteinlaufes
wieder.
Das Familienduell der Wiegands hatte auch diesmal
Bestand. Opa Werner blieb nichts anderes übrig, als erneut
auf der Mittelstrecke seinem Enkel Louis den Vortritt zu lassen.
Nach 25:15 Minuten betrug die Differenz immerhin 35 Sekunden.
Für Louis bedeutet dies den fünften Platz bei den Schüler
C. Während Sohn und Vater Achim auf die 15 km Distanz auswich
und hier als Siebter der Klasse M 30 nach 1:03 Stunden einkam.
Sein Fazit: Heute habe ich es mir nicht leicht gemacht.
Die beinharte Strecke, für die die Witterungsbedingungen
verantwortlich waren, hat mir alles abverlangte. Im Hinblick auf
mein Ziel den Rother Ironman zu bewältigen, allerdings
eine gute Willensschulung!
Am vierten Advent hatte der Betrachter den Eindruck,
dass eine große Zufriedenheit bei den Akteuren herrschte,
denn man hatte die Voraussetzungen akzeptiert.
Oder hing dies auch mit der Adventszeit zusammen?
Jörn Harland siegt beim
Göttinger Cross! PSV-Team vorn!
Nasskalte Luft, knochenhart gefrorene Strecke und
ein großes Teilnehmerfeld waren die äußeren Zeichen
des zweiten Cross innerhalb der Göttinger Crossserie. Auf
der Mittelstrecke über 5 km stellte sich erstmals der PSV-Neuzugang
Klaus Brantsch den südniedersächsischen Gegnern. Der
Pinneberger Kellermann bestimmte auf der Mittelstrecke über
3 Runden das Wettkampfgeschehen. Der sich in einer Aufbauphase
befindliche Andreas Fischer lieferte den beiden einen erstaunlich
offensiven Kampf. In der zweiten Runde kam der Pinneberger dann
von den Kasselern weg. Er siegte schließlich mit ca. 40
m Vorsprung vor Brantsch und dem tapfer kämpfenden Fischer.
Bei den Frauen setzte sich Maureen Raabe (LG Göttingen vor
der 20jährigen PSVer Studentin Carolin Rieger durch Mir
fällt ein Stein vom Herz, nach langer Wegkampfpause, bin
ich äußerst zufrieden, resümierte die Lohfeldnerin
Neubeginn. Die Langstreckler über 10000 m mussten auf dem
1600 m Rundkurs sechs Runden zurücklegen. Sehr schnell bildete
sich eine sechsköpfige Gruppe, in der sich auch die drei
PSVer Jörn Harland, Oliver Degenhardt und Matthias Musick
befanden. Zur Streckenhälfte übernahm dann Harland das
Kommando, vergrößerte von Runde zu Runde seinen Vorsprung
und siegte schließlich überlegen nach 32:02 Minuten
mit ca. 120 m Vorsprung vor dem Sieger des ersten Crosslaufes,
dem Göttinger Schenker. Der amtierende Deutsche 3000 m Hallenseniorenmeister
Oliver Degenhardt lief als Sieger der M 35 und Gesamtvierter vor
dem 23jährigen Matthias Musick über die Ziellinie. Damit
gewann das PSV-Team auch deutlich die Teamwertung vor der LG Göttingen.
Das Fazit der drei beim Genießen eines in
Anbetracht der Witterung verdienten Glühweins, war dann auch
eindeutig: Das eingeschlagene Wintertraining zeigt seine
Wirkung. Wir sind auf dem richtigen Weg!
Veckerhagener Cross mit vier PSV-Erfolgen
Der zweite Lauf des Nordhessen Cross-Cup auf dem
bewährten Crosskurs in Veckerhagen sah 142 Athleten im Ziel.
Mit dabei zehn PSVer, die zeitgleich zum Göttinger Cross
an den Start gingen. Bei den Frauen spielten die grün-weißen
Ladies der W 45 auf der 4000 m Distanz eine ausgezeichnete Rolle.
Das hessenweit beste Trio dieser Altersklasse belegte hinter der
zwanzig Jahre jüngeren Gesamtsiegerin Yvonne Conrad die Platze
zwei, drei und sieben. Die Hessische Berg- und Crosslaufmeisterin
Monika Wöhleke spurtete nur ca. 90 m hinter der Siegerin
ins Ziel. Sie hatte das bessere Ende vor Astrid Bardenheuer, drei
Sekunden zurück, für sich. Astrid, nach ihrem erfolgreichen
Marathon in Essen und Monika nach einer langen strapaziösen
und erfolgreichen Saison haben mit diesem Lauf ihre Wintertrainingsvorbereitung
eingeläutet. Die Bronchien drückten gewaltig bei Ute
Fischenich, die nach ihrem Sieg im ersten Lauf diesmal zur Sicherheit
sich mit Platz sieben und als W 45 Dritte zufrieden gab. Ute war
unter ihrem Mädchennamen Saure in den achtziger Jahren eine
äußerst erfolgreiche Langstreckenathletin. Die zweifache
Mutter zog erstmals seit dieser Zeit wieder Spikes an. Im Ziel
äußerte sich die Ahnatalerin: Ich war heute aufgeregt,
wie zu meinen besten Zeiten. Im PSV-Team macht es mir viel Spaß
und den will ich auch bei den Wettkämpfen verspüren!
Im Alleingang entschieden die drei auch die Teamwertung der Frauen.
Auf der Langstrecke über 8000 m stellten sich im 41köpfigen
Läuferfeld die Oldies Dr. Thomas Reidick, Peter Orth und
Theo Hohmann dem Starter. Der Lauf wurde zu einer klaren Angelegenheit
des noch Jugendlichen Geronimo von Wartburg (LG Kreis Verden),
der mit 29:57 Minuten und 22 Sekunden Vorsprung vor dem Baunataler
Wennemacher gewann Immerhin blieb auch Thomas nach einer Regenerationszeit
als 14 des Gesamteinlaufes auf dem 2. Platz in der M 45. Der PSV-Neuzugang
Peter Orth dominierte die Klasse M 60 ebenso deutlich wie Theo
Hohmann die M 65. Bei der weiblichen Jugend B über 2000 m
lief die Fuldabrücker Siegerin Randi Bornmann in 7:50 Minuten
ein tolles Rennen. Aus Sicht des PSV liefen Julia Höhre,
Hanna Joachimmeyer und Katharina Göke als Vierte, Sechste
und Neunte mannschaftlich geschlossen. Julia nur 4 Sekunden hinter
der Zweitplatzierten freute sich im Ziel: Ich habe mein
Trainingsanstrengungen etwas erhöht und will auch noch besser
trainieren. Im Februar möchte ich beim Trainingslager in
Portugal mit Katharina einen weiteren Schwerpunkt setzten! Ich
denke im Team werden wir noch einige überraschen.
GRR und GM vereinbaren Zusammenarbeit
Stadion- und Straßen-Leichtathletik-Veranstalter
im Schulterschluss Aktivitäten unter dem Motto Auf
dem Weg nach Berlin 2009 geplant Missmut über
mangelnde Kooperation mit DLV spürbar
Die keineswegs zufrieden stellende Situation der
deutschen Leichtathletik lässt German Road Races (GRR), die
Interessensgemeinschaft der großen deutschen Straßenlauf-Veranstalter,
und German Meetings (GM), die Vereinigung internationaler Sportfeste
in Deutschland, näher zusammen rücken. Bei einer Tagung
in Berlin vereinbarten Horst Milde (Berlin) und Wilfried Raatz
(Darmstadt/ Mannheim) als Vertreter der Straßenlauf-Veranstalter
und Uli Hobeck (Cottbus) und Ludwig Klein (Rehlingen) vom Vorstand
der German Meetings eine Zusammenarbeit, um für die Leichtathletik
hierzulande neue Impulse zu setzen. Unsere gemeinsame Sorge
um die deutsche Leichtathletik erfordert neue Entwicklungen,
umreißt Horst Milde die Intention für dieses Treffen.
Dies gilt nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Weltmeisterschaften
2009 in Berlin, sondern auch in unserem Verhältnis zum Deutschen
Leichtathletik-Verband!
In einem vierstündigen Meeting haben die Vertreter
von German Road Races und German Meetings die Eckpunkte für
eine gemeinsame Zusammenarbeit vereinbart. Maßgeblich ist
dabei auch ein verbessertes Verhältnis zum DLV. Schließlich
vertreten wir 44 große Laufveranstaltungen mit weit über
380 000 Teilnehmern und 22 Leichtathletik-Sportfeste, die weltweit
eine große Akzeptanz genießen, aber vom Deutschen
Leichtathletik-Verband eher stiefmütterlich behandelt werden,
unterstreichen Horst Milde und Ulrich Hobeck ihre gemeinsame Handlungsweise.
Unter dem Motto Auf dem Weg nach Berlin 2009
wollen die großen deutschen Veranstalter der Bahn und Straße
vor allem für den Jugend- und Schülerbereich besondere
Aktivitäten entwickeln, damit die Weltmeisterschaften 2009
in der deutschen Hauptstadt zu einem außergewöhnlichen
Fest der Leichtathletik werden können. Wir haben interessante
Ideen, die realistisch umzusetzen sind, freut sich Ulrich
Hobeck, der zugleich Meetingdirektor des Lausitzer Leichtathletik-Sportfestes
in Cottbus ist.
ADH-Meisterschaften - Harland mit starkem Crossrennen
Eine Woche nach den Deutschen Crossmeisterschaften
in Darmstadt kämpften die deutschen Studenten um die Crosstitel
in Köln. Der 2,4 km Wiesenkurs mit einigen mittleren Steigungen
stellten höchste Crossanforderungen an die 78 Finisher.
Nach seinem Sieg auf der Mittelstrecke in Darmstadt
lieferte Dominik Burkhardt erneut eine dominierende Vorstellung
ab. Dem 195 cm großen Athleten aus dem südhessischen
Lorsch, der für die Uni Jena an den Start ging, konnte keiner
auf der 9,6 km Langstrecke folgen. Er siegte in 29:35 Min vor
dem Leipziger Michael Schering.
Der 24jährige Dipl. Verwaltungswirt Jörn
Harland (FH Wiesbaden/PSV Grün-Weiß Kassel) lief im
76 köpfigen Feld ein beherztes Rennen. Auf der letzten von
vier Runden verbesserte sich der amtierende 3000 m Hindernis Hessenmeister
noch um fünf Plätze mit 31:10 Min. landete der Gelnhäuser
auf dem 15. Platz. 30 Sekunden später auf Platz 20 querte
der Rotenburger Friedrich Schenk (TU Darmstadt) die Ziellinie.
Erneut verbessert zeigte sich Matthias Jahnke (Uni Kassel/PSV
Grün-Weiß Kassel), der sich nur 45 Sekunden auf Platz
28 einordnete. Ich bin auf dem richtigen Weg, das Wintertraining
schlägt bereits an,kommentierte Harland seine erneute
Leistungssteigerung.
Neuzugang: Thomas Weber
Nach zwanzig Jahren Vereinszugehörigkeit zu
Spiridon Frankfurt sucht der 35jährige Polizeikommissar Thomas
Weber nochmals eine neue sportliche Herausforderung.
In Absprache mit seiner Frau, die bei der Deutschen
Botschaft in Zagreb/Kroation beschäftig ist, hat sich Thomas
zu einem Wechsel zum PSV Grün-Weiß Kassel entschieden.
Die Webers haben sich für eine Elternerziehungszeit entschlossen,
während der Thomas seinen Polizeidienst ruhen lässt
und sich ausschließlich um die Belange der Kinder kümmert.
Mittlerweile gehen die Kleinen in den Kindergarten in Zagreb und
für Thomas gibt es ein Zeitfenster, in dem ein geregeltes
Leistungstraining ohne Vernachlässigung der eigentlichen
Aufgabe stattfinden kann. Auch die sportliche Entwicklung wurde
im Familienrat besprochen und Thomas kann auf die volle Unterstützung
seiner Frau rechnen.
In den zurückliegenden Jahren kann Thomas auf
eine lange Liste von Erfolgen zurückblicken. Mehrere Landesmeisterschaften
und insbesondere auch bei der Polizei sind verzeichnet. Sein vierter
Platz in Mailand bei den ersten Europäischen Polizei-Marathonmeisterschaften
ist ihm noch in bester Erinnerung.
Auch seine Bestleistungen können sich sehen
lassen:
10 km Straße: 30:40 Minuten, Halbmarathon
1:09:09 Stunden und Marathon 2:31:05 Stunden
Thomas ist immer wieder eine Bereicherung und für
Späße zu haben. So hält er den inoffiziellen Polizeirekord
auf der Marathonstrecke für das Laufen in Uniform mit 3:01
Stunden(!)
Auch im letztjährigen Portugaltrainingslager
stelle Thomas mit seiner Familie (Ehefrau und Zwillinge) einen
belebenden Faktor der Trainingsmaßnahme dar.
Thomas formuliert seine Ziele für das kommende
Jahr ganz klar: Ich möchte mich noch für die
Polizeieuropameisterschaft im Marathon in Istanbul am 8. Oktober
qualifizieren. Zuvor aber hofft er auf verschiedene Teamerfolge
mit dem PSV.
Bei den Deutschen Meisterschaften in Regensburg
am 8. Mai befand er sich auf dem Weg zu einer 2:30 Stunden Zeit
als ihn kurz nach der Halbmarathondistanz eine Muskelverletzung
überraschte. Seine ganze Härte und Teamfähigkeit
stellte er dann unter Beweis, als er noch bis Km 37 durchhielt
und erst aufgab, als endlich feststand, dass auch der dritte Läufer
der Hessischen Polizei das Ziel erreichen würde und ein Medaillenplatz
für das Team heraussprang. Diesen bei ihm besonders ausgeprägten
Teamgeist drückte der Südhessen auch in seinem besonderen
Wunsch aus:
Mein Traum ist es eigentlich mit Alex Merkel
und Guido Hermes in einem deutschen Polizeiteam am Bosporus eine
Medaille zu erkämpfen! Dafür unternehme ich alle Trainingsanstrengungen.
In den letzten Wochen bereitete er sich zielgerichtet
auf den Mailand-Marathon Anfang Dezember vor, um eine erste Stufe
auf dem Weg nach Istanbul zu erklimmen. Nach dem 14. Mai 2006
wird die Fachwartin des DPSK das Team nach den erbrachten Leistungen
nominieren.
Guido und Alex stehen in dieser Rankingliste mit
ihren Leistungen von Frankfurt und Regensburg auf Platz zwei und
drei. Wir hoffen auf Thomas, Alex und Guido und drücken allen
drei die Daumen zum Erreichen dieses Ziels.
Weitere Neuzugänge
Martin Simon
Der 50jährige Pfarrer aus Borken, der in der
Martin-Luther-King-Schule in Kassel unterrichtet, sucht im Nordhessischen
eine Teamherausforderung. Die zahlreichen Erfolgen der M 50er
PSV-Teams auf Landesebene und letztlich der dritten Platz bei
den Deutschen Marathonmeisterschaften ließen in Martin Simon
die Idee keimen sich dem PSV anzuschließen. Nach einer längeren
Verletzungsphase nähert sich Martin in den letzten Wochen
wieder seiner Normalform. Eine Zeit unter 38 Minuten über
10 km und die 3 Stunden Marke im Marathon brechen, sind seine
Hauptziele. Die Kontakte zu Alfons Schmid, Wilfried Kahl, Uwe
Westpahl, Udo Engelbrecht und Wilfried Ebhardt sind bereits hergestellt.
Es soll im Winter öfters gemeinsam trainiert und der Grundstein
für eine weitere Leistungsentwicklung gelegt werden.
Der Ahnataler Leiter des Kultur-, Jugend- und Seniorenamtes
Uwe Westphal kommentierte den Neuzugang: Schon beim gemeinsamen
Warmlaufen in der Vorbereitung auf die deutsche Crossmeisterschaft
in Darmstadt bemerkten wir, dass Martin von seiner positiven Einstellung
her eine Bereichung für unser M 50-Team sein wird. Ich freue
mich schon auf das gemeinsame Training!
Peter Orth
Bereits in jungen Jahren kam der Vellmaraner Peter
Orth mit der Leichtathletik in Berührung. Beim KSV Hessen
Kassel drehte er allerdings nur kurzzeitlich die Runden. Erst
1983 intensivierte der im Idealfall 56 kg wiegende Hobbyfotografen
über den Lauftreff in Vellmar seine Langstreckenbemühungen.
Die Entwicklung im Leistungsbereich beschleunigte sich Zusehens.
Wird Peter nach seinem sportlichen Highlight gefragt,
so nennt er spontan den Karlsruhe Marathon 1990 als er mit 2:54,16
Stunden seine Marathon Bestzeit erzielt. Und auch auf den kürzeren
Distanzen weist er mit 1:23:02 Sunden beim Halbmarathon in Frankenberg
erzielt oder den 36:54 Minuten über 10 km, respektable Bestmarken
auf.
Seit Jahren gehört der kleine Blonde zu den
Leistungsträgern in den nordhessischen Altersklassen. Gemeinsam
mit seiner Frau ist er sehr stark in der LG Vellmar arrangiert.
Das wird auch weiterhin der Fall sein. Neben dem Fotografieren
nennt Peter seine Frau, die Gartenarbeiten und die Musik als seine
Hobbies.
In den 22 Jahren seiner Langstreckenkarriere absolvierte
Peter 69 Marathons, zu letzt den Adventsmarathon in Bad Arolsen,
12 Ultras und davon einen Hundertkilometerlauf, knapp über
10 Stunden. Die Motive für den Wechsel zum PSV Grün-Weiß
Kassel bezeichnet Peter wie folgt: Ich habe mit großem
Interesse die tollen Mannschaftsergebnisse der M 60er des PSV
verfolgt. Mich reizen auch die Teamerfolge. Ich hoffe aber nochmals
näher an die 3 Stunden im Marathon heranzukommen. Im gemeinsamen
Training mit Klaus Kropsch und Co. sollte mir dies auch gelingen!
PSVer zum Training nach Portugal
Seit 1981, also nun bereits im 25. Jahr, führen
PSV-Leichathleten im Winterhalbjahr Trainingslager in Praia da
Falesia an der Algarve durch. In den ersten fünfzehn Jahren
waren es die Top-Athleten des PSV, die teilweise den DLV-Kadern
angehörten, die auch andere Leistungsträger mit zu gemeinsamen
Trainingsanstrengungen zogen. Mit Bundestrainer Winfried Aufenanger
bereiteten sich die zu internationalen Einsätzen gekommenen
Ralf Salzmann, Udo Engelbrecht, Michael Busch, Reiner Gutschank,
Sven Schottmann, Matthias Rüdiger, Dirk Berger, Uwe Becker,
Niki Rama, Christian Hoefs, Djillali Abdesselam, Hidajet Bulic
und viele weitere PSV-Athleten häufig mit der internationalen
Elite auf die Wettkampfsaison erfolgreich vor. Mittlerweile gibt
es keine leistungssportliche Grenzen für die Teilnahme an
dem Trainingslager. Sportler aus verschiedenen Vereinen nehmen
teil. Im letzten Jahr bereiteten sich auch die hessischen Polizeisportler
auf die DPM in Rostock und Marathon-DPM in Regensburg vor. Die
Unterbringung erfolgt in einem Trainingscamp in Praia da Falesia
in der Nähe von Albufeira. In Studios für 2 Personen
(Preis 24 €, also 12 € pro Person und Tag), die dem
Stand der achtziger Jahre entsprechen, Bettraum, Dusche od. bad,
Kochnische, kleiner Aufenthaltsbereich. In unmittelbarer Nähe
(100 m) gibt es eine Vielzahl von gastronomischen Betriebe. Es
gibt aber auch Hotels, die eine preisgünstige Unterbringung
zu lassen. Nutzbar sind eine Kunststoffbahn und eine 2000 m Crossrunde,
auf der am 30.1.2006 der Algarve-Cross mit Weltklassebeteilung
stattfinden wird. Weiterhin bieten Klippenläufe, Strandläufe
und ein weitläufiges Straßennetz bei idealen Lauftemperaturen
gute Trainingsverhältnisse.
Das nächste Trainingslager wird derzeit geplant
vom
3.2. -18.2.2006.
Zahlreiche Anmeldungen liegen bereits vor. Die ersten
25 Flugtickets sind bereits gebucht.
U.a. festgebucht haben: Jörn Harland, Matthias
Musick, Klaus Brantsch, Peter Orth und Frau, Uwe Westpfahl, Wilfried
Kahl, Alfons Schmid, Virginie Wiegand, Ellen Weber, Andrea Apel,
Stefanie Struschka, Daniel Anbau, Andreas Fischer, Sarah, Paula
und Michael Aufenanger, Thorsten Naumann , sechs Athleten des
LG Bad Soden/Neuenstein (u. a. Klaus Wagner, Andreas Löwe).
Es gibt auch die Möglichkeit veränderte
Termine zu nutzen. Aber vorsichtig! Die Flugpreise erhöhen
sich ständig. Einzelne günstige Flüge sind bereits
ausgebucht.
Interessierte können sich an Winfried Aufenanger,
Tel.: 056099518 oder e-mail: w.aufenanger@t-online.de wenden.
PSV-Neuzugang: Klaus Brantsch
Nachfolgen wird Neuzugang Klaus Brantsch vorgestellt:
Klaus wurde 11.03.1971 in Hermannstadt/Siebenbürgen
geboren. Die ersten Crossläufe absolvierte er bereits mit
13 Jahren für die Schule. Machte er auch noch viele taktische
Fehler, z.B. Start aus der letzten Reihe, so erreichte er dennoch
Platzierungen unter den Top 10 und als Lohn gab es hin und wieder
einen Tag Schulfrei.
Zwischen seinem 15. und 17. Lebensjahr trainierte
erstmals professionell im Verein. Dabei sprangen schon Leistung
über 1500 m von 4:09 und über 800 m 2:01,5 Minuten heraus.
Bei den nationalen Meisterschaften machte er mit einem dritten
Platz über 800 m auf sich aufmerksam.
1988 siedelte er nach Deutschland aus. Noch im Oktober
traf er dann seinen langjährigen Mentor und Trainer Fritz
Schmidt bei einem Lauf in Aschaffenburg. Durch dessen persönlichen
Einsatz und dank der großen Unterstützung seiner Frau
Christel entwickelte sich Klaus nach einer erprobten Trainingsmethode
sportlich sehr schnell weiter.
Seine sportlichen Stationen mit der entsprechenden
Weiterentwicklung:
1989 1990 LAV Aschaffenburg
Erstmals Zeiten unter 4 min (1500m) und 2min (800m).
Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften erreichte er in Heilbronn
mit 3:58 Min. Platz 11. Er wurde bayrischer Vizemeister in der
Halle (1500m) und im Crosslauf auf der Mittelstrecke.
1991- 1994 erfolgte mit seinem Trainer ein Wechsel
zu Prof. Benno Wischmann zum USC Mainz. Klaus startet nun für
die Rheinhessen. Mehrfach erreichte er Platzierungen unter den
ersten drei, in der Einzel- und in der Mannschaftswertung.
Er steigerte seine Bestleistungen auf der Bahn:
1000m in 2:30,6 (92)
1500m in 3:56,0 (92)
3000m in 8:40,1 (92)
5000m in 15:18,5 (94)
10 km in 33:34 (92)
1995- 1999 erfolgte ein Wechsel samt Trainer zum
TV Gelnhausen.
Sein größter Erfolg war der achte Platz
beim den DM-Cross in Gotha. Den Titel gewann damals übrigens
unser Michael Busch.
Auch auf der Bahn verbesserte sich Klaus weiter:
800m in 1:54,9 (95)
1000m in 2:29,2 (95)
1500m in 3:52,1 (98)
3000m in 8:35,3 (96)
5000m in 14:45,4 (98)
Halbmarathon in 1:13:47 (98)
Dabei trainierte er ca. 3500 km pro Jahr nach der
Dauerleistungsmethode. Das Training in Wald und Flur war schon
immer der wichtigste Teil in seiner sportlichen Laufbahn. Gerne
erinnert er sich an die Trainingslager auf einer Hütte in
Thüringen, dem Training auf dem Rennsteig oder auf der Crossbahn
in Portugal, wo er auch Kontakt zu Athleten des PSV Grün-Weiß
bekam.
1999 trennte er sich von seinem langjährigen
Trainer, bedingt auch durch seine veränderte berufliche Situation
nach Abschluss eines Maschinenbaustudiums, aber auch weil er das
Gefühl hatte, dass für eine Pause vom Leistungssport
der richtige Zeitpunkt gekommen war. Klaus setzte 2000 sportlich
aus.
Aber ein Jahr später begann er in Eigenregie
wieder einen langsamen Trainingsaufbau mit einigen wenigen Volksläufen
und vielen langen Dauerläufen.
2002 wechselte er endgültig zur Langstrecke
und schloss sich der LG Eintracht Frankfurt an und erzielte über
10000m 33:21 Minuten, auf der Straße über 10 km 33:47
Minuten und im Halbmarathon 1:09:58 Stunden. Bei den DM-Cross
in Regensburg sprang auf der Mittelstrecke der 23. Platz heraus.
2003 - 2005 kehrte er nach Aschaffenburg zu LUT
zurück. Einige Meistertitel in Unterfranken, sowie gute Platzierungen
über 3x1000m, so bei den DM Senioren1 M30 mit Platz drei
und mit bayerischem Rekord. Platz fünf belegte er in Celle
über 1500 m in 3:59,6 Minuten. Die wenigen Trainingswochenkilometer
führten zur Stagnation auf der Langstrecke. 10000m in 33:47
Minuten (2003), 10 km in 32:58 Minuten (2004) und Halbmarathon
in 1:11:28 Stunden.(2004) waren die Ergebnisse.
Nun ist Klaus für neue Ziele für die kommenden
Jahre motiviert und hoffe auf vordere Mannschaftswertungen im
Cross, Halbmarathon und Marathon. Dabei möchte er seine Bestzeiten
über 3000m, 5000m, 10000m und 10 km nochmals verbessern.
Die PSVer wollen Klaus, der beruflich seit 2003
bei der Energieversorgung Offenbach im Energiemanagement tätig
ist, dabei helfen und freuen sich auf die sportliche und menschliche
Verstärkung.
DM Cross in Darmstadt
PSV Langstreckenteam siebte, M 60-Team Vizemeister
Letztmalig veranstaltete der deutsche Leichtathletik-Verband
seine Crossmeisterschaften im Herbst. Im kommenden Jahr wird man
wieder ins Frühjahr wechseln und hat mit Regensburg am 11.
März einen etablierten Ausrichter bestimmt. Auf der Darmstädter
Lichtwiese in Nachbarschaft des Hochschulzentrums gelang dem örtlichen
Ausrichter mit OK-Chef Wilfried Raatz ein Meisterwurf. Die Experten
waren sich einig: So hat der Cross eine Perspektive. Eine zuschauerfreundliche
Strecke mit bester Crossanforderung an die Athleten, schnelle
zeitnahe Siegerehrungen und die Präsentation der Wettbewerbe
durch eine entsprechende Moderation waren Bausteine eines gelungen
Gesamtwerkes.
Im Hautwettbewerb der Männer, im Langstreckenlauf
über 9,2 km lag viel Spannung. Auch der PSV hatte sich mit
Jürgen Austin-Kerl, Jörn Harland, Alex Merkel, Matthias
Jahnke und Niko Ziegler Teamplatzierungschancen ausgerechnet.
Jürgen, erstmals nach seinen Rippenbrüchen in einem
nationalen Spitzenlauf dabei, scheint das Pech im wahrsten Sinne
des Wortes an den Füssen zu kleben. Ausgerechnet ein Tag
zuvor ereilte ihm ein Magen-Darminfekt. Wer Jürgen kennt,
weis, dass dies kein Grund für ihn ist aufzugeben. Für
das Team stellte er sich dem Wettbewerb. Aber bereits in der zweiten
Runde zieht er sich eine Muskelverletzung zu. Jürgen läuft
unter Schmerzen für die Mannschaft das Rennen zu Ende: Platz
31 und immer noch drittbester Hesse. Respekt vor dieser Leistung
und Verständnis für seine Enttäuschung. Jörn
Harland zeigte seine Cross-Qualitäten. Man möchte ihm
allerdings noch etwas mehr Selbstvertrauen zur eigenen Leistungsfähigkeit
wünschen. Sein 38. Platz, in mitten der deutschen Spitze,
deutlich als zweitbester Nordhesse, zeigt aber auch den richtigen
Weg an , auf dem sich der Dipl. Verwaltungswirt befindet. Alex
Merkel, der PSV-Marathonmann, zeigt durchaus auch seine Crossfähigkeiten
auf, als er als 53. ins Ziel kam, noch vor den starken Baunataler
Läufern. Alex sichert damit einen überzeugenden siebten
Platz des PSV-Teams. Damit war der PSV bestes hessisches Trio.
Matthias Jahnke blieb nur 14 Plätze hinter Alex, als mögliche
Sicherung des Teamplatzes, auf einem aufsteigenden Ast. Auf der
Mittelstrecke zeigten sich Matthias Musick, Daniel Anbau und Andras
Fischer kurz nach dem Einstieg ins Wintertraining mit zufrieden
stellenden Leistungen. In dem von einem überragenden Dominik
Burkhardt beherrschten Rennen liefen die drei auf Platz dreizehn
und wurden bestes hessisches Team. Die M 50 kam diesmal nicht
so zurecht wie man gehofft hatte. Besonders der direkt aus Grafenau
angefahrene Alfons Schmid fand auf dem Crosskurs keine Bindung
zum Rennen. Es war heute nicht mein Tag. Ich kann mich an
solch eine desolate Leistung nicht erinnern. Das Ergebnis werde
ich ganz schnell abhaken. Es tut mir Leid für meine Teamkollegen
Wilfried und Uwe bilanzierte der Urbayer fair seinen Auftritt.
Wilfried Kahl als 27. war diesmal nur 50 Sekunden vor einem gut
aufgelegten Uwe Westphal, der als 32 das Ziel erreichte.
Unser Kücken, die 15jährige Julia Hoehre
lief innerhalb des Talent-Cross tapfer mit. Ohne Respekt vor ihren
Mitkonkurrentinnen legte die Lichtenauerin einen flotten Start
hin und musste in der Endphase einige Feder lassen. Immerhin konnte
sie zwei Läuferinnen des offiziellen Hessenteams hinter sich
lassen.
Es ist schon fast selbstverständlich: Das M
60 Team holte eine Medaille. Bei allen fünf diesjährigen
Deutschen Meisterschaften konnten die PSV-M 60 Teams auf einen
Podiumsplatz kommen. Acht(!) verschiedene Athleten waren beteiligt.
In Darmstadt spekulierten die vier (Günter Siebrecht, Theo
Hohmann, Helmut Schulhauser und Klaus Kropsch) auf Platz drei.
Das es dann sogar der zweite Platz und die Vizemeisterschaft wurde,
lag an der enormen Kampfkraft der Vieren. Gut eingestellt, auf
dem schweren Boden nicht überziehend, spulten sie die Runden
ab. Der spätere Teamsieger 1.FC Kaiserslautern hat im Einzelsieger
Adolf Reinhart einen überragenden Athleten. Aber Klaus Kropsch
als elfter, nur neunzehn Sekunden dahinter Helmut Schulhauser
als zwölfter, mit Neuzugang Theo Hohmann als 18. und zur
Absicherung des Erfolges Günter Siebrecht als 23. hielten
dagegen und gewannen die Vizemeisterschaft. Klaus Kropsch: Ich
glaube ich träume. Im März waren wir noch Dritte der
hessischen Crossmeisterschaften in Trebur und jetzt gelingt uns
dieser Wurf! Ich bin stolz auf das PSV-Team!
Wer die Ergebnisse näher nachlesen möchte,
kann dies im Internet tun: www.Leichtathletik.de/Ergebnisse
Vier PSV-Siege zum Auftakt der 13. Ippinghäuser
Waldlaufserie
Der erste Lauf der 13. Ippinghäuser Winterlaufserie
lief mit 260 Teilnehmern dem Nordhessen-Cross-Cup klar den Rang
ab. Das Team vom Ausrichter TV Ippinghausen sorgte für faire,
einwandfreie Wettkampfverhältnisse für die Ausdauersportler.
Eine Woche vor den deutschen Crosslaufmeisterschaften
hielten sich die leistungsstärksten Langstreckler der Region
noch bedeckt. Die 15 km wurde nach 53:45 Minuten eine leichte
Beute für den Baunataler Skalski vor dem erfolgreichen Orientierungsläufer
Markus Müller (OSV Kassel). Das Team des PSV Grün-Weiß
Kassel trat mit 16 Athleten an und verzeichnet vier Siege. Die
4,2 km Strecke war klar in grün-weißer Hand. Den Gesamtsieg
errang der noch der Jugend B zuzurechnende 17jährige Till
Ojciec, der nach 16:07 Minuten einen deutlichen Vorsprung vor
seinen Verfolgern aufwies. Besonders freute sich der junge Ahntaler
als sein Vater Wolfram als Achter der Alterklasse M 40 das Ziel
erreichte. Die hessische 1500 m Meisterin Ellen Weber testete
sich erstmals nach dem Beginn des Wintertrainings und war über
ihren klaren Erfolg nach 18:49 Minuten überrascht. Mein
Training läuft! Ich bin auf die nächsten Ergebnisse
gespannt, äußerte sich die 23jährige Polizeikommissarin
realistisch beim Auslaufen. Die Altersklasse M 60 des PSV war
in diesem Jahr mit vier Medaillen bei Deutschen Meisterschaften
und drei Hessentiteln äußerst erfolgreich. Neu-PSVer
Theo Hohmann, an zwei Hessenmeistertiteln beteiligt, hat so richtig
Lust am Erfolg gewonnen. Mit fast zwei Minuten Vorsprung testete
er sich erfolgreich für Darmstadt. Es verwunderte auch nicht
das Klaus Kropsch auf der 15 km Strecke nach 1:06:59 Sunden fast
acht Minuten Vorsprung (!) vor dem Zweitplazierten herauslief.
Und auch das ereignete sich: Großvater Werner Wiegand wird
in der M 50 über 4,2 km Achter in 24:13 Minuten, sein Sohn
Achim läuft über 15 km nach 1:02:05 Stunden auf dem
Ippinghäuser Sportplatz ein und der 10jährige Enkel
Louis hat keinen Respekt und bleibt nach 23:13 Minuten fast eine
Minute vor dem Opa. Wenn es noch Beweise geben muss, das Laufen
ein familienfreundlicher Sport ist?
Weitere Ergebnisse von PSV-Athleten:
15 km: M 30: 24 Kai Lipphardt 1:03:43 Std.; M 40:
8. Feyzi Ari 1:06:21 Std., 31. Willi Zeuch 1:19:11 Std.; M 50:
Reiner Jönk 1:16:25 Std.; M 60: 8. Jürgen Döring
1:23:08 Std.; 15. Hilmes 1:36:46 Std.
Wöhleke beim Heidecross vorn
Den 23. int. Heidecrosslauf in Helstorf bei Neustadt nutze Monika
Wöhleke zur Vorbereitung auf die Deutschen Crosslaufmeisterschaften
am kommenden Wochenende in Darmstadt. Im Frauenlauf über
ca. 4.600m erreichte sie in 19:22 Min als Gesamtzweite das Ziel
und war damit Schnellste der Seniorinnen (AK W30 und älter).
Marathon-Kassel, Interview mit Alfons Schmid
Alfons Schmid, passionierter Langstreckenläufer
aus dem bayrischen Grafenau, nutzte einen Kassel-Aufenthalt zur
Besichtigung der geplanten Kassel-Marathon Strecke.
Alfons Schmid hat im In- und Ausland über 30
Marathonläufe bestritten. Er gewann u.a. zweimal den Dreiburgen-Marathon.
Mit dem Team M 45 (Dr. T. Reidick, U. Westpahl) des PSV Grün-Weiß
Kassel belegte er bei den Deutschen Meisterschaften im Marathon
in Regensburg Platz drei.
Frage:
Was war ihr schönster Marathon?
Antwort:
Die Wettkampfstrecken haben ihre individuellen Aspekte. Jeder
Marathon verzeichnete berichtenswerte Eigenheiten. Bei mir im
Gedächtnis hat sich der Wachau-Marathon festgesetzt. Die
landschaftlichen Gegebenheiten, die Kulturdenkmäler rechts
und links der Donau und die Strecke an der Donau selbst, übrigens
eine Punkt zu Punkt Strecke waren beeindruckend. Ich ließ
mir 3:14 Stunden Zeit zum Einwirken des Erlebten. Es war ein regelrechter
Genusslauf. Von den Stadtmarathons beeindruckte mich der Kölnmarathon,
den ich bereits dreimal gelaufen bin am meisten. Die Streckenführung
und die Party an der Strecke sind gigantisch.
Frage:
In Kassel wird ein Stadtmarathon organisiert. Sie haben die geplante
Strecke mit dem Fahrrad abgefahren! Welcher Eindruck bleibt?
Antwort:
Eine sehr schöne, schnelle und abwechslungsreiche Strecke.
Was mich, als einer der aus Bayern, konkret aus dem Bayerischen
Wald, kommt erstaunte, war das viele Grün in der Stadt Kassel.
Frage:
Mit Stadtläufen verbindet man hin längst mit Stimmung
und Begeisterung an der Strecke. Hamburg, München und Berlin
als die Größten seinen exemplarisch genannt. Ist so
etwas in Kassel möglich? Was müsste getan werden?
Antwort:
Selbstverständlich muss das Ziel angepeilt werden. Die Strecke
führt an zahlreichen Baudenkmälern und architektonisch
wichtigen Punkten vorbei. Eine Grundlage sehe ich auch in den
vielen Plätzen, an den man richtig Party machen kann. Die
Veranstalter müssen die einheimische Bevölkerung mobilisieren,
die dann auch richtig Stimmung an der Strecke für die Wettkämpfer
machen wird. So kann auch ein Stück Werbung für die
Gastfreundschaftlichkeit der Kasseler erfolgen.
Frage:
Wie bewerten Sie die Möglichkeiten, die in der Innenstadt
geboten werden?
Antwort:
Die Innenstadt präsentiert sich als interessantester Punkt
des Streckenverlaufs. Wenn ich mir die Stimmung des Citylaufes
vor Augen führe, dann wird beim Marathon hier die Hölle
los sein.
Die Strecke verfügt über genügend
Raum, um laufen und feiern zu können!
Frage:
Glauben Sie, dass man bei den eigentlich als etwas unterkühlt
beurteilten Nordhessen eine Partystimmung hin bekommt?
Antwort:
Gerade was den Laufsport anbelangt, hier in Hessen bin ich begeisterte
Menschen gestoßen. Zu letzt beim Sauer-Lollslauf in Bad
Hersfeld. Als optimistischer Bayer bin ich mir sicher, dass die
Kasseler am 24.6.2007 dabei sind. Entweder als Teilnehmer oder
als motivierender Fan. Warum sollte eigentlich unmittelbar nach
der Mittsommernacht der Marathontag in Kassel nicht zur Tradition
führen?
Frage:
Der Start- und Zielbereich mit seiner Infrastruktur trägt
wesentlich zum Image eines Marathons bei. Wie beurteilen sie die
Kasseler Möglichkeiten mit den eingebundenen Messehallen?
Antwort:
Optimal! Die Messehallen bieten die idealen Voraussetzungen zur
Veranstaltung einer Marathonmesse, zum Umkleiden, als Aufenthaltsort
für die Teilnehmer, zur Abwicklung der zahlreichen Siegerehrungen,
für den Presse- und nicht zu unterschätzenden VIP-Bereich.
Was auch sehr wichtig erscheint, sind die ausreichenden Parkplätze
mit der Anbindung an die im Zentrum Deutschlands liegenden Autobahnen.
Frage:
Bei den gestandenen Marathonläufen gibt es im Vorfeld Aktionen
um Neulinge auf die klassische Strecke zu bringen. Kann die Kassel-Marathon
Strecke eine derartige Sogwirkung haben?
Antwort:
Die geplante Strecke eignet sich eigentlich besonders für
Einsteiger. Die zweimal zu bewältigende Schleife erscheint
abwechslungsreich. Vom Profil her, sehr flach, aber sie weist
auch einige Anstiege auf, die sehr gut belaufbar sind. Die Muskulatur
kann somit abwechselnd belastet und regeneriert werden. Die Einsteiger
erreichen bei vernünftig angeschlagenem Tempo sicher das
Ziel an den Messehallen.
Vielen dank für die Informationen
Frage:
Wo werden Sie Ihren nächsten Marathon bestreiten?
Antwort:
Der Frankfurt/M-Marathon am 30.10., bei dem gleichzeitig die Landesmeisterschaft
ausgetragen wird. Mit dem Team des PSV Grün-Weiß Kassel
möchte ich um die Titelvergabe mit reden.
Frage:
Wo werden Sie sich sportlich am 24.6.2007 aufhalten?
Antwort:
Natürlich in Kassel! Ich freue mich auf eine große
Marathon-Party.
Vielen Dank für das Gespräch.
Das Gespräch wurde von Winfried Aufenanger
geführt.
Daniel Anbau Fünfter beim Wiesbaden-Cross
Den 14. Internationalen Wiesbadener Crosslauf, den
der TV Waldstraße Wiesbaden im Biebricher Schlosspark ausrichtete,
nutzten über 350 Läufer als Test für die in 14
Tagen in Darmstadt stattfindenden Deutschen Crosslaufmeisterschaften.
Der Parcours, der im Sommer zum Biebricher Reitturnier genutzt
wird, war in einem idealen Crosszustand. Auf der Mittelstrecke
über 3160 m testete sich auch der 26jährige Daniel Anbau
(PSV Grün-Weiß Kassel). Von Beginn an dominierte der
Deutsche 1500 m Spitzenläufer Mark Rapp (VfL Bensheim) das
Renngeschehen, während sich Anbau absprachegemäß
im Mittelfeld tummelte. Der Bensheimer erreichte nach 8:55 Minuten
ungefährdet als Erster das Ziel. Auf den letzten 300 m kämpfte
sich Anbau vom zehnten noch auf den fünften Platz nach 9:47
Minuten vor, den dritten Platz bereits in Sichtweite. Mir
ist heute ein Stein vom Herzen gefallen: Endlich fühlte ich
mich im Ziel wohl. Ich denke bis Darmstadt kann ich noch zulegen,
kam es befreien aus dem 800 m Spezialisten, der in diesem
Jahr die Folgen des Pfeifferschen Drüsenfiebers überwinden
musste.
Zwei PSV-Siege beim Cross am Diemelsee
Leider wurde der Cross in Wirmeringhausen am Diemelsee
von den nordhessischen Langstreckler mit 152 Teilnehmern noch
nicht richtig angenommen. Die Gründe mögen vielfältig
sein, wie die Trainingspause der Athleten nach einer langer Saison
oder Konkurrenz durch andere Veranstaltungen. Der PSV Grün-Weiß
Kassel war durch drei Athleten vertreten. Bei den Frauen siegte
auf Anhieb das Neumitglied Ute Fischenich in der W 45 mit 17:01
Minuten. In der W 40/45 verstärkt sie das Team um Astrid
Bardenheuer und Monika Wöhleke. Auch Theo Hohmann ließ
nach seinen beiden Siegen mit dem PSV-Team M 60 bei den Hessischen
Berglauf- und Straßenmeisterschaften hoch motiviert, am
Diemelsee nichts anbrennen und siegte auf der langen 8 km Distanz
nach 33:51 Minuten. Der Ahnataler Wilfried Ebhardt imponierte
einmal mehr durch seine Zuverlässigkeit und einem zweiten
Platz in der M 55 in 33:23 Minuten.
Pech für Matthias Jahnke in der Lüneburger
Heide
In den letzten drei Jahren entschied der Doktorand
der Wirtschaftswissenschaften Matthias Jahnke (PSV Grün-Weiß
Kassel) den Herbstlanglauf Rund um Hösseringen
über 20 km zu seinen Gunsten. Auch in diesem Jahr sollte
es nicht anders sein. Mit dem Sieg der Frankfurter Marathon-Staffel
im Rücken lief der 33jährige diesen Wettkampf an. Nach
sieben Kilometer betrug sein Vorsprung bereits 200 m als er in
einem unübersichtlichen, nicht gekennzeichneten Streckenverlauf,
von dem Kurs abkam. Auch der Zweitplatzierte lief hinter Jahnke
her und erst nach ca. weiteren zwei Kilometern stellte man den
Irrtum fest. Was blieb war Frustration und ein gemeinsames Auslaufen
mit dem vermeintlich stärksten Konkurrenten zum Ziel.
So was darf nicht passieren. Ich muss dem
Veranstalter einen klaren Vorwurf machen. Die Strecke, obwohl
ich bereits dreimal gewonnen habe, war für mich nicht mehr
zu erkennen. Mit etwas Wut im Bauch werde ich jetzt das Unternehmen
Deutsche Crossmeisterschaften angehen, sprach der Blondschopf
dem lokalen Journalisten in den Stenoblock.
Viel Spaß und Erfolgserlebnisse beim Mini-
und Schülersportfest des LAV Kassel
Der LAV Kassel rief und viele Minis
und Schüler kamen zum Hallenmeeting in die Sporthalle am
Auestadion. In den Altersklassen W/M 11, 10 , 9 , 8 und jünger
kämpften die Olympiatalente 2016 2020 im Dreikampf
um Punkte, Sieg und Platzierungen. Die Kleinen aus den nordhessischen
Vereinen LAV Kassel, VfL Wolfhagen, LG Kaufungen, TSV Wellerode
und dem PSV versprühten Freude und Spaß in der Großsporthalle,
die auch auf die zahlreich anwesenden Eltern auf der Tribüne
übergriff. Gleich 16 (!) PSVer, wieder ausgezeichnet gecoacht
von den Übungsleitern Patrick Marhuenda, Helga Iffert und
Brigitte Aufenanger hatten keinen Respekt vor ihren sportlichen
Gegnern. Im Weitwerfen, Weitspringen und Sprint zeigten sie Flagge,
wie die Jüngsten, die fünfjährige Nike und die
sechsjährige Tina oder die Ältesten von den Jahrgängen
1994, Louis, Joshua, Maximilian, Cara oder Franziska.
Zum Abschluss stellen sich jeweils eine Mädchen-
und Jungenstaffel in einem Hindernisrennen den anderen Vereinen
und hielten toll mit. Bei der Siegerehrung, die der LAV-Vorsitzende
Meinolf Schäfers durchführte, erhielt jeder eine Urkunde
und ein kleines Präsent. Stolz und motiviert für weitere
Taten verließen alle (Athleten und Eltern) die Wettkampfstätte.
Man kann den Kleinen nur zurufen: Weiter so!
Und hier die Ergebnisse in Punkten:
W 8 und jünger:
13. Ida Westermann 523 Pkt.; 15. Pauline Hops 422 Pkt; 16. Ella
Frömmel 305 Pkt.; 17. Tina Iffert ( Jahrgang 1999) 304 Pkt.;
18. Nike von Nolting (2000) 257 Pkt.
M 8 und jünger:
13. Patrick Siegling 370 Pkt.; 16. Sebastian Heck 219 Pkt.; 17.;
David Hess 192 Pkt.
W 9:
6. Jill Wiegand 729 Pkt.
W 10:
9. Carla Eck 935 Pkt.;
M 10:
5. Jack Thiel 849 Pkt.
W 11:
3. Franziska Kleser 1135 Pkt.; 9. Cara von Noltimg 996 Pkt.
M 11:
5. Joshua Baldeh 894 Pkt.; 7. Louis Wiegand 726 Pkt.; 8. Maximilian
Rybarczyk 722 Pkt.;
Rotenburger Straßenlauf
Wolfgang Hoppe Erster. Uwe Westphal als Zweiter 40:00 Minuten
Der Herbststraßenlauf in Rotenburg hatte wieder
ein hervorragendes Teilnehmerfeld zu verzeichnen. Die amtlich
vermessene Strecke, die eine Aufnahme der erzielten Leistungen
in den offiziellen Bestenlisten nach sich zieht und die schnelle
Wendepunktstrecke sind wichtige Motivationsgründe für
eine Teilnahme. Aber auch die gewohnt gute Organisation des LC
Marathon Rotenburg ließ ein tollen Event entstehen. Mit
Uwe Westphal und Wolfgang Hoppe stellten sich auch zwei Athleten
des PSV Grün-Weiß Kassel dem Starter. Auf der verkehrsfreien
Strecke lief Uwe Westphal die erste Hälfte gegen einen leicht
störenden Gegenwind in 20:14 Min. zu vorsichtig an. Ein mächtiger
Endspurt brachte ihn seinem Ziel die 40 Minutengrenze, die er
letztmalig vor zehn Jahren unterbieten konnte, immer näher.
Im Ziel blieb dann die offizielle Uhr auf 39:59,6 Minuten stehen.
Dann für Uwe die Enttäuschung: Die Zeit wurde aufgerundet
auf 40:00 Minuten. So sieht es die Regel vor! Kopf hoch, Uwe,
du wirst die 40 Minuten im nächsten Rennen packen! Ich
bin zwar etwas enttäuscht, aber für die Deutschen Crossmeisterschaften
hoch motiviert. Ich hoffe mit meinen Teamkollegen Wilfried Kahl
und Alfons Schmid auf eine positive Teamleistung; schmiedete
der drahtige Ahnataler schon wenige Minuten später neue Pläne.
Bei der Siegerehrung ergab sich für Westphal dann ein zweiter
Platz in der Altersklasse M 50, nur 20 Sekunden hinter einem starken
Thüringer Läufer. Der 65jährige Wolfgang Hoppe
hatte in der dritten Dekade 2005 mit einigen gesundheitlichen
Problemen zu kämpfen, daher nahm er sich in Rotenburg die
fünf Kilometerstrecke vor. Ich bin erstaunt, dass ich
mit 25:40 Minuten meine Altersklasse gewonnen habe. Aber ich habe
auch gemerkt, dass es nur allmählich mit der Fitness wieder
berg auf geht. Und da bin ich auf dem richtigen Weg!, schätze
Wolfgang Hoppe realistisch seinen Test ein.
Wir drücken Uwe und Wolfgang die Daumen.
Jürgen Austin-Kerl bester Deutscher in
Verl über Halbmarathon
Nur eine Woche nach seinem erfolgreichen Einstand
beim Frankfurter Staffelwettbewerb nach einer schwierigen Verletzungsphase
mit zahlreichen Rippenbrüchen bringt sich der PSVer Jürgen
Austin-Kerl langsam wieder in Form. Den 13.Verler Halbmarathon
nutzte der 34jährige Fuldataler zu einem Tempodauerlauftest.
Wie bereits in Frankfurt fühlte er sich bei Kilometerabschnitten
von 3:03- 3:04 Minuten in mitten einer achtköpfigen Keniaformation
durchaus wohl. Bei böigem Wind hielt er sein Tempo und belegte
in 1:09:12 Stunden als bester Deutscher den achten Platz. Den
Lauf entschied mit 400 m Vorsprung der Kenianer Eliud Kourgat
in 1:03:38 Stunden vor weiteren fünf Läufern aus dem
ostafrikanischen Hochland und einem Urkrainer. Jürgen Austin-Kerl,
der als nächstes Nahziel die deutschen Crossmeisterschaften
in Darmstadt Ende November mit dem PSV-Team anstrebt, zeigte sich
im Ziel durchaus zufrieden. Derzeit bin ich schmerzfrei.
Mein Training läuft planmäßig, ich hoffe auf ein
Erfolgserlebnis in Darmstadt, skizzierte der Hauptfeldwebel
seine Situation.
Alfons Schmid Fünfter in Ringelai
Der romantische Bayerwald Ort Ringelai gilt nicht
nur für die Fans des bayerischen Bauerntheaters als Geheimtipp,
sondern auch für die Ausdauersportler. Die Laufwölfe
Fürsteneck veranstalteten nun schon traditionell zum Jahresabschluss
einen Straßenlauf über 10 km. Der Vorjahrssieger erhält
ein Wolfstrikot, das das gesamte Feld, also die Jäger, zur
Strecke bringen sollten. In diesem Jahr fehlte der Vorjahrssieger,
so dass dieser Gag leider entfiel. Die 255 Teilnehmer konzentrierten
sich auf schnelle Zeiten. Nur eine Woche nach dem Frankfurt-Marathon
ließ es Alfons Schmid in der M 50 locker, seine Regeneration
nicht gefährdend, angehen und zeigte sich unter diesen Voraussetzungen
mit dem fünften Platz in 39:30 Minuten zufrieden. Ich
werde die nächste Woche noch ruhig trainieren und als erste
Stufe des Wintertrainings die Deutsche Crossmeisterschaft in Darmstadt
bestreiten, ließ der schnäuzbärtige Bayer
aus Grafenau verlauten. Schmid blieb nur knapp eine Minute hinter
dem Klassensieger Max Url vom TV Hauzenberg.
Winterlaufserie Ahnatal: Fünf Siege für
den PSV durch Gutschank, Wöhleke, Ojciec, Kahl und Westphal
Zum Start der Winterlaufserie in Ahnatal-Weimar
präsentierten sich einige PSVer, wenige Tage nach dem Einstieg
ins Wintertraining, schon wieder erfolgshungrig. Und wie gewohnt
erzielten sie durchwegs gute Platzierungen.
Nach dem sie in diesem Jahr verletzungsbedingt nicht
das gesamte Wettkampfprogramm realisieren konnte, will es Ilse
Gutschank im kommenden Jahr nochmals wissen. Die 51jährige
siegte über 5 km in der W 50 erwartungsgemäß nach
23:22 Min. In einem tollen Finish gab sie mit den letzten Schritten
Günter Börner das nachsehen. Auf seiner Heimstrecke
holte sich das Ahnataler Jungtalent Till Ojciec souverän
den Gesamtsieg über 5 km in 17:12 Min. Die hessische Team-Crossmeisterin
von Trebur, Monika Wöhleke, noch gehandicapt nach einer gut
verlaufenen Fußoperation, holte den Gesamtsieg und somit
auch den ersten Platz in der W40 mit 41:47 Min. So schnell war
die Laufgazelle aus Wehlheiden in dieser Trainingsphase noch nie.
Wilfried Kahl nutze den Lauf nach dem Frankfurter Marathon zur
Frustbewältigung und siegte über 5km in 19:30 Minuten
vor dem letzt jährigen Winterlaufsieger Wilfried Ebhardt
der 21:33 Min benötigte. Ebenfalls den Frust von der Seele
über seinen Marathonausstieg in Frankfurt lief sich Uwe Westphal.
Der Ahnataler Kultur-, Jugend und Seniorenamtsleiter powerte auf
dem Rundkurs im Ahnetal und blieb mit 40: 25 Min. als Sieger der
M 50 knapp über der 40 Minutengrenze. Ich wollte mir
heute beweisen, dass ich gut trainiert habe. In den nächsten
Wettkämpfen hoffe ich auf weitere Leistungssteigerungen,
zeigte sich der Motorradfan äußerst optimistisch im
Zieleinlauf am Sportlerheim in der Trifftstraße.
Die weiteren PSVer zeigten sich mit ihren Leistungen
unterschiedlich zu frieden. Über 5 km sprang für Thomas
Thiel nach 24:55 Minuten der dritte Platz (M 30) heraus.
Ebenfalls auf dem dritten, einem Bronzeplatz, landeten
Theo Hohmann (M 60) nach 44:35 Min. und nach einer längeren
Trainingspause, seit dem Berlin-Marathon, Dr. Thomas Reidick (M
40) mit hoffnungsvollen 38:15 Minuten. Unser Kreistagsabgeordneter
Michael Aufenanger (M 20) als sechster in 42:28 Minuten und die
beiden siebtplazierten Kai Lipphardt (M 30) nach 41:17 Minuten
und Feyzi Ari (M 40) nach 41:55 Minuten rundeten das positive
Bild der PSVer beim gut organisierten Serienlauf ab.
Marathonstaffel war mehr als nur der Sieg von
vier Spitzenläufern!
Nicht nur der Sieg der Marathonstaffel mit vier
Spitzenläufer des PSV Grün-Weiß Kassel und damit
Gewinn der Ticket für den Boston-Marathon war das entscheidende
an der gewerteten Marathonstaffel, sondern dass der Lauftreff
des PSV Grün-Weiß Kassel (Aue-Lauftreff)zu nächst
wie auch weitere 5 Lauftreffs in Hessen (LV Marathon Gießen,
TV Petersberg, LC Olympia Wiesbaden, Spiridon Frankfurt, LG Egelsbach)
die hr 1 Wette gewonnen haben. Diese Thema war über Wochen
Thema der täglichen hr 1 Sendungen. Zwischen diesen ging
es dann in Frankfurt ums ganz. Mit 80 Läufer und Schlachtenbummlern
fuhr man im Zug gemeinsam in die Mainmetropole. Dabei hat der
Lauftreff des PSV elf Staffeln an den Start gebracht- Auch die
zweite Staffel belegte im Gesamteinlauf noch den fünften
Platz. Alle Staffeln kamen ins Ziel. Lauftrefforganisator Friedrich
Iffert, der selbst noch mit dem Team der M 60 des PSV Hessenmeister
wurde zog dann folgendes Resümee: "Die hr 1 Wette hat
für eine große Motivation gesorgt. Dass der Lauftreff
auch noch die Tickets nach Boston gewonnen hat erfüllt mich
mit stolz. Die Staffel war ein Gemeinschaftserfolg für die
Kassel und die nordhessische Laufszene!"
Guido Hermes zweitbester Deutscher in Frankfurt
PSV-Staffel gewinnt Tickets nach Boston
M 60 auch auf der Marathonstrecke Hessenmeister
Der Frankfurt-Messe-Marathon wurde zum großen
Erfolg der Kasseler Polizeisportler. Nach dem er bei den Deutschen
Meisterschaften in Regensburg verletzungsbedingt zu sehen musste,
wie seine Vereinskameraden Jürgen Austin-Kerl, Alex Merkel
und Jürgen Wagner die Deutsche Vizemeisterschaft erkämpften,
lief der 41jährige Polizeikommissar Guido Hermes in Frankfurt
ein begeistertes Rennen als 19. der Gesamtwertung. Damit war er
nicht nur zweitbester Deutscher(!) in dem Zehntausendköpfigen
Läuferfeld, sondern er gewann mit fünf Minuten Vorsprung
die Klasse M 40 . Nur der Darmstädter van Ghemen konnte ihn
an der Hessenmeisterschaft hintern. Guido lief die Halbmarathonmarke
in 1:12:05 Stunden an und zeigte auf den letzten drei Kilometer
größten Krafteinsatz. Ich bin noch zu schnell
angegangen! Ich wollte mich für die Europapolizeimeisterschaften
ins Gespräch bringen. Jetzt bin ich auch bei den deutschen
Polizisten auf Platz zwei, sinnierte der sympathische Roetgner,
der in seiner Frau Doris und Brigitte Aufenanger starke Betreuerinnen
auf der Strecke hatte. Mit seiner Einlaufzeit von 2:28:38 Stunden
setzt er sich in der Deutschen Bestenliste nun vor seinen Vereinskameraden
Alex Merkel (2:28:55 Stunden). Beide haben gute Chancen für
die Polizeieuropameisterschaft 2006 in Istanbul nominiert zu werden.
Die Saison 2005 fand für die starken M 60 ihren Höhepunkt.
Nach den Hessischen Meisterschaften im 10 km Strassenlauf, Berglauf
und dem dritten Platz im Halbmarathon gelang auch in Frankfurt
der Titelgewinn. Eine Steigerung in diesem Jahr um 26 Minuten
führte den 61jährigen Klaus Kropsch auf 3:19:48 Stunden
erstmals unter die 3:20 Marke. Klaus kam in der Einzelwertung
der M 60 damit auf Platz vier. Abteilungsleiter Friedrich Iffert
hatte nicht nur die Organisation der großen PSV-Gruppe im
Griff, sondern musste sich für seinen Wettkampf voll motivieren,
denn zu letzt quält ihn eine Erkältung, die aber rechtzeitig
abgeklungen war. Mit seinen erzielten 3:37:01 Stunden blieb er
zwar um 10 Minuten über seiner Regensburger Leistung, aber
die Freude war groß als feststand, dass mit dem Einlauf
von Günter Hoffmann nach 3:55:45 Stunden ein weiterer Hessenmeistertitel
an die Fulda ging. Jürgen Döring löste seine gestellte
Aufgabe als vierter Läufer den Erfolg abzusichern, mit ihm
eigene Ruhe, nach 4:23:26 Stunden. Etwas unglücklich kämpften
die M 50er. Alfons Schmid, aus Grafenau angereist, und Wilfried
Kahl liefen lange gemeinsam dem Ziel einer Leistung unter drei
Stunden entgegen. Vielleicht war der Anfang etwas zu schnell begonnen.
1:28:35 Stunden bei Halbmarathon ließen, dass Ziel erreichbar
erscheinen. Aber sie mussten dem Tempo Tribut zahlen. Alfons gelang
in seiner zweitbesten Zeit von 3:08:30 Stunden der siebte Platz
in der Hessenwertung und Wilfried Kahl in 3:14:57 Stunden der
neunte Platz. Eine leichte Enttäuschung schwang dann mit,
als klar war, dass Uwe Westphal diesmal das Ziel nicht erreicht
und damit ein möglicher Hessenmeistertitel in weite Ferne
rückte. Bei Km 37 bog der Ahnataler total erschöpft
zum Ziel ab. Den Dreien kann man nur zurufen: Es gibt auch
wieder bessere Zeiten, Kopf hoch!
Eine weiteres Highlight zeichnete sich bei der Marathonstaffel
ab. Schon seit Tagen zeigte sich eine positive Spannung bei den
Aue Lauftreffteilnehmern. Nach dem sie die hr 1 Laufwette gewannen,
in einer Stunde liefen achtzig (vierzig waren nur notwendig) 10
km und gewannen somit die Startnummer für den Frankfurt-Marathon-Staffel-Wettbewerb.
Die großartige Werbung von hr1 motivierte zusätzlich.
Fritz und Helga Iffert versammelten dann am Sonntagmorgen ca.
80 Laufbegeisterte zur gemeinsamen Bahnfahrt nach Frankfurt auf
dem Kasseler Hauptbahnhof. Und man hatte noch mehr vor. Schließlich
gab es für die siegreiche hr 1 Staffel Ticket zum Boston
Marathon im kommenden Jahr. Der Andrang für die erste von
elf Kasseler Staffel war riesig. In der Aufstellung Matthias Jahnke
(11,2 km), Matthias Musick (6,5 km), Jürgen Austin-Kerl (
13,7 km) und Alex Merkel (11,8 km) visierte man das Ziel Boston
an. Und wie es gelang. Bei der Konkurrenz von ca. 900 Staffeln
mit 3700 Teilnehmer drückte schon Matthias Jahnke, der sich
permanent vor der ersten Marathon Frau im 3:20 Min Schnitt bewegte,
auf das Tempo. Glänzend aufgelegt auf der Position zwei,
der von einem Bundeswehreinsatz zurückgekehrte Matthias Musick,
der den Vorsprung weiter ausdehnte. Auf der Position zwei sollte
es zu einem Duell zwischen Dieter Baumann, Wolfram Müller
und unserem, nach seinen Rippbrüchen wieder genesenen, Jürgen
Austin-Kerl kommen. Es kam zu keinem direkten Kontakten zwischen
den Dreien. Die Überraschung war perfekt wie Jürgen
in einem 3:04 Min./pro Km- Schnitt seinen Abschnitt zurücklegte
und die beiden großen der deutschen Laufszene sicher im
Griff behielt. Alex Merkel vervollständigte die tolle Leistung
der PSV Staffel, als er mit ca. sieben Minutenvorsprung nach 2:19
Stunden die Festhalle erreichte. Während dessen lief die
letzten 11 km Jürgen mit dem kämpferisch laufenden Guido
Hermes bis ins Ziel. Riesig die Freude bei der Siegerehrung als
die Boston-Ticket dann überreicht wurden. Aber auch die anderen
Staffeln, so die zweite mit Till Ojciec, Oliver Degenhardt, Reiner
Illigmann und Matthias Knoff gefielen noch als sechste. Alle weitern
Teilnehmer der neun Staffeln zeigten ihr Können und genossen
vor allem die tolle Atmosphäre dieses Frankfurter Marathons,
dem nicht nur der Wettergott besonders hold war, sondern dem die
Zuschauer mit ihrem Applaus eine besondere Stimmung verliehen.
Tradition hat auch schon der Minimarathon (4,2195
km), der sich zur Talentsichtung besonders eignet. Die Mädels
und Jungs des TV Hessisch-Lichtenau nahmen mit einer zahlenmäßig
großen Gruppe teil. 495 Mädchen erreichten das Ziel
und
Julia Höhre zeigte einmal mehr ihr Talent als
Vierte der W 15 mit 18:06 Min. Nach langer Durststrecke kommt
auch Katherina Göke, die 21,235 Min. benötigte,
Die Rückfahrt nach Kassel im Zug wurde vom
Austausch der zahlreichen Erlebnisse, einer gelungenen Veranstaltung,
bestimmt.
Wer die Ergebnis, der . 14000 ins Ziel Gekommenen
nachlesen möchte, findet sie unter www.mikatiming.de
75jähriger Gerd Hentze stößt
die Kugel auf fast zehn Meter
Zum Saisonausklang trafen sich die Techniker beim
Werfertag des SSC Vellmar in Vellmar-Frommershausen auf der Werferanlage
Am großen Stein.
Die herausragenden Teilnehmer waren die beiden Senioren-Weltmeister
Alwin Wagner (PSV Grün-Weiß Kassel) und Hella Böker
(Tuspo Borken). Die 64jährige Hella Böker überzeugte
dabei mit drei Siegen im Kugelstoßen mit 9,81 m, Diskuswerfen
30,34 und im Hammerwerfen mit 36,57 m.
Der Olympiasechste von Los Angeles, Alwin Wagner,
kratzte einmal mehr in seiner Spezialdisziplin mit 48,54 m an
der 50 m Marke. Ein Versuch im Hammerwerfen mit dem 7,25 kg Gerät
beendet der Polizeihauptkommissar als Vierter mit 34,21 m hinter
dem siegreichen Jens Rautenkranz (LG Eintracht Frankfurt/M), der
sich mit 64,56 m begnügte.
Hessenmeister Gerhard Schüler (PSV Grün-Weiß
Kassel) blickt auf eine ausgeglichene Saison zurück und bestätigte
mit den Siegen in der M 65 im Kugelstoßen mit 11,85 m und
Diskuswerfen mit 39,45 m seine Beständigkeit.
Alle Augenmerk der Zuschauer galt dann dem 75jährige
Gerd Henze (PSV Grün-Weiß Kassel), der sich erstmals
in diesem Jahr einem Wettkampf stellte und mit der 4 kg Kugel
mit 9,15 m alle überraschte. Einen weiteren Versuch trat
er knapp über. Sein Trainer Alwin Wagner war schier aus dem
Häuschen. Seine Beurteilung fiel entsprechend aus: Erstaunlich
ist die ausgereifte Technik meines 75jährigen Schützlings.
Ich traue ihm im kommenden Jahr noch erhebliche Leistungssteigerungen
zu!
Astrid Bardenheuer Fünfte beim Essen-Marathon
Über drei Monate hat sich die Fuldataler Ärztin
Astrid Bardenheuer (PSV Grün-Weiß Kassel) intensiv
auf den 43. Internationalen Marathonlauf Rund um den Baldeneysee
Essen, ihrem ersten Marathon vorbereitet. Fast 2000 Marathonläufer
stellten sich dem Starter und 1746 erreichten schließlich
das Ziel am Essener Regattahaus. Der Gesamtsieg ging in 2:26:28
Stunden an den Hanauer Carsten Wenzek. Astrid Bardenheuer, betreut
von ihrem Sohn Jonas, lief taktisch äußerst klug an,
hatte im gesamten Lauf keinen Einbruch. Im Gegenteil nach 1:35:56
Stunden an der Halbmarathonmarke, steigerte die 45jährige
auf der zweiten Hälfte, für die sie 1:33:58 Stunden
benötigte, die Geschwindigkeit und lief diesen Abschnitt
um zwei Minuten schneller. Überglücklich registrierte
sie ihre Endzeit von 3:09:54 Stunden und den fünften Platz
bei den Frauen, der zugleich den Sieg in der W 45 bedeutete. Den
Frauensieg erreiche die DM-Zweite Carmen Siewert (LG Vorpommern)
in 2:41:51 Stunden. Ich kann es gar nicht glauben, dass
es so problemlos lief! Ich denke es hat sich gelohnt Zeit und
Geld einzusetzen für die kompakte Vorbereitung! Ich danke
auch meiner Familie, die mich toll unterstützt hat,
kommentierte die überragende nordhessische Läuferin
der letzten Jahre ihre Marathonpremiere. siehe auch www.laufreport.de
. Die Ergebnisse bei www.mikatiming.de
Zur gleichen Zeit fand der 6. Medienmarathon in
München statt. In der bayrischen Hauptstadt erreichten insgesamt
7458 Marathonläufer das Ziel. In einem starken E.ON Team
nahm auch Reiner Illigmann (PSV Grün-Weiß Kassel) den
Kampf auf der klassischen Strecke auf. Der Langzeitausdauerathlet
bezwang in diesem Jahr bereits den Ironmann in Roth mit 10:23
Stunden. Dabei verpasste er durch eine schwächere Marathonleistung
die Traumgrenze von zehn Stunden zu durchbrechen. In München
nun mal ganz anders, nach einem entspannten Vorbereitungstraining,
genoss er diesen Lauf und blieb mit 3:16:16 Stunden nur sieben
Minuten über seiner Bestzeit. Mit Platz 643 und dem 92. Platz
in der Altersklasse M 30 fand er sich noch unter den ersten acht
Prozent der eingelaufenen Marathonis. Für mich war
das ein guter Jahresabschluss. Im kommenden Jahr werde ich mich
im sportlichen ganz auf das Laufen konzentrieren. Die drei Stunden
sollten dann fallen. Jetzt werde ich mich erstmals ganz meiner
Frau widmen; sprach`s und verschwand unter der Dusche. Ergebnisse
www.mikatiming.de
Jürgen Wagner und das Team M 60 Hessenmeister
Der 6. Sauer-Lollslauf in Bad Hersfeld sprengte
mit 4146 Teilnehmern in diesem Jahr alle Grenzen. Eine Steigerung
der Anzahl der Teilnehmer um 1400 gegenüber dem Vorjahr zeigte
auch dem Veranstalter die Grenzen auf. Die Integration der Hessischen
5 und 10 km Straßenlaufmeisterschaften brachten zwar ca.
400 Teilnehmer mehr, aber durch die komplettierte Wertung wurden
ca. 340 Urkunden mehr vergaben. Zum Schluss blieb die eigentliche
Siegerehrung für die Lollslaufteilnehmer über 10 km
aus zeitlichen auf der Strecke.
Das Team des PSV Grün-Weiß Kassel verschrieb
sich diesmal der 10 km Meisterschaftstrecke. Angetrieben durch
die zahlreichen Aktionen (Sambaband, Musikdarbietungen etc) wurden
auf der schwierigen Strecke durchaus guten Leistungen erzielt.
Ein B-Jugendliche kam nach 29:44 Min als erste ins Ziel. Eine
Zeit, die zuvor noch nie von einem deutschen B-Jugendlichen erzielte
wurde. Der 16jährige Musa Roba, der sich erst seit drei Monaten
in Deutschland aufhält und nach dem Reglement des HLV sofort
startberechtigt ist, stammt aus Äthiopien, dort trainierte
er bereits gemeinsam mit den Top-Läufern des ostafrikanischen
Landes. Als Zweiter kam ein weiterer Äthiopier, der frühere
Deutsche 10 km Meister Terefe Desaleng (Eintracht Frankfurt/M)
nach 30:12 Min. ins Ziel und gewann damit den Titel. Vor dem Fuldaer
Heiko Baier, der einer Woche zuvor noch den Hessischen Berglauftitel
am Herkules gewann. Hinter dem Gelnhäuser Sören Ungermann
platziert sich bereits auf Platz vier der PSVer Jörn Harland
in 31:59 Min. Jörn merkt man die lange Saison an. Die zahlreichen
tollen Erfolge der letzten fünf Wochen zollen nun Tribut.
Nach Bestleistung von 1500 m bis Halbmarathon und glänzenden
Meisterschaftsplatzierungen hat sich nun Jörn eine schöpferische
Pause verdient. Alex Merkel als Gesamtfünfzehnter in 32:56
Minuten und Matthias Musick als 21. in 33:21 Minuten brachten
das PSV-Team hinter der LG Baunatal/Fuldabrück auf den zweiten
Platz. Die ohne vier (Austin-Kerl, Jahnke, Ziegler und Degenhardt)
eine respektable Leistung brachten. Auf unsere Altersklassenläufer
ist wieder einmal Verlass. Mitten aus dem Marathontraining für
Frankfurt/M stellte sich Guido Hermes den Mitkonkurrenten.
Mir fehlt aufgrund des Marathontraining die Schnelligkeit,
war der erste Kommentar von Guido unmittelbar nach seinem zweiten
Platz in 33:46 Minuten in der der M 40. Ganz anders Jürgen
Wagner. Nur zwei Wochen nach seiner 2:48 Stunden beim Berlin-Marathon,
fühlte er sich plötzlich wieder frei. Riesig war dann
seine Freude als er erfuhr, dass die 33:51 Minuten für den
Hessenmeistertitel in der M 35 reichte. Mir ist ein Stein
vom Herzen gefallen als ich mich nach dem Donnerstagtraining plötzlich
wieder frei füllte. Offensichtlich hatte ich eine Verrenkung
im Rückenbereich, die mich extrem behinderte, erzählte
der 38jährige Polizeikommissar aus Wetzlar. Für die
M30/35 Läufer Jürgen Wagner, Marcus Bezold (25:24 Min)
und Kai-Uwe Dittrich (35:35 Min.) sprang in der Teamwertung sogar
noch der Vizetitel heraus. Die Alterklassen werden zu sehend stärker.
Dies musste auch das PSV-Team der M 50/55 verspüren. In der
Ottersdorf nur um 13 Sekunden am deutschen Vizemeistertitel vorbei,
blieb trotz der ausgezeichneten Leistung von Alfons Schmid in
37:45 Min (6.), Wilfried Kahl in 38:43 Min. (8.) und Uwe Westphal
in 41:25 Min. nur der dritte Platz. Den neunten Platz
in der M 55 erlief nach 43:03 Min. der Ahnataler Wilfried Ebhardt.
Damit gelang Uwe eine interne Revanche für den Berglauf.
Die überragende Altersklasse ist in diesem Jahr unstrittig
die M 60. Dies bewiesen die vier PSVer Klaus Kropsch, Helmut Schulhauser,
Theo Hohmann und Günter Siebrecht. Eine Woche nach dem Berglauftitel
gelang ihnen auch in der Festspielstadt ein erneuter Titelgewinn
vor LG Bad Soden Neuenhain und dem Abo-Meister LG Baunatal/Fuldabrück.
Klaus als Fünfter in persönlicher Bestzeit von 41:32
Min., Helmut Schulhauser in 41:58 Min., Theo Hohmann 43:37 Min
und Günter Siebrecht in 47:19 Min. hatten fast 1:30 Minuten
Vorsprung vor den Taunus-Hessen.
Auch die PSV-Frauen traten ersatzgeschwächt
an. Ohne die frisch operierte und auf dem Weg der Besserung befindliche
Monika Wöhleke, die in Essen Marathonlaufende Astrid Bardenheuer,
nach ihrem New York-Lauf noch müde Stefanie Struschka und
nach der Baby-Pause im Aufbau befindliche Stephanie Merkel gaben
die PSV-Frauen alles und hätten fast den Titelgewinn geschafft.
Lediglich 1:30 Min. fehlten letztlich, aber mit dem dritten Platz
hinter dem Titelgewinner TV Breitenbach waren die Mädels
mehr als zufrieden. Denn Ellen Weber, ebenfalls erst drei Tage
aus New York zurück, blieb als Neunte des Gesamteinlaufes
erstmals mit 39:57 Min. unter der 40 Minutengrenze. Mit 43:28
Minuten blieb auch Claudia Erika Gutierrez Dias als zweite der
W 30 im Bereich ihrer derzeitigen Möglichkeiten. Für
die Aufsteigerin der letzten Wochen, Jutta Wagner, zeigte es sich,
dass die dritte Belastung in den letzten vier Wochen und dem überraschenden
Titelgewinn in der letzten Woche, ihre derzeitigen Grenzen aufzeichnete.
Aber mit ihren 45:09 Minuten und dem dritten Platz in der W 30
trug sie ein weiters Mal zu einer Team Medaille bei.
Der Aufsteiger der letzten vier Wochen ist zweifellos
der 17jährige Till Ojciec aus Ahnatal. Seit ca. 3 Monaten
befindet er sich in einem gezielten Training. Bereits bei den
nordhessischen Meisterschaften in Gilserberg gab er mit 37:42
Minuten einen überraschenden Einsatz. Was der Liszt-Schüler
jetzt in Bad Hersfeld ablieferte sprengte die kühnsten Träume.
Heute habe ich schon gekämpft. Es war anstrengend,
äußerst sich Till direkt im Ziel. Kein Wunder, den
mit 35:04 Minuten und dem vierten Platz bei der B-Jugend steigerte
er sich um fast 2:30 Minuten. Wir dürfen auf den weiteren
Weg des Ausdauertalentes gespannt sein.
HR 1 Laufwette gewonnen
Die Vorbereitungen haben sich gelohnt. Friedrich
Iffert rührte kräftig die Werbetrommel. HR 1hat eine
Wette angeboten. 40 Läufer des PSV-Lauftreffs sollen die
10 km in einer Stunde schaffen. Gewinnt der Lauftreff die Wette,
dann erhält er für 40 LäuferInnen die freien Startgenehmigungen
beim Frankfurt/M-Marathon für die Marathonstaffel,
Die Stadträtin Janz gab zum Spektakel den Startschuss
ab. Tage vor und am Entscheidungstag selbst berichtete der HR
1. Auf dem Friedrichsplatz waren Ziel- und Startbögen der
Sponsoren HR 1 und Rossbacher Quelle aufgebaut. Tatsächlich
nahmen 80 LäuferInnen die Wette an. Für Insider gab
es keinen Zweifel, dass die Ausdauersportler die Nase vorne haben
werden. Nach 44 Minuten stürmten die ersten bereits den Friedrichsplatz.
Alle 80 blieben dann unter der einer Stunde. Die Wette war gewonnen.
Wie geht`s jetzt weiter? 10 Staffeln zu je vier
Teilnehmer , die 6 km, 11 km, 11 km, 13 km laufen werden, vertreten
den Lauftreff beim Frankfurt/M-Marathon. Die gemeinsame Anreise
mit der Bahn (Wochenendticket) ist geplant. Und in Frankfurt läuft
ein weiterer Wettbewerb zwischen den an der Wette beteiligten
Lauftreffs aus Frankfurt, Egelsbach, Petersberg, Wiesbaden und
Gießen. Die schnellste hr 1 Staffel gewinnt den Flug und
Ticket zum Boston-Marathon. Der Klassiker findet nächstes
Jahr Mitte April statt.
Wir drücken dem Team des PSV-Laufreffs die
Daumen. Wer es vor Ort machen will, kann sich am 30.10. auch dem
Bahntross anschließen.
PSVer erfolgreichster Hessischer Verein beim
Berglauf
Die Strecke von der Schulstraße in Wilhelmshöhe
über die Löwenburg, dem Kaskadenrestaurant zum Herkules
über 6,2 km und 340 Höhenmeter verlangte von den 345
Teilnehmer bei nebligem Wetter alles ab. Das PSV- Organisationsteam
zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf. Technische Probleme, bedingt
durch das nasse Wetter, mit der Zeiterfassung über Scanner,
konnten gemeinsam bewältigt werden. Der Wettkampf selbst
war hochklassisch in allen Alterklassen besetzt. Mit dem Fuldaer
Heiko Baier, dem deutschen Vizejuniorenmeister im 10 km Straßenlauf
gewann der stärkste Athlet. Hervorragend hielt sich aber
der PSVer Jörn Harland. Der 23jährige war der einzige,
der dem späteren Meister bis zu den Serpentinen am Fuße
des Herkules folgen konnte, entsprechend fiel auch sein Urteil
aus: Ich bin zu frieden. Irgendwie läuft es jetzt schon
seit einiger Zeit. Heiko war jedoch heute nicht zu schlagen! Mit
Matthias Jahnke und Kai-Uwe Dittrich sprang für das ersatzgeschwächte
Trio (Jürgen Austin-Kerl nach seinen Rippenbrüchen noch
nicht ganz genesen, studienbedingt abwesender Niko Ziegler, der
durch den Geburtstag seiner 80jährigen Großmutter verhinderte
Alex Merkel) hinter den Baunatalern noch der Vizemeister heraus.
Die Überraschung gelang den Frauen. Auch ohne die in New
York am Start gegangenen Stefanie Struschka, Ellen Weber und die
verletzte Astrid Bardenheuer gelang Monika Wöhleke, Jutta
Wagner und Claudia Erika Gutierrez Dias der Mannschaftssieg. Dabei
gewann die 48jährige Monika Wöhleke als Gesamtvierte
auch die
W 45 und mit Jutta Wagner und Neuling Ute Fischenich
die Teamwertung W40/45. Die mexikanische PSV-Gastläuferin
Claudia Erika Gutierrez Dias sicherte sich außerdem den
Titel in der W 30.
Da wollte das PSV-Team der M 60 und älter nicht
nach stehen und mit Helmut Schulhauser als Dritten, Klaus Kropsch
als Vierten und Neuling Theo Hohmann als Fünften gelang es
sogar den Abo-Meister LG Baunatal/Fuldabrück mit vier Minuten
Vorsprung deutlich zu distanzieren.
Matthias Jahnke, derzeit stark von seiner Universitätsarbeit
in Anspruch genommen, zeigte einmal mehr seine Möglichkeiten
auf und sicherte sich in der M 30 den Titel und damit den sechsten
Hessenmeistertitel für ein starkes PSV-Team.
Eine rundum erfreuliche Veranstaltung fand dann
in der Turnhalle der Reformschule ihren Abschluss.
Die näheren Ergebnisse können unter Berglauf
in dieser Homepage nachgelesen werden. Zu empfehlen auch der Bericht
in www.laufreport.de
Hessische Polizistinnen in New York Dritte
Bereits zum zweiten Mal vertrat das Frauen-Team
der Hessischen Polizei die deutschen Farben beim Finallauf des
JP Morgan Chase Corporate Challenge in New York. Die Qualifikation
erreichte das Quartett, dem auch die PSVerinnen Stefanie Struschka
und Ellen Weber angehörten, bei dem Lauf in Frankfurt/M,
als im größten europäischen Lauf mit 58000 Teilnehmer
der Sieg gelang. Mit großen Ambitionen reisten sie, nach
dem letztjährigen zweiten Platz, nach Amerika. Sie fühlten
sich nach dem Frankfurter Erfolg top vorbereitet. Auf der 5,6
km Strecke verbesserten sich alle vier gegenüber dem Vorjahr.
Inga Kaiser, gelang trotz eines Sturzes, erneut als Neunte in
20:07 Minuten ein Top-Ten Platz. Die deutsche Ranglistenvierte
im Badminton Stefanie Struschka überzeugte als 18. in 20:49
Minuten und auch Ellen Weber als 24. verbesserte sich mit 21:20
Min. um fast drei Minuten gegenüber 2004. Die Frankfurterin
Andrea Brose, als Neuling, vervollständigte in 22:06 Minuten
das Team und trug damit zum dritten Platz in der Teamwertung hinter
dem Überraschungssiegern GlaxoSmithkline und dem Londoner
Titelverteidiger, Royal Mail Letters, bei. Die drei ersten Mannschaften
war lediglich um eine Minute auseinander. Eine Revanche haben
sich die vier schnellen hessischen Polizistinnen für das
kommende Jahr vorgenommen.
hr 1 Laufwette mit PSV-Lauftreff
Abteilungsleiter Friedrich Iffert hatte den richtigen
Riecher als er von einer hr 1 Laufwette erfuhr und prompt reagierte
un sich uim die Teilnahme bewarb. Der PSV-Lauftreff tritt nun
zur hr 1 Laufwette an. Schaffen 40 oder mehr Sportler eine 10
km Strecke innerhalb einer Stunde, spendiert hr 1 allen Läufern
die Startgebühr für die Teilnahme am Messe Frankfurt
Marathon am 30. Oktober. In Frankfurt wird der Lauftreff dann
in verschiedenen Marathonstaffeln (4 Aktive) gegen weitere vier
hessische Lauftreffs (Petersberg, Spiridon Frankfurt/M, LC Olympia
Wiesbaden, LGV Marathon Gießen) antreten. Das schnellste
hr 1-Staffelteam in Frankfurt gewinnt dann eine Reise zum Boston
Marathon in die USA. Wenn das kein Anreiz ist ?
Zu nächst muss die Wette gewonnen werden. Am
Dienstag, den 27. September erfolgt der Startschuss um 18:20 Uhr
auf dem Friedrichsplatz. Die Strecke führt dann in die Karlsaue
und zurück.
Es werden noch Mitläufer gesucht. Kommt zum
Friedrichsplatz!!!
Vier PSV-Siege am Bergmannspfad
Der VfL Veckerhagen rief die Bergspezialisten zum
siebten Berglauf Auf dem Bergmannspfad. Die Strecke
führte nach dem Start an der Mittelpunktschule im Reinhardshagener
Ortsteil Veckerhagen über geschotterte Wegstrecken, Wiesenwege
und einem interessanten mit vielen Schwierigkeiten bespickten
Waldpfad, auf dem nur ein hintereinander laufen möglich war,
zum Ziel am 460 m hohen Mühlenberg. Vom Startweg übernahm
der Mittelstreckenspezialist Johannes Wennemacher (LG Baunatal/Fuldabrück)
die Führung und gab diese auf der 6 km Strecke mit 250 m
Höhendifferenz bis ins Ziel, das er nach 25:08 Min. nicht
mehr ab. Es war ein gelungener Test für die Landesmeisterschaft
am kommenden Wochenende beim Herkules-Berglauf, war dann
das Fazit des LGers, der nach der Überstehung seiner Erkrankung
am Pfeifferschen Drüsenfieber erleichtert erschien. Ebenfalls
ein tolles Come-back feierte der 38jährige Kai-Uwe Dittrich,
der nicht nur als Viertplatzierter nach 26:42 Min. sondern auch
als Sieger der M 35 das Ziel erreichte. Der Kaufunger Norbert
Werner zeigte als Vierter dieser Klasse alte Stärken. Der
Mitarbeiter des Hessischen Rundfunks Wilfried Kahl ließ
an seinem Sieg nach 28:02 Minuten in der M 50 ebenfalls keinen
Zweifel aufkommen.
Bei den Frauen spielte Monika Wöhleke ihre
ganze Routine aus, forcierte das Tempo nach belieben und blieb
schließlich deutlich nach 29:32 Min. als Tagesschnellste
vor der noch Jugendlichen Monika Liese (JCL Landwehrhagen). Damit
gewann die 48jährige Dauerbrennerin gleichzeitig die W 45.
Auch hier kam die Viertplatzierte, wie bei den Männern, vom
PSV. Die 43jährige Jutta Wagner hielt nur drei Tage nach
ihrem tollen Niestetaler 5000 m Lauf mit den Jüngeren mit
und entschied die W 40 nach 34:09 Min. für sich. Der PSV-Senior
an diesem Wettkampf bei tollem spätsommerlichen Wetter wollte
da nicht zurückstehen. Es war schon eine Herausforderung
auf dem schwierigen und einem berglaufwürdigem Parcours.
Ich bin jetzt aber auf das Erreichte stolz, äußerte
sich der 65jährige nach 38:03 Min. und seinem Sieg in der
Klasse M 65 direkt im Ziel. Marco Berger als Organisationsleiter
blickte zum Schluss auf eine gelungene Veranstaltung, die Lust
auf mehr macht. Die Athleten können sich am kommenden Samstag
beim 16. Herkules-Berglauf aufs Neue beweisen.
Count down zum Herkules-Berglauf hat begonnen
Am 1. Oktober veranstaltet der PSV Grün-Weiß
Kassel den 16. Kasseler Herkules-Berglauf. In diesem Jahr findet
gleichzeitig bereits zum dritten Mal die Landesmeisterschaft statt.
Nach dem im letzten Jahr die Aktion Helft dem Herkules
im Mittelpunkt stand, werden auf der 6,4 km Strecke mit Start
an der Reformschule in Wilhelmshöhe und dem Ziel direkt am
Fuß des Kasseler Wahrzeichens diesmal Hessen stärkste
Langstrecker um die begehrten Titel kämpfen. Einen besonderen
Augenmerk soll in diesem Jahr auch dem Mannschaftslauf gelten.
Drei Aktive (auch gemischte Teams) die sich unter den verschiedensten
Gesichtspunkten ( z. B. Verein, Betrieb, Kegelclub, Gesangs-,
Kleingärtnerverein, Parteien, Familien, Wohngemeinschaften
u.s.w.) zusammen finden, können eine Mannschaft stellen.
Die Teams teilen sich die 6,4 km in drei Abschnitte zu ca. 2 km
auf. Der erste Wechsel wird an der Löwenburg und der zweite
am Kaskadenrestaurant.
Die ersten Teams haben bereits das Training aufgenommen.
Unser Bild zeigt zwei Teams des Trainingscamps Kanneberg mit Respekttrainer
Karger und Winfried Aufenanger beim Training mit dem Ziel Herkules.
Meldungen an Thomas Hahn, 0561/8701209; e-mail:
ThomasHahn.KS@t-online.de
Tolle Stimmung beim PSV-Grillabend
Die Leichtathleten des PSV Grün-Weiß
Kassel machen nicht nur bei den verschiedenen Wettkämpfen
ein gute Figur. Sie wissen auch zu feiern und sehen in der Gemeinschaft
einen hohen Stellenwert. Deshalb sind die Grün-Weißen
seit 28 Jahren gerade in Mannschaftswettbewerben sehr erfolgreich.
Über 100 PSVer trafen sich zum traditionellen Grillabend
am Bootshaus der Bereitschaftspolizei an der Fulda. Das Team um
Abteilungsleiter Friedrich Iffert versorgte alle mit Getränken
und Essbarem. Die Grillwürste, Steaks fehlten ebenso wenig
wie die profihaft zusammengetragenen Salate. Das Lagerfeuer, die
Wetterbedingungen ließen eine tolle kommunikative Atmosphäre
entstehen. Daniel Anbau, Stefanie Struschka aus Wiesbaden angereist
oder Jörn Harland aus Gelnhausen, beteiligen sich wie auch
der nach zahlreichen Rippenbrüchen auf dem Weg der Genesung
befindliche Jürgen Austin-Kerl mit seiner Familie ebenso
wie die Jedermann-Gruppe um Dieter Kupfer, Heinz Apel, Volker
Danz, Reiner Kümmel und Frau und die zahlreichen Dauerleister
an den Gesprächen. Die zahlreichen Kinder nutzten die großzügige
Fläche direkt an der Fulda zum Herumtollen. WM-Teilnehmer
von Stuttgart 1993 , Michael Busch zeigte sich als stolzer Vater
gemeinsam mit Silke. Die M 60 Riege um Klaus Kropsch, Günter
Hofmann, Dietrich Tänzer und Frauen ging mit Tempo, ähnlich
wie im Wettkampf, zur Sache, als sie bei den verschiedenen Dingen
unterstützten.
Viele, viele mehr war natürlich bei dieser
Fete. Irgend wie füllten sich alle wohl.
Auf ein Neues im kommenden Jahr.
Zahlreichen Bestleistungen in Niestetal
Der dritte Laufwettbewerb, die 5000 m Strecke, bei
der diesjährigen Laufserie in Niestetal verzeichnete erneut
eine hohe Teilnehmerzahl. Die Aktiven fanden optimale Bedingungen
vor und im großen Stil wurde dies auch zu zahlreichen Bestleistungen,
auch von den PSVern, genutzt. Bei den Männer gab es ein tolles
Rennen, das der Rotenburger Friedrich Schenk in 14:42,1 Minuten
vor dem Jugendlichen Spitzenläufer Johannes Raabe (LG Hannover)
in 14:43,2 Minuten im Spurt gewann. Lange hielt Jörn Harland
mit dem Duo mit bevor der PSVer sich zurückfallen ließ
und in einer Verfolgergruppe auf den letzten 400 m das Geschehen
an sich zog. Nach einem tollen Endspurt mit 15:00,22 Minuten,
seiner zweitbesten Zeit, konnte er noch deutlich den dritten Platz
sichern. Matthias Musick überzeugte mit einem starken Endspurt
auf den letzten 120 m und holte auf der Zielgeraden noch einen
25 m Vorsprung gegenüber Matthias Jahnke auf. Jahnke lief
persönlichen Rekord mit 15:46,3 Min. währen sich Musick
mit 15:45,4 Min weiter seiner Bestmarke näherte. Einen spannenden
Kampf liefert sich auch die PSV-Oldies. Der 61jährige Klaus
Kropsch entpuppt sich immer mehr zum Durchstarter!
Um 40 Sekunden steigerte er seine Bestmarke auf 19:32,2 Min.,
dabei nahm Klaus den Mittelstreckler, den 63jährigen
Helmut Schulhauser nach 19:35,4 Min. in den Schlepp. Den letzten
Kilometer lief Klaus in 3:46 Min. Auch Uwe Westphal, im Training
für den Frankfurt/M Marathon, blieb unter der 20 Minuten
Marke, mit 19:56,0 Min., war der Ahnataler Kulturamtsleiter zufrieden.
Auch Wilfried Ebhardt steigerte sich erneut auf 20:28,3 Minuten.
Die PSV-Frauen ließen sich da nicht lumpen.
Die 22jährige Allrounderin Ellen Weber zeigte sich erneut
sehr aktiv und blieb als insgesamt zweit schnellste Frau mit 18:43,8
Min deutlich unter ihrer Bestmarke. In diesem Jahr verbesserte
damit die Polizeikommissar auf allen Strecken von 400 m bis 10
Km ihre Bestleistungen. Auch Claudia Erika Gutierrez Diaz blieb
ein weiteres Mal unter 20 Minuten. Mit 19:50,0 Min. bezwang sie
im Spurt auch die starke Rotenburger Seniorenläufer Silke
Altmann (19:50,6 Min.). Wieder einmal für eine Überraschung
sorgte Jutta Wagner. Lief die 43jährige vor drei Wochen im
Auestadion mit 22:22:27 Min Bestzeit, so steigerte sie sich nun
schon auf 21:05,6 Min. Wir sind auf die weitere Entwicklung der
Kaufungerin gespannt.
Für die Schülerinnen gab es erneut einen
800m Lauf. Die schnellste Zeit des Abend lief Julia Höhre
mit 2:29,1 Min., es war bereits ihre dritte diesjährige Bestzeit,
nach den 100 m, 300 m. Äußerst erfreulich, auch für
ihre Mutter Astrid, die leider verletzungsbedingt nicht starten
konnte, war auch der zweite Platz nach 2:32,2 Min. von Hanna Joachimmeyer.
Übrigens in der derzeitigen Jahresrankingliste des PSV steht
die Tochter mit sieben Zentelsekunden vor der Mutter. Auch bei
den Kleinsten zeigten sich die Grün-Weißen. Tante Ilse
Gutschank, war ebenso aus dem Häuschen über
die Leistung von Nichte Mandy Opper (1996) mit 3:14,2 Min., wie
Mutter Petra Salzmann über den dritten Platz ihrer Tochter
Clara Eck (1995) in 3:12,4 Minuten.
Günter Hoffmann, Friedrich Iffert: Sie
laufen und laufen
Die beiden M 60er des PSV Grün-Weiß Kassel,
Günter Hoffmann und Leichtathletik-Abteilungsleiter Friedrich
Iffert, laufen von Event zu Event ohne Anzeichen von Ermüdung
zu zeigen. Seinen dritten Marathon innerhalb der letzten drei
Wochen und seinen 181 (!) insgesamt lief der 62jährige Hoffmann
beim süddeutschen 3. Brombachsee Marathon. Er joggt nicht
irgendwie sondern gewann in 3:47 Stunden sogar die Klasse M 60.
Sein Trainingspartner Friedrich Iffert legt sich
in diesem Jahr sogar auf den Ultramarathon fest. Nach seinem Sieg
am Rennsteig und weiteren erstklassigen Platzierungen in den letzten
Wochen ist der 61jährige nun mittlerweile auch bei 173 Marathons
angekommen . In Österreich ging er nun beim 8. Int. Wachaumarathon
an den Start. Auch diesmal wählte er den Ultramarathon über
53 Km und belegte in ausgezeichneten 5:03:00 Stunden in der Klasse
M 60 den zweiten Platz. Die PSV-Oldies der Klasse M 60 wollen
sich als Team auf den Frankfurt/M Marathon konzentrieren. Wir
freuen uns, wenn wir dann wieder als Team auftreten können.
Ich bin stolz auf meine Freunde, die in diesem Jahr immerhin mit
acht Athleten bei den deutschen Meisterschaften von 10 km bis
Marathon fünf Vizemeistertitel und drei dritte Plätze
errangen, lautete dann eine Situationsbeschreibung des zufriedenen
Friedrich Iffert.
19. Hann.-Mündener Altstadtlauf
Dreifacher PSV-Erfolg Harland vor Jahnke und Ziegler
In der romantischen Innenstadt der Dreiflüssestadt
Hann.-Münden trafen sich nun bereits zum 19. Mal die Athleten
zum Altstadtlauf. Bei spätsommerlichen Temperaturen und einigen
Hundert Zuschauern fanden die 150 Teilnehmer am 10 km Lauf ideale
Bedingungen vor. Bereits mit dem Startschuss übernahm das
Trio des PSV Grün-Weiß Kassel, Jörn Harland, Niko
Ziegler und Matthias Jahnke das Zepter des Handelns in die Hand.
Auf dem 2 km Rundkurs versuchte Niko Ziegler schon in der zweiten
Runde das Trio zu sprengen. Mit seinem Ergebnis von den Deutschen
Straßenlaufmeisterschaften von Otterndorf vom letzten Sonntag
als bester nordhessischer Läufer gestärkt, konterte
der 23jährige Jörn Harland diesen Vorstoß und
erhöhte sogar nochmals das Tempo. Der Wirtschaftswissenschaftsstudent
der Uni Hamburg, Niko Ziegler, fand kein Gegenmittel und musste
eine Runde später auch Matthias Jahnke passieren lassen.
Unter dem anhaltenden Beifall der Zuschauer erreichte Harland
als deutlicher Sieger nach 32:56 Min vor Jahnke nach 33:19 Min.
und Ziegler nach 33:47 Min. das Ziel. Ich bin mit meiner
Spätform zu frieden. Bei den beiden kommenden Landesmeisterschaften,
dem Herkules-Berglauf und den 10 km beim Lollslauf in Bad Hersfeld,
möchte ich um die Titelvergabe ein Wort mitsprechen,
blickte Harland bereits auf die nächsten Herausforderungen.
PSV-Girlies über 3 x 800 m Nordhessische
Meister
Das die nordhessische Leichtathletiksaison sich
dem Ende entgegen neigt, kann nur das Fazit der in Immenhausen
durchgeführten Langstaffelmeisterschaften sein. Lediglich
zwei Staffel bei der weiblichen Jugend und den Frauen und sechs
Staffel im männlichen Bereich waren die klägliche Beteilungsbilanz.
Damit sollen wahrlich nicht der Leistungen der beteiligten Teams
geschmälert werden. Denn immerhin war das PSV-Trio der weiblichen
Jugend mit den beiden Schülerinnen Julia Höhre und Hanna
Joachimmeyer sowie der B-Jugendlichen Katherina Göke dem
älteren A-Jugend Team der LG Kaufungen deutliche überlegen.
Besonders Julia und Hanna unterstrichen ihre ausgezeichnete Spätform
mit Läufen um die 2:32 Min.
Einen spannenden Kampf lieferte eine neuformierte
PSV Staffel bei den Männer der LG Baunatal/Fuldabrück.
Florian Tam als Startläufer nach einer langen Verletzungspause,
die seit den Hessischen Polizeimeisterschaften im Mai an gleich
Stelle anhielt, übergab bereits als Zweiter mit ca. 30 Meter
Rückstand gegenüber dem LG Startläufer Bähler.
Die nachfolgenden Jörn Harland (mit 2:38 Min. nach 28,5 Sekunden
für die ersten 200 m) gegen Markus Kesseler und Jan Schöppe
(mit 2:39,9 min) gegen Julian Flügel verkürzten zwar
die Rückstand. Aber letztlich blieben zwei Sekunden Vorsprung
für die VW-Städter. Trotzdem eine tolle Leistung, die
auch bei den Zuschauern mit Spannung verfolgt wurde.
Monika Wöhleke Schnellste in Treffurt
Beim 2.Stadtlauf in Treffurt, einem Geländelauf auf Kopfsteinpflaster,
Wald-und Wiesenwegen über die Burg Normannstein zur Adolfsburghütte
und zurück nach Treffurt, erreichte Monika Wöhleke als
erste Frau das Ziel. Sie benötigte für die 10,5km-Strecke
mit 300 zu laufenden Höhenmetern 46:28Min und hatte mehr
als 2,5Min. Vorsprung auf die Zweite.
Heiligenröder Bahnlaufserie mit PSV-Beteiligung
Anfang September treffen sich an vier aufeinander
folgenden Mittwochabenden die Ausdauersportler bei der Bahnlaufserie
des TSV Heiligenrode. Bei optimalen Wettkampfbedingen vermelden
die Sportler immer wieder persönliche Bestleitungen. Bei
der ersten Veranstaltung stelle die 1500 m Distanz den ersten
Schwerpunkt dar. Zu nächst liefen aber die Schülerinnen
die 800 m Strecke. Bereits im ersten Lauf gab es zwei strahlende
Gesichter die neunjährige Mandy Opper erzielte 3:08,3 Min
und das im Trikot ihrer begeisterten Tante Ilse Gutschank, die
anschließend über 1500 m, nach langer krankheitsbedingten
Pause, 5:44,2 Min. vorlegte. Die Schülerinnen W 15 beherrschte
Julia Höhre nach 2:31,8 Min. vor Hanna Joachimmeyer in 2:37,9
Min. Hanna und Julia scheinen nun im September so richtig in Form
zu kommen. Bei den Frauen zeigten sich die PSVerinnen wieder einmal
von der besten Seite. In dem sie ihre Alterklassen gewannen. Schnellste
Frau des Abends war Hessenmeisterin Ellen Weber in 5:01,0 Min.,
der man nun allerdings die lange Saison mit zahlreichen Erfolgen
deutlich anmerkte. Bei ihr ist nun eine neue Aufbauphase erforderlich.
Ihre Doppelbelastung zeigte sich auch an diesem Abend. Nach dem
Auslaufen ging´s ab zum Handballtraining. Astrid Bardenheuer
litt unter einem Rücken- und Ischiasproblem, das durch einen
Sturz bei den Nordhessischen Straßenmeisterschaften entstand.
Sie lief daher defensiv und begnügte sich nach 5:08,2 Min.
mit dem Sieg in der W 45. Persönliche Bestleistung erzielt
unsere Ausdauerspezialistin Monika Wöhleke mit 5:17,9 Min.
Während Claudia Erika Guiterrez Dias nach 5:28,7 Min. von
einen gewissen Trainingsrückstand sprach. Unser mexikanische
Läuferin freut sich jetzt bereits auf die Hessische Berglaufmeisterschaft
am 1.10., und sprach`s: Da werde ich wieder voll angreifen!
Immer schneller wird auch die 42jährige Jutta Wagner, die
sich erst im Endspurt unserem 62jährigen Günter Siebrecht
in 5:49,3 Min. zu 5:48,3 Min. geschlagen geben musste. Die M 60
gewann Helmut Schulhauser, der sich mit einem gleichmäßigen
, nicht erschöpfenden Lauf, in 5:10,4 Min. , letztmalig vor
den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften in Otterndorf,
belastete. Wilfried Ebhardt war mit seinen 5:35,4 Min durchaus
zufrieden, legte er doch mit diesen Lauf den Grundstock für
einen Gesamtsieg in der M 55.
Unsere Top-Läufer waren diesmal komplett abwesend,
da sie voll auf die Karte DM 10 km Straße setzen und da
passte dieser Lauf einfach nicht mehr in das Trainingskonzept.
Hochstift Marathon Fulda 04.09.05
Trotz hochsommerlicher Temperaturen konnte Friedrich
Iffert seinen Marathon-Erfolg des Vorjahres in Fulda wiederholen.
In 3:45:18 Stunden verwies er die Konkurrenz in der M 60 auf die
Plätze.
Klaus Kropsch lief in 1:36:05 Minuten persönliche
Bestzeit und war gegenüber 2004 über fünf Minuten
auf dieser Strecke schneller. Damit sicherte er sich beim Halbmarathon
den ersten Platz in der M 60
Günter Hoffmann errang beim Fränkischen
Schweiz Marathon am 04.09.05 in 4:05:55 Std. den 2. Platz in der
M 60. Bei ebenfalls hochsommerlichen Temperaturen lief Günther
Hoffmann den letzten Kilometer nur mit einem Schuh, da er sich
eine große Blutblase am Fuß erlief. Ohne Schuh am
lädierten Fuß ließ sich das letzte Stück
besser zurücklegen.
Astrid Bardenheuer und Tochter Hanna siegen
in Gilserberg
Die diesjährigen Nordhessischen Straßenlaufmeisterschaften
fanden im Schwalm-Eder-Kreis, in Gilserberg, mit einer kleinen
PSV-Beteiligung statt. Eine Woche vor den Deutschen Straßenmeisterschaften
in Otterndorf dominierte Astrid Bardenheuer den Lauf über
10 km. Beim Start wurde sie zu fall gebracht, trotz Schürfwunden
an Armen und Beinen übernahm sie auf dem 2,5 km langen Rundkurs
bereits nach zwei Kilometern die Spitze vor den beiden Obervorschützerinnen
Vera Siebert-Kilian und Yvonne Conrad. Bis ins Ziel vergrößerte
die Fuldataler Ärztin permanent den Abstand zu ihren Verfolgerinnen
und siegte unangefochten in 39:28 Minuten. Damit gewann sie auch
neben dem Gesamttitel auch die Klasse W 45.
Kurz zuvor noch feuerte Astrid ihre Tochter Hanna
über fünf Kilometer an. Nachdem sie nach einer Runde
noch im Mittelfeld lag, forcierte die 14-jährige gewaltig
das Tempo und überholte eine nach der anderen Mitkonkurrentinnen
und siegte in 23:03 Minuten.
Als dritter PSVer gab der 17-jährige Till
Ojciec seinen Einstand im grünen Trikot. Selbst für
Eingeweihte sorgte er für die eigentliche Überraschung
dieser Meisterschaft, als er ohne Respekt vor den Etablierten
mit den Topfavoriten für die B-Jugendwertung, Theumer (TuS
Borken) mithielt und erst auf der letzten Runde etwas den Kontakt
verlor. Der Ahnataler Schüler kam dann als zweiter der B-Jugend
nach 37:39 Minuten ins Ziel. Ich möchte mich voll auf
das Laufen konzentrieren. Heute habe ich nach dreimonatigem Training
meinen Test ordentlich bestanden. Wir sind auf die Entwicklung
des Newcomers gespannt.
Kasseler Marathon Strecke festgelegt
In Nordhessen wird derzeit in Ausdauerkreisen ein
möglicher Kassel-Marathon diskutiert. Winfried Aufenanger
hat nach der Ausrichtung von 27 Kasseler Cityläufen, zwei
Länderkampfen, Stadionsportfesten, Cross- und Volksläufen
die Herausforderung angenommen. Die Vorbereitungen laufen. Es
besteht Einigkeit ein überregionales Event zu organisieren.
Entsprechend sind die Vorarbeiten umfangreich. Die Kontakte zu
den German Road Races Veranstaltern (Marathon Berlin, Hamburg,
Frankfurt u.a.) werden genutzt. Im engeren Kreis ist man übereingekommen
den Kassel-Marathon erstmals 2007 auszurichten. In diesen Tagen
wurde eine schnelle, attraktive 21,1 km Runde, die auch die Kasseler
Innenstadt mit einbezieht, ausgesucht und grob vermessen. Ex-Marathon-Bundestrainer
Winfried Aufenanger stellte einem kleinen Expertenteam, mit dem
2:17 Stunden Marathoner Udo Engelbrecht, Marathonbuchautor Christoph
Külzer-Schröder, Sportredakteur Michael Bald und Vermesser
Helmut Schulhauser, die Strecke vor. Alle waren begeistert. Die
Strecke lässt Weltklasseleistungen zu, war der Kommentar
des ehemaligen Europa-Cup Teilnehmers Udo Engelbrecht. Die städtischen
Gremien (Straßenverkehrsbehörde, Polizei) müssen
nun ihre Zustimmung geben. In den nächsten Wochen stehen
nun zahlreiche Gespräche mit möglichen Unterstützern,
Organisationen u.a. zur Bildung einer starken Organisation an.
Die Vielfalt der Beteilungsmöglichkeiten ist mit dem Slogan
des Kassel-Marathons Kreativ bewegen - Kassel erleben
gut getroffen.
LAV Feriensportfest: fünf PSV Starter,
fünf Siege
Im Auestadion veranstaltete der LAV Kassel sein
zweites Feriensportfest kurz vor Beendigung der Sommerferien.
Die Beteiligung war entsprechend zurückhaltend. Immerhin
nahm auch ein kleines, aus fünf Athleten bestehendes PSV-Team
teil. Die 15jährige Julia Höhre hat nun ihre Liebe zu
den kürzeren Strecken entdeckt. War sie schon bei den Landesmeisterschaften
über 300 m auf Platz fünf eingekommen, so steigerte
sie auf der Außenbahn ihre Leistung als Siegerin nochmals
und erzielte glänzende 42,7 Sekunden. Dieser neue Vereinsrekord
erfreute auch ihre anwesende Mutter. Unsere 1500 m Hessenmeisterin
Ellen Weber stellte sich einer starken Männerphalanx. Die
23jährige Rotenburgerin steht wieder voll im Handballtraining,
daher sollte sie mit den 4:57,03 Min, mit den sie zum dritten
Mal in der Saison die 5 Minuten unterbot, zufrieden sein. Eine
weitere Leistungsentwicklung geht auch bei dem Multitalent (Tennis,
Handball, Mittelstrecken) nur über eine Spezialisierung Die
anderen PSV-Athleten stellten sich bei schwülwarmen Bedingungen
über 3000 m dem Starter. Dabei ließ Monika Wöhleke
so manchen männlichen Konkurrenten hinter sich. Letztlich
begnügte sie sich mit 11:27,1 Min. Ihr Fazit: Ich
habe heute mehr mit Bedingungen kämpfen müssen als mit
den Gegnerinnen. In Niestetal möchte ich mich nochmals steigern!
Nordhessen-Cup Vielstarter Wilfried Ebhardt begann das Rennen
mit einer 82er Runde sehr schnell. Ich habe mich heute zu
Beginn für die 1500 m in Niestetal getestet! Lautete
dann die Begründung des RP-Mitarbeiters. Seine 11:44,12 Min.
als Sieger der M 55 sind unter diesem Gesichtspunkt zu beurteilen.
Unser Honigmann aus Ahnatal, Günter Siebrecht,
spulte als M 60 Sieger die 7 ½ Runden sehr gleichmäßig
zurück. Entsprechend zufrieden war dann auch der 62jährige
passionierte Imker.
Der Diskus-Senioren-Weltmeister kommt aus Melsungen
Alwin J. Wagner holt sich die Goldmedaille im spanischen San Sebastian
Solch einen Finalauftakt wünscht sich wohl
jeder Athlet. Alwin J. Wagner, der Olympia-Sechste von Los Angeles,
ließ in San Sebastian als erster Werfer des Vorkampfes im
Finale der weltbesten Senioren-Diskuswerfer die Scheibe auf 50,40
m segeln und legte damit den Grundstein für den Gewinn der
Goldmedaille. Aber damit war der Wettkampf für ihn noch lange
nicht entschieden. Ich habe bis zum Schluss mit der Konkurrenz
gerechnet, vor allem mit Tom Fahey (USA) und Tadeus Laska aus
Polen. Aber seine Gegner starrten nach dem sensationellen Auftaktwurf
wie das Kaninchen auf die Schlange und kamen bei weitem nicht
an die 50m-Grenze heran. Nach dem ersten Versuch hatte ich
nicht gedacht, dass diese bereits zum Sieg gereicht hätten,
gestand Wagner nach dem Wettkampf, der noch vor seinem Abflug
maximal mit einer Bronzemedaille gerechnet hatte.
Obwohl sein Training durch mehrere Verletzungen
unterbrochen wurde, steigerte er vor allem in den letzten Wochen
seine speziellen Kraftwerte. Nachdem er beim Abschlusstest im
Melsunger Waldstadion die 2kg-Scheibe an die 50m-Marke geworfen
hatte, reiste der mehrfache deutsche Diskuswurfmeister recht selbstbewusst
in das Baskenland und war auf dem Tag top-fit.
Schon in der Qualifikation, in der sich von 44 Wettkämpfern
die besten 12 Athleten für das Finale durchsetzen mussten,
bewies der Melsunger seine derzeit gute Form. Wenn ich diese
erste Hürde gut überstehe, könnte eine Medaille
drin sein, meinte der Diskusspezialist noch am Abend vorher.
In der Qualifikation gibt es eigentlich nur Verlierer,
denn es gibt einmal die Gescheiterten, dann die Wettkämpfer,
die sich mit großen Weiten einem hohen Erfolgsdruck aussetzen
und schließlich gibt es auch die, die ihr wahres Leistungsvermögen
wegen ihrer Nervenschwäche nicht zeigen können. Wagner
gehörte nicht zu den drei Gruppen: Mit 49,52 m, die er gleich
im ersten Durchgang erzielte, setzte er sich vor dem Weltjahresbesten
Tom Fahey, an die Spitze. Der US-Meister, der zwei Wochen vorher
in Los Angeles 54,77 m erzielte hatte, legte 46,79 m vor. Auch
Tadeus Laska aus Polen, der mit 53,44 m die europäische Bestenliste
anführte, blieb in der Qualifikation mit 44,40 m hinter Wagner.
Am Finaltag war es mit 30 Grad recht warm, als sich
das Stadion füllte. Die Voraussetzungen für einen spannenden
Wettkampf waren gegeben, aber die Diskuswerfer hatten einen ungünstigen
Wind, denn er wehte sehr stark von hinten. Dies sollte den Werfern
am Ende vier bis fünf Meter an Leistung kosten.
Alwin J. Wagner eröffnete den Vorkampf mit
einem Paukenschlag, denn er ließ seine Scheibe auf 50,40
m segeln. Der Pole Laska (48,56 m), Tom Fahey, der US-Amerikaner
(47,77 m) und der Engländer Neil Griffin (47,14 m) schlossen
den ersten Durchgang ebenfalls mit guten Leistungen ab. Damit
schien bei allen Spitzenwerfern der erste Dampf abgelassen. Es
bildete sich quasi eine Zweiklassengesellschaft, denn die anderen
Konkurrenten folgten in gebührendem Abstand. Aber auch die
Spitzenwerfer hatten nach dem ersten Durchgang ihr Pulver verschossen,
denn sie konnten sich nicht mehr steigern.
Obwohl der Wind noch stärker wurde, steigerte
sich Wagner mit seinem zweiten Versuch auf 50,63 m und baute damit
seine Führung aus. Nach 49,45 m im dritten und 50,18 m im
fünften Durchgang hatte der neue Weltmeister insgesamt vier
weitere Würfe aufzuweisen, als die gesamte Konkurrenz.
PSVer erfolgreich beim Dorflauf in Calden-Meimbressen
Die beiden Obervorschützer Michael Wagner
in 19:40 Min und Cornelia Weinberger in 28:29 Min waren die Gewinner
beim 3. Dorflauf über 6 km in Meimbressen. Wagner kämpfen
bis zur 4 km-Marke mit dem 50jährigen Günter Horn (SG
Cattengau), dem er aber letztlich einhundert Meter abnahm. Bereits
an dritter Stelle und damit bester Caldener, der für den
PSV startende Kai-Uwe Dittrich in 20:59 Min. Dittrich im letzten
Jahr mit dem PSV-Team noch Dritter der DM-Marathon, unterzog sich
nach langer Verletzungspause erstmals wieder einem Leistungstest.
Ein weiterer Top-Läufer der achtziger Jahre, der 2:17Std
Marathonläufer Udo Engelbrecht (PSV) , kam als Gesamtfünfter
ins Ziel. Engelbrecht kündigte weiteren Tatendrang mit der
Teilnahme an der Deutschen Straßenlaufmeisterschaften in
Otterndorf bei Stade Anfang September an. Seine Hoffnungen ruhen
dann auf dem PSV-Team. Immerhin kamen seine Trainingskollegen
in der M 50 mit Wilfried Kahl nach 22:32 Min und als Vierter Wilfried
Ebhardt nach 24:43 Min. im Vorderfeld an. Einen spannenden Einlauf
gab des in der Klasse M 60. Erst im Spur setzte sich der 64jährige
Theo Hohmann (SVH Kassel) gegen den zwei Jahre jüngeren Günter
Siebrecht (PSV) durch.
Bei den Bambini über 300 m zeigte die Enkelin
des PSV-Abt.-Leiter Friedrich Iffert, Tina, als Zweite ihre Ausdauerveranlagung.
Im Schülerlauf über 800 m überzeugte die 13jährige
Franziska Kleser als Zweite. Aber auch die Brüder Marius
und Sebastian Wolf, Ingo Pfeffer, Jaques Thiel und David Hess
(alle PSV) liefen zur Freude der Betreuer Brigitte Aufenanger
und Helga Iffert, im Vorderfeld ein Bei der Siegerehrung strahlten
die PSV-Hoffnungsträger über Urkunden und Preise.
Auch die dritte Auflage des Dorflaufes im Rahmen
des Meimbressener Dorffestes wurde vom Schirmherrn und Bürgermeister
Andreas Dinges als voller Erfolg bewertet. Im Hinblick auf die
im kommenden Jahr stattfindende 1100 Jahrfeier des Caldener 800
Seelen Ortsteils, sind sich Vereinsvorsitzender Günter Schindewolf
und der Bürgermeister einig, dass dieses Event ein Höhepunkt
werden kann.
Wilfried Kahl siegt. Friedrich Iffert beim 170(!)
Marathon Zweiter
Der 15. Bad Pyrmonter Brunnenlauf verzeichnet mit
1100 Teilnehmer, unter ihnen drei Teilnehmer des PSV Grün-Weiß
Kassel, eine neue Rekordmarke. Im niedersächsischen Staatsbad
lief der 52jährige Wilfried Kahl im 20 km Lauf ein gleichmäßiges
Rennen und deutete eine weitere Leistungsverbesserung an. In der
Klasse M 50 siegte er deutlich in 1:2610 Stunden. Wie alle Sieger
konnte auch der HR-Mitarbeiter eine drei Liter Flasche Bad Pyrmonter
Mineralwasser entgegen nehmen. Trotz heftigen Schüttelns
konnte er allerdings kein "Champagner-Dusche" provozieren.
Die Marathonläufer hatten insgesamt 690 m Höhenmeter
zu überwinden, von daher war klar das keine Rekordzeiten
möglich waren. Der PSV-Abteilungsleiter Friedrich Iffert
beendete seinen 170 (!) Marathon. Nach seinem Sieg auf dem Rennsteig
erreicht er hinter dem Kieler Harald Peters (3:58:13 Stunden)
in der M 60 immerhin einen zweiten Platz nach 4:07,21 Stunden.
Sein Trainingspartner und Altersklassenkollege Jürgen Döring
platzierte sich nach 4:20:38 Stunden auf einen ausgezeichneten
5. Platz. Bei nehmen nun als mittelfristiges Ziel den Frankfurt-Marathon
mit ihrem starken PSV-Marathon-Team in Angriff.
30. Deutsche Polizeimeisterschaft
in der Leichtathletik
4x Gold, 3x Silber und 5x Bronze
- Ellen Weber zweifache Medaillengewinnerin
Die 30. deutschen Polizei-Leichtathletikmeisterschaften
wurden in der Hansestadt Rostock ausgetragen. Und die Zuschauer
bekamen alles geboten, was die Leichtathletik so schön macht:
gute Leistungen, Dramatik, Außenseitersiege, Favoritenstürze
und vor allem die Begeisterung der Aktiven. Für Rostock waren
im Hessische Team junge, hungrige Athletinnen und Athleten nominiert,
die vor Ehrgeiz sprühten, aber auch ältere, erfahrene
Athleten aufgestellt, die Ruhe und Lockerheit ausstrahlten, so
dass das Gesamtgefüge einfach stimmte.
Die 20jährige Julia Hütter (III: HBPA
Mühlheim/LAZ Bruchköbel), die frischgebackene Bronzemedaillengewinnerin
bei den Junioren-Europameisterschaften im Stabhochsprung, lief
im ersten 100m-Vorlauf bei Gegenwind elektronisch gemessene 12,51
Sekunden und wurde nach diesem Rennen sofort als Favoritin gehandelt.
Claudia Illing, ebenfalls III. BPA Mühlheim qualifizierte
ich mit 13,41 Sekunden für das Halbfinale, wo sie in ihrem
Lauf den 6. Platz belegte. Im Endlauf brillierte Julia Hütter
erneut und gewann in glänzenden 12,19 Sekunden, in persönlicher
Bestzeit , ihre erste Goldmedaille für die Polizei.
Im 800m-Lauf sorgte Ellen Weber (IV. HBPA Kassel/PSV)
für eine Überraschung indem sie läuferisch stark
und kämpferisch motiviert mit der neuen Bestzeit von 2:18,06
Minuten als Zweite hinter der Deutschen Meisterin Anje Möldner
(Potsdam) über die Ziellinie lief und somit höher eingeschätzte
Läuferinnen klar hinter sich ließ..
Vor dem 5000m-Lauf waren sich die Experten einig:
Gold und Silber gewinnt die Bundespolizei, aber wer sichert sich
die Bronzemedaille? Steffi Struschka ( I.HBPAiesbaden/PSV) ging
nach dem Startschuss für ein paar Augenblicke in Führung,
dann wurde sie von der mehrfachen Deutschen Meisterin Melanie
Schulz (Erfurt) abgelöst. Veränderte Taktiken zeichneten
sich ab, aber Stefanie ließ nicht locker. Erst in der letzten
Runde machte sich Schulz vom Feld frei und lief ungefährdet
über die Ziellinie. Sonja Reiser, die zweite Läuferin
vom Bund setzte sich ab, aber dann kam schon Steffi nach einer
langsamen Anfangsphase nach 18.39,48 Minuten in das Ziel.
Über 100m Hürden bewies Jenny Köhnke
(Frankfurt/M) ihre Sonderklasse und beherrschte ihre Gegnerinnen
vom ersten Meter an. Die Polizeiratsanwärterin gewann bei
Gegenwind in 15,61 Sekunden vor Sarah Kreft aus Hamburg.
Über 4 x 100m gelang zum Abschluß des
ersten Tages mit 50,25 Sekunden eine weitere Silbermedaille, als
die Teams der Bundespolizei (50,38 Sek.) und Sachsen (51,10 Sek.)
bezwungen wurden. Nur den Kolleginnen aus Niedersachsen (49,82
Sekunden) musste sich das Quartett beugen. Damit hatte die Frauen-Power
aus Hessen bereits zwei Gold-, zwei Silber und eine Bronzemedaille
errungen, aber es sollte noch besser kommen.
In der 3x800m-Staffel musste das Sprungtalent Virginie
Wiegand (PSV) aushelfen. Die 20jährige meisterte diese Situation
glänzend und schaffte als Startläuferin auf Anhieb eine
Zeit von 2:31 Sekunden. Steffi Struschka, bereits über 5000
m mit Bronze dekoriert, versuchte den großen Rückstand
auf Bayern und auf die noch weiter vorne laufenden Beamtinnen
des Bundes zu verkürzen, was ihr auch teilweise gelang. Aber
der Vorsprung war zu groß, so dass Schlussläuferin
Ellen Weber das Staffelholz mit über fünf Sekunden Rückstand
auf Bayern übernehmen musste. Die Silbermedaillengewinnerin
lief das Rennen ihres Lebens, das selbst die Zuschauer von den
Sitzen riss. Die ersten 200m lief sie 30,5 Sekunden an und hatte
nach einer 65 Stadionrunde bereits Tuchfühlung mit Julia
Kirsten aus Bayern, die einen Tag vorher als Vierte mit 2:20 Minuten
gestoppt wurde. Leider musste Ellen dem starken Anfangstempo Tribut
zollen - aber mit 7:15,78 Minuten kam das hessische Trio nur eine
Sekunde nach den Frauen aus Bayern als Zweite ins Ziel Für
Ellen Weber stoppten die Betreuer eine 2:16 min heraus..
Im Weitsprung gelang Jenny Köhnke eine erfolgreiche
Titelverteidigung mit 5,38 m im letzten Versuch. Die erste Medaille
sicherte die Sperrwerferin Valerie Moser als Dritte mit ihrem
Auftaktwurf von 41,80 m.
Im 400m Lauf stellte sich Sprinter Michael Gerlach
(PP Frankfurt/M/LG Wetzlar) nach seinem Immenhäuser Erfolg
erneut dem Starter über 400 m. In einem spannenden Brust
-an- Brust Rennen mit Benjamin Göritz (Saarland), siegte
er schließlich in 49,3 zu 49,5 Sekunden. Auch im 200m-Lauf
erreichte Gerlach das Finale und belegte mit persönlicher
Bestzeit von 22,49 Sekunden Rang fünf. Mit dem jungen Tobias
Alheit (IV. BPA), der in 24,11 Sekunden auf Platz sieben einlief,
stand ein zweiter Hessen im Finale.
Stark verbessert stellte sich Daniel Anbau (LKA
Wiesbaden/PSV ) über 800 m vor und verfehlt mit 1:57,93 Minuten
als Vierter nur knapp die Bronzemedaille. Über 4x100 m überraschte
das Staffel-Quartett aus Hessen mit einen unerwarteten vierten
Platz. Oliver Roth, Michael Gerlach, Christian Flechtner und Schlussläufer
Kai Hintenberg liefen starke 43,74 Sekunden.
Über 3x1000m lieferten sich das hessische Trio,
alle drei Läufer vom PSV, einen großartigen Kampf gegen
die Bundespolizei sowie Sachsen und Baden Württemberg. Jan
Schöppe (IV. HBPA Kassel/PSV) lief mit 2:36 Minuten ganz
stark an und übergab als Dritter den Stab an Andreas Fischer
(IV. HBPA Kassel/PSV), der Daniel Anbau auf Platz zwei in eine
gute Ausgangslage brachte. Am Ende erreichte die hessische Mannschaft
7:45,08 Minuten, einen 1000m-Schnitt von 2:35 Minuten. Leider
belegte das Trio damit nur den undankbaren vierten
Platz.
In der Schwedenstaffel, wo die hessische Mannschaft
in 2:05,24 Minuten als fünfte Mannschaft über die Ziellinie
lief, ging der Stern von Kai Hintenberg (IV. HBPA Kassel/PSV)
auf. Der 20jährige wurde auf seiner 400m-Strecke mit sensationellen
50,50 Sekunden gestoppt.
Im Hochsprung war Michael Höhne (IV: HBPA/PSV)
mit einer Bestleistung von 1,82 m angereist, übersprang 1,85
m und stand bei der Siegerehrung gar als Bronzemedaillengewinner
auf dem Treppchen. Im Diskuswerfen hätte es beinahe eine
Sensation gegeben, denn 34 Jahre nach dem ersten Gewinn seiner
vierzehn deutschen Polizeimeisterschaften, lag der inzwischen
55jährige Alwin J. Wagner (IV.HBPA/PSV) bis zum letztem Durchgang
in Führung. Nachdem er den späteren Sieger Sören
Voigt von der Bundespolizei noch einige Tipps gegeben hatte, verbesserte
sich dieser im letzten Durchgang auf 47,46 m und holte sich damit
den Titel. Duplizität der Ereignisse: Vor vier Jahren bei
der DPM in Erfurt war es ebenso: Wagner führte bis zum vorletzten
Wurf; als ihn Sören Voigt den damals schon sicher geglaubten
Titel wegnahm.
Im Hammerwerfen gelang dem inzwischen auch schon
31jährige Thomas Krenzer (PP Mittelhessen/LAV Diepolttal)
Medaille mit Jahresbestleistung von 54,39 m eine weitere Bronzemedaille.
Das hessische Team holte somit 12 Medaillen - drei
mehr als vor zwei Jahren in Fulda - und wurde bei der Siegerehrung
als bestes Bundesland erwähnt. In der Wertung Platz 1
6 belegte man als bestes Bundesland hinter der Bundespolizei den
zweiten Platz. In einem fünftägigen Vorbereitungslehrgang
auf den Sportanlagen der IV. BPA in Kassel-Niederzwehren wurde
die sportliche Form weiter aufgebaut und das Team zusammengeschweißt.
Von Tag zu Tag wuchs die "Truppe" enger zusammen. Diesen
"Geist von Niederzwehren" nahmen die hessischen Ordnungshüter
mit nach Rostock. Die Stadt Immenhausen orientierte sich am Rande
der Meisterschaften und bezeugte ihr Interesse an einer Durchführung
der Meisterschaften 2007.
PSVer siegen in Bremerhaven und Marburg
Die Marathonveranstaltungen in Deutschland haben
auch im Sommer Hochkonjunktur. In Bremerhaven fand der erste City-Marathon
auf Anhieb großen Anklang in der Region. Nach intensiver
Werbung verzeichnete der Veranstalter 1134 Finisher. Der Kasseler
Kieferchirurg Dr. Thomas Reidick (PSV Grün-Weiß Kassel)
überzeugte nur 10 Wochen nach den Deutschen Meisterschaften
in Regensburg und seinem dritten Platz mit dem PSV-Team, auch
in der Nordseemetropole mit einem kämpferischen Lauf. Während
der polnische Sieger Adam Draczynski mit 2:15:44 Stunden, selbst
den erfahrenen Kenianer Julius Rotich (2:19:25 Stunden) deutlich
niederhielt, spielte der 45jährige PSVer seine Routine aus,
um den Klassensieg in der M 45 zu erzielen. Dies gelang Dr. Reidick
souverän. Als Gesamt 13. lief er nach 2:48:55 Stunden über
die Zielmatte und gewann deutlich seine Altersklasse. "Ich
bin überrascht, dass ich nach wenigen Wochen der Vorbereitung
diese Leistung erbracht habe! Im Herbst möchte ich mich nochmals
deutlich verbessern!" Klang dann das Fazit des erst spät
zum Marathon gekommenen asketischen Läufers.
Nur wenige Stunden zuvor stellte sich ein kleines
Kasseler Aufgebot dem Starter in Mitten von weitern ca. 1000 Läufern
auf dem Marburger Marktplatz. Der dritte Marburger Marathon verzeichnete
erneut eine Steigerung der Teilnehmerzahl und entwickelte sich
zur größten Marburger Laufveranstaltung. Gemeinsam
gingen Halb- und Marathonläufer das Rennen an. Nach einer
Stadtrunde spulten die Ausdauersportler den Rest in der Lahnaue
ab. Gleich drei dritte Plätze erkämpften Kasseler Teilnehmer.
In den Klassen W 40 und W 50 holten die beide für den TSV
Obervorschütz startenden Karin Severin-Lenz in 1:36:12 Stunden
und Ulli Wernhard in 1:49:24 Stunden, Bronze. Der 61jährige
Klaus Kropsch (PSV) wollte dieser Frauenpower einfach nicht nachstehen.
Mit 1:39:48 Stunden erkämpfte sich der Newcomer ebenfalls
den dritten Platz. Neunter , nach einem entspannten Lauf wurde
der PSVer Jürgen Döring mit 1:59:54 Stunden. Als dann
die Nacht hereinbrach kehrten auch die Marathonläufer zum
Ziel zurück. 151 Finisher genossen diese Eindrücke.
Der PSV-Abteilungsleiter Friedrich Iffert entwickelt sich immer
mehr zu einer beständigen Leistungsgröße in der
M 60. Nach seinem großartigen Sieg am Rennsteig blieb der
61jährige auch diesmal im ersten Drittel und belegte den
50. Gesamteinlaufplatz, womit er mit 20 Minuten Vorsprung die
Klasse M 60 nach 3:38:51 Stunden klar dominierte. "Ich glaube
nun Muss ich doch etwas kürzer treten,"erklärte
der deutsche Seniorenvizemeister nach seinem 172. Marathon. Dem
sollten wir uns dann eigentlich anschließen.
Gold und Bronze für Alwin Wagner und Helmut
Schulhauser
Mit einer Gold- und einer Bronzemedaille kehrten
Alwin J. Wagner und Helmut Schulhauser von den Deutschen Seniorenmeisterschaften
II, die vom 15. bis 17. Juli in Vaterstetten ausgetragen wurden,
sehr erfolgreich zurück.
Alwin J. Wagner, der deutsche Winterwurfmeister
im Diskuswerfen der M55, wurde auch bei diesen Titelkämpfen
seiner Favoritenstellung gerecht und zeigte bereits mit seinem
ersten Wurf, wer der Meister im Ring war. Bedingt durch eine Wadenverletzung,
ließ es der Alt-Internationale im ersten Durchgang recht
vorsichtig angehen. Dennoch landete die drei Pfund schwere Scheibe
bei 48,98 m, was schon den Sieg bedeutet hätte. In seinem
zweiten Versuch forcierte der Diskusspezialist im ersten Teil
seiner Drehung das Tempo, und die Scheibe hatte erst nach 51,33
m wieder Bodenkontakt. Leider wollte ich mit den nächsten
Versuchen meine deutsche Jahresbestleistung von 52,40 m verbessern,
aber die Angst, dass die alte Verletzung wieder aufbricht, ließ
dieses Vorhaben scheitern, sagte Wagner. Am Ende hatte er
über sieben Meter Vorsprung vor dem Zweitplatzierten und
hätte mit jedem seiner Würfe gewonnen. Alwin J. Wagner,
der über zwanzig deutsche Meisterschaften in seiner Spezialdisziplin
gewinnen konnte, ist somit der erfolgreichste deutsche Diskuswerfer
auf nationaler Ebene.
Aber auch Helmut Schulhauser vom Jahrgang 1942,
durfte sich in Vaterstetten freuen, denn er belegte im 800m-Lauf
der M60 den dritten Platz und wurde mit Bronze ausgezeichnet.
Es wird heute ein schweres Rennen werden, sagte der
Mittelstrecken-Fuchs unmittelbar vor dem Start, und
der Winfried-Aufenanger-Schützling sollte Recht behalten.
Mit Ulrich Grönhardt (LAC Quelle Fürth/München/Würzburg)
und Wolfgang Beyer-Maidhof (TSV Zirndorf) kamen zum Saisonbeginn
zwei Konkurrenten vom Jahrgang 1945 in seine Altersklasse. Beide
Mittelstrecken-Spezialisten blieben bereits ein Jahr zuvor deutlich
unter der 2:20 Minuten-Grenze. Aber Helmut Schulhauser zeigte
keinen Respekt vor der drei Jahre jüngeren Konkurrenz und
vertraute auf seine läuferische Qualitäten. 700 m lang
konnte er auch dem Duo auf den Fersen bleibe. Doch auf der Zielgeraden
musste er dem hohen Tempo Tribut zollen und fiel etwas zurück.
Während Grönhardt 2:18,62Minuten lief und Meyer-Maidhof
nach 2:20,06 Minuten die Ziellinie überquerte, erreichte
Helmut Schulhauser als Dritter mit 2:23,74 Minuten eine Zeit,
die ihm im Vorjahr bei den Hallen-Europameisterschaften schon
den vierten Platz einbrachte.
Übrigens: Beide PSV-Athleten werden Ende August
in San Sebastian bei den Senioren-Weltmeisterschaften an den Start
gehen und unsere Farben Grün-Weiß in Spanien vertreten.
Während Helmut Schulhauser die zwei Stadionrunden unter 2:20
Minuten laufen möchte, peilt Alwin J. Wagner eine Medaille
im Diskuswerfen an.
Goldene Sportplakette der Stadt Kassel für
Winfried Aufenanger
Leiter des 2. Polizeireviers für seine großen
Verdienste im Sport ausgezeichnet
Er hat diese Auszeichnung verdient, so die einhellige
Meinung der zahlreichen Weggefährten und Ehrengäste
aus Sport, Gesellschaft und Politik. Winfried AUFENANGER, Fachwart
Leichtathletik im Sportausschuss der Hessischen Polizei und Leiter
des 2. Polizeireviers in Vellmar, erhielt am 5. Juli 2005 aus
den Händen von Kassels Oberbürgermeister Georg LEWANDOWSKI
die Goldene Sportplakette der Stadt Kassel. Eine Auszeichnung,
so betonte Lewandowski in seiner Laudatio, die nur ein Mal im
Jahr an besonders verdiente Persönlichkeiten des Sports in
Kassel verliehen wird. Sie sind ein Motor des Sports in
Kassel. Der Kasseler Citylauf, den Sie nun seit fast 30 Jahren
im Herzen der Stadt veranstalten, ist untrennbar mit Ihrem Namen
verbunden, so der Oberbürgermeister. Jahr für
Jahr gelingt es Winfried Aufenanger, Weltklasseathleten und laufsportbegeisterte
Menschen in einer tollen Mischung aus Spitzen- und Breitensport
auf die Laufstrecke in die City zu holen. Das ist eine Innenstadtbelebung,
wie ich sie mir nur wünschen kann, so der scheidende
Oberbürgermeister.
Ralf Flohr, 1. Vorsitzender des PSV Grün-Weiß
Kassel und Leiter der Polizeidirektion Kassel 2, betonte in seinem
Grußwort: Ein Verein, der so einen Menschen in seinen
Reihen hat, kann sich glücklich schätzen. Winfried Aufenanger
ist ein Ideengeber und ein Antreiber. Der PSV Grün-Weiß
Kassel hat ihm sehr viel zu verdanken, so Flohr. Zwei
Jahrzehnte war Winfried Aufenanger Bundestrainer der deutschen
Marathonläufer. Aber auch in unserem Verein hat diese Arbeit
Früchte getragen. Der PSV Grün-Weiß Kassel ist,
nicht zuletzt Dank seiner Arbeit, einer der erfolgreichsten Vereine
auf den Langstrecken in Deutschland, hob Flohr hervor.
Die Menschen haben es nicht immer leicht mit
Ihnen gehabt, weil Sie immer voller neuer Ideen stecken und die
möglichst gleich sofort umsetzen wollen, so Wilfried
HENNING, Nordhessens Polizeipräsident und Dienstvorgesetzter
Aufenangers in seinem Hauptberuf als Polizeibeamter und Dienststellenleiter.
Wir alle brauchen aber Menschen wie Sie, die sich nicht
auf dem Erreichten ausruhen sondern sich und andere immer wieder
herausfordern und nach vorne streben, versicherte der Kasseler
Polizeichef. Ich gratuliere Ihnen herzlich zu dieser Auszeichnung.
Ich war nur immer Teil eines guten Teams,
so der Geehrte ob der vielen lobenden Worte über ihn. Eigentlich
müssten hier andere stehen. Ich nehme diese Auszeichnung
auch stellvertretend für diese Menschen an und danke allen,
die uns und mich persönlich auf diesem Weg begleitet haben.
Den Sportkameraden im PSV und im Verband, aber auch meinen Kolleginnen
und Kollegen, wenn ich wegen meiner sportlichen Aktivitäten
mal nicht zur Verfügung stand. Besonders danke ich aber meiner
Frau, die sehr viel Verständnis für mein sportliches
Engagement aufgebracht hat und mir dabei immer zur Seite stand
so Winfried Aufenanger abschließend.
Julia Höhre immer
schneller
Bei den Hessischen Schüler A und Jugendmeisterschaften in
Fulda vertrat Julia Höhre die Grün-Weiß Farben.
Die 15jährige Schülerin aus Hess.Lichtenau hat offensichtlich
mit der 300 m Strecke eine Lieblingsstrecke gefunden. Nach ihrer
Premiere in Korbach in 43,87 Sekunden verbessert sie sich im Johannisaustadion
auf 43,27 Sekunden und belegte einen ausgezeichneten 5. Platz.
Julia überzeugte bereits eine Woche zuvor in Niestetal als
sie sich über 100 m in 13,2 Sekunden ebenso als zweite verbesserte,
wie auch über 200 m. Mit 27,5 Sekunden deutete sie ihre Möglichkeiten
an.
Mini`s in Vellmar erfolgreich
Drei PSV-Mini`s erlebten beim Sportfest des SSC Vellmar einige
Erfolgserlebnisse. Dies traf aber auch für die Eltern zu,
die mit großer Begeisterung dabei waren. Die sechsjährige
Tina Iffert präsentierte ihrem Opa Friedrich eine Bronzemedaille
im Dreikampf (10,8 sec - 2,03 m -6,5 m)mit 352 Punkte. Der gleichaltrige
Tom Mauthner erkämpfte sich sogar einen zweiten Platz im
Dreikampf (11,0 sec - 2,20 m - 8,0 m) 249 Punkte. Pech hatte Sebastian
Heck. Dem siebenjährigen lief doch ein Mitstreiter beim 50
m Lauf in die Bahn. dadurch musste er abstoppen und kam um eine
bessere Zeit. Der mögliche dritte Platz ging verloren. Sebastian
wurde dann im Dreikampf ( 11,4 - 2,29 m - 10,5 m)mit 278 Punke
auf Platz fünf registriert. "Kopf hoch!" Kann man
Sebastian nur zurufen. Beim nächsten mal geht es besser.
Zum Abschluss lief dann Tina über 800 m in 4:13,1 Min noch
einen Sieg heraus. Die Trainerinnen Helga und Brigitte hoffen,
dass beim nächsten Mal noch mehr Kinder (mit Eltern) am Wettkampf
teilnehmen werden.
Jürgen Austin-Kerl zweifacher Deutscher
Seniorenmeister
Im Schweinfurter Sachs-Stadion richtete der Bayerische Leichtathletik-Verband
die Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Leichtathletik aus.
Überragender Langstreckler der Meisterschaften mit zwei Titelgewinnen
in der Klasse M 35 war der PSVer Jürgen Austin-Kerl. Dabei
imponierte die Überlegenheit des deutsche Vizemeister im
Marathon. Der 35jährige Hauptfeldwebel aus Fuldatal lief
über 5000 m gegenüber dem Zweitplatzierten Jörg
Matthe (SC DHfK Leipzig)50 Sekunden Vorsprung heraus und blieb
mit 14:39,47 Min noch unter seiner bisherigen Jahresbestmarke.
Nur 22 Stunden später stellte er sich erneut dem Starter.
Auf der 25 Runden Distanz über 10000 m spielte nun der Wettergott
nicht mehr mit. Die starke Sonneneinwirkung machte allen Startern
stark zu schaffen. Der PSVer spulte trotzdem seine Runden gleichmäßig
herunter und lief gegenüber den Verfolgern einen zwei Minutenvorspung
heraus. Seine Fangruppe, Ehefrau und vier Kinder, trieben ihn
pausenlos an. Den so erlaufenen 31:03,87 Min. Muss man Respekt
zollen.
Astrid Bardenheuer und Monika Woehleke hatten in der W 45 nicht
nur mit der 5000 m Strecke und den Gegnerinnen, sondern auch mit
einem in der zweiten Hälfte eintretenden kräftigen Regenschauer
zu kämpfen. Die 45jährige Ärztin Astrid Bardenheuer
sorgte auf weiten Teilen der Strecke für das Tempo. Nach
einer Tempoverschärfung in der vorletzten Runde setzte sie
sich mit Waltraud Klostermann (SUS Schalke 96)vom übrigen
Feld ab. Letztlich konnte die PSVerin aber der Schalkerin nichts
mehr entgegensetzten und lief mit vier Sekunden geschlagen als
Zweite in 18:13,77 Min.auf das Siegespottest. Ihre Trainingskameradin
Monika Woehleke lief weite Teile des Wettbewerbes allein, trotzdem
verbesserte sie sich gegenüber dem letzten Jahr als Siebte
auf 19:21,02 Min. Beide sind nun auf den Geschmack gekommen und
wollen am 11.September in Otterndorf bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften
im Team angreifen.
Neben den beiden Titel von Jürgen Austin-Kerl kam mit dem
Weitsprungsieg von Dieter Glübert (SSC Vellmar) in der KLasse
M 45 mit 6,13 m noch ein weiterer ein Titel nach Nordhessen. Darüber
hinaus gelangen Glübert mit 60,59 Sekunden über 400m
Hürden, im Dreisprung mit 12,46 m und Hartmut Nuschke (SSV
Vellmar) im Hammerwurf mit 47,40 m noch weitere Vizemeistertitel.
Die PSV-Athleten waren im Vorfeld der Meisterschaften von einer
Pechsträne betroffen . Fielen doch mit Diskushüne Alwin
Wagner, nach einem Muskelfaserriss, Mittelstreckler Oliver Degenhardt
nach einem durch einen Fahrradsturz verursachten Schlüsselbeinbruch
und Mittelstrecklerin Ilse Gutschank mit einem Infekt gleich drei
Titelanwärter aus.
Jürgen Kerl-Austin siegt beim Göttinger
Altstadtlauf
Bereits die 17. Auflage verzeichnete das Göttinger
Läufer-Highlight, der Göttinger Altstadtlauf. Zehntausende
von Zuschauer stellten eine glanzvolle Kulisse in der Universitätsstadt.
Im letzten Jahr beherrschten noch drei kenianische Läufer
das Geschehen. Mit dem ehemaligen Lokalmatadoren Jürgen Austin-Kerl
(PSV Grün-Weiß Kassel)stellte sich ein Hochmotivierter
Ausdauersportler seinem Publikum. Vom Startweg, als wollte er
die Schmach des letzten Jahres tilgen, drückte der 35jährige
Hauptfeldwebel aus Fuldatal auf das Tempo. Bereits nach zwei Kilometer
war er allein auf weiter Flur und siegte über 9,7 km unter
dem brausenden Beifall der Zuschauer mit 29:21 Minuten. Erst 80
Sekunden später kam Florian Reichert vom TSV Kirchdorf ins
Ziel. "Die beiden Titel von Schweinfurt habe mich motiviert.
Ich bin froh, dass mich das Publikum in Göttingen auch nach
meinen Vereinswechsel noch voll akzeptiert," war die erste
erleichterte Reaktion von Jürgen Austin-Kerl.
Auf der 5,6 km Distanz gelang seinem Trainingspartner Matthias
Musick nach langer Verletzungspause ein Come-back. Der 5000 m
Finalisten von der DM in Wattenscheid, Ingo Müller, beherrscht
das Rennen mit 15:26 Minuten nach Belieben. Aber der 23jährige
Musick behielt Tuchfüllung und freute sich zu recht über
seinen 6. Platz nach 16:34 Minuten.
Jörn Harland erneut mit Bestzeit
Der 24 jährige Jörn Harland (PSV) hat
derzeit einen guten sportlichen Karriereverlauf. Beim internationalen
Sportfest des MTV Ingolstadt bewies er auch auf der 3000 m Distanz
seine gesteigerte Leistungsfähigkeit. Mit 8:40,27 Min. war
er immerhin 13 Sekunden als zuletzt beim Abendsportfest in Dortmund.
"Ich denke meine Möglichkeiten sind bei weitem noch
nicht ausgeschöpft. Ich hoffe auf einen starken Herbst",
skizzierte der Dipl. Verwaltungswirt bereits den weiteren Saisonverlauf.
Jahnke und Ziegler dominieren in Uelzen
Der 20. Uelzener Citylauf verzeichnete
mit über 1900 Teilnehmern eine neue Rekordbeteiligung. Auch
Matthias Jahnke und Niko Ziegler (PSV Grün-Weiß Kassel)
zog es nach Uelzen, wo Jahnke 2001 und 2002 eher überraschend
den 9,7km-Hauptlauf gewinnen konnte.
Zwar verlief das Laufjahr 2005
für Jahnke mit Siegen beim Citylauf in Kassel (33.05), dem
3. Platz über 20km beim Celler WASA-Lauf (1.08h) und 5 weiteren
Gesamtsiegen durchaus erfolgreich; angesichts des teilnehmerstarken
Läuferfeldes in Uelzen machte sich jedoch gewisse Nervosität
breit. Allerdings grundlos: Bereits auf dem ersten Kilometer setzte
sich eine Spitzengruppe vom Feld ab, in der vor allen Matthias
und Niko für das enorme Anfangstempo sorgten. Zum Ende der
ersten von 2 zu laufenden Stadtrunden konnte nur Niko Ziegler
Jahnkes Tempodiktat folgen. Bei Kilometer 7 war es dann
auch um den letzten Mitstreiter Jahnkes geschehen und so
sicherte sich dieser seinen 3. Triumph beim renommierten Uelzener
Abendlauf in ausgezeichneten 31.26 Minuten und damit über
30 Sekunden vor seinen Verfolgern, wobei Niko mit seinen 31.55
angesichts verletzungsbedingtem Trainingsrückstand nicht
unzufrieden war. Zwar liegt der Uelzener Streckenrekord mit 29.40
Minuten, gehalten vom Celler Ausnahmeläufer Frank Luckmann
seit dem Jahre 1988, in sicherer Entfernung; gleichwohl war Jahnke
mit seiner Vorstellung zufrieden und schaut nunmehr hoffnungsvoll
auf die jetzt anstehenden Bahnläufe sowie die Straßenläufe
im Spätsommer. Fernziele sind dann im September die 10km
beim Hamburger Alsterlauf und die Deutschen 10km-Straßenlauf-Meisterschaften
in Otterndorf.
Dietrich Taenzer Vierter
beim Brüder-Grimm-Lauf;
Friedrich Iffert und Günther Hoffmann überzeugen über
100 km in Biel
Nach dem großartigen Erfolg
bei den Deutschen Marathonmeisterschaften in der Klasse M 60,
als in der Mannschaftswertung der zweite und dritte Platz erkämpft
wurde, macht das PSV Team M 60 weiterhin von sich reden. Bereits
zum 21. Mal wurde der Grimm-Lauf von Hanau am Main nach Steinau
an der Straße, über 82 km veranstaltet. Am Etappenrennen
über fünf Teilabschnitten mit langen und heftigen Steigerungen
über die Höhen des Spessart, nahm auch der 61jährige
Dietrich ( Paule) Taenzer ( PSV Grün-Weiß Kassel) teil.
In Regensburg verbesserte er sich auf der Marathondistanz um 14
Minuten. Nach einer Gesamtzeit von 6:47:16 Std. mußte er
in der M 60 lediglich drei Läufern den Vortritt lassen und
verbesserte seine Bestmarke aus dem Jahr 2003 wiederum um 14 Minuten."Unterwegs
kamen mir immer wieder Märchen der Brüder Grimm in den
Sinn," resümierte der junggebliebene PSVer.
Beim 100 km Klassiker in Biel
nahm Friedrich Iffert zum zehnten Mal erfolgreich teil. Nur 4
Wochen nach seinem Erfolg am Rennsteig stellte sich der PSV- Abteilungsleiter
erneut neben ca. 2000 Teilnehmern der tradtionellen Langstreckenprüfung
in der Schweiz. Diesmal mußte er allerdings auf dem letzten
Teilstück erheblich kämpfen, um die Geschwindigkeit
zu halten.. Mit seiner insgesamt drittbesten Zeit auf der schwierigen
Strecke kam er nach 11:00:36 Stunden in der Klasse M 60
als Zehnter ins Ziel. Sein Trainingspartner Günter Hoffmann,
mit 172 Marathonläufen Rekordhalter des PSV, hatte zu nächst
den Anschluß zu Iffert verloren, kam aber in der Endpase
immer näher und war mit seinem 16. Platz in 11:47: 10 Stunden
zufrieden. "Nun müssen wir aber etwas ruhiger treten,"
war die spontane Aussage nach Zieleinlauf der beiden PSV-Oldies.
Alwin Wagner wurde DLV Vizemeiter bei den Deutschen
Senioren-Werfermeisterschaften
Bei den DLV-Senioren-Werfermeisterschaften in Leverkusen
gewann Alwin J. Wagner in der Altersklasse M55 nach seinem Sieg
im Diskuswerfen bei den DLV-Winter-Wurfmeisterschaften in Düsseldorf
nun überraschend die Silbermedaille im Werfer-Fünfkampf.
Drei Tage nach seinem 18. Titelgewinn im Diskuswerfen bei den
hessischen Polizeimeisterschaften in Immenhausen, wo er mit über
45 m die beste Leistung der Veranstaltung erzielte und mit dem
Ehrenpreis des Hessischen Ministers des Innern und für Sport
mit einem Pokal ausgezeichnet wurde, demonstrierte der 54jährige
Diskuswurfspezialist auch seine Vielseitigkeit in den fünf
Wurfübungen.
Wagner begann das Hammerwerfen mit 39,50 m und verfehlte
damit seine Jahresbestweite nur um 48 cm. Mit 504 Punkten lag
er auf Rang fünf und hatte damit einen guten Einstand in
diesen dreistündigen Wettbewerb. Mit 48,66 m (654 Punkte)
hatte sich der spätere Sieger Klaus Kynast (TSV Hagen), vor
Hans-Jürgen Blume (47,25 m) an die Spitze des 12köpfigen
Feldes gesetzt und damit der Konkurrenz deutlich gemacht, welche
Ambitionen er an diesem Tag hatte.
Nach dem ersten Wettbewerb sah die Reihenfolge der
besten sechs Werfer wie folgt aus:
1. Klaus Kynast (TSV Hagen) 654 Punkte
2. Hans-Jürgen Blume (SV Wacker Osterwald)
631 Punkte
3. Wolfgang Grau (TG Nürtlingen) 547 Punkte
4. Gerhard Zachrau (TSG Mutterstadt) 539 Punkte
5. Alwin J. Wagner (PSV Grün-Weiß Kassel)
504 Punkte
6. Manfred Kalupke (LG Ortenau Nord) 500 Punkte
Bereits im Kugelstoßen machte Alwin J. Wagner
Boden gut, denn mit 12,68 m erzielte er hinter Kynast
(12,81 m) die zweitbeste Weite. Nachdem er Hans-Jürgen Blume
(Wacker Osterwald) über einen Meter abgenommen hatte, schob
er sich auf Rang drei vor und hatte erstmals eine Medaille vor
Augen.
1. Klaus Kynast 1 310 Punkte
2. Hans-Jürgen Blume 1 214 Punkte
3. Alwin J. Wagner 1 152 Punkte
4. Gerhard Zachrau 1 141 Punkte
5. Manfred Hilpert 1 121 Punkte
6. Manfred Kalupke 1 070 Punkte
Im dritten Durchgang begann Wagner mit einem Paukenschlag,
denn er schleuderte die Diskusscheibe auf 52,40 m. Das bedeutete
nicht nur neue deutsche Jahresbestweite in der M55, sondern mit
2 072 Punkte setzte sich der Polizeihauptkommissar sogar an die
Spitze in der Vielseitigkeitsprüfung der besten DLV-Werfer,
da Kynast nur 40,91 m erzielte und Blume gar bei 33,01 m hängen
blieb. Mit Manfred Hilpert, der auf 46,62 m kam und auch Polizeikollege
Gerhard Zachrau (44,91 m) machten zwei weitere Werfer sich Hoffnungen
auf eine der drei Medaillen. Wagner, der im Diskuswerfen wieder
enorme Schmerzen in der rechten Schulter verspürte, verzichtete
auf die beiden weiteren Versuche, um Kraft für die beiden
letzten Wettbewerbe zu sparen.
Stand nach drei Wettbewerben:
1. Alwin J. Wagner 2 072 Punkte
2. Klaus Kynast 1 993 Punkte
3. Manfred Hilbert 1 921 Punkte
4. Gerhard Zachrau 1 906 Punkte
5. Hans-Jürgen Blume 1 738 Punkte
6. Manfred Kalupke 1 602 Punkte
Das Speerwerfen, für die Drehwurftechniker
eine schwierige Disziplin, sollte eigentlich die Vorentscheidung
bringen, denn mit Gerhard Zachrau (43,40 m) und den bisher auf
Rang neun liegenden Helmut Hessert (LC Bingen), traten zwei Spezialisten
an, die auch bei den Einzelmeisterschaften für eine Medaille
gut sind. Während Zachrau bis auf 35 Punkte an Alwin J. Wagner
herankam, erreichte Helmut Hessert mit 47,18 m die Tagesbestweite.
Dennoch blieb der Winzer mit 1 785 Punkten auf Rang neun zurück,
da er in den drei ersten Wettbewerben zu weit hinter den ersten
Acht lag. Alwin J. Wagner stellte mit 34,37 m eine neue persönliche
Bestweite in der M55 auf und blieb nur 2,10 m hinter Klaus Kynast
zurück. Nach vier Übungen war klar, dass der Sieger
die DLV-Jahresbestleistung von Hans-Jürgen Blume, der drei
Wochen vorher in Göttingen 3 114 Punkte erreicht hatte, überbieten
wird. Aber wer, das war die Frage
Stand nach vier Wettbewerben:
1. Alwin J. Wagner 2 433 Punkte
2. Gerhard Zachrau 2 398 Punkte
3. Klaus Kynast 2 384 Punkte
4. Manred Hilpert 2 313 Punkte
5. Hans-Jürgen Blume 2 084 Punkte
6. Manfred Kalupke 1 987 Punkte
Die fünfte und damit letzte Disziplin - das
Gewichtwerfen musste über Gold, Silber und Bronze
entscheiden. Hammerwurfspezialist Klaus Kynast war nun in einer
guten Ausgangsposition, denn ein Wurf über 16 m hätte
bereits zum Sieg gereicht. Kynast nutzt die Gunst der Stunde und
legte 16,93 m vor. Gerhard Zachrau erreichte 15,36 m und blieb
damit klar vor Alwin J. Wagner, der auf 14,79 m kam. Damit hatte
Alwin genau 2 Punkte Vorsprung vor Gerhard. Mit 3 156 Punkten
verbesserte der Bereitschaftspolizist nicht nur den Vereinsrekord
des PSV Grün-Weiß, sondern stellte auch mit dieser
Punktzahl einen neuen Hessenrekord auf. Hans-Jürgen Blume,
der das Gewicht noch auf 16,60 m schleuderte, blieb mit 2 911
Punkten etwas unter Wert. Nicht auszudenken, wenn er im Diskuswerfen
an die 44 m geworfen hätte, dann wäre er ebenfalls an
die 3 150 Punkte gekommen. So sah das Endergebnis wie folgt aussah:
1. Klaus Kynast 3 230 Punkte
2. Alwin J. Wagner 3 156 Punkte
3. Gerhard Zachrau 3 154 Punkte
4. Manfred Hilpert 3 020 Punkte
5. Hans-Jürgen Blume 2 911 Punkte
6. Manfred Kalupke 2 657 Punkte
7. Wolfgang Grau 2 586 Punkte
8. Roland Klingler 2 486 Punkte
Friedrich Iffert siegt am Rennsteig, Udo Engelbrecht
Dritter
Der 33. Rennsteiglauf, der größte Crosslauf
Europas, konnte wieder eine fünfstellige Teilnehmerzahl verzeichnen.
Auf dem Kamm des Rennsteigs konnten die Teilnehmer sich zwischen
einem Halbmarathon, Marathon und Ultralanglauf über 72,8
km entscheiden. Für die "lange Kante" von Eisenach
zum Zielort Schmiedeberg entschieden sich die beiden Athleten
des PSV Grün-Weiß Kassel, Friedrich Iffert und Günther
Hoffmann. Beide in der Klasse M 60 zuletzt bei den Deutschen Marathonmeisterschaften
in Regensburg mit den Teams auf Platz zwei und drei, nutzten ihren
guten Trainingszustand. PSV-Abteilungsleiter Friedrich Iffert
übertraf sich dabei selbst. Erstmalig gewann er einen Ultralauf.
Nach 7:23:48 Std. erreichte der 61jährige mit zwölf
Minuten Vorsprung das Ziel und vollendete zugleich seinen 165.
Marathon. Sein Freund und Trainingspartner Günther Hoffmann,
bereits 171. Marathons, wollte da nicht nachstehen und freute
sich über seinen 29. Platz in 8:36:57 Stunden. "Jetzt
zahlt sich unser Training in einem starken PSV-Team aus. Wir sind
für die nächsten Rennen äußerst motiviert,"
zogen die beiden Oldies dann ihr Fazit. Ein weiterer ehemaliger
Top-Mann ließ sich davon anstecken. Der Deutsche Vizemeister
1982, Udo Engelbrecht, stellte sich der Halbmarathonherausforderung
und war äußerst überrascht als er hinter dem Oberhofer
Wahl mit 1:28:25 Stunden auf den dritten Platz kam. "Ich
möchte in den nächsten Monaten das PSV-Team M 50 verstärken,
das in Regensburg auf den Bronzeplatz kam," legte der 55jährige
Caldener seine Marschroute fest.
Harland und Weber mit Bestzeiten
Beim Koblenzer Mini-Internationelen im Oberwerth-Stadion
trafen sich traditionell die nationale Spitze in Mittel-und Langstreckenbereich.
Mit dabei die beiden PSV er Jörn Harland und Ellen Weber.
Die 24jährige Polizeikommissarin nutzte die optimalen Möglichkeiten
auf der 1500m Strecke. Nach ihren Bestleistungen über 800m
und 10Km Straße gelang ihr mit 4:49,90 Min. erstmalig das
Durchbrechen der 5Minuten-Schallmauer.
Auf der 12,5 Runden Distanz, den 5000m, hatte sich auch der 24jährige
Dipl. Verwaltungswirt Harland vorgenommen die 15 Min. Grenze zu
unterbieten. In einem sehr unruhigen Rennen hatte Harland das
erreichen dieses Zieles permanent im Griff. Nach den Durchgangszeiten
von 2:58 Min über 1000m und 8:57 Min. über 3000m hielt
er auch zu letzt dem Druck stand und beendet nach 14:56,73 Min.
das Rennen. Man spürte förmlich die Entlastung für
den Gelnhäuser. "Endlich habe ich meine Traummarke unterboten!
Jetzt kann ich auch auf die kommenden Rennen optimistisch sehen!"
Stellte der Langstreckler in der ersten Analyse fest.
Wagner mit Nordhessischer Jahresbestleistung
im Diskus
Bei einem Leichtathletiksportfest in Neukirchen
(Schwalm-Eder-Kreis) sorgte Alwin J. Wagner (PSV Grün-Weiß
Kassel) für die beste Leistung der Veranstaltung. Nachdem
er im Diskuswerfen der Männer bereits im ersten Durchgang
mit 47,35 m eine neue nordhessische Jahresbestleistung aufstellen
konnte, verbesserte sich der deutsche Winterwurfmeister von Düsseldorf
mit seinem zweiten Versuch auf 47,55 m. Bereits eine Woche vorher
hatte der 18fache deutsche Seniorenmeister im Diskuswurf bei den
nordhessische Meisterschaften in Kassel mit 46,23 m überlegen
den Titel gegen die zum Teil 35 Jahre jüngere Konkurrenz
mit fast drei Meter Vorsprung gewonnen. Seit ich keine Ämter
mehr im Hessischen Leichtathletik-Verband wahrnehme, habe ich
mehr Zeit zum Training. Und da ich den Winter über ohne Verletzung
trainieren konnte, sind diese Leistungen keine Überraschung
für mich, betonte Alwin J. Wagner, der sich dennoch
enttäuscht vom Nachwuchs zeigte. In der Förderung
macht der HLV einen Fehler, denn wer talentiert ist, aber älter
als 18 Jahre, wird nicht mehr gezielt gefördert. Werfer,
aber auch Langstreckenläufer erreichen aber in der Regel
erst mit Mitte Zwanzig oder sogar noch später ihre Bestleistung.
Hier muss unbedingt umgedacht werden, moniert der Olympia-Sechste
von Los Angeles.
Wenn der Polizeibeamte so weiter macht, dann werden
noch einige Schlagzeilen folgen, denn Wagner möchte nicht
nur seinen 18. Titel in Folge bei den Hessischen Polizeimeisterschaften
am 8. Juni in Immenhausen gewinnen. Der 15fache deutsche Polizeimeister
möchte auch bei den nationalen Titelkämpfen in Rostock
noch einmal auf das Treppchen.
Vielleicht klappt es in diesem Jahr auch wieder
mit einem 50m Wurf mit der 2,0kg-Scheibe. Wagner ist bisher der
einzige Werfer in Deutschland, der 20 Jahre lang in Folge mit
dem Diskus 50 m und weiter warf. Das wäre schon ein
Ziel, das mich reizt: 55 m in San Sebastian mit dem 1,5kg Gerät
und eine Medaille bei den Senioren-Europameisterschaften in der
M55. Und im Herbst 50m mit dem Männerdiskus und damit ein
Platz unter den TOP-Dreißig in Deutschland am Ende des Jahres,
sagte Alwin J. Wagner und schaut schon wieder auf die nächsten
Wettkämpfe: Diskus griechisch in Bad Lauterberg
am Himmelfahrtstag und nordhessische Seniorenmeisterschaften am
7. Mai in Felsberg, wo er wieder in seiner Altersklasse starten
wird.
PSV-Team schafft Vize-Meisterschaft
Die harte Vorbereitung hat sich gelohnt. Bei der
Deutschen Marathon-Meisterschaft in Regensburg konnte das Team
des PSV Grün-Weiß Kassel seinen Vize-Titel aus dem
Vorjahr erfolgreich verteidigen. Hinter dem Topfavoriten SC DHfK
Leipzig (7:21:39) erfüllte sich die Mannschaft von Trainer
Winfried Aufenanger den Traum vom dritten "Treppchen-Platz"
in Folge. Dabei hatte nicht nur das Team Grund zur Freude. Auch
PSV-Neuzugang Jürgen-Austin-Kerl bestätigte mit der
Bronzemedaille (2.25:25) eindrucksvoll seine tolle Form in diesem
Jahr. Und gleich hinter ihm kam mit Alex Merkel (2:28:56) auf
Platz vier ein weiterer Kasseler ins Ziel. Jürgen Wagner
(2:38:15) sorgte als 26. Dafür, dass Rang zwei mit über
14 Minuten Vorsprung vor der Zweitvertretung von Leipzig eingefahren
werden konnte. Drei Tage nach dem stimmungsvollen Kasseler Citylauf
hatte sich der Aufwand gelohnt. Seit Monaten hatten "Aufi"
und seine Crew sich auf die Meisterschaft in Regensburg intensiv
vorbereitet. Jörn Harnland, beim Citylauf von den Zuschauern
besonders herzlich als einziger PSV-Starter empfangen, und Ralf
Salzmann sorgten als Betreuer an der Strecke für die nötige
Unterstützung.
Die bekamen auch die anderen PSV-Teams - und dankten
ebenfalls mit Podiumsplätzen. In der M 60 holten Klaus Kropsch
(3:26:33), Abteilungsleiter Friedrich Iffert (3:26:39) und Fuldas
Polizeipräsident Gerdo Kolter (3:27:46) die Vizemeisterschaft.
Direkt dahinter rundeten Günther Hoffmann (3:37:46), Dietrich
Tänzer (3:40:36) und Jürgen Döring (3:55:13) als
Dritte den grün-weißen Triumph ab.
Auch den Männern M 45 gelang mit Platz drei
der Sprung in die Medaillenränge. Dr. Thomas Reidick, der
als Fünfter in der M 45-Wertung mit 2:45:30 noch ein klasse
Einzel-Ergebnis erzielte, Alfons Schmid vor fast heimischer Kulisse
in 3:06:12 und Uwe Westphal in 3:10:12 sorgten für einen
erfolgreichen Tag in Regensburg
PSV-Athleten erkämpfen fünf Titel
bei Hessischen Polizeimeisterschaften im Waldlauf
Die diesjährigen Hessischen Polizeimeisterschaften
im Waldlauf wurden in Mühltal-Traisa auf einem 2400 m Rundkurs
durchgeführt. Über 250 Ordnungshüter überprüften
ihre Ausdauerfähigkeit in der Odenwaldgemeinde. . Bei den
spannenden und fairen Wettkämpfen kamen fünf Athleten
des PSV Grün-Weiß Kassel zu Meisterehren.
Auf der Langstrecke über 8,2 km kanm es gar zu einem dreifachen
Erfolg. Der Triathlet Moritz Lange setzte sich bereits nach der
ersten Runde an die Spitze, den langverletzten Andreas Fischer
und seinen Trainingspartner Jürgen Wagner im Schlepp. An
dieser Reihenfolgen änderte sich bis ins Ziel nichts mehr.
Jürgen Wagner entschied damit auch die Klasse M 30 für
sich. Die 27jährige Stefanie Struschka verteidigte ihren
Vorjahrserfolg auf der Langstrecke, wurde aber durch die im Marathontraining
befindliche Andrea Apel (Wiesbaden) gefordert. Eine Überraschung
gab es auf der Mittelstrecke der Männer. Titelvertreidigter
Silvio Welkner (Lich) versuchte bereits auf dem ersten Kilometer
seine Gegner zu zermürben. 800 m Spezialist Daniel Anbau
ließ sich nicht abschütteln und startete an einer leichten
Steiguung seinerseits eine gewgenvorstoß, der so gar gelang
. Deutlich mit ca. 100 m Vorspung lief der Blondschopf ins Ziel
ein. Den fünften Titel sicherte sich Ellen Weber, die nach
einem spannenden Kampf der der Frankfurterin Angelika Götzelmann
auf der Mittelstrecke über 3,4 km da Nachsehen gab.
Ergebnisse:
Langstrecke: Männer 1. Lange (Lich/PSV) 26:38,3 MIn. 2. Fischer
(Kassel/PSV) 26:58,4 Min. 6. Finis (Mühlheim/PSV) 31:07,4
Min. M 30: 1. Wagner (Wetzlar/PSV) 28:05,1 Min. 4. Dallmann (Kassel/PSV)
29:24,1 MIn. 6. Asare (Kassel) 29:36,1 Min. 8. Wohlrab (Kassel)30:36,5
Min. M 40: 7. John (Kassel) 32:53,2 Min. M 50: 1. waßmuth
(Kassel) 32:49,0 Min. Frauen: Struschka (Wiesbaden/PSV) 32:12,4
Min.
Mittelstrecke: 1. Anbau (Wiesbaden/PSV) 10:36,2 Min.6. Leimbach
(Kassel) 11:48,2 Min. 9. M. Aufenanger (Kassel/PSV) 12:12,2 Min.
M 40: 2. Dietrich (Kassel) 12:59,5 MIn. M 50: 2. Jäger (Kassel/TUS
Borken) 14:04,0 Min.: Frauen: 1. Weber (Kassel/PSV) 12:30,5 Min.5.
Rüther (Kassel) 14:35,2 Min. 9. Schinzel (Kassel) 16:09,2
Min. W 30: 4. Ulrich (Schwalmstadt) 21:51,4 Min.
Alwin Wagner hält die Jugend in Schacht
Mit 46,23 m gewann Alwin Wagner bei den nordhessischen
Wurfmeisterschaften im Kasseler Auestadion das Diskuswerfen. Bereits
im Vorkampf entschied der 54jährige den Kampf gegen die bis
zu 30 Jahre jüngeren Gegner für sich. Schon 1973 gewann
der Olympiateilnehmer von Los Angles (1984) seine erste nordhessische
Meisterschaft. Im gleichen Jahr wurde sein diesjähriger Herausforderer
Ulrich Siebert (TV Spangenberg, 2. mit 43,65 m) geboren. Der Polizeihauptkommissar,
Leiter des Sachgebietes Sport bei der Bereitschaftpolizei Kassel,
hat sich nun als ein weites mittelfristiges Ziel mit der Deutschen
Polizeimeisterschaft in Rostock Ende Juli zum Ziel gesetzt."
Ich möchte nochmals die 50 m Marke übrertreffen!"
Dies könnte dann sogar zu einem Podestplatz reichen. Übrigens
in der Ewigen Deutschen Bestenliste des Deutschen Leichtathgletik-Verbandes
ist Alwin mit 67,80 m noch immer unter Top Ten.
Jürgen und das PSV Team mit vier Hessenmeistertitel
im Halbmarathonlauf
Der Stachel nach den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften
in Ohrdruf saß tief. Gleich sechs PSV-Läufer waren
krankheitsbedingt ausgefallen. Die M 60 hatten mit ihrem 3. Teamplatz
etwas versöhnt. Ganz anders nun die Situation in Gießen
bei den Hessischen Halbmarathonmeisterschaften. Vier Titel und
zahlreiche Podiumsplätze konnte das PSV-Team verzeichnen.
Überragender Läufer der Veranstaltung war Jürgen
Austin-Kerl. Nach wenigen Kilometern beherrschte er das Feld souverän.
Ohne sich voll auszulaufen , siegt er bei nicht unbedingt optimalen
Bedingungen (Wind, Strecke) in 1:08:13 Stunden. Er verwies den
DM-Dritten von Ohrdruf, Büttner (Friedberg-Fauerbach) auf
den zweiten Platz, mit einer Minute Vorsprung. "Die Vorbereitung
für Regensburg läuft nach meiner kurzfristigen Erkrankung
nun wieder in den rechten Bahnen. Nun bin ich mittendrin in der
letzten harten Vorbereitungsphase", analysierte und blickte
der Hauptfeldwebel bereits auf die nächste Trainingsphase.
Immer weiter nach vorn schiebt sich der Dipl. Volkswirt Jörn
Harland. Nach seinen guten Crossergebnissen setzte er als Drittplatzierter
mit 1:09:33 Stunden eine persönliche Bestmarke. "Ich
hatte heute noch zuviel Respekt vor den Etablierten! Der bisherige
Saisonverlauf war optimal", lautet das Fazit des 23jährigen.
Auf Platz fünf dann bereits Alex Merkel. Der BGS-Beamte zeigte
sich mit seiner Zeit von 1:11:29 Stunden zufrieden. Trug er doch
damit auch zum Titel in der Teamwertung bei. Die erzielten 3:29:13
Stunden hätte in Ohrdruf noch zur Vizemeisterschaft gereicht.
Jürgen Wagner haderte mit dem vierten Platz in der M 35 nach
1:13:55 Stunden, fehlten ihm erneut nach Trebur nur 2 Sekunden
zu einer Medallie. Der 27jöährige Polizeikommissar aus
Wetzlar freute sich letztlich über seinen Titel im Team M3035
mit Jürgen Austin-Kerl und Überraschungsmann Marcus
Bezold. Marcus, der im letzten Jahr mit einer 1:19er Zeit ein
Come-back feierte zeigte sich als Fünfter der M 30 auf 1:17:12
Stunden. Jeweils dritte Plätze gab es für die Teams
in der Klasse M 50/55 (Alfons Schmid 1:28:24 Stunden, Uwe Westphal
1:29:54 Stunden, Wilfried Ebhardt 1:42:19 Stunden) und M 60/65
in der Klaus Kropsch sich erneut über zwei Minuten auf beachtliche
1:35:35 Stunden steigerte. Der 64 jährige Polizeipräsident
Gero Kolter legte gegenüber Ohrdruf fast sieben Minuten drauf,
während Dietrich Tänzer nicht ganz seine Leistung wiederholen
konnte, aber zur Platzierung und zur Gesamtzeit von 5:02:06 Stunden
beitrug.
Insgesamt ein erfreuliches Abschneiden der PSV-Teams, die nun
mit großen Optimius nach Regensburg fahren werden.
Hoffmann lief in Würzburg seinen 170 Marathon
Der 61jährige Günter Hoffmann (PSV Grün-Weiß
Kassel)bestritt beim IWelt Marathon Würzburg seinen 170 (!)
Marathonwettkampf. In der Vorbereitung auf den Weg zu den am 8.Mai
in Regensburg stattfindenden Deutschen Marathonmeisterschaften
lief der Ausdauersportler die Distanz in 3:46:22 Stunden. Seine
Altersklasse M 60 war durch die gleichzeitig integrierten bayerischen
Meisterschaften sehr gut besetzt. In dem 17köpfigen Feld
belegte er schließlich den sechsten Platz. Hoffmann sah
seine Test als gelungen an. Der PSV strebt nun in der letzten
Vorbereitungsphase mit insgesamt sechs Läufern (Friedrich
Iffert, Gero Kolter, Klaus Kropsch, Dietrich Tänzer, Jürgen
Döring und Günter Hoffmann) n der Altersklasse M 60
in Regensburg einen Podiumsplatz in der Teamwertung an.
Friedrich Iffert Vierter bei Deutscher Meisterschaft
über 50 km
Günther Hoffmann siegt im Marathon
Der Deutsche Ultralangstrecken Verband (DUV) richtet
die Deutsche Meisterschaft über 50 km auf dem schnellen 10
km Rundkurs um den Marburger Vorort Cappeln aus. In der Vorbereitung
auf die Deutsche Marathonmeisterschaft in Regensburg testen die
beiden PSV-Läufer Friedrich Iffert und Günter Hoffmann
in der Klasse M 60 ihre derzeitige Form. Bei kühler, windiger
Witterungssituation lief der 61jährige PSV- Abteilungsleiter
Friedrich Iffert ein gleichmäßiges Rennen. Nach dem
er in 3:45:12 Stunden die Marathonmarke überquerte, konnte
er auf den letzten acht Kilometer noch acht Athleten überholen
und nach 4.28 Stunden als Vierter das Ziel erreichen. Sein Trainingspartner
Günter Hoffmann beließ es bei der Marathondistanz und
war selbst am meisten überrascht, dass er mit 3:47:12 Stunden
den Sieg davon trug. Die beiden Polizeisportler, von ihren Ehefrauen
ausgezeichnet betreut, waren sich dann auch in der Analyse einig:"
Wir sind auf dem richtigen Weg für Regensburg. Nun wollen
wir auch mit unseren Trainingskameraden in der Oberpfälzer
Domstadt eine Medallie erkämpfen!" Derzeit bereiten
sich sieben PSV-Läufer in der Klasse M 60 (über 60 Jahre)
auf dieses Marathonereignis vor.
Wöhleke läuft Streckenrekord
Beim 3. Altstadtlauf in Osterode mit insgesamt 1.100
Teilnehmern erreichte Monika Wöhleke (PSV) auf der 10km-Strecke
als erste Frau mit 1,5 Min. Vorsprung das Ziel. Sie benötigte
für den welligen 7-Runden-Kurs 39:40 Min. und unterbot den
Streckenrekord um über eine Minute.
Alwin J. Wagner schafft auch
Qualifikationsnorm für die Deutschen
Seniorenmeisterschaften im Hammerwerfen
Der frisch gebackene deutsche Winterwurfmeister im Diskuswerfen
der
M55, Alwin J. Wagner, siegte beim Werfertag in Niederselters in
seiner
Spezialdisziplin mit guten 48,56 m. "Bei den nicht gerade
guten
Windverhältnissen kann ich mit dem Saisonauftakt zufrieden
sein",
betonte Wagner, der in seiner Serie noch drei weitere Würfe
über 48 m
hatte. Besonders freute sich der Bereitschaftspolizist über
seine
Hammerwurfleistung von 38,32 m. Damit stellte er nicht nur einen
neuen
Vereinsrekord auf, sondern übertraf die Qualifikationsnorm
für die
deutschen Seniorenmeisterschaften im August um mehr als sechs
Meter.
Bei den nordhessischen Meisterschaften am 24. April im Kasseler
Auestadion hat der 55jährige Altmeister versprochen, in der
Wettkampfklasse M20 an den Start zu gehen, um der zum Teil 35
Jahre
jüngeren Konkurrenz einen spannenden Wettkampf zu liefern.
Nordhessen-Cup in Rotenburg gestartet
Der NHC wurde traditionell in Rotenburg gestartet.
Einige PSV-Aktive waren zum Saisonstart dabei. Auf der 5 Km Strecke
starteten bereits beim Organisatorenlauf der 65jährige Wolfgang
Hoppe mit 23:26 Min, die 63jährige Petra Arnold mit 26:20
Min., der 57jährige Wilfried Ebhardt in 20:11 Min., und die
40jährige Jutta Wagner in 22:50 Min. mit ansprechenden Zeiten,
die für alle eine gute Ausgangsposition für den Cup
bedeuten. Auf der 10 km Strecke nahmen Henning Finis als Sechster
in der HK mit 41:36 Min. und der 61jährige Günter Siebrecht
mit 47:41 Min. in der M 60 als Siebter den Kampf um Cup-Punkte
auf.
Paderborner Osterlauf: PSV-Teams vorne
Die kenianischen Athleten haben am Samstag den Paderborner
Osterlauf, an dem 7170 Aktive teilnahmen, dominiert. Die beiden
Sieger des letztjährigen Kasseler Citylaufes, Moses Kogen
in 28:32 Min. und Eunice Jepkorir in 32:15 Minuten waren auch
die Sieger über 10 km in der Paderstadt. Einmal mehr überzeugten
die Athleten des PSV Grün-Weiß Kassel. Aus der vollen
Vorbereitung auf die Deutsche Marathonmeisterschaft in Regensburg
siegte Jürgen Austin-Kerl nicht nur in der Klasse M 35 sondern
war auch in 31:17 als 13. des Gesamteinlaufes zweitbester Deutscher.
Lediglich dem deutschen Halbmarathonmeister Stefan Koch (TV Wattenscheid)
musste er sich beugen. Jörn Harland als drittbester Deutscher
in 31:56 Min. legte den entscheidend Grundstock für das PSV-Team,
das die zeitgleichen Andreas Fischer und Matthias Jahnke vervollständigten.
"Irgendwo sind wir müde von den letzten harten Trainingseinheiten!"
Stimmt das Team dann in eine geschlossene Analyse ein. Bei den
Frauen ging das Hessenmeistertrio vom Landes-Cross an den Start.
Geburtstagskind Stefanie Struschka freute sich über ihren
11. Gesamtplatz und über die als viertbeste Deutsche gelaufenen
39:06 Minuten. Noch gibt sie ihren Badmintonambitionen, zuletzt
wurde sie noch Süddeutsche Meisterin, den Vorrang. Handballerin
Ellen Weber sprühte vor Glück nach ihren ersten 10 km
Straßenlauf in 40:33 Minuten und darüber, dass Monika
Wöhleke nicht nur den zweiten Platz in der W 45, sondern
mit ihren erzielten 41:06 Minuten den Sieg in der Teamwertung
sicherstellte.
Weitere Ergebnisse: M 20: 17. Daniel Anbau 34:53 Min. M 40: 10.
Kai-Uwe Dittrich 36:00 Min. M 20; 50. Christian Behrendt 40:22
Min. M 50: 14. Uwe Westphal 41:34 Min.
Am Rande des Paderborner Osterlauf führte Citylauf-Organisator
Winfried Aufenanger zahlreiche Gespräche mit Managern und
Athleten um ein leistungsstarkes Feld für den 27. Kasseler
Citylauf am 5.5. an den Start zu bekommen.
Erfolgreiche Läufer aus Nordhessen beim
24. Intl. Syltlauf 2005
Wie schon in den Vorjahren trafen sich zahlreiche nordhessische
Sportler verschiedenster Vereine, um beim internationalen Syltlauf
am 20. März gemeinsam für das Laufteam Hotzenplotz an
den Start zu gehen.
Bei idealen Bedingungen und strahlendem Sonnenschein konnten die
insgesamt 1315 Läuferinnen und Läufer die Schönheit
der Insel auf den 33,333 Kilometern genießen.
Mit Wilfried Kahl auf dem 18. Platz des Gesamtklassements, Willi
Zeuch auf Platz 23 und Dr. Thomas Reidick auf dem 40. Platz (alle
PSV Grün-Weiß Kassel) konnten sich gleich drei Läufer
des LT Hotzenplotz im vorderen Feld platzieren und den 3. Platz
der Mannschaftswertung mit nach Nordhessen nehmen.
Erfolgreichster Läufer hierbei Wilfried Kahl, der in 2:25:31
Std. gleichzeitig noch Altersklassensieger in der M50 wurde.
Weitere Platzierungen:
23. Willi Zeuch 2:26:49, 40. Dr. Thomas Reidick 2:31:21, 99 Knut
Dolle 2:44:08, 100. Christoph Külzer-Schröder 2:44:08,
188. Michael Mühlberger 2:57:00, 241. Frank Storm 3:02:07
Hoffmann lief in Würzburg seinen 170
Marathon
Der 61jährige Günter Hoffmann (PSV Grün-Weiß
Kassel)bestritt beim IWelt Marathon Würzburg seinen 170 (!)
Marathonwettkampf. In der Vorbereitung auf den Weg zu den am 8.Mai
in Regensburg stattfindenden Deutschen Marathonmeisterschaften
lief der Ausdauersportler die Distanz in 3:46:22 Stunden. Seine
Altersklasse M 60 war durch die gleichzeitig integrierten bayerischen
Meisterschaften sehr gut besetzt. In dem 17köpfigen Feld
belegte er schließlich den sechsten Platz. Hoffmann sah
seine Test als gelungen an. Der PSV strebt nun in der letzten
Vorbereitungsphase mit insgesamt sechs Läufern (Friedrich
Iffert, Gero Kolter, Klaus Kropsch, Dietrich Tänzer, Jürgen
Döring und Günter Hoffmann) n der Altersklasse M 60
in Regensburg einen Podiumsplatz in der Teamwertung an.
Friedrich Iffert und Günther Hoffmann überzeugen
in Steinfurt
Mit 884 Finishern beim Steinfurt-Marathon zeigten
sich die Veranstalter in Anbetracht der Konkurrenz durch die großen
City-Marathons hochzufrieden. In der Vorbereitung auf die Deutsche
Marathonmeisterschaften am 8.5. in Regensburg nutzten die PSVer
Friedrich Iffert und Günther Hoffmann ihren Start zu einem
intensiven Trainingsreiz. In der Klasse M 60 kamen beide unter
die ersten zehn. Nach 3:41:08 Stunden blieb die Uhr für den
PSV-Abteilungsleiter Friedrich Iffert stehen. Mit seinem vierten
Platz war er ebenso zufrieden wie Hoffmann als Neunter in 3:50:49
Stunden. Mit über 160 vollendeten Marathonläufe sind
beide Rekordhalter des PSV und wollen nun mit ihren Trainingskameraden,
nach dem dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Halbmarathon
von Ohrdruf, auch in Regensburg aufs Treppchen.
Grüße aus Kenia
Die Tage erreichte uns von den drei PSVern Oliver
Degenhardt, Ilse Gutschank und Carolin Rieger aus dem Höhentrainingslager
in Eldorat nachfolgender Gruss,
Jambo PSver,
wir haben uns nach einer Woche hier bei David Cherus
gut aklimatisiert. Die ersten zwei Tage sind wir spazieren gegangen
und dann sind wir gelaufen. Ganz schoen duenn die Luft (2200 m)
hier in Eldorat. Haben mit den Welt - und Olympiasiegern am Samstag
trainiert. Oli hat 1x400 in 56sec, 3x300 in 45-49sec und 3x200
in 27-29 sec trainiert. Danach war er platt und hatte leichte
Probleme mit dem rechten Fuss, weil die Bahn in so einem "hervorragenden
Zustand" (schwarze Schlacke) ist. Die Trainingsempfehlung
hatte er von Patrick Sang. Den ehemalige 3000 m Hindernisweltrekordler
Moses Kiptanui haben wir auch getroffen und einige Laeufer die
auch schon in Kassel beim Citylauf und Askina-Sportfest dabei
waren.. Wir haetten sie nicht erkannt, aber David kennt sie alle.
Gestern waren wir bei Kip Keino zu Gast. Er hat uns sein ganzes
Anwesen gezeigt, die Farm, den/die Laufcenter/schule und die Ferienhaeuser.
Hat alles ein paar Stunden gedauert und ist wirklich super. Eine
besondere Ehre kam uns noch zu teil, dass uns der erste Olympiasieger
aus Kenia (1968 - 1500 m) zu einem wirklich hervorragenden Abendessen
auf sein Anwesen einladen hatte. Ihr könnt Euch vorstellen,
wie wir uns bei diesem großartigen Sportsmann und noch heute
führenden kenianischen Sportfunktionär fühlten.
Ansonsten haben wir uns schon einiges angeschaut,
aber die Highlights kommen noch. Caro hat ein bisschen Probleme
mit der Verdauung, aber sonst ist alles im gruenen-weissen Bereich.
Grüße aus Eldorat, die drei Mzungus
PSV-Oldies holen bei der DM-Straße über
21,1 km in Ohrdruf Bronze
Die Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über
21,1 km standen unter einem ungünstigen Stern. Nach den großartigen
Erfolgen bei den Hessischen Crossmeisterschaften in Trebur waren
die Erwartungen durchaus positiv für die gemeldeten PSV-Athleten.
Aufgrund der gemeldeteten Athleten erschien ein Medallienplatz
in der Hauptklasse realistisch. Aber vier Tage vor den Meisterschaften
began eine unglaubliche Krankengeschichte. Letztlichen erkrankten
sechs Athleten. Lediglich Rainer Illgmann beendet nach 1:24:12
Std den Wettkampf.
In der Klasse M 45 fiel Dr. Thomas Hahn kurzfristig verletzungsbedingt
aus. Somit kam keine Mannschaft in der M 45 zusammen. Dies störte
aber Dr. Thomas Reidick nicht im geringsten. Der Kieferchirug
war blendend aufgelegt und verbesserte seine Bestzeit als Zwölfter
auf 1:18:57 Std. Alfons Schmid, aus dem bayrischen Grafenau angereist,
nutzte den Wettbewerb zu einem Marathonvorbereitungslauf. Die
Uhren blieben daher erst bei 1:30 Std. stehen.
Und dann glänzten doch noch grün-weiße Trikots
bei der Siegerehrung. Erstmalig startete der Polizeipräsident
von Osthessen, Gero Kolter, für den PSV in der M 60. Er war
überrascht, dass er nun nach seinem wochenlangen Skilanglauftraining,
bei optimalen Schneebedingungen in der Rhön, eine brauchbar
Zeit als 18. erzielte. Aber diese Leistung reichte überraschend
nicht für das Team. Denn Klaus Kropsch als Zwölfter
in 1:39:27 Std., Dietrich Tänzer, als Dreizehnter in 1:39:55
Std blieben erstmals unter der Schallmauer von 1:40 Std.und Abteilungsleiter
Friedrich Iffert, als Siebzehnter, ließen von Anfang an
keinen Zweifel, dass sie die Teammedallie erkämpfen wollten.
Und dies gelang schließlich mit einem dritten Platz.
Gemeinsam mit Günter Siebrecht, Günter Hoffmann und
Jürgen Döring trainieren sie nun auf das Ziel Regensburg-Marathon,
gleichzeitig Deutsche Meisterschaft, am 8.5.2005. Polizeipräsident
Gero Kolter, der von seinen Teamkollegen mit offen Armen aufgenommen
wurde, plant nun die gemeinsamen Trainingseinheiten in Kassel.
Wir sind auf die Entwicklung dieser kampfkräftigen Gruppe
gespannt.
Jürgen Austin-Kerl führt das PSV-Cross-Team
an
Für die am kommenden Wochenende in Trebur stattfindenden
Hessische Crossmeisterschaften hat der PSV Grün-Weiß
Kassel mit 22 Athleten/innen ein starke Mannschaft nominiert.
Der Achte der Deutschen Straßenlaufmeisterschaften, Jürgen
Austin-Kerl, führt das Langstrecken-Team an, das ihren Vorjahrestitel
verteidigen will. Ein realistisches Ziel, da Jörn Harland
und vor allem auch Alex Merkel zu letzt in Breuna stark ansteigende
Form zeigten. Die südhessischen Vereine SSC Hanau-Rodenbach
und ASC Darmstadt dürften die stärksten Kontrahenden
sein. In den Klassen M 30/35 stehen mit Marcus Bezold, Dr. Christian
Hoefs und Jürgen Wagner weitere Athleten für die Mannschaftswertung
zur Verfügung. Auf der Mittelstrecke setzt der PSV auf den
Nachwuchs und gibt Daniel Anbau, Christian Behrendt, Sven Hermann
erneut eine Chance. In den Klasse M50/55/60 kommen die nordhessischen
Meister von Breuna Udo Engelbrecht, Wilfried Ebhardt, Uwe Westphal
und Helmut Schulhauser zum Einsatz. Alfons Schmid und Günther
Siebrecht ergänzen die Oldies. Duathlonweltmeister Dr. Thomas
Hahn will in der Klasse M 45 erneut punkten. Bei den Frauen kehrt
Stefanie Struschka in das Team zurück. Monika Wöhleke,
auch in der W 45 Titelverteidigerin und die aufstrebende Ellen
Weber wollen eine Mannschaftsmedallie . Dies könnte für
die PSV-Girls Julia Hoehre und Katherina Göke diesmal noch
eine zu hohe Hürde sein.
PSV-Athleten mit zwei Deutschen Meistertiteln
Bei den in Düsseldorf gleichzeitig durchgeführten
Deutschen Seniorenhallenmeisterschaften und der Winterwurfmeisterschaft
glänzten die Teilnehmer des PSV Grün-Weiß Kassel
mit zwei Deutschen Meistertiteln. Olympiakämpfer Alwin J.
Wagner schleuderte bereits im zweiten Versuch den 1,5 kg Diskus
auf die neue Hessenrekordweite von 49,09 m. Bei leichtem Schneetreiben
verzichtet der Polizeihauptkommissar auf die letzten drei Versuche,
lag er doch fast fünf Meter vor dem Zweitplatzierten.
Im 3000 m Lauf der M 35 düpierte der Lehramtsstudent
Oliver Degenhardt auf den letzten 400 m das gesamte Feld und gewann
in glänzenden 8:41,23 Min.. nach 2002 bereits seinen zweiten
Titel. Tagszuvor überzeugte der Ostwestfale mit einem zweiten
Platz über 800 m in 1:58,23 Min. ebenso wie die PSV-Lauflady,
Ilse Gutschank, die nach ihrem letztjährigen Titel über
400 m nun in der W 50 über 800 m in 2:37 Min. knapp geschlagen
den zweiten Platz erreichte. Auch über 400 m platzierte sich
die Kaufunger Managerin in 68,24 sec. als Vierte. In den letzten
drei Wochen entpuppten sich die PSV-Senioren nach acht Hessenmeistertiteln
in der Halle in Stadtallendorf, sechs nordhessischen Crosstiteln
in Breuna als erfolgreichstes nordhessisches Team.
Oliver Degenhardt, Ilse Gutschank und Juniorenläuferin Carolin
Rieger werden nun am Wochenende für vier Woche nach Eldoret
(Kenia) in ein Höhentrainingslager fahren, um ihre Ausdauerfähigkeiten
weiter zu verbessern.
Ebhardt kommt gut über die Berge
Beim vierten Drei-Berge-Lauf in Dodenhausen über
die Gipfel der
Kellerwaldberge Hohes Lohr, Jeust und Wüstegarten wurden
Läufe über 14
Kilometer mit 360 Höhenmetern und 27 km mit 675 Höhenmetern
angeboten. Auf der weit gehend schnee- und eisbedeckten Strecke
wurde den Läufern großes Stehvermögen abverlangt.
Über 14 Kilometer kam Wilfried Ebhardt (PSV
Grün-Weiß Kassel) als 14. ins Ziel und gewann die Altersklasse
M 55 in
1:12,45 Stunden.
Den Test bestanden: Ilse Gutschank, Alwin
Wagner und Oliver Degenhardt
Kurz vor den Deutschen Hallenseniorenmeisterschaften
in Düsseldorf unterzogen sich drei PSVer beim Hallensportfest
in Frankfurt/M einem letzten Test. Ilse Gutschank unterstrich
ihre Spitzenlstellung in der W 50 diesmal über 800 m als
sie unbehindert in 2:38,12 Min. siegreich blieb. Die amtierende
Deutsche Seniorenmeisterin über 400 m will in Düsseldorf
diesmal ihren Schwerpunkt auf die 800 m Strecke setzten. Oliver
Degenhardt lief ohne ernsthafte Gegner, wie schon zuletzt bei
den Hessischen Meisterschaften in Stadtallendorf, mit angezogener
Handbremse eine 4:18:22 Min. Er weiss natürlich selbst, dass
es bei der DM erheblich größerer Anstrengungen bedarf,
um eine Medallie zu erlaufen. Olympiakämpfer Alwin Wagner
stieß die Kugel nochmals auf Saisonbestleistung mit 12,87
m und hofft natürlich nun in der gleichzeitig durchgeführten
Wintermeisterschaft in seiner Spezialdisziplin, dem Diskuswerfen,
die 1,5 kg Scheibe über die 45 m zu schleudern.
Wir drücken Ilse, Oliver und Alwin die Daumen.
Bezold gewinnt Karl-Martenstein-Crosslauf
Gegen Wind und Wetter und den inneren Schweinehund
ging es für die Teilnehmer des 15. Karl-Martenstein-Crosslaufes
des TSV Gau-Odernheim. Nicht dass die 9000 Meter am Fuße
des Petersbergs schon hart genug wären, legte Wettergott
Petrus noch weitere Steine in den Weg. Der steife Ostwind und
der nächtliche Regenfall verwandelten die Piste in eine schlammige
Berg- und Talfahrt. Das einzig positive daran: Der Wind blies
den Athleten bergab entgegen und schob sie den Anstieg hinauf.
"Ich laufe den Berg nun schon seit einiger Zeit, aber so
schwer wie heute war es bergrunter noch nie", hechelte ein
Gau-Odernheimer Läufer im Ziel. Damit der Lauf überhaupt
stattfinden konnte, mussten die Verantwortlichen gar mit Schippe
und Besen Wasserrinnen freischaufeln.
"Der Matsch ging schon in die Beine", zollte ein anderer
dem Berg Respekt. Tristan Vinzent vom RV Wörrstadt nutzte
den Lauf wie viele andere zur Vorbereitung. Der Sieger der Altersklasse
M40 hat sich den Gutenberg-Marathon in Mainz und sogar den Kanadischen
Ironman vorgenommen. Mit 37:49 Minuten lag er aber immer noch
ein ganzes Stück hinter dem Schnellsten des Tages zurück.
Marcus Bezold vom PSV Kassel lief in 35:16 ein einsames Rennen
um den Petersberg.
Neun Titel für die PSV-Crossspezialisten
Die Nordhessischen Crossmeisterschaften wurden in Breuna vom dortigen
TV auf einen durch den Schneefall der letzten Tagen Kräftezehrenden
Parcours ausgezeichnet organisiert.Hatte die HNA noch in der Vorschau
von einem Kampf auf der Langstrecke über 8,4 km zwischen
dem PSV und der LG Baunatal/Fuldabrück geschrieben, so entpuppte
sich der Wettbewerb zu einer Demonstration der PSV-Stärke.
Nur drei Tage nach der Rückkehr vom Trainingslager in Aldeia
da Falesia/Portugal ließen die PSVer von Anfang an keinen
Zweifel am Siegeswillen. Jürgen Austin-Kerl übernahm
die Führung vor dem Deutschen Studentenmeister über
3000 m Markus Kessler (LG). Im weiteren Verlauf des Rennens schlossen
sich Jörn Harland und Alex Merkel zu einem Verfolgerduo zusammen.
Auch Matthias Jahnke ließ sich da nicht lumpen und verbessert
sich immer weiter. Schließlich gewann Jürgen souverän
nach 26:59 Min. Hinter dem mit 30 Sekunden später auf Platz
zwei einkommenden Kessler,liefen Alex Merkel und Jörn Harland
im Abstand von zwei Sekunden über die Ziellinie und Matthias
Jahnke als Fünfter vervollständigte den Erfolg.
Spannend war auch der Verlauf bei den Frauen über 3,7 km.
Bis in die letzte Runde hinein lag eine vierköpfige Gruppe
zusammen. Mit dabei die PSVerin Ellen Weber. Yvonne Conrad und
Vera Kilian-Siebert (beide TSV Obervorschütz)kämpften
bis in die Zielgerade mit Ellen um den Titel. Schließlich
musste sie sich lediglich Yvonne Conrad geschlagen geben. "Ich
bin sehr zufrieden, so zeigt doch auch dieses Ergebnis, dass ich
im Ausdauerbereich erheblich zu gelegt habe!" Sprach`s und
verschwand mit ihrem Vater zum Handballspiel. Glänzend auch
erneut die Vorstellung von Monika Woehleke, die im Gesamteinlauf
auf Platz sechs kam. Monika`s Stärke ist eigentlich der Straßenlauf,
der muss nun um seine Vorherrschaft bangen. Die 48jährige
kommt im Cross immer besser zurecht. Daher ist auch ihre Aussage
unmittelbar nach dem Zieleinlauf verständlich: "Nun
will ich auch in Trebur mit Ellen und Stefanie Struschka einen
PSV-Teamerfolg erlaufen!" Ehemann Gisbert gab sofort die
Zustimmung. Udo Engelbrecht, der im Organisatorischen einen sehr
starken Einsatz zeigte, quälte sich, für das Team, mit
einigen gesundheitlichen Problemen über die 8,4 km Strecke.
Er entschied die M 55 vor einem weiteren PSVer, Wilfried Ebhardt,
für sich. Mit seinem sechsten Platz in der M 50 trug Uwe
Westphal, nach einer überstanden Erkältung, zum Teamsieg
bei. Die Freude bei den echten drei Fünfziger war entsprechend.
Einen weiteren Titel errang 800 m Spezialist Helmut Schulhauser.
In einem taktisch geschickten Lauf in der Klasse M 60 über
4,2 km hatte er seine Konkurrenz immer im Blick und zog unseren
Imkermeister Günther Siebrecht auf dem dritten Platz mit.
Leider fehlte hier der dritte Mann zum Titelerfolg. Abteilungsvize
und Duathlonweltmeister Thomas Hahn überzeugte mit einem
Vizetitel in der Klasse M 45.
Die Mittelstreckler über 3,7 km hatten es nach den verletzungsbedingten
Absagen von Nico Ziegler und Marcus Bezold sowie dem Verzicht
von Oliver Degenhardt, eine Woche vor der Deutschen Seniorenhallenmeisterschaft,
erheblich schwerer. Das Nachwuchsteam mit Daniel Anbau, nach ausklingender
Erkältung, als Vierter, Christian Behrendt als Sechster und
Radfahrtalent Sven Hermann als Achter, gelang mit der Vizemeisterschaft
in der Teamwertung ein Achtungserfolg.
Als es dann ans Zählen ging, waren die PSVer
mit insgesamt neun Titel erfolgreichstes nordhessisches Cross-Team.
Das Fazit von Coach Winfried Aufenanger: Die gemeinsame Trainingsarbeit
zahlte sich aus. Die Stimmung im Team ist riesig. Nun werden wir
mit Optimismus die nächsten Ziele, die Hessischen Crossmeisterschaften
am 5.3. in Trebur und die DM Halbmarathon am 13.3. in Ohrdurf
angehen."
Die Redaktion gratuliert dem PSV-Cross-Team.
Starke PSV-Senioren
In der Seniorenbestenliste 2004 des Hessischen Leichtathletik-Verbandes
kann man nun Schwarz auf Weiß die Leistungsfähigkeit
der PSV-Senioren im letzten Jahr ablesen. Imponierend sind die
Zahlen: 102 mal sind die PSVer in den verschiedenen Disziplinen
und Altersklassen verzeichnet.
Mit 18 x Platz eins, 19 x Platz zwei und 15 x Platz drei kann
eine imponierende Bilanz gezogen werden.
Jede erzielte Leistung ist für den einzelnen ein Top-Ergebnis
und wenn nachfolgend die erfolgreichsten Athletinnen und Athleten
genannt werden, sollte sich keiner zurückgesetzt fühlen.
Mit vier Spitzenplätzen, neben ihrem Deutschen Meistertitel
über 400 m, schoß Ilse Gutschank den Vogel ab. Dicht
gefolgt vom Olympiasechsten im Diskuswerfen von Los Angeles, Alwin
Wagner, der nach einer Krankheitsbedingenden Pause auf drei Spitzenplätze
kam. Je zweimal auf der Poolposition sind Marathonmann Guido Hermes,
übrigens zweimal Deutscher Meister im Marathon M 40 (Einzeln
und im Team)wurde, Wilfried Kahl, der EM-Fünfte über
800 m Helmut Schulhauser und der verletzungsbedingt 2004 nur wenige
Starts absolvierende Djillali Abdesselam. Uwe Krah, mit Vereinsrekord
im Kugelstoßen von 15,83 m, Astrid Bardenheuer über
5000m und Monika Woehleke auf der Halbmarathonstrecke belegten
jeweils den ersten Platz.
Das Senioren-Team konnte sich zum Jahreswechsel durch Jürgen
Austin-Kerl, Jürgen Wagner, Dietrich Tänzer, Günter
Hoffmann, Gero Kolter auf den Langstrecken,in den technischen
Disziplinen mit Prof. Dr. Hans-Joachim Selenz, Hartmut Wagenführ
und Gerhard Schüler weiter verstärken. Wir drücken
den "Oldies" die Daumen für das Wettkampfjahr 2005,
aber hoffen auch das der nötige Spaß beim Wettkampf
nicht verloren geht.
PSVer im Trainingslager in Portugal
Momentan befindet sich eine starke Läufergruppe
des PSV-Grün-Weiß Kassel im Trainingslager in Portugal.
Nach Informationen der Internetredaktion ist das Trainingslager
bis jetzt ein voller Erfolg. Nicht nur die Topleute des PSV Jürgen
Austin und Jürgen Wagner absolvieren knallharte Trainingseinheiten,
sondern auch die starke Truppe in der M50 um Alfons Schmid, Wilfried
Kahl und Uwe Westphal sind auf einem guten Weg ihr Ziel, den Regensburg
Marathon, gleichzeitig Deutsche Marathon Meisterschaften unter
3 Stunden zu absolvieren und damit in der Mannschaft eine vordere
Platzierung zu erreichen.
Wir wünschen den Aktiven, die in Portugal weilen
alles Gute für die Saison 2005.
PSV-Senioren 2004 Top in Nordhessen
Mit viel Fleiß hat die Koordinatorin
des HLV-Bezirks Nordhessen, Hannelore Hermann, nun die Seniorenbestenliste
2004 zusammengestellt und veröffentlich. Die PSV-Senioren
haben in der Vereinsrankingliste nach Anzahl der ersten Plätze
nun deutlich die Nase in Nordhessen vorn. Die Männer erreichten
mit 36 ersten Ranglistenplätzen ein Top-Ergebnis. Erfreulich
ist vor allem, dass neben den seit Jahren dominierenden Mittel-
und Langstreckenläufern nun auch mit Alwin Wagner und Uwe
Krah in den technischen Disziplinen nachgezogen wurde.
Bei den Frauen konnte lediglich der SSC Vellmar bei gleicher Anzahl
der Spitzenplätzen mithalten. 16 mal standen PSV-Seniorinnen
auf Platz eins. Die Rankingliste der nordhessischen Clubs sieht
wie folgt aus:
1. PSV mit 52 x Platz 1 (Männer 36; Frauen 16)
2. SSC Vellmar 36 (Männer 20; Frauen 16)
3. TV Korbach 21 (Männer 21; Frauen 7)
4. LG Eder 26 (Männer 25; Frauen 1)
5. TV Breitenbach 20 /Männer 10; Frauen 10)
5. LG Baunatal/Fuldabrück 20 (Männer 9; Frauen 11)
Natürlich irgendwo nur ein Zahlenspiel, aber letztlich liegen
bei der Leichtathletik in den Statistiken und den Ergebnislisten
der gewisse Reiz. Daher sind auch diese Analysen eine Motivation
für die PSV-Senioren.
PSV-Senioren mit acht Titeln bei den Hessischen
Seniorenmeisterschaften in Stadtallendorf.
Das neue Jahr hat erst gerade begonnen und schon
sind die PSV-Leichtathleten auf Erfolgskurs. Bei den Hessischen
Seniorenmeisterschaften in der Herrenwaldhalle in Stadtallendorf
glänzten die Grünhemden mit acht Titel. Die amtierende
Deutsche Seniorenmeisterin in der W 50 über 400 m, Ilse Gutschank,
beherrschte die Strecken über 400 m und 800 m. Ohne ernsthafte
Gegenwehr siegte die PSV-Kassenwartin in 70,68 sec. und 2:46,47
min.
Sie hofft nun gemeinsam mit Carolin Rieger und Oliver Degenhardt
in einem Höhentrainingslager in Eldorat/Kenia bei Vereinsmitglied
David Cherus die Leistung weiter zu steigern. Auch Oliver Degenhardt
konnte mit zwei Titel in der M 35 über 400 m ( 54,80 sec)
und 800 m (2:03,41 min) einen glänzenden Jahreseinstieg feiern.
Die für ihn im Studium anstehenden Klausuren sollten nun
noch leichter fallen.
Die eigentliche Überraschung war der Lufthansa-Mitarbeiter
Marcus Bezold. Nach dem er im letzten Jahr mit einem tollen Lauf
beim Mallorca-Halbmarathon nach langer Abstinenz wieder auf sich
aufmerksam machte, lieferte er diesmal gleich drei Titel ab, über
400 m (56,9 sec), 800 m (2:07,09 min.) und 3000 m (9:17,40 min.).
Nun hat er sich den Cross als weitere Herausforderung vorgenommen.
In der Klasse M 55 stellte sich Olympiakämpfer Alwin Wagner
im Kugelstoßen der Konkurrenz. Der Polizeihauptkommissar
stellte gleich zu Beginn das Kräfteverhältnis richtig
und siegte schließlich mit 12,59 m. In der Klasse M 50 gab
PSV-Neuzugang Prof. Dr.Hans-Joachim Selenz im Kugelstoßen
seinen Einstand. Direkt aus Peine angereist, nahm er nach dreijähriger
Enthaltsamkeit erstmals die Kugel wieder in die Hand. Mit Platz
fünf und 11,52 m war es ein akzeptabler Neubeginn. Unser
neuer Sprinttrainer, Peter Ramlow, testete sich in der Klasse
M 45 über 60 m und 200 m. Mit 8,23 sec und 27,19 sec. erreichte
er beide Endläufe in denen er die Plätze fünf und
sechs belegte.
Alfons Schmid zieht erfolgreiche Bilanz 2004
Ein fester Bestandteil der PSV-Ausdauergruppe ist der 51jährige
Urbayer Alfons Schmid aus dem südbayerischen Grafenau. Der
Sympathieträger mit dem Schnäuzer hat 2004 immerhin
25 Wettkämpfe bestritten. In der Klasse M 50 ging er neunmal
als Sieger von der Strecke. Darunter gewann er den Domlauf von
Passau, den Kasseler Citylauf oder den Silberberglauf. Auf der
Erfolgsliste stehen fünfmal Platz zwei unter anderem in Oelde
und Waldkirchen. Aber auch bei den Läufen in St. Ostwald,
Thurmansbang und Freyung stand der Dachdeckermeister auf dem Treppchen.
Zwischen den Jahren trat Alfons etwas leiser. Aber immerhin hat
er mit Djillali Abdesselam, der mit Tochter Celima und Ehefrau
Margot die Schwiegereltern im Bayerischen Wald besuchte, einige
Skilanglaufeinheiten im deutsch/österreichischen Grenzgebiet
absolviert. Bei einem verdienten Hefeweizen sitzend, äußert
sich das Leichtgewicht zu seiner Zukunft: "Langsam steigt
bei mir die Motivation wieder. Ich freue mich auf das PSV-Trainingslager
in Portugal im kommenden Februar. Dort hoffe ich mit meinen PSV-Freunden
den Grundstock für eine starke Teamleistung bei den deutschen
Meisterschaften im Halbmarathon am 13.3. in Ohrdurf und im Marathon
am 8.5 in Regensburg zu legen! "
PSV-Perspektiv-Kader mit Zuwachs
Im letzen Jahr begann eine Erfolgsstory bei den
PSV-Leichtathleten. Den Reigen begann WM-Teilnehmer 1993 über
1500 m Michael Busch mit seiner Frau Silke. Beide freuten sich
über die Geburt ihres Sohnes Jason Fynn. Wenige Wochen später
überraschten Djillali und Margot Abdesselam mit der Geburt
einer Tochter. Salima bestimmt seit dem das Familiengeschehen
in Lohfelden. Am 20.10. zogen dann Michael und Sarah Aufenanger
mit Töchterchen Paula in Ahnatal nach. Am selben Tag übrigens
wurde PSV-Trainingsfreund Werner Bergmann in Meckenheim Vater
eines wahren Wonneproppens, Maximillian kam bei der Geburt auf
die Maße 4700 gr und 57 cm. Und nun am 15.1.2005 freuen
sich Vater Alex und Mutter Stefanie Merkel über einen Timo
(55 cm und 4030 gr.) Alex, der bei der Geburt dabei war, ist hin
und her gerissen. "Es ist ein tolles Gefühl. Ich freue
mich, dass beide wohlauf sind. Im Moment läuft alles optimal.
Jetzt kann ich auch sportlich wieder voll angreifen," kommt
es auch optimistisch vom BGS-Beamten. Herzlichen Glückwunsch.
Wer wird der Nächste sein, der den PSV-Perspektiv-Kader vergrößert?
Anbau und Degenhardt gut in Form
Im Rahmen der Hessischen Hallenmeisterschaften in
Frankfurt am Main Kalbach
errangen, bei einer großen Teilnehmerzahl und starker Konkurrenz,
Daniel
Anbau über 800m in 1:58,01 min den 10 Platz und Oliver Degenhardt
in 2:00,04
min den 12 Platz. Damit konnte sich Daniel Anbau gegenüber
zum
Vorjahresergebnis um über 3 Sekunden verbessern und unterstrich
damit seine
gute Form. Oliver Degenhardt verzeichnete auch eine Leistungssteigerung
gegenüber den vor einer Woche bei den Ostwestfälischen
Meisterschaften
erlaufenen 2:01,49 min. Jedoch blieb er knapp über der 2:00
min Marke, die
anvisiertes Ziel war.
Degenhardt und Gutschank überzeugen
bei Ostwestfälischen Hallenmeisterschaften
Bei den Ostwestfälischen Hallenmeisterschaften
am 09.01.2005 starteten Ilse
Gutschank und Oliver Degenhardt ausser Wertung über 800m.
Ilse Gutschank
errang souverän in guten 2:38,55 min. den dritten Platz.
Oliver Degenhardt
belegte in 2:01,47 min. knapp hinter dem Sieger vom HLC Höxter
den zweiten
Platz.
Dies war für beide jeweils der erste Wettkampf in der Hallensaison.
Der als
Vorbereitung für die Hessischen Seniorenmeisterschaften absolvierte
Lauf,
lässt aufgrund der erzielten Zeiten auf eine gute Saison
hoffen.
Marathonläufer Jürgen Wagner überzeugt
in Jürgesheim
Der dritte Lauf der Laufserie über 10 km in
Jügesheim zog 476 Starter an, nicht zuletzt weil der Straßenkurs
amtlich vermessen ist und somit die Ergebnisse in die Bestenliste
aufgenommen werden. Mit dabei auch der 37jährige Polizeikommissar
Jürgen Wagner (PSV Grün-Weiß Kassel), der von
Marathon Gießen kommend, zum Jahreswechsel der Langstreckengruppe
der Kasseler Ordnungshüter beitrat. Wagner hielt sich von
Beginn an in einer Verfolgergruppe, die eine sechsköpfige
Spitzengruppe nie aus den Augen verlor. Das Rennen entschied der
Hanauer Herstel in 33: 26 Min. für sich. Schließlich
kam Wagner nach 34:11 Min. auf den achten Platz des Gesamteinlaufs
und in der Klasse M 35 belegte er den dritten Platz. Jürgen
Wagner begann damit die Vorbereitung auf die Deutsche Marathonmeisterschaft
in Regensburg (8.5.) in deren Rahmen zugleich die erste Deutsche
Polizeimeisterschaft ausgetragen wird. "Ich strebe eine Platz
im PSV- und Hessen-Team an. Nach dem heutigen Lauf bin ich auf
dem richtigen Weg!" Klang die sachliche Analyse des sympathischen
Herborners. Immerhin holte das PSV Team2004 die Deutsche Vizemeisterschaft.
Konkurrenz belebt also das Geschäft, denn mit Jürgen
Austin-Kerl, Alex Merkel, Guido Hermes, Matthias Jahnke, Kai-Uwe
Dittrich und Jürgen Wagner strebt ein starkes PSV-Team die
Wiederholung des Vorjahrerfolges an.
Moritz Lange und Jürgen Wagner siegen in Gießen
Der VFB Gießen veranstaltete traditionell
den 10 km Lauf "Rund um den Schieferberg".
Auf der anspruchsvollen, durch seine hüglige Struktur, vor
allem Kraftausdauerfähigkeit abfordernde Runde stellten sich
708 Athleten dem Starter. Für die beiden PSVer Moritz Lange
und Jürgen Wagner war es nach einer längeren Aufbauphase
eine erste Standortbestimmung. Daher liefen sie auch längere
Zeit zusammen. Am Ende siegten beide in ihren Alterklassen. Der
37jährige Wagner erreichte nach 34:34 Min das Ziel , während
Triathlet Lange die Hauptklasse nach 34:57 Min für sich entschied.
Die beiden Polizeikommissare zogen ein positives Fazit und hoffen
nun in einem kommenden Trainingslager, mit den PSV-Trainingskameraden,
an der portugiesischen Algarve ihre Form weiter zu verbessern.
Jürgen Austin-Kerl beginnt mit Crosssieg.
PSVer überzeugen in Obervorschütz
Der 34jährige Neuzugang bei der Langstreckengruppe
des PSV Grün-Weiß Kassel, Jürgen Austin-Kerl,
gab beim Crosslauf des TSV Obervorschütz einen tollen Einstand.
Auf der 9,2 km Strecke, die besten Crossanforderungen genügte,
debütierte der Hauptfeldwebel aus Fuldatal, ein starkes Feld.
Lediglich der hessische 5000 m Meister Markus Kessler (LG Baunatal)
konnte 1,5 km folgen, dann vergrößerte Austin-Kerl
seinen Vorsprung auf ca. 350 m. Bereits auf Platz 3 lief mit Jörn
Harland ein weiterer PSVer. Harland , einen Tag nach einem starken
Hügeltraining, nicht ganz frisch, lief in der Endphase immer
näher zu Kessler auf. Der DM-Achte im Marathonlauf, Alex
Merkel, der eigentlich voll fixiert ist auf die Geburt eines Stammhalters,
unterzog sich im Beisein seiner hochschwangeren Frau Stefanie,
erstmals wieder einem Härtetest. Bekanntlicherweise liegen
die Stärken des BGS-Beamten nicht unbedingt im Cross. Daher
ging er sehr vorsichtig an, kämpfte sich aber im Laufe des
Rennens immer weiter nach vorn bis auf Platz acht.
Trotz eines Sturzes, bei dem er sich an der Hüfte und den
Oberschenkeln prellte, hielt "Oldie" Udo Engelbrecht
durch und belegte hinter dem überragenden Emmo Wahl ( SV
Oberhof) bei seinem ersten Start in der Altersklasse M 55 den
zweiten Platz. Wilfried Ebhardt tat sich da im ungewohnten Gelände
schon etwas schwerer. Während Uwe Westphal sich bei seinem
ersten Start in der Klasse M 50 im Vorderfeld befand. Der vierte
Platz in der Klasse M 60 durch Günther Siebrecht und der
achte von Dietrich Tänzer deuten die Möglichkeiten des
M 60-Team des PSV für die Straßenläufe im Frühjahr
an.
Bei den Frauen über 4170 m setzte sich die einheimische Vera
Kilian-Siebert erst zum Schluss deutlich durch. Lange lief sie
in einer vierköpfigen Gruppe, zu der auch überraschend
die PSVerin Monika Woehleke gehörte. Die 47jährige,
die in den letzten Monaten durch gezieltes Krafttraining und der
Verbesserung der Laufmotorik enorme Fortschritte machte, griff
sogar nochmals die zwanzig Jahre jüngere Ivonne Conrad an.
Auch wenn die Cottbuserin letztlich den Angriff abwehren konnte,
überraschte Monika mit ihrem vierten Platz im Gesamteinlauf,
womit sie souverän die Klasse W 40 gewann.
Auch die jüngsten Vertreter des PSV überzeugten.
Bei den 14jährigen Jungen eifert Mike Engelbrecht seinen
Eltern Stefanie und Udo nach und wie selbstverständlich siegte
er über 2420 m nach 7:59 Min. Einen zweiten Platz bei den
15jährigen Mädchen erreichte Julia Höhre, die nach
ihrer Schilddrüsen-Operation endlich wieder Spaß am
Laufen fand und hinter der hessischen Spitzenläuferin Randi
Bornmann aus Fuldabrück nach 8:18 Min. den zweiten Platz
belegte.
Das Fazit von Trainer Winfried Aufenanger fiel folglich positiv
aus: "Die heutigen Cross-Ergebnisse haben gezeigt, dass die
Grün-Weißen Ausdauersportler auf dem richtigen Weg
sind! Dies gibt genügend Motivation für das weitere
Training!"
Und hier die direkten Äußerungen im Ziel:
Jürgen : "Ein schwerer Cross, aber es
ging gut! Ich muss mir jetzt schnell etwas anziehen!"
Jörn: "Es war eine harte Strecke. Bei diesen Bedingungen
war es ein hartes Rennen, das viel abverlangt hat. Vor allem nach
dem gestrigen Hügeltraining bin ich sehr zufrieden!"
Alex: "Ich weiß nicht so recht was ich sagen soll.
Ich bin erst mal platt!. Aber es war schon o.k.!"
Erfolge der PSV-Youngster bei den Vereinsmeisterschaften
der TG Wehlheiden
Die Buchenau-Kampfbahn im Ortsteil Wehlheiden war
Ziel für die jüngsten PSV-Talente.
Die TG Wehheiden hatte zur Vereinsmeisterschaft eingeladen. Die
sechs- bis zehnjährigen PSV-Nachwuchstalente machten es ihren
Vereinsvorbildern nach. Bei den Sechsjährigen war Tina Iffert,
das Enkelchen des Abteilungsleiter, voll motiviert. Lediglich
zwei Gleichaltrigen musste Tina den Vortritt im Dreikampf lassen.
Der zehnjährige Jacques Thiel hielt zunächst mit 8,7
sec. über 50 m die Konkurrenz in Schacht auch nach 3,27 m
im Weitsprung lag er in der Wertung noch vor. Nach dem Ballweitwurf
mit 27,5 m verlor er die Führung und freute sich trotzdem
noch über seine erzielten 783 Punkten und einem vierten Platz.
Damit ließ er seinen Trainingskameraden Louis Wiegand hinter
sich. Louis belegte aber in der M 11 mit 710 Punkten den dritten
Platz. Und dann schlug sogar noch die Stunde von Louis als er
im 1000 m Lauf mit 3:51,1 Min. einen grandiosen Sieg errang. Opa
Werner war dann nach besonders stolz. Auch die beiden Trainer
Brigitte Aufenanger und Patrick Marhuenda zeigten sich über
das Ergebnis des kleinen PSV-Teams erfreut.
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