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2005    
 

Neues von den PSV-Dauerleistern

Die Weihnachtsfeiertage haben etwas Ruhe in den hektischen Alltag auch der PSV-Dauerleister gebracht. Irgendwie bewegt sich jetzt aber die Leichtathletik-Gruppe wieder.

Einige Neuigkeiten in Kürze:

- 199 Mitglieder zählte die PSV-Leichtathletik-Abteilung zum Jahresende.

- Jörn Harland und Virginie Wiegand haben ihren Vereinskamerad Alfons Schmid im Bayerischen Wald in Grafenau besucht. Bei idealen Schneeverhältnissen (100 cm Schneehöhe) wurden auch einige gemeinsame Trainingsrunden gezogen.

- Christian Hoefs hat es beruflich nach New York verschlagen. Die ruhige und gelassene Arbeitseinstellung der US-Amerikaner imponiert Herrn Dr. jur. Im Central Park hat Christian etliche Meilen gedreht und zuletzt sogar an einem 15 km Lauf teilgenommen. Seine Achillessehnenprobleme gehören der Vergangenheit an.

- Den PSV-Neuzugang aus Aschaffenburg, Klaus Brantsch, hält es nicht im verschneiden Deutschland. Bereits zwischen den Jahren test er in Quarteira/Algarve die idealen portugiesischen Trainingsbedingungen, bevor er Anfang Februar erneut an der Algarve sich dem PSV-Trainingslager anschließen wird.

- Nach seinem Marathon in Mailand Anfang Dezember hat sich ein weiterer Neuzugang des PSV, Thomas Weber, bereits so weit erholt, dass er nun neue Pläne für das Jahr 2006 schmiedet. Thomas, der mit seiner Familie, Frau und Zwillingen in Zagreb lebt, will es auf der Königsdisziplin, dem Marathon, unter 2:30 Stunden bringen. Ende März wird die Familie Weber die Verwandtschaft in Deutschland besuchen und da wird auch die Deutsche Meisterschaft im Halbmarathon ein Thema sein. Bei einem Halbmeter Schnee in der kroatischen Hauptstadt Zagreb tankt Thomas nun kräftig Kraftausdauer.

- PSV-As Jürgen Austin-Kerl erholte sich zu letzt schnell von seiner bei den deutschen Crossmeisterschaften in Darmstadt erlitten Beinverletzung. Der Fünffamilienhaushalt hat bis kurz vor Weihnachten fünf Tage in Holland so richtig ausgespannt. Jetzt geht es mit neuem Elan an die kommenden familiären, beruflichen und sportlichen Aufgaben. Gemeinsam werden Melanie und Jürgen das alte Jahr beim Silvesterlauf in Vernewaldshausen beschließen.

- Alex und Stefanie Merkel haben ein Haus im Meckenheim erworben. In Sichtweite der Großeltern wird Timo behütet aufwachsen. Vater Alex hat es endlich geschafft. Er ist nun von Frankfurt/Oder zum Bundespolizeipräsidium Mitte versetzt worden. Ein langer nervenaufreibender Kampf ging damit zu ende. Das neue sportliche Ziel heißt für den DM-Vierten von Regensburg nun die Teilnahme an der Polizeieuropameisterschaft im Marathon in Istanbul. Aber auch Stefanie hat der Ergeiz gepackt. Die Trainingseinheiten werden schon intensiver.

- Auch Monika Wöhleke wird mit ihrem Ehemann Gisbert in Vernewaldshausen starten. „Ich finde die familiäre Situation und die gut organisierte Veranstaltung zum Jahresschluss gelungen. Vielleicht schaffe ich es aber auch noch zum Schluss in Kaufungen vorbeizuschauen, “ ließ die mehrfache hessische Meisterin 2005 vernehmen.

- Das Jahresende rückt näher und der Kaufunger Silvesterlauf um 14.30 Uhr an der Schule in Niederkaufungen gestartet, wird traditionell den größten Teil der PSV-Familie erleben. Diesmal sind winterliche Verhältnisse vorausgesagt, die zur entsprechenden Stimmung beitragen werden. Aber auch der ein oder andere Rückblick auf eine äußerst erfolgreiche Saison 2005 wird in Kaufungen gestattet sein.

 

Winterliche Bedingungen in Ippinghausen
Ellen Weber, Andreas Fischer und Klaus Kropsch vorn

Der plötzliche Schneeeinbruch machte dem Namen der Winterlaufserie in Ippinghausen alle Ehre. Infolge der plötzlichen winterlichen Bedingungen auf den Straßen blieb so manches Fahrzeug in der Garage. Dies mag die Ursache für die geringere Beteilung gewesen sein. Erreichten bei der ersten Auflage im November 252 Ausdauersportler das Ziel, so genossen diesmal 197, darunter neun PSVer, die anspruchsvollen Laufbedingungen und die ausgezeichnete Organisation des rührigen TSV Ippinghausen.

Auf der 4 km Distanz wiederholte Ellen Weber ihren Sieg von der Auftaktveranstaltung. Allerdings blieb sie mit 19:19 Minuten 40 Sekunden über ihrer damaligen Leistung. Die hessische 1500 Meisterin musste keinen großen Konkurrenzdruck aushalten, umso erstaunlicher ihre Beurteilung:“ Bei diesen schwierigen Bedingungen sind besonders die Kraftausdauerfähigkeiten gefragt. Meine Trainingsanstrengungen werde ich erhöhen müssen!“ Der aufstrebende 17jährige Till Ojciec konnte seinen Auftakterfolg wegen einer Erkrankung nicht verteidigen Dies gelang aber in der M 60 erneut deutlich dem deutsche Crossvizemeister Theo Hohmann.

Die 15 km entschied erneut der Baunataler Paul Skalski nach 54:41 Minuten vor dem PSVer Markus Müller nach 56:06 Minuten. Nicht um den Sieg laufen wollte der 31jährige Andreas Fischer, er baute diesen Lauf als Tempodauerlauf in sein Wintertraining ein. „Es war eine gute Abwechslung im Trainingsalltag. Die schwierigen Laufverhältnisse passten in mein Trainingskonzept. Ich bin auf dem richtigen Weg“, blickte der Polizeioberkommissar optimistisch auf die kommende Saison. Einmal mehr überzeugte der 61jährige Klaus Kropsch als klarer Sieger in der M 60 mit fast fünf Minuten Vorsprung. Dies drücke er wie folgt aus:“Die Strecke liegt mir mittlerweile. Nach meinem letztjährigen zweiten Gesamtplatz bin ich diesmal ganz auf Sieg eingestellt“.

Gegenüber der Novemberauflage benötigte auch Rainer Jöhnk fast drei Minuten länger. Als neunter der M 50 fand sich der Heilpraktiker im Mittelfeld des Gesamteinlaufes wieder.

Das Familienduell der Wiegands hatte auch diesmal Bestand. Opa Werner blieb nichts anderes übrig, als erneut auf der Mittelstrecke seinem Enkel Louis den Vortritt zu lassen. Nach 25:15 Minuten betrug die Differenz immerhin 35 Sekunden. Für Louis bedeutet dies den fünften Platz bei den Schüler C. Während Sohn und Vater Achim auf die 15 km Distanz auswich und hier als Siebter der Klasse M 30 nach 1:03 Stunden einkam. Sein Fazit: „Heute habe ich es mir nicht leicht gemacht. Die beinharte Strecke, für die die Witterungsbedingungen verantwortlich waren, hat mir alles abverlangte. Im Hinblick auf mein Ziel den Rother „Ironman“ zu bewältigen, allerdings eine gute Willensschulung!“

Am vierten Advent hatte der Betrachter den Eindruck, dass eine große Zufriedenheit bei den Akteuren herrschte, denn man hatte die Voraussetzungen akzeptiert.

Oder hing dies auch mit der Adventszeit zusammen?

 

Jörn Harland siegt beim Göttinger Cross! PSV-Team vorn!

Nasskalte Luft, knochenhart gefrorene Strecke und ein großes Teilnehmerfeld waren die äußeren Zeichen des zweiten Cross innerhalb der Göttinger Crossserie. Auf der Mittelstrecke über 5 km stellte sich erstmals der PSV-Neuzugang Klaus Brantsch den südniedersächsischen Gegnern. Der Pinneberger Kellermann bestimmte auf der Mittelstrecke über 3 Runden das Wettkampfgeschehen. Der sich in einer Aufbauphase befindliche Andreas Fischer lieferte den beiden einen erstaunlich offensiven Kampf. In der zweiten Runde kam der Pinneberger dann von den Kasselern weg. Er siegte schließlich mit ca. 40 m Vorsprung vor Brantsch und dem tapfer kämpfenden Fischer. Bei den Frauen setzte sich Maureen Raabe (LG Göttingen vor der 20jährigen PSVer Studentin Carolin Rieger durch „Mir fällt ein Stein vom Herz, nach langer Wegkampfpause, bin ich äußerst zufrieden,“ resümierte die Lohfeldnerin Neubeginn. Die Langstreckler über 10000 m mussten auf dem 1600 m Rundkurs sechs Runden zurücklegen. Sehr schnell bildete sich eine sechsköpfige Gruppe, in der sich auch die drei PSVer Jörn Harland, Oliver Degenhardt und Matthias Musick befanden. Zur Streckenhälfte übernahm dann Harland das Kommando, vergrößerte von Runde zu Runde seinen Vorsprung und siegte schließlich überlegen nach 32:02 Minuten mit ca. 120 m Vorsprung vor dem Sieger des ersten Crosslaufes, dem Göttinger Schenker. Der amtierende Deutsche 3000 m Hallenseniorenmeister Oliver Degenhardt lief als Sieger der M 35 und Gesamtvierter vor dem 23jährigen Matthias Musick über die Ziellinie. Damit gewann das PSV-Team auch deutlich die Teamwertung vor der LG Göttingen.

Das Fazit der drei beim Genießen eines in Anbetracht der Witterung verdienten Glühweins, war dann auch eindeutig: „Das eingeschlagene Wintertraining zeigt seine Wirkung. Wir sind auf dem richtigen Weg!“

 

Veckerhagener Cross mit vier PSV-Erfolgen

Der zweite Lauf des Nordhessen Cross-Cup auf dem bewährten Crosskurs in Veckerhagen sah 142 Athleten im Ziel. Mit dabei zehn PSVer, die zeitgleich zum Göttinger Cross an den Start gingen. Bei den Frauen spielten die grün-weißen Ladies der W 45 auf der 4000 m Distanz eine ausgezeichnete Rolle. Das hessenweit beste Trio dieser Altersklasse belegte hinter der zwanzig Jahre jüngeren Gesamtsiegerin Yvonne Conrad die Platze zwei, drei und sieben. Die Hessische Berg- und Crosslaufmeisterin Monika Wöhleke spurtete nur ca. 90 m hinter der Siegerin ins Ziel. Sie hatte das bessere Ende vor Astrid Bardenheuer, drei Sekunden zurück, für sich. Astrid, nach ihrem erfolgreichen Marathon in Essen und Monika nach einer langen strapaziösen und erfolgreichen Saison haben mit diesem Lauf ihre Wintertrainingsvorbereitung eingeläutet. Die Bronchien drückten gewaltig bei Ute Fischenich, die nach ihrem Sieg im ersten Lauf diesmal zur Sicherheit sich mit Platz sieben und als W 45 Dritte zufrieden gab. Ute war unter ihrem Mädchennamen Saure in den achtziger Jahren eine äußerst erfolgreiche Langstreckenathletin. Die zweifache Mutter zog erstmals seit dieser Zeit wieder Spikes an. Im Ziel äußerte sich die Ahnatalerin: „Ich war heute aufgeregt, wie zu meinen besten Zeiten. Im PSV-Team macht es mir viel Spaß und den will ich auch bei den Wettkämpfen verspüren!“ Im Alleingang entschieden die drei auch die Teamwertung der Frauen. Auf der Langstrecke über 8000 m stellten sich im 41köpfigen Läuferfeld die Oldies Dr. Thomas Reidick, Peter Orth und Theo Hohmann dem Starter. Der Lauf wurde zu einer klaren Angelegenheit des noch Jugendlichen Geronimo von Wartburg (LG Kreis Verden), der mit 29:57 Minuten und 22 Sekunden Vorsprung vor dem Baunataler Wennemacher gewann Immerhin blieb auch Thomas nach einer Regenerationszeit als 14 des Gesamteinlaufes auf dem 2. Platz in der M 45. Der PSV-Neuzugang Peter Orth dominierte die Klasse M 60 ebenso deutlich wie Theo Hohmann die M 65. Bei der weiblichen Jugend B über 2000 m lief die Fuldabrücker Siegerin Randi Bornmann in 7:50 Minuten ein tolles Rennen. Aus Sicht des PSV liefen Julia Höhre, Hanna Joachimmeyer und Katharina Göke als Vierte, Sechste und Neunte mannschaftlich geschlossen. Julia nur 4 Sekunden hinter der Zweitplatzierten freute sich im Ziel:“ Ich habe mein Trainingsanstrengungen etwas erhöht und will auch noch besser trainieren. Im Februar möchte ich beim Trainingslager in Portugal mit Katharina einen weiteren Schwerpunkt setzten! Ich denke im Team werden wir noch einige überraschen.“

 

GRR und GM vereinbaren Zusammenarbeit

Stadion- und Straßen-Leichtathletik-Veranstalter im Schulterschluss – Aktivitäten unter dem Motto „Auf dem Weg nach Berlin 2009“ geplant – Missmut über mangelnde Kooperation mit DLV spürbar

Die keineswegs zufrieden stellende Situation der deutschen Leichtathletik lässt German Road Races (GRR), die Interessensgemeinschaft der großen deutschen Straßenlauf-Veranstalter, und German Meetings (GM), die Vereinigung internationaler Sportfeste in Deutschland, näher zusammen rücken. Bei einer Tagung in Berlin vereinbarten Horst Milde (Berlin) und Wilfried Raatz (Darmstadt/ Mannheim) als Vertreter der Straßenlauf-Veranstalter und Uli Hobeck (Cottbus) und Ludwig Klein (Rehlingen) vom Vorstand der German Meetings eine Zusammenarbeit, um für die Leichtathletik hierzulande neue Impulse zu setzen. „Unsere gemeinsame Sorge um die deutsche Leichtathletik erfordert neue Entwicklungen“, umreißt Horst Milde die Intention für dieses Treffen. „Dies gilt nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Weltmeisterschaften 2009 in Berlin, sondern auch in unserem Verhältnis zum Deutschen Leichtathletik-Verband!“

In einem vierstündigen Meeting haben die Vertreter von German Road Races und German Meetings die Eckpunkte für eine gemeinsame Zusammenarbeit vereinbart. Maßgeblich ist dabei auch ein verbessertes Verhältnis zum DLV. „Schließlich vertreten wir 44 große Laufveranstaltungen mit weit über 380 000 Teilnehmern und 22 Leichtathletik-Sportfeste, die weltweit eine große Akzeptanz genießen, aber vom Deutschen Leichtathletik-Verband eher stiefmütterlich behandelt werden“, unterstreichen Horst Milde und Ulrich Hobeck ihre gemeinsame Handlungsweise.

Unter dem Motto „Auf dem Weg nach Berlin 2009“ wollen die großen deutschen Veranstalter der Bahn und Straße vor allem für den Jugend- und Schülerbereich besondere Aktivitäten entwickeln, damit die Weltmeisterschaften 2009 in der deutschen Hauptstadt zu einem außergewöhnlichen Fest der Leichtathletik werden können. „Wir haben interessante Ideen, die realistisch umzusetzen sind“, freut sich Ulrich Hobeck, der zugleich Meetingdirektor des Lausitzer Leichtathletik-Sportfestes in Cottbus ist.

 

ADH-Meisterschaften - Harland mit starkem Crossrennen

Eine Woche nach den Deutschen Crossmeisterschaften in Darmstadt kämpften die deutschen Studenten um die Crosstitel in Köln. Der 2,4 km Wiesenkurs mit einigen mittleren Steigungen stellten höchste Crossanforderungen an die 78 Finisher.

Nach seinem Sieg auf der Mittelstrecke in Darmstadt lieferte Dominik Burkhardt erneut eine dominierende Vorstellung ab. Dem 195 cm großen Athleten aus dem südhessischen Lorsch, der für die Uni Jena an den Start ging, konnte keiner auf der 9,6 km Langstrecke folgen. Er siegte in 29:35 Min vor dem Leipziger Michael Schering.

Der 24jährige Dipl. Verwaltungswirt Jörn Harland (FH Wiesbaden/PSV Grün-Weiß Kassel) lief im 76 köpfigen Feld ein beherztes Rennen. Auf der letzten von vier Runden verbesserte sich der amtierende 3000 m Hindernis Hessenmeister noch um fünf Plätze mit 31:10 Min. landete der Gelnhäuser auf dem 15. Platz. 30 Sekunden später auf Platz 20 querte der Rotenburger Friedrich Schenk (TU Darmstadt) die Ziellinie. Erneut verbessert zeigte sich Matthias Jahnke (Uni Kassel/PSV Grün-Weiß Kassel), der sich nur 45 Sekunden auf Platz 28 einordnete. „Ich bin auf dem richtigen Weg, das Wintertraining schlägt bereits an,“kommentierte Harland seine erneute Leistungssteigerung.

 

Neuzugang: Thomas Weber

Nach zwanzig Jahren Vereinszugehörigkeit zu Spiridon Frankfurt sucht der 35jährige Polizeikommissar Thomas Weber nochmals eine neue sportliche Herausforderung.

In Absprache mit seiner Frau, die bei der Deutschen Botschaft in Zagreb/Kroation beschäftig ist, hat sich Thomas zu einem Wechsel zum PSV Grün-Weiß Kassel entschieden. Die Webers haben sich für eine Elternerziehungszeit entschlossen, während der Thomas seinen Polizeidienst ruhen lässt und sich ausschließlich um die Belange der Kinder kümmert. Mittlerweile gehen die Kleinen in den Kindergarten in Zagreb und für Thomas gibt es ein Zeitfenster, in dem ein geregeltes Leistungstraining ohne Vernachlässigung der eigentlichen Aufgabe stattfinden kann. Auch die sportliche Entwicklung wurde im Familienrat besprochen und Thomas kann auf die volle Unterstützung seiner Frau rechnen.

In den zurückliegenden Jahren kann Thomas auf eine lange Liste von Erfolgen zurückblicken. Mehrere Landesmeisterschaften und insbesondere auch bei der Polizei sind verzeichnet. Sein vierter Platz in Mailand bei den ersten Europäischen Polizei-Marathonmeisterschaften ist ihm noch in bester Erinnerung.

Auch seine Bestleistungen können sich sehen lassen:

10 km Straße: 30:40 Minuten, Halbmarathon 1:09:09 Stunden und Marathon 2:31:05 Stunden

Thomas ist immer wieder eine Bereicherung und für Späße zu haben. So hält er den inoffiziellen Polizeirekord auf der Marathonstrecke für das Laufen in Uniform mit 3:01 Stunden(!)

Auch im letztjährigen Portugaltrainingslager stelle Thomas mit seiner Familie (Ehefrau und Zwillinge) einen belebenden Faktor der Trainingsmaßnahme dar.

Thomas formuliert seine Ziele für das kommende Jahr ganz klar: „ Ich möchte mich noch für die Polizeieuropameisterschaft im Marathon in Istanbul am 8. Oktober qualifizieren.“ Zuvor aber hofft er auf verschiedene Teamerfolge mit dem PSV.

Bei den Deutschen Meisterschaften in Regensburg am 8. Mai befand er sich auf dem Weg zu einer 2:30 Stunden Zeit als ihn kurz nach der Halbmarathondistanz eine Muskelverletzung überraschte. Seine ganze Härte und Teamfähigkeit stellte er dann unter Beweis, als er noch bis Km 37 durchhielt und erst aufgab, als endlich feststand, dass auch der dritte Läufer der Hessischen Polizei das Ziel erreichen würde und ein Medaillenplatz für das Team heraussprang. Diesen bei ihm besonders ausgeprägten Teamgeist drückte der Südhessen auch in seinem besonderen Wunsch aus:

„Mein Traum ist es eigentlich mit Alex Merkel und Guido Hermes in einem deutschen Polizeiteam am Bosporus eine Medaille zu erkämpfen! Dafür unternehme ich alle Trainingsanstrengungen.“

In den letzten Wochen bereitete er sich zielgerichtet auf den Mailand-Marathon Anfang Dezember vor, um eine erste Stufe auf dem Weg nach Istanbul zu erklimmen. Nach dem 14. Mai 2006 wird die Fachwartin des DPSK das Team nach den erbrachten Leistungen nominieren.

Guido und Alex stehen in dieser Rankingliste mit ihren Leistungen von Frankfurt und Regensburg auf Platz zwei und drei. Wir hoffen auf Thomas, Alex und Guido und drücken allen drei die Daumen zum Erreichen dieses Ziels.

 

Weitere Neuzugänge

Martin Simon

Der 50jährige Pfarrer aus Borken, der in der Martin-Luther-King-Schule in Kassel unterrichtet, sucht im Nordhessischen eine Teamherausforderung. Die zahlreichen Erfolgen der M 50er PSV-Teams auf Landesebene und letztlich der dritten Platz bei den Deutschen Marathonmeisterschaften ließen in Martin Simon die Idee keimen sich dem PSV anzuschließen. Nach einer längeren Verletzungsphase nähert sich Martin in den letzten Wochen wieder seiner Normalform. Eine Zeit unter 38 Minuten über 10 km und die 3 Stunden Marke im Marathon brechen, sind seine Hauptziele. Die Kontakte zu Alfons Schmid, Wilfried Kahl, Uwe Westpahl, Udo Engelbrecht und Wilfried Ebhardt sind bereits hergestellt. Es soll im Winter öfters gemeinsam trainiert und der Grundstein für eine weitere Leistungsentwicklung gelegt werden.

Der Ahnataler Leiter des Kultur-, Jugend- und Seniorenamtes Uwe Westphal kommentierte den Neuzugang: “ Schon beim gemeinsamen Warmlaufen in der Vorbereitung auf die deutsche Crossmeisterschaft in Darmstadt bemerkten wir, dass Martin von seiner positiven Einstellung her eine Bereichung für unser M 50-Team sein wird. Ich freue mich schon auf das gemeinsame Training!“

Peter Orth

Bereits in jungen Jahren kam der Vellmaraner Peter Orth mit der Leichtathletik in Berührung. Beim KSV Hessen Kassel drehte er allerdings nur kurzzeitlich die Runden. Erst 1983 intensivierte der im Idealfall 56 kg wiegende Hobbyfotografen über den Lauftreff in Vellmar seine Langstreckenbemühungen. Die Entwicklung im Leistungsbereich beschleunigte sich Zusehens.

Wird Peter nach seinem sportlichen Highlight gefragt, so nennt er spontan den Karlsruhe Marathon 1990 als er mit 2:54,16 Stunden seine Marathon Bestzeit erzielt. Und auch auf den kürzeren Distanzen weist er mit 1:23:02 Sunden beim Halbmarathon in Frankenberg erzielt oder den 36:54 Minuten über 10 km, respektable Bestmarken auf.

Seit Jahren gehört der kleine Blonde zu den Leistungsträgern in den nordhessischen Altersklassen. Gemeinsam mit seiner Frau ist er sehr stark in der LG Vellmar arrangiert. Das wird auch weiterhin der Fall sein. Neben dem Fotografieren nennt Peter seine Frau, die Gartenarbeiten und die Musik als seine Hobbies.

In den 22 Jahren seiner Langstreckenkarriere absolvierte Peter 69 Marathons, zu letzt den Adventsmarathon in Bad Arolsen, 12 Ultras und davon einen Hundertkilometerlauf, knapp über 10 Stunden. Die Motive für den Wechsel zum PSV Grün-Weiß Kassel bezeichnet Peter wie folgt: “Ich habe mit großem Interesse die tollen Mannschaftsergebnisse der M 60er des PSV verfolgt. Mich reizen auch die Teamerfolge. Ich hoffe aber nochmals näher an die 3 Stunden im Marathon heranzukommen. Im gemeinsamen Training mit Klaus Kropsch und Co. sollte mir dies auch gelingen!“

 

PSVer zum Training nach Portugal

Seit 1981, also nun bereits im 25. Jahr, führen PSV-Leichathleten im Winterhalbjahr Trainingslager in Praia da Falesia an der Algarve durch. In den ersten fünfzehn Jahren waren es die Top-Athleten des PSV, die teilweise den DLV-Kadern angehörten, die auch andere Leistungsträger mit zu gemeinsamen Trainingsanstrengungen zogen. Mit Bundestrainer Winfried Aufenanger bereiteten sich die zu internationalen Einsätzen gekommenen Ralf Salzmann, Udo Engelbrecht, Michael Busch, Reiner Gutschank, Sven Schottmann, Matthias Rüdiger, Dirk Berger, Uwe Becker, Niki Rama, Christian Hoefs, Djillali Abdesselam, Hidajet Bulic und viele weitere PSV-Athleten häufig mit der internationalen Elite auf die Wettkampfsaison erfolgreich vor. Mittlerweile gibt es keine leistungssportliche Grenzen für die Teilnahme an dem Trainingslager. Sportler aus verschiedenen Vereinen nehmen teil. Im letzten Jahr bereiteten sich auch die hessischen Polizeisportler auf die DPM in Rostock und Marathon-DPM in Regensburg vor. Die Unterbringung erfolgt in einem Trainingscamp in Praia da Falesia in der Nähe von Albufeira. In Studios für 2 Personen (Preis 24 €, also 12 € pro Person und Tag), die dem Stand der achtziger Jahre entsprechen, Bettraum, Dusche od. bad, Kochnische, kleiner Aufenthaltsbereich. In unmittelbarer Nähe (100 m) gibt es eine Vielzahl von gastronomischen Betriebe. Es gibt aber auch Hotels, die eine preisgünstige Unterbringung zu lassen. Nutzbar sind eine Kunststoffbahn und eine 2000 m Crossrunde, auf der am 30.1.2006 der Algarve-Cross mit Weltklassebeteilung stattfinden wird. Weiterhin bieten Klippenläufe, Strandläufe und ein weitläufiges Straßennetz bei idealen Lauftemperaturen gute Trainingsverhältnisse.

Das nächste Trainingslager wird derzeit geplant vom
3.2. -18.2.2006.

Zahlreiche Anmeldungen liegen bereits vor. Die ersten 25 Flugtickets sind bereits gebucht.

U.a. festgebucht haben: Jörn Harland, Matthias Musick, Klaus Brantsch, Peter Orth und Frau, Uwe Westpfahl, Wilfried Kahl, Alfons Schmid, Virginie Wiegand, Ellen Weber, Andrea Apel, Stefanie Struschka, Daniel Anbau, Andreas Fischer, Sarah, Paula und Michael Aufenanger, Thorsten Naumann , sechs Athleten des LG Bad Soden/Neuenstein (u. a. Klaus Wagner, Andreas Löwe).

Es gibt auch die Möglichkeit veränderte Termine zu nutzen. Aber vorsichtig! Die Flugpreise erhöhen sich ständig. Einzelne günstige Flüge sind bereits ausgebucht.

Interessierte können sich an Winfried Aufenanger, Tel.: 056099518 oder e-mail: w.aufenanger@t-online.de wenden.

 

PSV-Neuzugang: Klaus Brantsch

Nachfolgen wird Neuzugang Klaus Brantsch vorgestellt:

Klaus wurde 11.03.1971 in Hermannstadt/Siebenbürgen geboren. Die ersten Crossläufe absolvierte er bereits mit 13 Jahren für die Schule. Machte er auch noch viele taktische Fehler, z.B. Start aus der letzten Reihe, so erreichte er dennoch Platzierungen unter den Top 10 und als Lohn gab es hin und wieder einen Tag Schulfrei.

Zwischen seinem 15. und 17. Lebensjahr trainierte erstmals professionell im Verein. Dabei sprangen schon Leistung über 1500 m von 4:09 und über 800 m 2:01,5 Minuten heraus. Bei den nationalen Meisterschaften machte er mit einem dritten Platz über 800 m auf sich aufmerksam.

1988 siedelte er nach Deutschland aus. Noch im Oktober traf er dann seinen langjährigen Mentor und Trainer Fritz Schmidt bei einem Lauf in Aschaffenburg. Durch dessen persönlichen Einsatz und dank der großen Unterstützung seiner Frau Christel entwickelte sich Klaus nach einer erprobten Trainingsmethode sportlich sehr schnell weiter.

Seine sportlichen Stationen mit der entsprechenden Weiterentwicklung:

1989 – 1990 LAV Aschaffenburg

Erstmals Zeiten unter 4 min (1500m) und 2min (800m). Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften erreichte er in Heilbronn mit 3:58 Min. Platz 11. Er wurde bayrischer Vizemeister in der Halle (1500m) und im Crosslauf auf der Mittelstrecke.

1991- 1994 erfolgte mit seinem Trainer ein Wechsel zu Prof. Benno Wischmann zum USC Mainz. Klaus startet nun für die Rheinhessen. Mehrfach erreichte er Platzierungen unter den ersten drei, in der Einzel- und in der Mannschaftswertung.

Er steigerte seine Bestleistungen auf der Bahn:

1000m in 2:30,6 (92)
1500m in 3:56,0 (92)
3000m in 8:40,1 (92)
5000m in 15:18,5 (94)
10 km in 33:34 (92)

1995- 1999 erfolgte ein Wechsel samt Trainer zum TV Gelnhausen.

Sein größter Erfolg war der achte Platz beim den DM-Cross in Gotha. Den Titel gewann damals übrigens unser Michael Busch.

Auch auf der Bahn verbesserte sich Klaus weiter:

800m in 1:54,9 (95)
1000m in 2:29,2 (95)
1500m in 3:52,1 (98)
3000m in 8:35,3 (96)
5000m in 14:45,4 (98)
Halbmarathon in 1:13:47 (98)

Dabei trainierte er ca. 3500 km pro Jahr nach der Dauerleistungsmethode. Das Training in Wald und Flur war schon immer der wichtigste Teil in seiner sportlichen Laufbahn. Gerne erinnert er sich an die Trainingslager auf einer Hütte in Thüringen, dem Training auf dem Rennsteig oder auf der Crossbahn in Portugal, wo er auch Kontakt zu Athleten des PSV Grün-Weiß bekam.

1999 trennte er sich von seinem langjährigen Trainer, bedingt auch durch seine veränderte berufliche Situation nach Abschluss eines Maschinenbaustudiums, aber auch weil er das Gefühl hatte, dass für eine Pause vom Leistungssport der richtige Zeitpunkt gekommen war. Klaus setzte 2000 sportlich aus.

Aber ein Jahr später begann er in Eigenregie wieder einen langsamen Trainingsaufbau mit einigen wenigen Volksläufen und vielen langen Dauerläufen.

2002 wechselte er endgültig zur Langstrecke und schloss sich der LG Eintracht Frankfurt an und erzielte über 10000m 33:21 Minuten, auf der Straße über 10 km 33:47 Minuten und im Halbmarathon 1:09:58 Stunden. Bei den DM-Cross in Regensburg sprang auf der Mittelstrecke der 23. Platz heraus.

2003 - 2005 kehrte er nach Aschaffenburg zu LUT zurück. Einige Meistertitel in Unterfranken, sowie gute Platzierungen über 3x1000m, so bei den DM Senioren1 M30 mit Platz drei und mit bayerischem Rekord. Platz fünf belegte er in Celle über 1500 m in 3:59,6 Minuten. Die wenigen Trainingswochenkilometer führten zur Stagnation auf der Langstrecke. 10000m in 33:47 Minuten (2003), 10 km in 32:58 Minuten (2004) und Halbmarathon in 1:11:28 Stunden.(2004) waren die Ergebnisse.

Nun ist Klaus für neue Ziele für die kommenden Jahre motiviert und hoffe auf vordere Mannschaftswertungen im Cross, Halbmarathon und Marathon. Dabei möchte er seine Bestzeiten über 3000m, 5000m, 10000m und 10 km nochmals verbessern.

Die PSVer wollen Klaus, der beruflich seit 2003 bei der Energieversorgung Offenbach im Energiemanagement tätig ist, dabei helfen und freuen sich auf die sportliche und menschliche Verstärkung.

 

DM Cross in Darmstadt
PSV Langstreckenteam siebte, M 60-Team Vizemeister

Letztmalig veranstaltete der deutsche Leichtathletik-Verband seine Crossmeisterschaften im Herbst. Im kommenden Jahr wird man wieder ins Frühjahr wechseln und hat mit Regensburg am 11. März einen etablierten Ausrichter bestimmt. Auf der Darmstädter Lichtwiese in Nachbarschaft des Hochschulzentrums gelang dem örtlichen Ausrichter mit OK-Chef Wilfried Raatz ein Meisterwurf. Die Experten waren sich einig: So hat der Cross eine Perspektive. Eine zuschauerfreundliche Strecke mit bester Crossanforderung an die Athleten, schnelle zeitnahe Siegerehrungen und die Präsentation der Wettbewerbe durch eine entsprechende Moderation waren Bausteine eines gelungen Gesamtwerkes.

Im Hautwettbewerb der Männer, im Langstreckenlauf über 9,2 km lag viel Spannung. Auch der PSV hatte sich mit Jürgen Austin-Kerl, Jörn Harland, Alex Merkel, Matthias Jahnke und Niko Ziegler Teamplatzierungschancen ausgerechnet. Jürgen, erstmals nach seinen Rippenbrüchen in einem nationalen Spitzenlauf dabei, scheint das Pech im wahrsten Sinne des Wortes an den Füssen zu kleben. Ausgerechnet ein Tag zuvor ereilte ihm ein Magen-Darminfekt. Wer Jürgen kennt, weis, dass dies kein Grund für ihn ist aufzugeben. Für das Team stellte er sich dem Wettbewerb. Aber bereits in der zweiten Runde zieht er sich eine Muskelverletzung zu. Jürgen läuft unter Schmerzen für die Mannschaft das Rennen zu Ende: Platz 31 und immer noch drittbester Hesse. Respekt vor dieser Leistung und Verständnis für seine Enttäuschung. Jörn Harland zeigte seine Cross-Qualitäten. Man möchte ihm allerdings noch etwas mehr Selbstvertrauen zur eigenen Leistungsfähigkeit wünschen. Sein 38. Platz, in mitten der deutschen Spitze, deutlich als zweitbester Nordhesse, zeigt aber auch den richtigen Weg an , auf dem sich der Dipl. Verwaltungswirt befindet. Alex Merkel, der PSV-Marathonmann, zeigt durchaus auch seine Crossfähigkeiten auf, als er als 53. ins Ziel kam, noch vor den starken Baunataler Läufern. Alex sichert damit einen überzeugenden siebten Platz des PSV-Teams. Damit war der PSV bestes hessisches Trio. Matthias Jahnke blieb nur 14 Plätze hinter Alex, als mögliche Sicherung des Teamplatzes, auf einem aufsteigenden Ast. Auf der Mittelstrecke zeigten sich Matthias Musick, Daniel Anbau und Andras Fischer kurz nach dem Einstieg ins Wintertraining mit zufrieden stellenden Leistungen. In dem von einem überragenden Dominik Burkhardt beherrschten Rennen liefen die drei auf Platz dreizehn und wurden bestes hessisches Team. Die M 50 kam diesmal nicht so zurecht wie man gehofft hatte. Besonders der direkt aus Grafenau angefahrene Alfons Schmid fand auf dem Crosskurs keine Bindung zum Rennen. „Es war heute nicht mein Tag. Ich kann mich an solch eine desolate Leistung nicht erinnern. Das Ergebnis werde ich ganz schnell abhaken. Es tut mir Leid für meine Teamkollegen Wilfried und Uwe bilanzierte der Urbayer fair seinen Auftritt. Wilfried Kahl als 27. war diesmal nur 50 Sekunden vor einem gut aufgelegten Uwe Westphal, der als 32 das Ziel erreichte.

Unser Kücken, die 15jährige Julia Hoehre lief innerhalb des Talent-Cross tapfer mit. Ohne Respekt vor ihren Mitkonkurrentinnen legte die Lichtenauerin einen flotten Start hin und musste in der Endphase einige Feder lassen. Immerhin konnte sie zwei Läuferinnen des offiziellen Hessenteams hinter sich lassen.

Es ist schon fast selbstverständlich: Das M 60 Team holte eine Medaille. Bei allen fünf diesjährigen Deutschen Meisterschaften konnten die PSV-M 60 Teams auf einen Podiumsplatz kommen. Acht(!) verschiedene Athleten waren beteiligt. In Darmstadt spekulierten die vier (Günter Siebrecht, Theo Hohmann, Helmut Schulhauser und Klaus Kropsch) auf Platz drei. Das es dann sogar der zweite Platz und die Vizemeisterschaft wurde, lag an der enormen Kampfkraft der Vieren. Gut eingestellt, auf dem schweren Boden nicht überziehend, spulten sie die Runden ab. Der spätere Teamsieger 1.FC Kaiserslautern hat im Einzelsieger Adolf Reinhart einen überragenden Athleten. Aber Klaus Kropsch als elfter, nur neunzehn Sekunden dahinter Helmut Schulhauser als zwölfter, mit Neuzugang Theo Hohmann als 18. und zur Absicherung des Erfolges Günter Siebrecht als 23. hielten dagegen und gewannen die Vizemeisterschaft. Klaus Kropsch: „Ich glaube ich träume. Im März waren wir noch Dritte der hessischen Crossmeisterschaften in Trebur und jetzt gelingt uns dieser Wurf! Ich bin stolz auf das PSV-Team!“

Wer die Ergebnisse näher nachlesen möchte, kann dies im Internet tun: www.Leichtathletik.de/Ergebnisse

 

Vier PSV-Siege zum Auftakt der 13. Ippinghäuser Waldlaufserie

Der erste Lauf der 13. Ippinghäuser Winterlaufserie lief mit 260 Teilnehmern dem Nordhessen-Cross-Cup klar den Rang ab. Das Team vom Ausrichter TV Ippinghausen sorgte für faire, einwandfreie Wettkampfverhältnisse für die Ausdauersportler.

Eine Woche vor den deutschen Crosslaufmeisterschaften hielten sich die leistungsstärksten Langstreckler der Region noch bedeckt. Die 15 km wurde nach 53:45 Minuten eine leichte Beute für den Baunataler Skalski vor dem erfolgreichen Orientierungsläufer Markus Müller (OSV Kassel). Das Team des PSV Grün-Weiß Kassel trat mit 16 Athleten an und verzeichnet vier Siege. Die 4,2 km Strecke war klar in grün-weißer Hand. Den Gesamtsieg errang der noch der Jugend B zuzurechnende 17jährige Till Ojciec, der nach 16:07 Minuten einen deutlichen Vorsprung vor seinen Verfolgern aufwies. Besonders freute sich der junge Ahntaler als sein Vater Wolfram als Achter der Alterklasse M 40 das Ziel erreichte. Die hessische 1500 m Meisterin Ellen Weber testete sich erstmals nach dem Beginn des Wintertrainings und war über ihren klaren Erfolg nach 18:49 Minuten überrascht. „Mein Training läuft! Ich bin auf die nächsten Ergebnisse gespannt, “ äußerte sich die 23jährige Polizeikommissarin realistisch beim Auslaufen. Die Altersklasse M 60 des PSV war in diesem Jahr mit vier Medaillen bei Deutschen Meisterschaften und drei Hessentiteln äußerst erfolgreich. Neu-PSVer Theo Hohmann, an zwei Hessenmeistertiteln beteiligt, hat so richtig Lust am Erfolg gewonnen. Mit fast zwei Minuten Vorsprung testete er sich erfolgreich für Darmstadt. Es verwunderte auch nicht das Klaus Kropsch auf der 15 km Strecke nach 1:06:59 Sunden fast acht Minuten Vorsprung (!) vor dem Zweitplazierten herauslief. Und auch das ereignete sich: Großvater Werner Wiegand wird in der M 50 über 4,2 km Achter in 24:13 Minuten, sein Sohn Achim läuft über 15 km nach 1:02:05 Stunden auf dem Ippinghäuser Sportplatz ein und der 10jährige Enkel Louis hat keinen Respekt und bleibt nach 23:13 Minuten fast eine Minute vor dem Opa. Wenn es noch Beweise geben muss, das Laufen ein familienfreundlicher Sport ist?

Weitere Ergebnisse von PSV-Athleten:

15 km: M 30: 24 Kai Lipphardt 1:03:43 Std.; M 40: 8. Feyzi Ari 1:06:21 Std., 31. Willi Zeuch 1:19:11 Std.; M 50: Reiner Jönk 1:16:25 Std.; M 60: 8. Jürgen Döring 1:23:08 Std.; 15. Hilmes 1:36:46 Std.

 

Wöhleke beim Heidecross vorn

Den 23. int. Heidecrosslauf in Helstorf bei Neustadt nutze Monika Wöhleke zur Vorbereitung auf die Deutschen Crosslaufmeisterschaften am kommenden Wochenende in Darmstadt. Im Frauenlauf über ca. 4.600m erreichte sie in 19:22 Min als Gesamtzweite das Ziel und war damit Schnellste der Seniorinnen (AK W30 und älter).

 

Marathon-Kassel, Interview mit Alfons Schmid

Alfons Schmid, passionierter Langstreckenläufer aus dem bayrischen Grafenau, nutzte einen Kassel-Aufenthalt zur Besichtigung der geplanten Kassel-Marathon Strecke.

Alfons Schmid hat im In- und Ausland über 30 Marathonläufe bestritten. Er gewann u.a. zweimal den Dreiburgen-Marathon. Mit dem Team M 45 (Dr. T. Reidick, U. Westpahl) des PSV Grün-Weiß Kassel belegte er bei den Deutschen Meisterschaften im Marathon in Regensburg Platz drei.

Frage:
Was war ihr schönster Marathon?

Antwort:
Die Wettkampfstrecken haben ihre individuellen Aspekte. Jeder Marathon verzeichnete berichtenswerte Eigenheiten. Bei mir im Gedächtnis hat sich der Wachau-Marathon festgesetzt. Die landschaftlichen Gegebenheiten, die Kulturdenkmäler rechts und links der Donau und die Strecke an der Donau selbst, übrigens eine Punkt zu Punkt Strecke waren beeindruckend. Ich ließ mir 3:14 Stunden Zeit zum Einwirken des Erlebten. Es war ein regelrechter Genusslauf. Von den Stadtmarathons beeindruckte mich der Kölnmarathon, den ich bereits dreimal gelaufen bin am meisten. Die Streckenführung und die Party an der Strecke sind gigantisch.

Frage:
In Kassel wird ein Stadtmarathon organisiert. Sie haben die geplante Strecke mit dem Fahrrad abgefahren! Welcher Eindruck bleibt?

Antwort:
Eine sehr schöne, schnelle und abwechslungsreiche Strecke. Was mich, als einer der aus Bayern, konkret aus dem Bayerischen Wald, kommt erstaunte, war das viele Grün in der Stadt Kassel.

Frage:
Mit Stadtläufen verbindet man hin längst mit Stimmung und Begeisterung an der Strecke. Hamburg, München und Berlin als die Größten seinen exemplarisch genannt. Ist so etwas in Kassel möglich? Was müsste getan werden?

Antwort:
Selbstverständlich muss das Ziel angepeilt werden. Die Strecke führt an zahlreichen Baudenkmälern und architektonisch wichtigen Punkten vorbei. Eine Grundlage sehe ich auch in den vielen Plätzen, an den man richtig Party machen kann. Die Veranstalter müssen die einheimische Bevölkerung mobilisieren, die dann auch richtig Stimmung an der Strecke für die Wettkämpfer machen wird. So kann auch ein Stück Werbung für die Gastfreundschaftlichkeit der Kasseler erfolgen.

Frage:
Wie bewerten Sie die Möglichkeiten, die in der Innenstadt geboten werden?

Antwort:
Die Innenstadt präsentiert sich als interessantester Punkt des Streckenverlaufs. Wenn ich mir die Stimmung des Citylaufes vor Augen führe, dann wird beim Marathon hier die „Hölle“ los sein.

Die Strecke verfügt über genügend Raum, um laufen und feiern zu können!

Frage:
Glauben Sie, dass man bei den eigentlich als etwas unterkühlt beurteilten Nordhessen eine Partystimmung hin bekommt?

Antwort:
Gerade was den Laufsport anbelangt, hier in Hessen bin ich begeisterte Menschen gestoßen. Zu letzt beim Sauer-Lollslauf in Bad Hersfeld. Als optimistischer Bayer bin ich mir sicher, dass die Kasseler am 24.6.2007 dabei sind. Entweder als Teilnehmer oder als motivierender Fan. Warum sollte eigentlich unmittelbar nach der Mittsommernacht der Marathontag in Kassel nicht zur Tradition führen?

Frage:
Der Start- und Zielbereich mit seiner Infrastruktur trägt wesentlich zum Image eines Marathons bei. Wie beurteilen sie die Kasseler Möglichkeiten mit den eingebundenen Messehallen?

Antwort:
Optimal! Die Messehallen bieten die idealen Voraussetzungen zur Veranstaltung einer Marathonmesse, zum Umkleiden, als Aufenthaltsort für die Teilnehmer, zur Abwicklung der zahlreichen Siegerehrungen, für den Presse- und nicht zu unterschätzenden VIP-Bereich. Was auch sehr wichtig erscheint, sind die ausreichenden Parkplätze mit der Anbindung an die im Zentrum Deutschlands liegenden Autobahnen.

Frage:
Bei den gestandenen Marathonläufen gibt es im Vorfeld Aktionen um Neulinge auf die klassische Strecke zu bringen. Kann die Kassel-Marathon Strecke eine derartige Sogwirkung haben?

Antwort:
Die geplante Strecke eignet sich eigentlich besonders für Einsteiger. Die zweimal zu bewältigende Schleife erscheint abwechslungsreich. Vom Profil her, sehr flach, aber sie weist auch einige Anstiege auf, die sehr gut belaufbar sind. Die Muskulatur kann somit abwechselnd belastet und regeneriert werden. Die Einsteiger erreichen bei vernünftig angeschlagenem Tempo sicher das Ziel an den Messehallen.

Vielen dank für die Informationen

Frage:
Wo werden Sie Ihren nächsten Marathon bestreiten?

Antwort:
Der Frankfurt/M-Marathon am 30.10., bei dem gleichzeitig die Landesmeisterschaft ausgetragen wird. Mit dem Team des PSV Grün-Weiß Kassel möchte ich um die Titelvergabe mit reden.

Frage:
Wo werden Sie sich sportlich am 24.6.2007 aufhalten?

Antwort:
Natürlich in Kassel! Ich freue mich auf eine große Marathon-Party.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Gespräch wurde von Winfried Aufenanger geführt.

 

Daniel Anbau Fünfter beim Wiesbaden-Cross

Den 14. Internationalen Wiesbadener Crosslauf, den der TV Waldstraße Wiesbaden im Biebricher Schlosspark ausrichtete, nutzten über 350 Läufer als Test für die in 14 Tagen in Darmstadt stattfindenden Deutschen Crosslaufmeisterschaften. Der Parcours, der im Sommer zum Biebricher Reitturnier genutzt wird, war in einem idealen Crosszustand. Auf der Mittelstrecke über 3160 m testete sich auch der 26jährige Daniel Anbau (PSV Grün-Weiß Kassel). Von Beginn an dominierte der Deutsche 1500 m Spitzenläufer Mark Rapp (VfL Bensheim) das Renngeschehen, während sich Anbau absprachegemäß im Mittelfeld tummelte. Der Bensheimer erreichte nach 8:55 Minuten ungefährdet als Erster das Ziel. Auf den letzten 300 m kämpfte sich Anbau vom zehnten noch auf den fünften Platz nach 9:47 Minuten vor, den dritten Platz bereits in Sichtweite. „Mir ist heute ein Stein vom Herzen gefallen: Endlich fühlte ich mich im Ziel wohl. Ich denke bis Darmstadt kann ich noch zulegen, “ kam es befreien aus dem 800 m Spezialisten, der in diesem Jahr die Folgen des Pfeiffer’schen Drüsenfiebers überwinden musste.


Zwei PSV-Siege beim Cross am Diemelsee

Leider wurde der Cross in Wirmeringhausen am Diemelsee von den nordhessischen Langstreckler mit 152 Teilnehmern noch nicht richtig angenommen. Die Gründe mögen vielfältig sein, wie die Trainingspause der Athleten nach einer langer Saison oder Konkurrenz durch andere Veranstaltungen. Der PSV Grün-Weiß Kassel war durch drei Athleten vertreten. Bei den Frauen siegte auf Anhieb das Neumitglied Ute Fischenich in der W 45 mit 17:01 Minuten. In der W 40/45 verstärkt sie das Team um Astrid Bardenheuer und Monika Wöhleke. Auch Theo Hohmann ließ nach seinen beiden Siegen mit dem PSV-Team M 60 bei den Hessischen Berglauf- und Straßenmeisterschaften hoch motiviert, am Diemelsee nichts anbrennen und siegte auf der langen 8 km Distanz nach 33:51 Minuten. Der Ahnataler Wilfried Ebhardt imponierte einmal mehr durch seine Zuverlässigkeit und einem zweiten Platz in der M 55 in 33:23 Minuten.

Pech für Matthias Jahnke in der Lüneburger Heide

In den letzten drei Jahren entschied der Doktorand der Wirtschaftswissenschaften Matthias Jahnke (PSV Grün-Weiß Kassel) den Herbstlanglauf „Rund um Hösseringen“ über 20 km zu seinen Gunsten. Auch in diesem Jahr sollte es nicht anders sein. Mit dem Sieg der Frankfurter Marathon-Staffel im Rücken lief der 33jährige diesen Wettkampf an. Nach sieben Kilometer betrug sein Vorsprung bereits 200 m als er in einem unübersichtlichen, nicht gekennzeichneten Streckenverlauf, von dem Kurs abkam. Auch der Zweitplatzierte lief hinter Jahnke her und erst nach ca. weiteren zwei Kilometern stellte man den Irrtum fest. Was blieb war Frustration und ein gemeinsames Auslaufen mit dem vermeintlich stärksten Konkurrenten zum Ziel.

„So was darf nicht passieren. Ich muss dem Veranstalter einen klaren Vorwurf machen. Die Strecke, obwohl ich bereits dreimal gewonnen habe, war für mich nicht mehr zu erkennen. Mit etwas Wut im Bauch werde ich jetzt das Unternehmen Deutsche Crossmeisterschaften angehen, “ sprach der Blondschopf dem lokalen Journalisten in den Stenoblock.

 

Viel Spaß und Erfolgserlebnisse beim Mini- und Schülersportfest des LAV Kassel

Der LAV Kassel rief und viele „Minis“ und Schüler kamen zum Hallenmeeting in die Sporthalle am Auestadion. In den Altersklassen W/M 11, 10 , 9 , 8 und jünger kämpften die Olympiatalente 2016 – 2020 im Dreikampf um Punkte, Sieg und Platzierungen. Die Kleinen aus den nordhessischen Vereinen LAV Kassel, VfL Wolfhagen, LG Kaufungen, TSV Wellerode und dem PSV versprühten Freude und Spaß in der Großsporthalle, die auch auf die zahlreich anwesenden Eltern auf der Tribüne übergriff. Gleich 16 (!) PSVer, wieder ausgezeichnet gecoacht von den Übungsleitern Patrick Marhuenda, Helga Iffert und Brigitte Aufenanger hatten keinen Respekt vor ihren sportlichen Gegnern. Im Weitwerfen, Weitspringen und Sprint zeigten sie Flagge, wie die Jüngsten, die fünfjährige Nike und die sechsjährige Tina oder die Ältesten von den Jahrgängen 1994, Louis, Joshua, Maximilian, Cara oder Franziska.

Zum Abschluss stellen sich jeweils eine Mädchen- und Jungenstaffel in einem Hindernisrennen den anderen Vereinen und hielten toll mit. Bei der Siegerehrung, die der LAV-Vorsitzende Meinolf Schäfers durchführte, erhielt jeder eine Urkunde und ein kleines Präsent. Stolz und motiviert für weitere Taten verließen alle (Athleten und Eltern) die Wettkampfstätte. Man kann den Kleinen nur zurufen: „Weiter so!“

Und hier die Ergebnisse in Punkten:

W 8 und jünger:
13. Ida Westermann 523 Pkt.; 15. Pauline Hops 422 Pkt; 16. Ella Frömmel 305 Pkt.; 17. Tina Iffert ( Jahrgang 1999) 304 Pkt.; 18. Nike von Nolting (2000) 257 Pkt.

M 8 und jünger:
13. Patrick Siegling 370 Pkt.; 16. Sebastian Heck 219 Pkt.; 17.; David Hess 192 Pkt.

W 9:
6. Jill Wiegand 729 Pkt.

W 10:
9. Carla Eck 935 Pkt.;

M 10:
5. Jack Thiel 849 Pkt.

W 11:
3. Franziska Kleser 1135 Pkt.; 9. Cara von Noltimg 996 Pkt.

M 11:
5. Joshua Baldeh 894 Pkt.; 7. Louis Wiegand 726 Pkt.; 8. Maximilian Rybarczyk 722 Pkt.;

 

Rotenburger Straßenlauf
Wolfgang Hoppe Erster. Uwe Westphal als Zweiter 40:00 Minuten

Der Herbststraßenlauf in Rotenburg hatte wieder ein hervorragendes Teilnehmerfeld zu verzeichnen. Die amtlich vermessene Strecke, die eine Aufnahme der erzielten Leistungen in den offiziellen Bestenlisten nach sich zieht und die schnelle Wendepunktstrecke sind wichtige Motivationsgründe für eine Teilnahme. Aber auch die gewohnt gute Organisation des LC Marathon Rotenburg ließ ein tollen Event entstehen. Mit Uwe Westphal und Wolfgang Hoppe stellten sich auch zwei Athleten des PSV Grün-Weiß Kassel dem Starter. Auf der verkehrsfreien Strecke lief Uwe Westphal die erste Hälfte gegen einen leicht störenden Gegenwind in 20:14 Min. zu vorsichtig an. Ein mächtiger Endspurt brachte ihn seinem Ziel die 40 Minutengrenze, die er letztmalig vor zehn Jahren unterbieten konnte, immer näher. Im Ziel blieb dann die offizielle Uhr auf 39:59,6 Minuten stehen. Dann für Uwe die Enttäuschung: Die Zeit wurde aufgerundet auf 40:00 Minuten. So sieht es die Regel vor! Kopf hoch, Uwe, du wirst die 40 Minuten im nächsten Rennen packen! „Ich bin zwar etwas enttäuscht, aber für die Deutschen Crossmeisterschaften hoch motiviert. Ich hoffe mit meinen Teamkollegen Wilfried Kahl und Alfons Schmid auf eine positive Teamleistung“; schmiedete der drahtige Ahnataler schon wenige Minuten später neue Pläne. Bei der Siegerehrung ergab sich für Westphal dann ein zweiter Platz in der Altersklasse M 50, nur 20 Sekunden hinter einem starken Thüringer Läufer. Der 65jährige Wolfgang Hoppe hatte in der dritten Dekade 2005 mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, daher nahm er sich in Rotenburg die fünf Kilometerstrecke vor. „Ich bin erstaunt, dass ich mit 25:40 Minuten meine Altersklasse gewonnen habe. Aber ich habe auch gemerkt, dass es nur allmählich mit der Fitness wieder berg auf geht. Und da bin ich auf dem richtigen Weg“!, schätze Wolfgang Hoppe realistisch seinen Test ein.

Wir drücken Uwe und Wolfgang die Daumen.

 

Jürgen Austin-Kerl bester Deutscher in Verl über Halbmarathon

Nur eine Woche nach seinem erfolgreichen Einstand beim Frankfurter Staffelwettbewerb nach einer schwierigen Verletzungsphase mit zahlreichen Rippenbrüchen bringt sich der PSVer Jürgen Austin-Kerl langsam wieder in Form. Den 13.Verler Halbmarathon nutzte der 34jährige Fuldataler zu einem Tempodauerlauftest. Wie bereits in Frankfurt fühlte er sich bei Kilometerabschnitten von 3:03- 3:04 Minuten in mitten einer achtköpfigen Keniaformation durchaus wohl. Bei böigem Wind hielt er sein Tempo und belegte in 1:09:12 Stunden als bester Deutscher den achten Platz. Den Lauf entschied mit 400 m Vorsprung der Kenianer Eliud Kourgat in 1:03:38 Stunden vor weiteren fünf Läufern aus dem ostafrikanischen Hochland und einem Urkrainer. Jürgen Austin-Kerl, der als nächstes Nahziel die deutschen Crossmeisterschaften in Darmstadt Ende November mit dem PSV-Team anstrebt, zeigte sich im Ziel durchaus zufrieden. „Derzeit bin ich schmerzfrei. Mein Training läuft planmäßig, ich hoffe auf ein Erfolgserlebnis in Darmstadt, “ skizzierte der Hauptfeldwebel seine Situation.

 

Alfons Schmid Fünfter in Ringelai

Der romantische Bayerwald Ort Ringelai gilt nicht nur für die Fans des bayerischen Bauerntheaters als Geheimtipp, sondern auch für die Ausdauersportler. Die „Laufwölfe“ Fürsteneck veranstalteten nun schon traditionell zum Jahresabschluss einen Straßenlauf über 10 km. Der Vorjahrssieger erhält ein Wolfstrikot, das das gesamte Feld, also die Jäger, zur Strecke bringen sollten. In diesem Jahr fehlte der Vorjahrssieger, so dass dieser Gag leider entfiel. Die 255 Teilnehmer konzentrierten sich auf schnelle Zeiten. Nur eine Woche nach dem Frankfurt-Marathon ließ es Alfons Schmid in der M 50 locker, seine Regeneration nicht gefährdend, angehen und zeigte sich unter diesen Voraussetzungen mit dem fünften Platz in 39:30 Minuten zufrieden. „Ich werde die nächste Woche noch ruhig trainieren und als erste Stufe des Wintertrainings die Deutsche Crossmeisterschaft in Darmstadt bestreiten“, ließ der schnäuzbärtige Bayer aus Grafenau verlauten. Schmid blieb nur knapp eine Minute hinter dem Klassensieger Max Url vom TV Hauzenberg.

 

Winterlaufserie Ahnatal: Fünf Siege für den PSV durch Gutschank, Wöhleke, Ojciec, Kahl und Westphal

Zum Start der Winterlaufserie in Ahnatal-Weimar präsentierten sich einige PSVer, wenige Tage nach dem Einstieg ins Wintertraining, schon wieder erfolgshungrig. Und wie gewohnt erzielten sie durchwegs gute Platzierungen.

Nach dem sie in diesem Jahr verletzungsbedingt nicht das gesamte Wettkampfprogramm realisieren konnte, will es Ilse Gutschank im kommenden Jahr nochmals wissen. Die 51jährige siegte über 5 km in der W 50 erwartungsgemäß nach 23:22 Min. In einem tollen Finish gab sie mit den letzten Schritten Günter Börner das nachsehen. Auf seiner Heimstrecke holte sich das Ahnataler Jungtalent Till Ojciec souverän den Gesamtsieg über 5 km in 17:12 Min. Die hessische Team-Crossmeisterin von Trebur, Monika Wöhleke, noch gehandicapt nach einer gut verlaufenen Fußoperation, holte den Gesamtsieg und somit auch den ersten Platz in der W40 mit 41:47 Min. So schnell war die Laufgazelle aus Wehlheiden in dieser Trainingsphase noch nie. Wilfried Kahl nutze den Lauf nach dem Frankfurter Marathon zur Frustbewältigung und siegte über 5km in 19:30 Minuten vor dem letzt jährigen Winterlaufsieger Wilfried Ebhardt der 21:33 Min benötigte. Ebenfalls den Frust von der Seele über seinen Marathonausstieg in Frankfurt lief sich Uwe Westphal. Der Ahnataler Kultur-, Jugend und Seniorenamtsleiter powerte auf dem Rundkurs im Ahnetal und blieb mit 40: 25 Min. als Sieger der M 50 knapp über der 40 Minutengrenze. „Ich wollte mir heute beweisen, dass ich gut trainiert habe. In den nächsten Wettkämpfen hoffe ich auf weitere Leistungssteigerungen,“ zeigte sich der Motorradfan äußerst optimistisch im Zieleinlauf am Sportlerheim in der Trifftstraße.

Die weiteren PSVer zeigten sich mit ihren Leistungen unterschiedlich zu frieden. Über 5 km sprang für Thomas Thiel nach 24:55 Minuten der dritte Platz (M 30) heraus.

Ebenfalls auf dem dritten, einem Bronzeplatz, landeten Theo Hohmann (M 60) nach 44:35 Min. und nach einer längeren Trainingspause, seit dem Berlin-Marathon, Dr. Thomas Reidick (M 40) mit hoffnungsvollen 38:15 Minuten. Unser Kreistagsabgeordneter Michael Aufenanger (M 20) als sechster in 42:28 Minuten und die beiden siebtplazierten Kai Lipphardt (M 30) nach 41:17 Minuten und Feyzi Ari (M 40) nach 41:55 Minuten rundeten das positive Bild der PSVer beim gut organisierten Serienlauf ab.

 

Marathonstaffel war mehr als nur der Sieg von vier Spitzenläufern!

Nicht nur der Sieg der Marathonstaffel mit vier Spitzenläufer des PSV Grün-Weiß Kassel und damit Gewinn der Ticket für den Boston-Marathon war das entscheidende an der gewerteten Marathonstaffel, sondern dass der Lauftreff des PSV Grün-Weiß Kassel (Aue-Lauftreff)zu nächst wie auch weitere 5 Lauftreffs in Hessen (LV Marathon Gießen, TV Petersberg, LC Olympia Wiesbaden, Spiridon Frankfurt, LG Egelsbach) die hr 1 Wette gewonnen haben. Diese Thema war über Wochen Thema der täglichen hr 1 Sendungen. Zwischen diesen ging es dann in Frankfurt ums ganz. Mit 80 Läufer und Schlachtenbummlern fuhr man im Zug gemeinsam in die Mainmetropole. Dabei hat der Lauftreff des PSV elf Staffeln an den Start gebracht- Auch die zweite Staffel belegte im Gesamteinlauf noch den fünften Platz. Alle Staffeln kamen ins Ziel. Lauftrefforganisator Friedrich Iffert, der selbst noch mit dem Team der M 60 des PSV Hessenmeister wurde zog dann folgendes Resümee: "Die hr 1 Wette hat für eine große Motivation gesorgt. Dass der Lauftreff auch noch die Tickets nach Boston gewonnen hat erfüllt mich mit stolz. Die Staffel war ein Gemeinschaftserfolg für die Kassel und die nordhessische Laufszene!"

 

Guido Hermes zweitbester Deutscher in Frankfurt
PSV-Staffel gewinnt Tickets nach Boston
M 60 auch auf der Marathonstrecke Hessenmeister

Der Frankfurt-Messe-Marathon wurde zum großen Erfolg der Kasseler Polizeisportler. Nach dem er bei den Deutschen Meisterschaften in Regensburg verletzungsbedingt zu sehen musste, wie seine Vereinskameraden Jürgen Austin-Kerl, Alex Merkel und Jürgen Wagner die Deutsche Vizemeisterschaft erkämpften, lief der 41jährige Polizeikommissar Guido Hermes in Frankfurt ein begeistertes Rennen als 19. der Gesamtwertung. Damit war er nicht nur zweitbester Deutscher(!) in dem Zehntausendköpfigen Läuferfeld, sondern er gewann mit fünf Minuten Vorsprung die Klasse M 40 . Nur der Darmstädter van Ghemen konnte ihn an der Hessenmeisterschaft hintern. Guido lief die Halbmarathonmarke in 1:12:05 Stunden an und zeigte auf den letzten drei Kilometer größten Krafteinsatz. „Ich bin noch zu schnell angegangen! Ich wollte mich für die Europapolizeimeisterschaften ins Gespräch bringen. Jetzt bin ich auch bei den deutschen Polizisten auf Platz zwei“, sinnierte der sympathische Roetgner, der in seiner Frau Doris und Brigitte Aufenanger starke Betreuerinnen auf der Strecke hatte. Mit seiner Einlaufzeit von 2:28:38 Stunden setzt er sich in der Deutschen Bestenliste nun vor seinen Vereinskameraden Alex Merkel (2:28:55 Stunden). Beide haben gute Chancen für die Polizeieuropameisterschaft 2006 in Istanbul nominiert zu werden. Die Saison 2005 fand für die starken M 60 ihren Höhepunkt. Nach den Hessischen Meisterschaften im 10 km Strassenlauf, Berglauf und dem dritten Platz im Halbmarathon gelang auch in Frankfurt der Titelgewinn. Eine Steigerung in diesem Jahr um 26 Minuten führte den 61jährigen Klaus Kropsch auf 3:19:48 Stunden erstmals unter die 3:20 Marke. Klaus kam in der Einzelwertung der M 60 damit auf Platz vier. Abteilungsleiter Friedrich Iffert hatte nicht nur die Organisation der großen PSV-Gruppe im Griff, sondern musste sich für seinen Wettkampf voll motivieren, denn zu letzt quält ihn eine Erkältung, die aber rechtzeitig abgeklungen war. Mit seinen erzielten 3:37:01 Stunden blieb er zwar um 10 Minuten über seiner Regensburger Leistung, aber die Freude war groß als feststand, dass mit dem Einlauf von Günter Hoffmann nach 3:55:45 Stunden ein weiterer Hessenmeistertitel an die Fulda ging. Jürgen Döring löste seine gestellte Aufgabe als vierter Läufer den Erfolg abzusichern, mit ihm eigene Ruhe, nach 4:23:26 Stunden. Etwas unglücklich kämpften die M 50er. Alfons Schmid, aus Grafenau angereist, und Wilfried Kahl liefen lange gemeinsam dem Ziel einer Leistung unter drei Stunden entgegen. Vielleicht war der Anfang etwas zu schnell begonnen. 1:28:35 Stunden bei Halbmarathon ließen, dass Ziel erreichbar erscheinen. Aber sie mussten dem Tempo Tribut zahlen. Alfons gelang in seiner zweitbesten Zeit von 3:08:30 Stunden der siebte Platz in der Hessenwertung und Wilfried Kahl in 3:14:57 Stunden der neunte Platz. Eine leichte Enttäuschung schwang dann mit, als klar war, dass Uwe Westphal diesmal das Ziel nicht erreicht und damit ein möglicher Hessenmeistertitel in weite Ferne rückte. Bei Km 37 bog der Ahnataler total erschöpft zum Ziel ab. Den Dreien kann man nur zurufen: „Es gibt auch wieder bessere Zeiten, Kopf hoch!“

Eine weiteres Highlight zeichnete sich bei der Marathonstaffel ab. Schon seit Tagen zeigte sich eine positive Spannung bei den Aue Lauftreffteilnehmern. Nach dem sie die hr 1 Laufwette gewannen, in einer Stunde liefen achtzig (vierzig waren nur notwendig) 10 km und gewannen somit die Startnummer für den Frankfurt-Marathon-Staffel-Wettbewerb. Die großartige Werbung von hr1 motivierte zusätzlich. Fritz und Helga Iffert versammelten dann am Sonntagmorgen ca. 80 Laufbegeisterte zur gemeinsamen Bahnfahrt nach Frankfurt auf dem Kasseler Hauptbahnhof. Und man hatte noch mehr vor. Schließlich gab es für die siegreiche hr 1 Staffel Ticket zum Boston Marathon im kommenden Jahr. Der Andrang für die erste von elf Kasseler Staffel war riesig. In der Aufstellung Matthias Jahnke (11,2 km), Matthias Musick (6,5 km), Jürgen Austin-Kerl ( 13,7 km) und Alex Merkel (11,8 km) visierte man das Ziel Boston an. Und wie es gelang. Bei der Konkurrenz von ca. 900 Staffeln mit 3700 Teilnehmer drückte schon Matthias Jahnke, der sich permanent vor der ersten Marathon Frau im 3:20 Min Schnitt bewegte, auf das Tempo. Glänzend aufgelegt auf der Position zwei, der von einem Bundeswehreinsatz zurückgekehrte Matthias Musick, der den Vorsprung weiter ausdehnte. Auf der Position zwei sollte es zu einem Duell zwischen Dieter Baumann, Wolfram Müller und unserem, nach seinen Rippbrüchen wieder genesenen, Jürgen Austin-Kerl kommen. Es kam zu keinem direkten Kontakten zwischen den Dreien. Die Überraschung war perfekt wie Jürgen in einem 3:04 Min./pro Km- Schnitt seinen Abschnitt zurücklegte und die beiden großen der deutschen Laufszene sicher im Griff behielt. Alex Merkel vervollständigte die tolle Leistung der PSV Staffel, als er mit ca. sieben Minutenvorsprung nach 2:19 Stunden die Festhalle erreichte. Während dessen lief die letzten 11 km Jürgen mit dem kämpferisch laufenden Guido Hermes bis ins Ziel. Riesig die Freude bei der Siegerehrung als die Boston-Ticket dann überreicht wurden. Aber auch die anderen Staffeln, so die zweite mit Till Ojciec, Oliver Degenhardt, Reiner Illigmann und Matthias Knoff gefielen noch als sechste. Alle weitern Teilnehmer der neun Staffeln zeigten ihr Können und genossen vor allem die tolle Atmosphäre dieses Frankfurter Marathons, dem nicht nur der Wettergott besonders hold war, sondern dem die Zuschauer mit ihrem Applaus eine besondere Stimmung verliehen.

Tradition hat auch schon der Minimarathon (4,2195 km), der sich zur Talentsichtung besonders eignet. Die Mädels und Jungs des TV Hessisch-Lichtenau nahmen mit einer zahlenmäßig großen Gruppe teil. 495 Mädchen erreichten das Ziel und

Julia Höhre zeigte einmal mehr ihr Talent als Vierte der W 15 mit 18:06 Min. Nach langer Durststrecke kommt auch Katherina Göke, die 21,235 Min. benötigte,

Die Rückfahrt nach Kassel im Zug wurde vom Austausch der zahlreichen Erlebnisse, einer gelungenen Veranstaltung, bestimmt.

Wer die Ergebnis, der . 14000 ins Ziel Gekommenen nachlesen möchte, findet sie unter www.mikatiming.de

 

75jähriger Gerd Hentze stößt die Kugel auf fast zehn Meter

Zum Saisonausklang trafen sich die Techniker beim Werfertag des SSC Vellmar in Vellmar-Frommershausen auf der Werferanlage „Am großen Stein“.

Die herausragenden Teilnehmer waren die beiden Senioren-Weltmeister Alwin Wagner (PSV Grün-Weiß Kassel) und Hella Böker (Tuspo Borken). Die 64jährige Hella Böker überzeugte dabei mit drei Siegen im Kugelstoßen mit 9,81 m, Diskuswerfen 30,34 und im Hammerwerfen mit 36,57 m.

Der Olympiasechste von Los Angeles, Alwin Wagner, kratzte einmal mehr in seiner Spezialdisziplin mit 48,54 m an der 50 m Marke. Ein Versuch im Hammerwerfen mit dem 7,25 kg Gerät beendet der Polizeihauptkommissar als Vierter mit 34,21 m hinter dem siegreichen Jens Rautenkranz (LG Eintracht Frankfurt/M), der sich mit 64,56 m begnügte.

Hessenmeister Gerhard Schüler (PSV Grün-Weiß Kassel) blickt auf eine ausgeglichene Saison zurück und bestätigte mit den Siegen in der M 65 im Kugelstoßen mit 11,85 m und Diskuswerfen mit 39,45 m seine Beständigkeit.

Alle Augenmerk der Zuschauer galt dann dem 75jährige Gerd Henze (PSV Grün-Weiß Kassel), der sich erstmals in diesem Jahr einem Wettkampf stellte und mit der 4 kg Kugel mit 9,15 m alle überraschte. Einen weiteren Versuch trat er knapp über. Sein Trainer Alwin Wagner war schier aus dem Häuschen. Seine Beurteilung fiel entsprechend aus: „Erstaunlich ist die ausgereifte Technik meines 75jährigen Schützlings. Ich traue ihm im kommenden Jahr noch erhebliche Leistungssteigerungen zu!“

 

Astrid Bardenheuer Fünfte beim Essen-Marathon

Über drei Monate hat sich die Fuldataler Ärztin Astrid Bardenheuer (PSV Grün-Weiß Kassel) intensiv auf den 43. Internationalen Marathonlauf „Rund um den Baldeneysee Essen“, ihrem ersten Marathon vorbereitet. Fast 2000 Marathonläufer stellten sich dem Starter und 1746 erreichten schließlich das Ziel am Essener Regattahaus. Der Gesamtsieg ging in 2:26:28 Stunden an den Hanauer Carsten Wenzek. Astrid Bardenheuer, betreut von ihrem Sohn Jonas, lief taktisch äußerst klug an, hatte im gesamten Lauf keinen Einbruch. Im Gegenteil nach 1:35:56 Stunden an der Halbmarathonmarke, steigerte die 45jährige auf der zweiten Hälfte, für die sie 1:33:58 Stunden benötigte, die Geschwindigkeit und lief diesen Abschnitt um zwei Minuten schneller. Überglücklich registrierte sie ihre Endzeit von 3:09:54 Stunden und den fünften Platz bei den Frauen, der zugleich den Sieg in der W 45 bedeutete. Den Frauensieg erreiche die DM-Zweite Carmen Siewert (LG Vorpommern) in 2:41:51 Stunden. „ Ich kann es gar nicht glauben, dass es so problemlos lief! Ich denke es hat sich gelohnt Zeit und Geld einzusetzen für die kompakte Vorbereitung! Ich danke auch meiner Familie, die mich toll unterstützt hat,“ kommentierte die überragende nordhessische Läuferin der letzten Jahre ihre Marathonpremiere. – siehe auch www.laufreport.de . Die Ergebnisse bei www.mikatiming.de

Zur gleichen Zeit fand der 6. Medienmarathon in München statt. In der bayrischen Hauptstadt erreichten insgesamt 7458 Marathonläufer das Ziel. In einem starken E.ON Team nahm auch Reiner Illigmann (PSV Grün-Weiß Kassel) den Kampf auf der klassischen Strecke auf. Der Langzeitausdauerathlet bezwang in diesem Jahr bereits den Ironmann in Roth mit 10:23 Stunden. Dabei verpasste er durch eine schwächere Marathonleistung die Traumgrenze von zehn Stunden zu durchbrechen. In München nun mal ganz anders, nach einem entspannten Vorbereitungstraining, genoss er diesen Lauf und blieb mit 3:16:16 Stunden nur sieben Minuten über seiner Bestzeit. Mit Platz 643 und dem 92. Platz in der Altersklasse M 30 fand er sich noch unter den ersten acht Prozent der eingelaufenen Marathonis. „Für mich war das ein guter Jahresabschluss. Im kommenden Jahr werde ich mich im sportlichen ganz auf das Laufen konzentrieren. Die drei Stunden sollten dann fallen. Jetzt werde ich mich erstmals ganz meiner Frau widmen;“ sprach`s und verschwand unter der Dusche. Ergebnisse www.mikatiming.de

 

Jürgen Wagner und das Team M 60 Hessenmeister

Der 6. Sauer-Lollslauf in Bad Hersfeld sprengte mit 4146 Teilnehmern in diesem Jahr alle Grenzen. Eine Steigerung der Anzahl der Teilnehmer um 1400 gegenüber dem Vorjahr zeigte auch dem Veranstalter die Grenzen auf. Die Integration der Hessischen 5 und 10 km Straßenlaufmeisterschaften brachten zwar ca. 400 Teilnehmer mehr, aber durch die komplettierte Wertung wurden ca. 340 Urkunden mehr vergaben. Zum Schluss blieb die eigentliche Siegerehrung für die Lollslaufteilnehmer über 10 km aus zeitlichen auf der Strecke.

Das Team des PSV Grün-Weiß Kassel verschrieb sich diesmal der 10 km Meisterschaftstrecke. Angetrieben durch die zahlreichen Aktionen (Sambaband, Musikdarbietungen etc) wurden auf der schwierigen Strecke durchaus guten Leistungen erzielt. Ein B-Jugendliche kam nach 29:44 Min als erste ins Ziel. Eine Zeit, die zuvor noch nie von einem deutschen B-Jugendlichen erzielte wurde. Der 16jährige Musa Roba, der sich erst seit drei Monaten in Deutschland aufhält und nach dem Reglement des HLV sofort startberechtigt ist, stammt aus Äthiopien, dort trainierte er bereits gemeinsam mit den Top-Läufern des ostafrikanischen Landes. Als Zweiter kam ein weiterer Äthiopier, der frühere Deutsche 10 km Meister Terefe Desaleng (Eintracht Frankfurt/M) nach 30:12 Min. ins Ziel und gewann damit den Titel. Vor dem Fuldaer Heiko Baier, der einer Woche zuvor noch den Hessischen Berglauftitel am Herkules gewann. Hinter dem Gelnhäuser Sören Ungermann platziert sich bereits auf Platz vier der PSVer Jörn Harland in 31:59 Min. Jörn merkt man die lange Saison an. Die zahlreichen tollen Erfolge der letzten fünf Wochen zollen nun Tribut. Nach Bestleistung von 1500 m bis Halbmarathon und glänzenden Meisterschaftsplatzierungen hat sich nun Jörn eine schöpferische Pause verdient. Alex Merkel als Gesamtfünfzehnter in 32:56 Minuten und Matthias Musick als 21. in 33:21 Minuten brachten das PSV-Team hinter der LG Baunatal/Fuldabrück auf den zweiten Platz. Die ohne vier (Austin-Kerl, Jahnke, Ziegler und Degenhardt) eine respektable Leistung brachten. Auf unsere Altersklassenläufer ist wieder einmal Verlass. Mitten aus dem Marathontraining für Frankfurt/M stellte sich Guido Hermes den Mitkonkurrenten. „ Mir fehlt aufgrund des Marathontraining die Schnelligkeit,“ war der erste Kommentar von Guido unmittelbar nach seinem zweiten Platz in 33:46 Minuten in der der M 40. Ganz anders Jürgen Wagner. Nur zwei Wochen nach seiner 2:48 Stunden beim Berlin-Marathon, fühlte er sich plötzlich wieder frei. Riesig war dann seine Freude als er erfuhr, dass die 33:51 Minuten für den Hessenmeistertitel in der M 35 reichte. „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen als ich mich nach dem Donnerstagtraining plötzlich wieder frei füllte. Offensichtlich hatte ich eine Verrenkung im Rückenbereich, die mich extrem behinderte, “ erzählte der 38jährige Polizeikommissar aus Wetzlar. Für die M30/35 Läufer Jürgen Wagner, Marcus Bezold (25:24 Min) und Kai-Uwe Dittrich (35:35 Min.) sprang in der Teamwertung sogar noch der Vizetitel heraus. Die Alterklassen werden zu sehend stärker. Dies musste auch das PSV-Team der M 50/55 verspüren. In der Ottersdorf nur um 13 Sekunden am deutschen Vizemeistertitel vorbei, blieb trotz der ausgezeichneten Leistung von Alfons Schmid in 37:45 Min (6.), Wilfried Kahl in 38:43 Min. (8.) und Uwe Westphal in 41:25 Min. „ nur“ der dritte Platz. Den neunten Platz in der M 55 erlief nach 43:03 Min. der Ahnataler Wilfried Ebhardt. Damit gelang Uwe eine interne Revanche für den Berglauf. Die überragende Altersklasse ist in diesem Jahr unstrittig die M 60. Dies bewiesen die vier PSVer Klaus Kropsch, Helmut Schulhauser, Theo Hohmann und Günter Siebrecht. Eine Woche nach dem Berglauftitel gelang ihnen auch in der Festspielstadt ein erneuter Titelgewinn vor LG Bad Soden Neuenhain und dem Abo-Meister LG Baunatal/Fuldabrück. Klaus als Fünfter in persönlicher Bestzeit von 41:32 Min., Helmut Schulhauser in 41:58 Min., Theo Hohmann 43:37 Min und Günter Siebrecht in 47:19 Min. hatten fast 1:30 Minuten Vorsprung vor den Taunus-Hessen.

Auch die PSV-Frauen traten ersatzgeschwächt an. Ohne die frisch operierte und auf dem Weg der Besserung befindliche Monika Wöhleke, die in Essen Marathonlaufende Astrid Bardenheuer, nach ihrem New York-Lauf noch müde Stefanie Struschka und nach der Baby-Pause im Aufbau befindliche Stephanie Merkel gaben die PSV-Frauen alles und hätten fast den Titelgewinn geschafft. Lediglich 1:30 Min. fehlten letztlich, aber mit dem dritten Platz hinter dem Titelgewinner TV Breitenbach waren die Mädels mehr als zufrieden. Denn Ellen Weber, ebenfalls erst drei Tage aus New York zurück, blieb als Neunte des Gesamteinlaufes erstmals mit 39:57 Min. unter der 40 Minutengrenze. Mit 43:28 Minuten blieb auch Claudia Erika Gutierrez Dias als zweite der W 30 im Bereich ihrer derzeitigen Möglichkeiten. Für die Aufsteigerin der letzten Wochen, Jutta Wagner, zeigte es sich, dass die dritte Belastung in den letzten vier Wochen und dem überraschenden Titelgewinn in der letzten Woche, ihre derzeitigen Grenzen aufzeichnete. Aber mit ihren 45:09 Minuten und dem dritten Platz in der W 30 trug sie ein weiters Mal zu einer Team Medaille bei.

Der Aufsteiger der letzten vier Wochen ist zweifellos der 17jährige Till Ojciec aus Ahnatal. Seit ca. 3 Monaten befindet er sich in einem gezielten Training. Bereits bei den nordhessischen Meisterschaften in Gilserberg gab er mit 37:42 Minuten einen überraschenden Einsatz. Was der Liszt-Schüler jetzt in Bad Hersfeld ablieferte sprengte die kühnsten Träume. „Heute habe ich schon gekämpft. Es war anstrengend,“ äußerst sich Till direkt im Ziel. Kein Wunder, den mit 35:04 Minuten und dem vierten Platz bei der B-Jugend steigerte er sich um fast 2:30 Minuten. Wir dürfen auf den weiteren Weg des Ausdauertalentes gespannt sein.

 

HR 1 Laufwette gewonnen

Die Vorbereitungen haben sich gelohnt. Friedrich Iffert rührte kräftig die Werbetrommel. HR 1hat eine Wette angeboten. 40 Läufer des PSV-Lauftreffs sollen die 10 km in einer Stunde schaffen. Gewinnt der Lauftreff die Wette, dann erhält er für 40 LäuferInnen die freien Startgenehmigungen beim Frankfurt/M-Marathon für die Marathonstaffel,

Die Stadträtin Janz gab zum Spektakel den Startschuss ab. Tage vor und am Entscheidungstag selbst berichtete der HR 1. Auf dem Friedrichsplatz waren Ziel- und Startbögen der Sponsoren HR 1 und Rossbacher Quelle aufgebaut. Tatsächlich nahmen 80 LäuferInnen die Wette an. Für Insider gab es keinen Zweifel, dass die Ausdauersportler die Nase vorne haben werden. Nach 44 Minuten stürmten die ersten bereits den Friedrichsplatz. Alle 80 blieben dann unter der einer Stunde. Die Wette war gewonnen.

Wie geht`s jetzt weiter? 10 Staffeln zu je vier Teilnehmer , die 6 km, 11 km, 11 km, 13 km laufen werden, vertreten den Lauftreff beim Frankfurt/M-Marathon. Die gemeinsame Anreise mit der Bahn (Wochenendticket) ist geplant. Und in Frankfurt läuft ein weiterer Wettbewerb zwischen den an der Wette beteiligten Lauftreffs aus Frankfurt, Egelsbach, Petersberg, Wiesbaden und Gießen. Die schnellste hr 1 Staffel gewinnt den Flug und Ticket zum Boston-Marathon. Der Klassiker findet nächstes Jahr Mitte April statt.

Wir drücken dem Team des PSV-Laufreffs die Daumen. Wer es vor Ort machen will, kann sich am 30.10. auch dem Bahntross anschließen.

 

PSVer erfolgreichster Hessischer Verein beim Berglauf

Die Strecke von der Schulstraße in Wilhelmshöhe über die Löwenburg, dem Kaskadenrestaurant zum Herkules über 6,2 km und 340 Höhenmeter verlangte von den 345 Teilnehmer bei nebligem Wetter alles ab. Das PSV- Organisationsteam zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf. Technische Probleme, bedingt durch das nasse Wetter, mit der Zeiterfassung über Scanner, konnten gemeinsam bewältigt werden. Der Wettkampf selbst war hochklassisch in allen Alterklassen besetzt. Mit dem Fuldaer Heiko Baier, dem deutschen Vizejuniorenmeister im 10 km Straßenlauf gewann der stärkste Athlet. Hervorragend hielt sich aber der PSVer Jörn Harland. Der 23jährige war der einzige, der dem späteren Meister bis zu den Serpentinen am Fuße des Herkules folgen konnte, entsprechend fiel auch sein Urteil aus: „Ich bin zu frieden. Irgendwie läuft es jetzt schon seit einiger Zeit. Heiko war jedoch heute nicht zu schlagen! Mit Matthias Jahnke und Kai-Uwe Dittrich sprang für das ersatzgeschwächte Trio (Jürgen Austin-Kerl nach seinen Rippenbrüchen noch nicht ganz genesen, studienbedingt abwesender Niko Ziegler, der durch den Geburtstag seiner 80jährigen Großmutter verhinderte Alex Merkel) hinter den Baunatalern noch der Vizemeister heraus. Die Überraschung gelang den Frauen. Auch ohne die in New York am Start gegangenen Stefanie Struschka, Ellen Weber und die verletzte Astrid Bardenheuer gelang Monika Wöhleke, Jutta Wagner und Claudia Erika Gutierrez Dias der Mannschaftssieg. Dabei gewann die 48jährige Monika Wöhleke als Gesamtvierte auch die

W 45 und mit Jutta Wagner und Neuling Ute Fischenich die Teamwertung W40/45. Die mexikanische PSV-Gastläuferin Claudia Erika Gutierrez Dias sicherte sich außerdem den Titel in der W 30.

Da wollte das PSV-Team der M 60 und älter nicht nach stehen und mit Helmut Schulhauser als Dritten, Klaus Kropsch als Vierten und Neuling Theo Hohmann als Fünften gelang es sogar den Abo-Meister LG Baunatal/Fuldabrück mit vier Minuten Vorsprung deutlich zu distanzieren.

Matthias Jahnke, derzeit stark von seiner Universitätsarbeit in Anspruch genommen, zeigte einmal mehr seine Möglichkeiten auf und sicherte sich in der M 30 den Titel und damit den sechsten Hessenmeistertitel für ein starkes PSV-Team.

Eine rundum erfreuliche Veranstaltung fand dann in der Turnhalle der Reformschule ihren Abschluss.

Die näheren Ergebnisse können unter Berglauf in dieser Homepage nachgelesen werden. Zu empfehlen auch der Bericht in www.laufreport.de

 

Hessische Polizistinnen in New York Dritte

Bereits zum zweiten Mal vertrat das Frauen-Team der Hessischen Polizei die deutschen Farben beim Finallauf des JP Morgan Chase Corporate Challenge in New York. Die Qualifikation erreichte das Quartett, dem auch die PSVerinnen Stefanie Struschka und Ellen Weber angehörten, bei dem Lauf in Frankfurt/M, als im größten europäischen Lauf mit 58000 Teilnehmer der Sieg gelang. Mit großen Ambitionen reisten sie, nach dem letztjährigen zweiten Platz, nach Amerika. Sie fühlten sich nach dem Frankfurter Erfolg top vorbereitet. Auf der 5,6 km Strecke verbesserten sich alle vier gegenüber dem Vorjahr. Inga Kaiser, gelang trotz eines Sturzes, erneut als Neunte in 20:07 Minuten ein Top-Ten Platz. Die deutsche Ranglistenvierte im Badminton Stefanie Struschka überzeugte als 18. in 20:49 Minuten und auch Ellen Weber als 24. verbesserte sich mit 21:20 Min. um fast drei Minuten gegenüber 2004. Die Frankfurterin Andrea Brose, als Neuling, vervollständigte in 22:06 Minuten das Team und trug damit zum dritten Platz in der Teamwertung hinter dem Überraschungssiegern GlaxoSmithkline und dem Londoner Titelverteidiger, Royal Mail Letters, bei. Die drei ersten Mannschaften war lediglich um eine Minute auseinander. Eine Revanche haben sich die vier schnellen hessischen Polizistinnen für das kommende Jahr vorgenommen.

 

hr 1 Laufwette mit PSV-Lauftreff

Abteilungsleiter Friedrich Iffert hatte den richtigen Riecher als er von einer hr 1 Laufwette erfuhr und prompt reagierte un sich uim die Teilnahme bewarb. Der PSV-Lauftreff tritt nun zur hr 1 Laufwette an. Schaffen 40 oder mehr Sportler eine 10 km Strecke innerhalb einer Stunde, spendiert hr 1 allen Läufern die Startgebühr für die Teilnahme am Messe Frankfurt Marathon am 30. Oktober. In Frankfurt wird der Lauftreff dann in verschiedenen Marathonstaffeln (4 Aktive) gegen weitere vier hessische Lauftreffs (Petersberg, Spiridon Frankfurt/M, LC Olympia Wiesbaden, LGV Marathon Gießen) antreten. Das schnellste hr 1-Staffelteam in Frankfurt gewinnt dann eine Reise zum Boston Marathon in die USA. Wenn das kein Anreiz ist ?

Zu nächst muss die Wette gewonnen werden. Am Dienstag, den 27. September erfolgt der Startschuss um 18:20 Uhr auf dem Friedrichsplatz. Die Strecke führt dann in die Karlsaue und zurück.

Es werden noch Mitläufer gesucht. Kommt zum Friedrichsplatz!!!

 

Vier PSV-Siege am Bergmannspfad

Der VfL Veckerhagen rief die Bergspezialisten zum siebten Berglauf „Auf dem Bergmannspfad“. Die Strecke führte nach dem Start an der Mittelpunktschule im Reinhardshagener Ortsteil Veckerhagen über geschotterte Wegstrecken, Wiesenwege und einem interessanten mit vielen Schwierigkeiten bespickten Waldpfad, auf dem nur ein hintereinander laufen möglich war, zum Ziel am 460 m hohen Mühlenberg. Vom Startweg übernahm der Mittelstreckenspezialist Johannes Wennemacher (LG Baunatal/Fuldabrück) die Führung und gab diese auf der 6 km Strecke mit 250 m Höhendifferenz bis ins Ziel, das er nach 25:08 Min. nicht mehr ab. „Es war ein gelungener Test für die Landesmeisterschaft am kommenden Wochenende beim Herkules-Berglauf,“ war dann das Fazit des LGers, der nach der Überstehung seiner Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber erleichtert erschien. Ebenfalls ein tolles Come-back feierte der 38jährige Kai-Uwe Dittrich, der nicht nur als Viertplatzierter nach 26:42 Min. sondern auch als Sieger der M 35 das Ziel erreichte. Der Kaufunger Norbert Werner zeigte als Vierter dieser Klasse alte Stärken. Der Mitarbeiter des Hessischen Rundfunks Wilfried Kahl ließ an seinem Sieg nach 28:02 Minuten in der M 50 ebenfalls keinen Zweifel aufkommen.

Bei den Frauen spielte Monika Wöhleke ihre ganze Routine aus, forcierte das Tempo nach belieben und blieb schließlich deutlich nach 29:32 Min. als Tagesschnellste vor der noch Jugendlichen Monika Liese (JCL Landwehrhagen). Damit gewann die 48jährige Dauerbrennerin gleichzeitig die W 45. Auch hier kam die Viertplatzierte, wie bei den Männern, vom PSV. Die 43jährige Jutta Wagner hielt nur drei Tage nach ihrem tollen Niestetaler 5000 m Lauf mit den Jüngeren mit und entschied die W 40 nach 34:09 Min. für sich. Der PSV-Senior an diesem Wettkampf bei tollem spätsommerlichen Wetter wollte da nicht zurückstehen. „Es war schon eine Herausforderung auf dem schwierigen und einem berglaufwürdigem Parcours. Ich bin jetzt aber auf das Erreichte stolz,“ äußerte sich der 65jährige nach 38:03 Min. und seinem Sieg in der Klasse M 65 direkt im Ziel. Marco Berger als Organisationsleiter blickte zum Schluss auf eine gelungene Veranstaltung, die Lust auf mehr macht. Die Athleten können sich am kommenden Samstag beim 16. Herkules-Berglauf aufs Neue beweisen.

 

Count down zum Herkules-Berglauf hat begonnen

Am 1. Oktober veranstaltet der PSV Grün-Weiß Kassel den 16. Kasseler Herkules-Berglauf. In diesem Jahr findet gleichzeitig bereits zum dritten Mal die Landesmeisterschaft statt. Nach dem im letzten Jahr die Aktion „Helft dem Herkules“ im Mittelpunkt stand, werden auf der 6,4 km Strecke mit Start an der Reformschule in Wilhelmshöhe und dem Ziel direkt am Fuß des Kasseler Wahrzeichens diesmal Hessen stärkste Langstrecker um die begehrten Titel kämpfen. Einen besonderen Augenmerk soll in diesem Jahr auch dem Mannschaftslauf gelten. Drei Aktive (auch gemischte Teams) die sich unter den verschiedensten Gesichtspunkten ( z. B. Verein, Betrieb, Kegelclub, Gesangs-, Kleingärtnerverein, Parteien, Familien, Wohngemeinschaften u.s.w.) zusammen finden, können eine Mannschaft stellen. Die Teams teilen sich die 6,4 km in drei Abschnitte zu ca. 2 km auf. Der erste Wechsel wird an der Löwenburg und der zweite am Kaskadenrestaurant.

Die ersten Teams haben bereits das Training aufgenommen. Unser Bild zeigt zwei Teams des Trainingscamps Kanneberg mit Respekttrainer Karger und Winfried Aufenanger beim Training mit dem Ziel Herkules.

Meldungen an Thomas Hahn, 0561/8701209; e-mail: ThomasHahn.KS@t-online.de

 

Tolle Stimmung beim PSV-Grillabend

Die Leichtathleten des PSV Grün-Weiß Kassel machen nicht nur bei den verschiedenen Wettkämpfen ein gute Figur. Sie wissen auch zu feiern und sehen in der Gemeinschaft einen hohen Stellenwert. Deshalb sind die Grün-Weißen seit 28 Jahren gerade in Mannschaftswettbewerben sehr erfolgreich. Über 100 PSVer trafen sich zum traditionellen Grillabend am Bootshaus der Bereitschaftspolizei an der Fulda. Das Team um Abteilungsleiter Friedrich Iffert versorgte alle mit Getränken und Essbarem. Die Grillwürste, Steaks fehlten ebenso wenig wie die profihaft zusammengetragenen Salate. Das Lagerfeuer, die Wetterbedingungen ließen eine tolle kommunikative Atmosphäre entstehen. Daniel Anbau, Stefanie Struschka aus Wiesbaden angereist oder Jörn Harland aus Gelnhausen, beteiligen sich wie auch der nach zahlreichen Rippenbrüchen auf dem Weg der Genesung befindliche Jürgen Austin-Kerl mit seiner Familie ebenso wie die Jedermann-Gruppe um Dieter Kupfer, Heinz Apel, Volker Danz, Reiner Kümmel und Frau und die zahlreichen Dauerleister an den Gesprächen. Die zahlreichen Kinder nutzten die großzügige Fläche direkt an der Fulda zum Herumtollen. WM-Teilnehmer von Stuttgart 1993 , Michael Busch zeigte sich als stolzer Vater gemeinsam mit Silke. Die M 60 Riege um Klaus Kropsch, Günter Hofmann, Dietrich Tänzer und Frauen ging mit Tempo, ähnlich wie im Wettkampf, zur Sache, als sie bei den verschiedenen Dingen unterstützten.

Viele, viele mehr war natürlich bei dieser Fete. Irgend wie füllten sich alle wohl.

Auf ein Neues im kommenden Jahr.

 

Zahlreichen Bestleistungen in Niestetal

Der dritte Laufwettbewerb, die 5000 m Strecke, bei der diesjährigen Laufserie in Niestetal verzeichnete erneut eine hohe Teilnehmerzahl. Die Aktiven fanden optimale Bedingungen vor und im großen Stil wurde dies auch zu zahlreichen Bestleistungen, auch von den PSVern, genutzt. Bei den Männer gab es ein tolles Rennen, das der Rotenburger Friedrich Schenk in 14:42,1 Minuten vor dem Jugendlichen Spitzenläufer Johannes Raabe (LG Hannover) in 14:43,2 Minuten im Spurt gewann. Lange hielt Jörn Harland mit dem Duo mit bevor der PSVer sich zurückfallen ließ und in einer Verfolgergruppe auf den letzten 400 m das Geschehen an sich zog. Nach einem tollen Endspurt mit 15:00,22 Minuten, seiner zweitbesten Zeit, konnte er noch deutlich den dritten Platz sichern. Matthias Musick überzeugte mit einem starken Endspurt auf den letzten 120 m und holte auf der Zielgeraden noch einen 25 m Vorsprung gegenüber Matthias Jahnke auf. Jahnke lief persönlichen Rekord mit 15:46,3 Min. währen sich Musick mit 15:45,4 Min weiter seiner Bestmarke näherte. Einen spannenden Kampf liefert sich auch die PSV-Oldies. Der 61jährige Klaus Kropsch entpuppt sich immer mehr zum “Durchstarter“! Um 40 Sekunden steigerte er seine Bestmarke auf 19:32,2 Min., dabei nahm Klaus den „Mittelstreckler“, den 63jährigen Helmut Schulhauser nach 19:35,4 Min. in den Schlepp. Den letzten Kilometer lief Klaus in 3:46 Min. Auch Uwe Westphal, im Training für den Frankfurt/M –Marathon, blieb unter der 20 Minuten Marke, mit 19:56,0 Min., war der Ahnataler Kulturamtsleiter zufrieden. Auch Wilfried Ebhardt steigerte sich erneut auf 20:28,3 Minuten. Die PSV-Frauen ließen sich da nicht „lumpen“. Die 22jährige Allrounderin Ellen Weber zeigte sich erneut sehr aktiv und blieb als insgesamt zweit schnellste Frau mit 18:43,8 Min deutlich unter ihrer Bestmarke. In diesem Jahr verbesserte damit die Polizeikommissar auf allen Strecken von 400 m bis 10 Km ihre Bestleistungen. Auch Claudia Erika Gutierrez Diaz blieb ein weiteres Mal unter 20 Minuten. Mit 19:50,0 Min. bezwang sie im Spurt auch die starke Rotenburger Seniorenläufer Silke Altmann (19:50,6 Min.). Wieder einmal für eine Überraschung sorgte Jutta Wagner. Lief die 43jährige vor drei Wochen im Auestadion mit 22:22:27 Min Bestzeit, so steigerte sie sich nun schon auf 21:05,6 Min. Wir sind auf die weitere Entwicklung der Kaufungerin gespannt.

Für die Schülerinnen gab es erneut einen 800m Lauf. Die schnellste Zeit des Abend lief Julia Höhre mit 2:29,1 Min., es war bereits ihre dritte diesjährige Bestzeit, nach den 100 m, 300 m. Äußerst erfreulich, auch für ihre Mutter Astrid, die leider verletzungsbedingt nicht starten konnte, war auch der zweite Platz nach 2:32,2 Min. von Hanna Joachimmeyer. Übrigens in der derzeitigen Jahresrankingliste des PSV steht die Tochter mit sieben Zentelsekunden vor der Mutter. Auch bei den Kleinsten zeigten sich die Grün-Weißen. Tante Ilse Gutschank, war ebenso aus dem „Häuschen“ über die Leistung von Nichte Mandy Opper (1996) mit 3:14,2 Min., wie Mutter Petra Salzmann über den dritten Platz ihrer Tochter Clara Eck (1995) in 3:12,4 Minuten.

 

Günter Hoffmann, Friedrich Iffert: Sie laufen und laufen

Die beiden M 60er des PSV Grün-Weiß Kassel, Günter Hoffmann und Leichtathletik-Abteilungsleiter Friedrich Iffert, laufen von Event zu Event ohne Anzeichen von Ermüdung zu zeigen. Seinen dritten Marathon innerhalb der letzten drei Wochen und seinen 181 (!) insgesamt lief der 62jährige Hoffmann beim süddeutschen 3. Brombachsee Marathon. Er joggt nicht irgendwie sondern gewann in 3:47 Stunden sogar die Klasse M 60.

Sein Trainingspartner Friedrich Iffert legt sich in diesem Jahr sogar auf den Ultramarathon fest. Nach seinem Sieg am Rennsteig und weiteren erstklassigen Platzierungen in den letzten Wochen ist der 61jährige nun mittlerweile auch bei 173 Marathons angekommen . In Österreich ging er nun beim 8. Int. Wachaumarathon an den Start. Auch diesmal wählte er den Ultramarathon über 53 Km und belegte in ausgezeichneten 5:03:00 Stunden in der Klasse M 60 den zweiten Platz. Die PSV-Oldies der Klasse M 60 wollen sich als Team auf den Frankfurt/M Marathon konzentrieren. „Wir freuen uns, wenn wir dann wieder als Team auftreten können. Ich bin stolz auf meine Freunde, die in diesem Jahr immerhin mit acht Athleten bei den deutschen Meisterschaften von 10 km bis Marathon fünf Vizemeistertitel und drei dritte Plätze errangen“, lautete dann eine Situationsbeschreibung des zufriedenen Friedrich Iffert.

 

19. Hann.-Mündener Altstadtlauf
Dreifacher PSV-Erfolg Harland vor Jahnke und Ziegler

In der romantischen Innenstadt der Dreiflüssestadt Hann.-Münden trafen sich nun bereits zum 19. Mal die Athleten zum Altstadtlauf. Bei spätsommerlichen Temperaturen und einigen Hundert Zuschauern fanden die 150 Teilnehmer am 10 km Lauf ideale Bedingungen vor. Bereits mit dem Startschuss übernahm das Trio des PSV Grün-Weiß Kassel, Jörn Harland, Niko Ziegler und Matthias Jahnke das Zepter des Handelns in die Hand. Auf dem 2 km Rundkurs versuchte Niko Ziegler schon in der zweiten Runde das Trio zu sprengen. Mit seinem Ergebnis von den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften von Otterndorf vom letzten Sonntag als bester nordhessischer Läufer gestärkt, konterte der 23jährige Jörn Harland diesen Vorstoß und erhöhte sogar nochmals das Tempo. Der Wirtschaftswissenschaftsstudent der Uni Hamburg, Niko Ziegler, fand kein Gegenmittel und musste eine Runde später auch Matthias Jahnke passieren lassen. Unter dem anhaltenden Beifall der Zuschauer erreichte Harland als deutlicher Sieger nach 32:56 Min vor Jahnke nach 33:19 Min. und Ziegler nach 33:47 Min. das Ziel. „Ich bin mit meiner Spätform zu frieden. Bei den beiden kommenden Landesmeisterschaften, dem Herkules-Berglauf und den 10 km beim Lollslauf in Bad Hersfeld, möchte ich um die Titelvergabe ein Wort mitsprechen,“ blickte Harland bereits auf die nächsten Herausforderungen.

 

PSV-Girlies über 3 x 800 m Nordhessische Meister

Das die nordhessische Leichtathletiksaison sich dem Ende entgegen neigt, kann nur das Fazit der in Immenhausen durchgeführten Langstaffelmeisterschaften sein. Lediglich zwei Staffel bei der weiblichen Jugend und den Frauen und sechs Staffel im männlichen Bereich waren die klägliche Beteilungsbilanz. Damit sollen wahrlich nicht der Leistungen der beteiligten Teams geschmälert werden. Denn immerhin war das PSV-Trio der weiblichen Jugend mit den beiden Schülerinnen Julia Höhre und Hanna Joachimmeyer sowie der B-Jugendlichen Katherina Göke dem älteren A-Jugend Team der LG Kaufungen deutliche überlegen. Besonders Julia und Hanna unterstrichen ihre ausgezeichnete Spätform mit Läufen um die 2:32 Min.

Einen spannenden Kampf lieferte eine neuformierte PSV Staffel bei den Männer der LG Baunatal/Fuldabrück. Florian Tam als Startläufer nach einer langen Verletzungspause, die seit den Hessischen Polizeimeisterschaften im Mai an gleich Stelle anhielt, übergab bereits als Zweiter mit ca. 30 Meter Rückstand gegenüber dem LG Startläufer Bähler. Die nachfolgenden Jörn Harland (mit 2:38 Min. nach 28,5 Sekunden für die ersten 200 m) gegen Markus Kesseler und Jan Schöppe (mit 2:39,9 min) gegen Julian Flügel verkürzten zwar die Rückstand. Aber letztlich blieben zwei Sekunden Vorsprung für die VW-Städter. Trotzdem eine tolle Leistung, die auch bei den Zuschauern mit Spannung verfolgt wurde.

 

Monika Wöhleke Schnellste in Treffurt

Beim 2.Stadtlauf in Treffurt, einem Geländelauf auf Kopfsteinpflaster, Wald-und Wiesenwegen über die Burg Normannstein zur Adolfsburghütte und zurück nach Treffurt, erreichte Monika Wöhleke als erste Frau das Ziel. Sie benötigte für die 10,5km-Strecke mit 300 zu laufenden Höhenmetern 46:28Min und hatte mehr als 2,5Min. Vorsprung auf die Zweite.

 

Heiligenröder Bahnlaufserie mit PSV-Beteiligung

Anfang September treffen sich an vier aufeinander folgenden Mittwochabenden die Ausdauersportler bei der Bahnlaufserie des TSV Heiligenrode. Bei optimalen Wettkampfbedingen vermelden die Sportler immer wieder persönliche Bestleitungen. Bei der ersten Veranstaltung stelle die 1500 m Distanz den ersten Schwerpunkt dar. Zu nächst liefen aber die Schülerinnen die 800 m Strecke. Bereits im ersten Lauf gab es zwei strahlende Gesichter die neunjährige Mandy Opper erzielte 3:08,3 Min und das im Trikot ihrer begeisterten Tante Ilse Gutschank, die anschließend über 1500 m, nach langer krankheitsbedingten Pause, 5:44,2 Min. vorlegte. Die Schülerinnen W 15 beherrschte Julia Höhre nach 2:31,8 Min. vor Hanna Joachimmeyer in 2:37,9 Min. Hanna und Julia scheinen nun im September so richtig in Form zu kommen. Bei den Frauen zeigten sich die PSVerinnen wieder einmal von der besten Seite. In dem sie ihre Alterklassen gewannen. Schnellste Frau des Abends war Hessenmeisterin Ellen Weber in 5:01,0 Min., der man nun allerdings die lange Saison mit zahlreichen Erfolgen deutlich anmerkte. Bei ihr ist nun eine neue Aufbauphase erforderlich. Ihre Doppelbelastung zeigte sich auch an diesem Abend. Nach dem Auslaufen ging´s ab zum Handballtraining. Astrid Bardenheuer litt unter einem Rücken- und Ischiasproblem, das durch einen Sturz bei den Nordhessischen Straßenmeisterschaften entstand. Sie lief daher defensiv und begnügte sich nach 5:08,2 Min. mit dem Sieg in der W 45. Persönliche Bestleistung erzielt unsere Ausdauerspezialistin Monika Wöhleke mit 5:17,9 Min. Während Claudia Erika Guiterrez Dias nach 5:28,7 Min. von einen gewissen Trainingsrückstand sprach. Unser mexikanische Läuferin freut sich jetzt bereits auf die Hessische Berglaufmeisterschaft am 1.10., und sprach`s: „Da werde ich wieder voll angreifen!“ Immer schneller wird auch die 42jährige Jutta Wagner, die sich erst im Endspurt unserem 62jährigen Günter Siebrecht in 5:49,3 Min. zu 5:48,3 Min. geschlagen geben musste. Die M 60 gewann Helmut Schulhauser, der sich mit einem gleichmäßigen , nicht erschöpfenden Lauf, in 5:10,4 Min. , letztmalig vor den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften in Otterndorf, belastete. Wilfried Ebhardt war mit seinen 5:35,4 Min durchaus zufrieden, legte er doch mit diesen Lauf den Grundstock für einen Gesamtsieg in der M 55.

Unsere Top-Läufer waren diesmal komplett abwesend, da sie voll auf die Karte DM 10 km Straße setzen und da passte dieser Lauf einfach nicht mehr in das Trainingskonzept.

 

Hochstift Marathon Fulda 04.09.05

Trotz hochsommerlicher Temperaturen konnte Friedrich Iffert seinen Marathon-Erfolg des Vorjahres in Fulda wiederholen. In 3:45:18 Stunden verwies er die Konkurrenz in der M 60 auf die Plätze.

Klaus Kropsch lief in 1:36:05 Minuten persönliche Bestzeit und war gegenüber 2004 über fünf Minuten auf dieser Strecke schneller. Damit sicherte er sich beim Halbmarathon den ersten Platz in der M 60

Günter Hoffmann errang beim Fränkischen Schweiz Marathon am 04.09.05 in 4:05:55 Std. den 2. Platz in der M 60. Bei ebenfalls hochsommerlichen Temperaturen lief Günther Hoffmann den letzten Kilometer nur mit einem Schuh, da er sich eine große Blutblase am Fuß erlief. Ohne Schuh am lädierten Fuß ließ sich das letzte Stück besser zurücklegen.

 

Astrid Bardenheuer und Tochter Hanna siegen in Gilserberg

Die diesjährigen Nordhessischen Straßenlaufmeisterschaften fanden im Schwalm-Eder-Kreis, in Gilserberg, mit einer kleinen PSV-Beteiligung statt. Eine Woche vor den Deutschen Straßenmeisterschaften in Otterndorf dominierte Astrid Bardenheuer den Lauf über 10 km. Beim Start wurde sie zu fall gebracht, trotz Schürfwunden an Armen und Beinen übernahm sie auf dem 2,5 km langen Rundkurs bereits nach zwei Kilometern die Spitze vor den beiden Obervorschützerinnen Vera Siebert-Kilian und Yvonne Conrad. Bis ins Ziel vergrößerte die Fuldataler Ärztin permanent den Abstand zu ihren Verfolgerinnen und siegte unangefochten in 39:28 Minuten. Damit gewann sie auch neben dem Gesamttitel auch die Klasse W 45.

Kurz zuvor noch feuerte Astrid ihre Tochter Hanna über fünf Kilometer an. Nachdem sie nach einer Runde noch im Mittelfeld lag, forcierte die 14-jährige gewaltig das Tempo und überholte eine nach der anderen Mitkonkurrentinnen und siegte in 23:03 Minuten.

Als dritter PSVer gab der 17-jährige Till Ojciec seinen Einstand im grünen Trikot. Selbst für Eingeweihte sorgte er für die eigentliche Überraschung dieser Meisterschaft, als er ohne Respekt vor den Etablierten mit den Topfavoriten für die B-Jugendwertung, Theumer (TuS Borken) mithielt und erst auf der letzten Runde etwas den Kontakt verlor. Der Ahnataler Schüler kam dann als zweiter der B-Jugend nach 37:39 Minuten ins Ziel. „Ich möchte mich voll auf das Laufen konzentrieren. Heute habe ich nach dreimonatigem Training meinen Test ordentlich bestanden.“ Wir sind auf die Entwicklung des Newcomers gespannt.

 

Kasseler Marathon Strecke festgelegt

In Nordhessen wird derzeit in Ausdauerkreisen ein möglicher Kassel-Marathon diskutiert. Winfried Aufenanger hat nach der Ausrichtung von 27 Kasseler Cityläufen, zwei Länderkampfen, Stadionsportfesten, Cross- und Volksläufen die Herausforderung angenommen. Die Vorbereitungen laufen. Es besteht Einigkeit ein überregionales Event zu organisieren. Entsprechend sind die Vorarbeiten umfangreich. Die Kontakte zu den German Road Races Veranstaltern (Marathon Berlin, Hamburg, Frankfurt u.a.) werden genutzt. Im engeren Kreis ist man übereingekommen den Kassel-Marathon erstmals 2007 auszurichten. In diesen Tagen wurde eine schnelle, attraktive 21,1 km Runde, die auch die Kasseler Innenstadt mit einbezieht, ausgesucht und grob vermessen. Ex-Marathon-Bundestrainer Winfried Aufenanger stellte einem kleinen Expertenteam, mit dem 2:17 Stunden Marathoner Udo Engelbrecht, Marathonbuchautor Christoph Külzer-Schröder, Sportredakteur Michael Bald und Vermesser Helmut Schulhauser, die Strecke vor. Alle waren begeistert. „Die Strecke lässt Weltklasseleistungen zu,“ war der Kommentar des ehemaligen Europa-Cup Teilnehmers Udo Engelbrecht. Die städtischen Gremien (Straßenverkehrsbehörde, Polizei) müssen nun ihre Zustimmung geben. In den nächsten Wochen stehen nun zahlreiche Gespräche mit möglichen Unterstützern, Organisationen u.a. zur Bildung einer starken Organisation an. Die Vielfalt der Beteilungsmöglichkeiten ist mit dem Slogan des Kassel-Marathons „Kreativ bewegen - Kassel erleben“ gut getroffen.

 

LAV Feriensportfest: fünf PSV Starter, fünf Siege

Im Auestadion veranstaltete der LAV Kassel sein zweites Feriensportfest kurz vor Beendigung der Sommerferien. Die Beteiligung war entsprechend zurückhaltend. Immerhin nahm auch ein kleines, aus fünf Athleten bestehendes PSV-Team teil. Die 15jährige Julia Höhre hat nun ihre Liebe zu den kürzeren Strecken entdeckt. War sie schon bei den Landesmeisterschaften über 300 m auf Platz fünf eingekommen, so steigerte sie auf der Außenbahn ihre Leistung als Siegerin nochmals und erzielte glänzende 42,7 Sekunden. Dieser neue Vereinsrekord erfreute auch ihre anwesende Mutter. Unsere 1500 m Hessenmeisterin Ellen Weber stellte sich einer starken Männerphalanx. Die 23jährige Rotenburgerin steht wieder voll im Handballtraining, daher sollte sie mit den 4:57,03 Min, mit den sie zum dritten Mal in der Saison die 5 Minuten unterbot, zufrieden sein. Eine weitere Leistungsentwicklung geht auch bei dem Multitalent (Tennis, Handball, Mittelstrecken) nur über eine Spezialisierung Die anderen PSV-Athleten stellten sich bei schwülwarmen Bedingungen über 3000 m dem Starter. Dabei ließ Monika Wöhleke so manchen männlichen Konkurrenten hinter sich. Letztlich begnügte sie sich mit 11:27,1 Min. Ihr Fazit: „ Ich habe heute mehr mit Bedingungen kämpfen müssen als mit den Gegnerinnen. In Niestetal möchte ich mich nochmals steigern!“ Nordhessen-Cup Vielstarter Wilfried Ebhardt begann das Rennen mit einer 82er Runde sehr schnell. „Ich habe mich heute zu Beginn für die 1500 m in Niestetal getestet!“ Lautete dann die Begründung des RP-Mitarbeiters. Seine 11:44,12 Min. als Sieger der M 55 sind unter diesem Gesichtspunkt zu beurteilen. Unser „Honigmann“ aus Ahnatal, Günter Siebrecht, spulte als M 60 Sieger die 7 ½ Runden sehr gleichmäßig zurück. Entsprechend zufrieden war dann auch der 62jährige passionierte Imker.

 

Der Diskus-Senioren-Weltmeister kommt aus Melsungen
Alwin J. Wagner holt sich die Goldmedaille im spanischen San Sebastian

Solch einen Finalauftakt wünscht sich wohl jeder Athlet. Alwin J. Wagner, der Olympia-Sechste von Los Angeles, ließ in San Sebastian als erster Werfer des Vorkampfes im Finale der weltbesten Senioren-Diskuswerfer die Scheibe auf 50,40 m segeln und legte damit den Grundstein für den Gewinn der Goldmedaille. Aber damit war der Wettkampf für ihn noch lange nicht entschieden. „Ich habe bis zum Schluss mit der Konkurrenz gerechnet, vor allem mit Tom Fahey (USA) und Tadeus Laska aus Polen. Aber seine Gegner starrten nach dem sensationellen Auftaktwurf wie das Kaninchen auf die Schlange und kamen bei weitem nicht an die 50m-Grenze heran. „Nach dem ersten Versuch hatte ich nicht gedacht, dass diese bereits zum Sieg gereicht hätten, gestand Wagner nach dem Wettkampf, der noch vor seinem Abflug maximal mit einer Bronzemedaille gerechnet hatte.

Obwohl sein Training durch mehrere Verletzungen unterbrochen wurde, steigerte er vor allem in den letzten Wochen seine speziellen Kraftwerte. Nachdem er beim Abschlusstest im Melsunger Waldstadion die 2kg-Scheibe an die 50m-Marke geworfen hatte, reiste der mehrfache deutsche Diskuswurfmeister recht selbstbewusst in das Baskenland und war auf dem Tag top-fit.

Schon in der Qualifikation, in der sich von 44 Wettkämpfern die besten 12 Athleten für das Finale durchsetzen mussten, bewies der Melsunger seine derzeit gute Form. „Wenn ich diese erste Hürde gut überstehe, könnte eine Medaille drin sein“, meinte der Diskusspezialist noch am Abend vorher. In der Qualifikation gibt es eigentlich nur „Verlierer“, denn es gibt einmal die Gescheiterten, dann die Wettkämpfer, die sich mit großen Weiten einem hohen Erfolgsdruck aussetzen und schließlich gibt es auch die, die ihr wahres Leistungsvermögen wegen ihrer Nervenschwäche nicht zeigen können. Wagner gehörte nicht zu den drei Gruppen: Mit 49,52 m, die er gleich im ersten Durchgang erzielte, setzte er sich vor dem Weltjahresbesten Tom Fahey, an die Spitze. Der US-Meister, der zwei Wochen vorher in Los Angeles 54,77 m erzielte hatte, legte 46,79 m vor. Auch Tadeus Laska aus Polen, der mit 53,44 m die europäische Bestenliste anführte, blieb in der Qualifikation mit 44,40 m hinter Wagner.

Am Finaltag war es mit 30 Grad recht warm, als sich das Stadion füllte. Die Voraussetzungen für einen spannenden Wettkampf waren gegeben, aber die Diskuswerfer hatten einen ungünstigen Wind, denn er wehte sehr stark von hinten. Dies sollte den Werfern am Ende vier bis fünf Meter an Leistung kosten.

Alwin J. Wagner eröffnete den Vorkampf mit einem Paukenschlag, denn er ließ seine Scheibe auf 50,40 m segeln. Der Pole Laska (48,56 m), Tom Fahey, der US-Amerikaner (47,77 m) und der Engländer Neil Griffin (47,14 m) schlossen den ersten Durchgang ebenfalls mit guten Leistungen ab. Damit schien bei allen Spitzenwerfern der erste Dampf abgelassen. Es bildete sich quasi eine Zweiklassengesellschaft, denn die anderen Konkurrenten folgten in gebührendem Abstand. Aber auch die Spitzenwerfer hatten nach dem ersten Durchgang ihr Pulver verschossen, denn sie konnten sich nicht mehr steigern.

Obwohl der Wind noch stärker wurde, steigerte sich Wagner mit seinem zweiten Versuch auf 50,63 m und baute damit seine Führung aus. Nach 49,45 m im dritten und 50,18 m im fünften Durchgang hatte der neue Weltmeister insgesamt vier weitere Würfe aufzuweisen, als die gesamte Konkurrenz.

 

PSVer erfolgreich beim Dorflauf in Calden-Meimbressen

Die beiden Obervorschützer Michael Wagner in 19:40 Min und Cornelia Weinberger in 28:29 Min waren die Gewinner beim 3. Dorflauf über 6 km in Meimbressen. Wagner kämpfen bis zur 4 km-Marke mit dem 50jährigen Günter Horn (SG Cattengau), dem er aber letztlich einhundert Meter abnahm. Bereits an dritter Stelle und damit bester Caldener, der für den PSV startende Kai-Uwe Dittrich in 20:59 Min. Dittrich im letzten Jahr mit dem PSV-Team noch Dritter der DM-Marathon, unterzog sich nach langer Verletzungspause erstmals wieder einem Leistungstest. Ein weiterer Top-Läufer der achtziger Jahre, der 2:17Std Marathonläufer Udo Engelbrecht (PSV) , kam als Gesamtfünfter ins Ziel. Engelbrecht kündigte weiteren Tatendrang mit der Teilnahme an der Deutschen Straßenlaufmeisterschaften in Otterndorf bei Stade Anfang September an. Seine Hoffnungen ruhen dann auf dem PSV-Team. Immerhin kamen seine Trainingskollegen in der M 50 mit Wilfried Kahl nach 22:32 Min und als Vierter Wilfried Ebhardt nach 24:43 Min. im Vorderfeld an. Einen spannenden Einlauf gab des in der Klasse M 60. Erst im Spur setzte sich der 64jährige Theo Hohmann (SVH Kassel) gegen den zwei Jahre jüngeren Günter Siebrecht (PSV) durch.

Bei den Bambini über 300 m zeigte die Enkelin des PSV-Abt.-Leiter Friedrich Iffert, Tina, als Zweite ihre Ausdauerveranlagung. Im Schülerlauf über 800 m überzeugte die 13jährige Franziska Kleser als Zweite. Aber auch die Brüder Marius und Sebastian Wolf, Ingo Pfeffer, Jaques Thiel und David Hess (alle PSV) liefen zur Freude der Betreuer Brigitte Aufenanger und Helga Iffert, im Vorderfeld ein Bei der Siegerehrung strahlten die PSV-Hoffnungsträger über Urkunden und Preise.

Auch die dritte Auflage des Dorflaufes im Rahmen des Meimbressener Dorffestes wurde vom Schirmherrn und Bürgermeister Andreas Dinges als voller Erfolg bewertet. Im Hinblick auf die im kommenden Jahr stattfindende 1100 Jahrfeier des Caldener 800 Seelen Ortsteils, sind sich Vereinsvorsitzender Günter Schindewolf und der Bürgermeister einig, dass dieses Event ein Höhepunkt werden kann.

 

Wilfried Kahl siegt. Friedrich Iffert beim 170(!) Marathon Zweiter

Der 15. Bad Pyrmonter Brunnenlauf verzeichnet mit 1100 Teilnehmer, unter ihnen drei Teilnehmer des PSV Grün-Weiß Kassel, eine neue Rekordmarke. Im niedersächsischen Staatsbad lief der 52jährige Wilfried Kahl im 20 km Lauf ein gleichmäßiges Rennen und deutete eine weitere Leistungsverbesserung an. In der Klasse M 50 siegte er deutlich in 1:2610 Stunden. Wie alle Sieger konnte auch der HR-Mitarbeiter eine drei Liter Flasche Bad Pyrmonter Mineralwasser entgegen nehmen. Trotz heftigen Schüttelns konnte er allerdings kein "Champagner-Dusche" provozieren. Die Marathonläufer hatten insgesamt 690 m Höhenmeter zu überwinden, von daher war klar das keine Rekordzeiten möglich waren. Der PSV-Abteilungsleiter Friedrich Iffert beendete seinen 170 (!) Marathon. Nach seinem Sieg auf dem Rennsteig erreicht er hinter dem Kieler Harald Peters (3:58:13 Stunden) in der M 60 immerhin einen zweiten Platz nach 4:07,21 Stunden. Sein Trainingspartner und Altersklassenkollege Jürgen Döring platzierte sich nach 4:20:38 Stunden auf einen ausgezeichneten 5. Platz. Bei nehmen nun als mittelfristiges Ziel den Frankfurt-Marathon mit ihrem starken PSV-Marathon-Team in Angriff.


 

30. Deutsche Polizeimeisterschaft in der Leichtathletik
4x Gold, 3x Silber und 5x Bronze

- Ellen Weber zweifache Medaillengewinnerin

Die 30. deutschen Polizei-Leichtathletikmeisterschaften wurden in der Hansestadt Rostock ausgetragen. Und die Zuschauer bekamen alles geboten, was die Leichtathletik so schön macht: gute Leistungen, Dramatik, Außenseitersiege, Favoritenstürze und vor allem die Begeisterung der Aktiven. Für Rostock waren im Hessische Team junge, hungrige Athletinnen und Athleten nominiert, die vor Ehrgeiz sprühten, aber auch ältere, erfahrene Athleten aufgestellt, die Ruhe und Lockerheit ausstrahlten, so dass das Gesamtgefüge einfach stimmte.

Die 20jährige Julia Hütter (III: HBPA Mühlheim/LAZ Bruchköbel), die frischgebackene Bronzemedaillengewinnerin bei den Junioren-Europameisterschaften im Stabhochsprung, lief im ersten 100m-Vorlauf bei Gegenwind elektronisch gemessene 12,51 Sekunden und wurde nach diesem Rennen sofort als Favoritin gehandelt. Claudia Illing, ebenfalls III. BPA Mühlheim qualifizierte ich mit 13,41 Sekunden für das Halbfinale, wo sie in ihrem Lauf den 6. Platz belegte. Im Endlauf brillierte Julia Hütter erneut und gewann in glänzenden 12,19 Sekunden, in persönlicher Bestzeit , ihre erste Goldmedaille für die Polizei.

Im 800m-Lauf sorgte Ellen Weber (IV. HBPA Kassel/PSV) für eine Überraschung indem sie läuferisch stark und kämpferisch motiviert mit der neuen Bestzeit von 2:18,06 Minuten als Zweite hinter der Deutschen Meisterin Anje Möldner (Potsdam) über die Ziellinie lief und somit höher eingeschätzte Läuferinnen klar hinter sich ließ..

Vor dem 5000m-Lauf waren sich die Experten einig: Gold und Silber gewinnt die Bundespolizei, aber wer sichert sich die Bronzemedaille? Steffi Struschka ( I.HBPAiesbaden/PSV) ging nach dem Startschuss für ein paar Augenblicke in Führung, dann wurde sie von der mehrfachen Deutschen Meisterin Melanie Schulz (Erfurt) abgelöst. Veränderte Taktiken zeichneten sich ab, aber Stefanie ließ nicht locker. Erst in der letzten Runde machte sich Schulz vom Feld frei und lief ungefährdet über die Ziellinie. Sonja Reiser, die zweite Läuferin vom Bund setzte sich ab, aber dann kam schon Steffi nach einer langsamen Anfangsphase nach 18.39,48 Minuten in das Ziel.

Über 100m Hürden bewies Jenny Köhnke (Frankfurt/M) ihre Sonderklasse und beherrschte ihre Gegnerinnen vom ersten Meter an. Die Polizeiratsanwärterin gewann bei Gegenwind in 15,61 Sekunden vor Sarah Kreft aus Hamburg.

Über 4 x 100m gelang zum Abschluß des ersten Tages mit 50,25 Sekunden eine weitere Silbermedaille, als die Teams der Bundespolizei (50,38 Sek.) und Sachsen (51,10 Sek.) bezwungen wurden. Nur den Kolleginnen aus Niedersachsen (49,82 Sekunden) musste sich das Quartett beugen. Damit hatte die Frauen-Power aus Hessen bereits zwei Gold-, zwei Silber und eine Bronzemedaille errungen, aber es sollte noch besser kommen.

In der 3x800m-Staffel musste das Sprungtalent Virginie Wiegand (PSV) aushelfen. Die 20jährige meisterte diese Situation glänzend und schaffte als Startläuferin auf Anhieb eine Zeit von 2:31 Sekunden. Steffi Struschka, bereits über 5000 m mit Bronze dekoriert, versuchte den großen Rückstand auf Bayern und auf die noch weiter vorne laufenden Beamtinnen des Bundes zu verkürzen, was ihr auch teilweise gelang. Aber der Vorsprung war zu groß, so dass Schlussläuferin Ellen Weber das Staffelholz mit über fünf Sekunden Rückstand auf Bayern übernehmen musste. Die Silbermedaillengewinnerin lief das Rennen ihres Lebens, das selbst die Zuschauer von den Sitzen riss. Die ersten 200m lief sie 30,5 Sekunden an und hatte nach einer 65 Stadionrunde bereits Tuchfühlung mit Julia Kirsten aus Bayern, die einen Tag vorher als Vierte mit 2:20 Minuten gestoppt wurde. Leider musste Ellen dem starken Anfangstempo Tribut zollen - aber mit 7:15,78 Minuten kam das hessische Trio nur eine Sekunde nach den Frauen aus Bayern als Zweite ins Ziel Für Ellen Weber stoppten die Betreuer eine 2:16 min heraus..

Im Weitsprung gelang Jenny Köhnke eine erfolgreiche Titelverteidigung mit 5,38 m im letzten Versuch. Die erste Medaille sicherte die Sperrwerferin Valerie Moser als Dritte mit ihrem Auftaktwurf von 41,80 m.

Im 400m Lauf stellte sich Sprinter Michael Gerlach (PP Frankfurt/M/LG Wetzlar) nach seinem Immenhäuser Erfolg erneut dem Starter über 400 m. In einem spannenden Brust -an- Brust Rennen mit Benjamin Göritz (Saarland), siegte er schließlich in 49,3 zu 49,5 Sekunden. Auch im 200m-Lauf erreichte Gerlach das Finale und belegte mit persönlicher Bestzeit von 22,49 Sekunden Rang fünf. Mit dem jungen Tobias Alheit (IV. BPA), der in 24,11 Sekunden auf Platz sieben einlief, stand ein zweiter Hessen im Finale.

Stark verbessert stellte sich Daniel Anbau (LKA Wiesbaden/PSV ) über 800 m vor und verfehlt mit 1:57,93 Minuten als Vierter nur knapp die Bronzemedaille. Über 4x100 m überraschte das Staffel-Quartett aus Hessen mit einen unerwarteten vierten Platz. Oliver Roth, Michael Gerlach, Christian Flechtner und Schlussläufer Kai Hintenberg liefen starke 43,74 Sekunden.

Über 3x1000m lieferten sich das hessische Trio, alle drei Läufer vom PSV, einen großartigen Kampf gegen die Bundespolizei sowie Sachsen und Baden Württemberg. Jan Schöppe (IV. HBPA Kassel/PSV) lief mit 2:36 Minuten ganz stark an und übergab als Dritter den Stab an Andreas Fischer (IV. HBPA Kassel/PSV), der Daniel Anbau auf Platz zwei in eine gute Ausgangslage brachte. Am Ende erreichte die hessische Mannschaft 7:45,08 Minuten, einen 1000m-Schnitt von 2:35 Minuten. Leider belegte das Trio damit „nur“ den undankbaren vierten Platz.

In der Schwedenstaffel, wo die hessische Mannschaft in 2:05,24 Minuten als fünfte Mannschaft über die Ziellinie lief, ging der Stern von Kai Hintenberg (IV. HBPA Kassel/PSV) auf. Der 20jährige wurde auf seiner 400m-Strecke mit sensationellen 50,50 Sekunden gestoppt.

Im Hochsprung war Michael Höhne (IV: HBPA/PSV) mit einer Bestleistung von 1,82 m angereist, übersprang 1,85 m und stand bei der Siegerehrung gar als Bronzemedaillengewinner auf dem Treppchen. Im Diskuswerfen hätte es beinahe eine Sensation gegeben, denn 34 Jahre nach dem ersten Gewinn seiner vierzehn deutschen Polizeimeisterschaften, lag der inzwischen 55jährige Alwin J. Wagner (IV.HBPA/PSV) bis zum letztem Durchgang in Führung. Nachdem er den späteren Sieger Sören Voigt von der Bundespolizei noch einige Tipps gegeben hatte, verbesserte sich dieser im letzten Durchgang auf 47,46 m und holte sich damit den Titel. Duplizität der Ereignisse: Vor vier Jahren bei der DPM in Erfurt war es ebenso: Wagner führte bis zum vorletzten Wurf; als ihn Sören Voigt den damals schon sicher geglaubten Titel wegnahm.

Im Hammerwerfen gelang dem inzwischen auch schon 31jährige Thomas Krenzer (PP Mittelhessen/LAV Diepolttal) Medaille mit Jahresbestleistung von 54,39 m eine weitere Bronzemedaille.

Das hessische Team holte somit 12 Medaillen - drei mehr als vor zwei Jahren in Fulda - und wurde bei der Siegerehrung als bestes Bundesland erwähnt. In der Wertung Platz 1 – 6 belegte man als bestes Bundesland hinter der Bundespolizei den zweiten Platz. In einem fünftägigen Vorbereitungslehrgang auf den Sportanlagen der IV. BPA in Kassel-Niederzwehren wurde die sportliche Form weiter aufgebaut und das Team zusammengeschweißt. Von Tag zu Tag wuchs die "Truppe" enger zusammen. Diesen "Geist von Niederzwehren" nahmen die hessischen Ordnungshüter mit nach Rostock. Die Stadt Immenhausen orientierte sich am Rande der Meisterschaften und bezeugte ihr Interesse an einer Durchführung der Meisterschaften 2007.

 

PSVer siegen in Bremerhaven und Marburg

Die Marathonveranstaltungen in Deutschland haben auch im Sommer Hochkonjunktur. In Bremerhaven fand der erste City-Marathon auf Anhieb großen Anklang in der Region. Nach intensiver Werbung verzeichnete der Veranstalter 1134 Finisher. Der Kasseler Kieferchirurg Dr. Thomas Reidick (PSV Grün-Weiß Kassel) überzeugte nur 10 Wochen nach den Deutschen Meisterschaften in Regensburg und seinem dritten Platz mit dem PSV-Team, auch in der Nordseemetropole mit einem kämpferischen Lauf. Während der polnische Sieger Adam Draczynski mit 2:15:44 Stunden, selbst den erfahrenen Kenianer Julius Rotich (2:19:25 Stunden) deutlich niederhielt, spielte der 45jährige PSVer seine Routine aus, um den Klassensieg in der M 45 zu erzielen. Dies gelang Dr. Reidick souverän. Als Gesamt 13. lief er nach 2:48:55 Stunden über die Zielmatte und gewann deutlich seine Altersklasse. "Ich bin überrascht, dass ich nach wenigen Wochen der Vorbereitung diese Leistung erbracht habe! Im Herbst möchte ich mich nochmals deutlich verbessern!" Klang dann das Fazit des erst spät zum Marathon gekommenen asketischen Läufers.

Nur wenige Stunden zuvor stellte sich ein kleines Kasseler Aufgebot dem Starter in Mitten von weitern ca. 1000 Läufern auf dem Marburger Marktplatz. Der dritte Marburger Marathon verzeichnete erneut eine Steigerung der Teilnehmerzahl und entwickelte sich zur größten Marburger Laufveranstaltung. Gemeinsam gingen Halb- und Marathonläufer das Rennen an. Nach einer Stadtrunde spulten die Ausdauersportler den Rest in der Lahnaue ab. Gleich drei dritte Plätze erkämpften Kasseler Teilnehmer. In den Klassen W 40 und W 50 holten die beide für den TSV Obervorschütz startenden Karin Severin-Lenz in 1:36:12 Stunden und Ulli Wernhard in 1:49:24 Stunden, Bronze. Der 61jährige Klaus Kropsch (PSV) wollte dieser Frauenpower einfach nicht nachstehen. Mit 1:39:48 Stunden erkämpfte sich der Newcomer ebenfalls den dritten Platz. Neunter , nach einem entspannten Lauf wurde der PSVer Jürgen Döring mit 1:59:54 Stunden. Als dann die Nacht hereinbrach kehrten auch die Marathonläufer zum Ziel zurück. 151 Finisher genossen diese Eindrücke. Der PSV-Abteilungsleiter Friedrich Iffert entwickelt sich immer mehr zu einer beständigen Leistungsgröße in der M 60. Nach seinem großartigen Sieg am Rennsteig blieb der 61jährige auch diesmal im ersten Drittel und belegte den 50. Gesamteinlaufplatz, womit er mit 20 Minuten Vorsprung die Klasse M 60 nach 3:38:51 Stunden klar dominierte. "Ich glaube nun Muss ich doch etwas kürzer treten,"erklärte der deutsche Seniorenvizemeister nach seinem 172. Marathon. Dem sollten wir uns dann eigentlich anschließen.

 

Gold und Bronze für Alwin Wagner und Helmut Schulhauser

Mit einer Gold- und einer Bronzemedaille kehrten Alwin J. Wagner und Helmut Schulhauser von den Deutschen Seniorenmeisterschaften II, die vom 15. bis 17. Juli in Vaterstetten ausgetragen wurden, sehr erfolgreich zurück.

Alwin J. Wagner, der deutsche Winterwurfmeister im Diskuswerfen der M55, wurde auch bei diesen Titelkämpfen seiner Favoritenstellung gerecht und zeigte bereits mit seinem ersten Wurf, wer der Meister im Ring war. Bedingt durch eine Wadenverletzung, ließ es der Alt-Internationale im ersten Durchgang recht vorsichtig angehen. Dennoch landete die drei Pfund schwere Scheibe bei 48,98 m, was schon den Sieg bedeutet hätte. In seinem zweiten Versuch forcierte der Diskusspezialist im ersten Teil seiner Drehung das Tempo, und die Scheibe hatte erst nach 51,33 m wieder Bodenkontakt. „Leider wollte ich mit den nächsten Versuchen meine deutsche Jahresbestleistung von 52,40 m verbessern, aber die Angst, dass die alte Verletzung wieder aufbricht, ließ dieses Vorhaben scheitern“, sagte Wagner. Am Ende hatte er über sieben Meter Vorsprung vor dem Zweitplatzierten und hätte mit jedem seiner Würfe gewonnen. Alwin J. Wagner, der über zwanzig deutsche Meisterschaften in seiner Spezialdisziplin gewinnen konnte, ist somit der erfolgreichste deutsche Diskuswerfer auf nationaler Ebene.

Aber auch Helmut Schulhauser vom Jahrgang 1942, durfte sich in Vaterstetten freuen, denn er belegte im 800m-Lauf der M60 den dritten Platz und wurde mit „Bronze“ ausgezeichnet. „Es wird heute ein schweres Rennen werden“, sagte der „Mittelstrecken-Fuchs“ unmittelbar vor dem Start, und der Winfried-Aufenanger-Schützling sollte Recht behalten. Mit Ulrich Grönhardt (LAC Quelle Fürth/München/Würzburg) und Wolfgang Beyer-Maidhof (TSV Zirndorf) kamen zum Saisonbeginn zwei Konkurrenten vom Jahrgang 1945 in seine Altersklasse. Beide Mittelstrecken-Spezialisten blieben bereits ein Jahr zuvor deutlich unter der 2:20 Minuten-Grenze. Aber Helmut Schulhauser zeigte keinen Respekt vor der drei Jahre jüngeren Konkurrenz und vertraute auf seine läuferische Qualitäten. 700 m lang konnte er auch dem Duo auf den Fersen bleibe. Doch auf der Zielgeraden musste er dem hohen Tempo Tribut zollen und fiel etwas zurück. Während Grönhardt 2:18,62Minuten lief und Meyer-Maidhof nach 2:20,06 Minuten die Ziellinie überquerte, erreichte Helmut Schulhauser als Dritter mit 2:23,74 Minuten eine Zeit, die ihm im Vorjahr bei den Hallen-Europameisterschaften schon den vierten Platz einbrachte.

Übrigens: Beide PSV-Athleten werden Ende August in San Sebastian bei den Senioren-Weltmeisterschaften an den Start gehen und unsere Farben Grün-Weiß in Spanien vertreten. Während Helmut Schulhauser die zwei Stadionrunden unter 2:20 Minuten laufen möchte, peilt Alwin J. Wagner eine Medaille im Diskuswerfen an.

 

Goldene Sportplakette der Stadt Kassel für Winfried Aufenanger

Leiter des 2. Polizeireviers für seine großen Verdienste im Sport ausgezeichnet

Er hat diese Auszeichnung verdient, so die einhellige Meinung der zahlreichen Weggefährten und Ehrengäste aus Sport, Gesellschaft und Politik. Winfried AUFENANGER, Fachwart Leichtathletik im Sportausschuss der Hessischen Polizei und Leiter des 2. Polizeireviers in Vellmar, erhielt am 5. Juli 2005 aus den Händen von Kassels Oberbürgermeister Georg LEWANDOWSKI die „Goldene Sportplakette“ der Stadt Kassel. Eine Auszeichnung, so betonte Lewandowski in seiner Laudatio, die nur ein Mal im Jahr an besonders verdiente Persönlichkeiten des Sports in Kassel verliehen wird. „Sie sind ein Motor des Sports in Kassel. Der Kasseler Citylauf, den Sie nun seit fast 30 Jahren im Herzen der Stadt veranstalten, ist untrennbar mit Ihrem Namen verbunden“, so der Oberbürgermeister. „Jahr für Jahr gelingt es Winfried Aufenanger, Weltklasseathleten und laufsportbegeisterte Menschen in einer tollen Mischung aus Spitzen- und Breitensport auf die Laufstrecke in die City zu holen. Das ist eine Innenstadtbelebung, wie ich sie mir nur wünschen kann“, so der scheidende Oberbürgermeister.

Ralf Flohr, 1. Vorsitzender des PSV Grün-Weiß Kassel und Leiter der Polizeidirektion Kassel 2, betonte in seinem Grußwort: „Ein Verein, der so einen Menschen in seinen Reihen hat, kann sich glücklich schätzen. Winfried Aufenanger ist ein Ideengeber und ein Antreiber. Der PSV Grün-Weiß Kassel hat ihm sehr viel zu verdanken“, so Flohr. „Zwei Jahrzehnte war Winfried Aufenanger Bundestrainer der deutschen Marathonläufer. Aber auch in unserem Verein hat diese Arbeit Früchte getragen. Der PSV Grün-Weiß Kassel ist, nicht zuletzt Dank seiner Arbeit, einer der erfolgreichsten Vereine auf den Langstrecken in Deutschland“, hob Flohr hervor.

„Die Menschen haben es nicht immer leicht mit Ihnen gehabt, weil Sie immer voller neuer Ideen stecken und die möglichst gleich sofort umsetzen wollen“, so Wilfried HENNING, Nordhessens Polizeipräsident und Dienstvorgesetzter Aufenangers in seinem Hauptberuf als Polizeibeamter und Dienststellenleiter. „Wir alle brauchen aber Menschen wie Sie, die sich nicht auf dem Erreichten ausruhen sondern sich und andere immer wieder herausfordern und nach vorne streben“, versicherte der Kasseler Polizeichef. „Ich gratuliere Ihnen herzlich zu dieser Auszeichnung“.

„Ich war nur immer Teil eines guten Teams“, so der Geehrte ob der vielen lobenden Worte über ihn. „Eigentlich müssten hier andere stehen. Ich nehme diese Auszeichnung auch stellvertretend für diese Menschen an und danke allen, die uns und mich persönlich auf diesem Weg begleitet haben. Den Sportkameraden im PSV und im Verband, aber auch meinen Kolleginnen und Kollegen, wenn ich wegen meiner sportlichen Aktivitäten mal nicht zur Verfügung stand. Besonders danke ich aber meiner Frau, die sehr viel Verständnis für mein sportliches Engagement aufgebracht hat und mir dabei immer zur Seite stand“ so Winfried Aufenanger abschließend.

 

Julia Höhre immer schneller

Bei den Hessischen Schüler A und Jugendmeisterschaften in Fulda vertrat Julia Höhre die Grün-Weiß Farben. Die 15jährige Schülerin aus Hess.Lichtenau hat offensichtlich mit der 300 m Strecke eine Lieblingsstrecke gefunden. Nach ihrer Premiere in Korbach in 43,87 Sekunden verbessert sie sich im Johannisaustadion auf 43,27 Sekunden und belegte einen ausgezeichneten 5. Platz. Julia überzeugte bereits eine Woche zuvor in Niestetal als sie sich über 100 m in 13,2 Sekunden ebenso als zweite verbesserte, wie auch über 200 m. Mit 27,5 Sekunden deutete sie ihre Möglichkeiten an.


Mini`s in Vellmar erfolgreich

Drei PSV-Mini`s erlebten beim Sportfest des SSC Vellmar einige Erfolgserlebnisse. Dies traf aber auch für die Eltern zu, die mit großer Begeisterung dabei waren. Die sechsjährige Tina Iffert präsentierte ihrem Opa Friedrich eine Bronzemedaille im Dreikampf (10,8 sec - 2,03 m -6,5 m)mit 352 Punkte. Der gleichaltrige Tom Mauthner erkämpfte sich sogar einen zweiten Platz im Dreikampf (11,0 sec - 2,20 m - 8,0 m) 249 Punkte. Pech hatte Sebastian Heck. Dem siebenjährigen lief doch ein Mitstreiter beim 50 m Lauf in die Bahn. dadurch musste er abstoppen und kam um eine bessere Zeit. Der mögliche dritte Platz ging verloren. Sebastian wurde dann im Dreikampf ( 11,4 - 2,29 m - 10,5 m)mit 278 Punke auf Platz fünf registriert. "Kopf hoch!" Kann man Sebastian nur zurufen. Beim nächsten mal geht es besser. Zum Abschluss lief dann Tina über 800 m in 4:13,1 Min noch einen Sieg heraus. Die Trainerinnen Helga und Brigitte hoffen, dass beim nächsten Mal noch mehr Kinder (mit Eltern) am Wettkampf teilnehmen werden.

 

Jürgen Austin-Kerl zweifacher Deutscher Seniorenmeister

Im Schweinfurter Sachs-Stadion richtete der Bayerische Leichtathletik-Verband die Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Leichtathletik aus.
Überragender Langstreckler der Meisterschaften mit zwei Titelgewinnen in der Klasse M 35 war der PSVer Jürgen Austin-Kerl. Dabei imponierte die Überlegenheit des deutsche Vizemeister im Marathon. Der 35jährige Hauptfeldwebel aus Fuldatal lief über 5000 m gegenüber dem Zweitplatzierten Jörg Matthe (SC DHfK Leipzig)50 Sekunden Vorsprung heraus und blieb mit 14:39,47 Min noch unter seiner bisherigen Jahresbestmarke. Nur 22 Stunden später stellte er sich erneut dem Starter. Auf der 25 Runden Distanz über 10000 m spielte nun der Wettergott nicht mehr mit. Die starke Sonneneinwirkung machte allen Startern stark zu schaffen. Der PSVer spulte trotzdem seine Runden gleichmäßig herunter und lief gegenüber den Verfolgern einen zwei Minutenvorspung heraus. Seine Fangruppe, Ehefrau und vier Kinder, trieben ihn pausenlos an. Den so erlaufenen 31:03,87 Min. Muss man Respekt zollen.
Astrid Bardenheuer und Monika Woehleke hatten in der W 45 nicht nur mit der 5000 m Strecke und den Gegnerinnen, sondern auch mit einem in der zweiten Hälfte eintretenden kräftigen Regenschauer zu kämpfen. Die 45jährige Ärztin Astrid Bardenheuer sorgte auf weiten Teilen der Strecke für das Tempo. Nach einer Tempoverschärfung in der vorletzten Runde setzte sie sich mit Waltraud Klostermann (SUS Schalke 96)vom übrigen Feld ab. Letztlich konnte die PSVerin aber der Schalkerin nichts mehr entgegensetzten und lief mit vier Sekunden geschlagen als Zweite in 18:13,77 Min.auf das Siegespottest. Ihre Trainingskameradin Monika Woehleke lief weite Teile des Wettbewerbes allein, trotzdem verbesserte sie sich gegenüber dem letzten Jahr als Siebte auf 19:21,02 Min. Beide sind nun auf den Geschmack gekommen und wollen am 11.September in Otterndorf bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften im Team angreifen.
Neben den beiden Titel von Jürgen Austin-Kerl kam mit dem Weitsprungsieg von Dieter Glübert (SSC Vellmar) in der KLasse M 45 mit 6,13 m noch ein weiterer ein Titel nach Nordhessen. Darüber hinaus gelangen Glübert mit 60,59 Sekunden über 400m Hürden, im Dreisprung mit 12,46 m und Hartmut Nuschke (SSV Vellmar) im Hammerwurf mit 47,40 m noch weitere Vizemeistertitel.
Die PSV-Athleten waren im Vorfeld der Meisterschaften von einer Pechsträne betroffen . Fielen doch mit Diskushüne Alwin Wagner, nach einem Muskelfaserriss, Mittelstreckler Oliver Degenhardt nach einem durch einen Fahrradsturz verursachten Schlüsselbeinbruch und Mittelstrecklerin Ilse Gutschank mit einem Infekt gleich drei Titelanwärter aus.

 

Jürgen Kerl-Austin siegt beim Göttinger Altstadtlauf

Bereits die 17. Auflage verzeichnete das Göttinger Läufer-Highlight, der Göttinger Altstadtlauf. Zehntausende von Zuschauer stellten eine glanzvolle Kulisse in der Universitätsstadt. Im letzten Jahr beherrschten noch drei kenianische Läufer das Geschehen. Mit dem ehemaligen Lokalmatadoren Jürgen Austin-Kerl (PSV Grün-Weiß Kassel)stellte sich ein Hochmotivierter Ausdauersportler seinem Publikum. Vom Startweg, als wollte er die Schmach des letzten Jahres tilgen, drückte der 35jährige Hauptfeldwebel aus Fuldatal auf das Tempo. Bereits nach zwei Kilometer war er allein auf weiter Flur und siegte über 9,7 km unter dem brausenden Beifall der Zuschauer mit 29:21 Minuten. Erst 80 Sekunden später kam Florian Reichert vom TSV Kirchdorf ins Ziel. "Die beiden Titel von Schweinfurt habe mich motiviert. Ich bin froh, dass mich das Publikum in Göttingen auch nach meinen Vereinswechsel noch voll akzeptiert," war die erste erleichterte Reaktion von Jürgen Austin-Kerl.
Auf der 5,6 km Distanz gelang seinem Trainingspartner Matthias Musick nach langer Verletzungspause ein Come-back. Der 5000 m Finalisten von der DM in Wattenscheid, Ingo Müller, beherrscht das Rennen mit 15:26 Minuten nach Belieben. Aber der 23jährige Musick behielt Tuchfüllung und freute sich zu recht über seinen 6. Platz nach 16:34 Minuten.

Jörn Harland erneut mit Bestzeit

Der 24 jährige Jörn Harland (PSV) hat derzeit einen guten sportlichen Karriereverlauf. Beim internationalen Sportfest des MTV Ingolstadt bewies er auch auf der 3000 m Distanz seine gesteigerte Leistungsfähigkeit. Mit 8:40,27 Min. war er immerhin 13 Sekunden als zuletzt beim Abendsportfest in Dortmund. "Ich denke meine Möglichkeiten sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Ich hoffe auf einen starken Herbst", skizzierte der Dipl. Verwaltungswirt bereits den weiteren Saisonverlauf.

 

Jahnke und Ziegler dominieren in Uelzen

Der 20. Uelzener Citylauf verzeichnete mit über 1900 Teilnehmern eine neue Rekordbeteiligung. Auch Matthias Jahnke und Niko Ziegler (PSV Grün-Weiß Kassel) zog es nach Uelzen, wo Jahnke 2001 und 2002 eher überraschend den 9,7km-Hauptlauf gewinnen konnte.

Zwar verlief das Laufjahr 2005 für Jahnke mit Siegen beim Citylauf in Kassel (33.05), dem 3. Platz über 20km beim Celler WASA-Lauf (1.08h) und 5 weiteren Gesamtsiegen durchaus erfolgreich; angesichts des teilnehmerstarken Läuferfeldes in Uelzen machte sich jedoch gewisse Nervosität breit. Allerdings grundlos: Bereits auf dem ersten Kilometer setzte sich eine Spitzengruppe vom Feld ab, in der vor allen Matthias und Niko für das enorme Anfangstempo sorgten. Zum Ende der ersten von 2 zu laufenden Stadtrunden konnte nur Niko Ziegler Jahnke’s Tempodiktat folgen. Bei Kilometer 7 war es dann auch um den letzten Mitstreiter Jahnke’s geschehen und so sicherte sich dieser seinen 3. Triumph beim renommierten Uelzener Abendlauf in ausgezeichneten 31.26 Minuten und damit über 30 Sekunden vor seinen Verfolgern, wobei Niko mit seinen 31.55 angesichts verletzungsbedingtem Trainingsrückstand nicht unzufrieden war. Zwar liegt der Uelzener Streckenrekord mit 29.40 Minuten, gehalten vom Celler Ausnahmeläufer Frank Luckmann seit dem Jahre 1988, in sicherer Entfernung; gleichwohl war Jahnke mit seiner Vorstellung zufrieden und schaut nunmehr hoffnungsvoll auf die jetzt anstehenden Bahnläufe sowie die Straßenläufe im Spätsommer. Fernziele sind dann im September die 10km beim Hamburger Alsterlauf und die Deutschen 10km-Straßenlauf-Meisterschaften in Otterndorf.

Dietrich Taenzer Vierter beim Brüder-Grimm-Lauf;
Friedrich Iffert und Günther Hoffmann überzeugen über 10
0 km in Biel

Nach dem großartigen Erfolg bei den Deutschen Marathonmeisterschaften in der Klasse M 60, als in der Mannschaftswertung der zweite und dritte Platz erkämpft wurde, macht das PSV Team M 60 weiterhin von sich reden. Bereits zum 21. Mal wurde der Grimm-Lauf von Hanau am Main nach Steinau an der Straße, über 82 km veranstaltet. Am Etappenrennen über fünf Teilabschnitten mit langen und heftigen Steigerungen über die Höhen des Spessart, nahm auch der 61jährige Dietrich ( Paule) Taenzer ( PSV Grün-Weiß Kassel) teil. In Regensburg verbesserte er sich auf der Marathondistanz um 14 Minuten. Nach einer Gesamtzeit von 6:47:16 Std. mußte er in der M 60 lediglich drei Läufern den Vortritt lassen und verbesserte seine Bestmarke aus dem Jahr 2003 wiederum um 14 Minuten."Unterwegs kamen mir immer wieder Märchen der Brüder Grimm in den Sinn," resümierte der junggebliebene PSVer.

Beim 100 km Klassiker in Biel nahm Friedrich Iffert zum zehnten Mal erfolgreich teil. Nur 4 Wochen nach seinem Erfolg am Rennsteig stellte sich der PSV- Abteilungsleiter erneut neben ca. 2000 Teilnehmern der tradtionellen Langstreckenprüfung in der Schweiz. Diesmal mußte er allerdings auf dem letzten Teilstück erheblich kämpfen, um die Geschwindigkeit zu halten.. Mit seiner insgesamt drittbesten Zeit auf der schwierigen Strecke kam er nach 11:00:36 Stunden in der Klasse M 60 als Zehnter ins Ziel. Sein Trainingspartner Günter Hoffmann, mit 172 Marathonläufen Rekordhalter des PSV, hatte zu nächst den Anschluß zu Iffert verloren, kam aber in der Endpase immer näher und war mit seinem 16. Platz in 11:47: 10 Stunden zufrieden. "Nun müssen wir aber etwas ruhiger treten," war die spontane Aussage nach Zieleinlauf der beiden PSV-Oldies.

 

Alwin Wagner wurde DLV Vizemeiter bei den Deutschen Senioren-Werfermeisterschaften

Bei den DLV-Senioren-Werfermeisterschaften in Leverkusen gewann Alwin J. Wagner in der Altersklasse M55 nach seinem Sieg im Diskuswerfen bei den DLV-Winter-Wurfmeisterschaften in Düsseldorf nun überraschend die Silbermedaille im Werfer-Fünfkampf. Drei Tage nach seinem 18. Titelgewinn im Diskuswerfen bei den hessischen Polizeimeisterschaften in Immenhausen, wo er mit über 45 m die beste Leistung der Veranstaltung erzielte und mit dem Ehrenpreis des Hessischen Ministers des Innern und für Sport mit einem Pokal ausgezeichnet wurde, demonstrierte der 54jährige Diskuswurfspezialist auch seine Vielseitigkeit in den fünf Wurfübungen.

Wagner begann das Hammerwerfen mit 39,50 m und verfehlte damit seine Jahresbestweite nur um 48 cm. Mit 504 Punkten lag er auf Rang fünf und hatte damit einen guten Einstand in diesen dreistündigen Wettbewerb. Mit 48,66 m (654 Punkte) hatte sich der spätere Sieger Klaus Kynast (TSV Hagen), vor Hans-Jürgen Blume (47,25 m) an die Spitze des 12köpfigen Feldes gesetzt und damit der Konkurrenz deutlich gemacht, welche Ambitionen er an diesem Tag hatte.

Nach dem ersten Wettbewerb sah die Reihenfolge der besten sechs Werfer wie folgt aus:

1. Klaus Kynast (TSV Hagen) 654 Punkte

2. Hans-Jürgen Blume (SV Wacker Osterwald) 631 Punkte

3. Wolfgang Grau (TG Nürtlingen) 547 Punkte

4. Gerhard Zachrau (TSG Mutterstadt) 539 Punkte

5. Alwin J. Wagner (PSV Grün-Weiß Kassel) 504 Punkte

6. Manfred Kalupke (LG Ortenau Nord) 500 Punkte

Bereits im Kugelstoßen machte Alwin J. Wagner „Boden gut“, denn mit 12,68 m erzielte er hinter Kynast (12,81 m) die zweitbeste Weite. Nachdem er Hans-Jürgen Blume (Wacker Osterwald) über einen Meter abgenommen hatte, schob er sich auf Rang drei vor und hatte erstmals eine Medaille vor Augen.

1. Klaus Kynast 1 310 Punkte

2. Hans-Jürgen Blume 1 214 Punkte

3. Alwin J. Wagner 1 152 Punkte

4. Gerhard Zachrau 1 141 Punkte

5. Manfred Hilpert 1 121 Punkte

6. Manfred Kalupke 1 070 Punkte

Im dritten Durchgang begann Wagner mit einem Paukenschlag, denn er schleuderte die Diskusscheibe auf 52,40 m. Das bedeutete nicht nur neue deutsche Jahresbestweite in der M55, sondern mit 2 072 Punkte setzte sich der Polizeihauptkommissar sogar an die Spitze in der Vielseitigkeitsprüfung der besten DLV-Werfer, da Kynast nur 40,91 m erzielte und Blume gar bei 33,01 m hängen blieb. Mit Manfred Hilpert, der auf 46,62 m kam und auch Polizeikollege Gerhard Zachrau (44,91 m) machten zwei weitere Werfer sich Hoffnungen auf eine der drei Medaillen. Wagner, der im Diskuswerfen wieder enorme Schmerzen in der rechten Schulter verspürte, verzichtete auf die beiden weiteren Versuche, um Kraft für die beiden letzten Wettbewerbe zu sparen.

Stand nach drei Wettbewerben:

1. Alwin J. Wagner 2 072 Punkte

2. Klaus Kynast 1 993 Punkte

3. Manfred Hilbert 1 921 Punkte

4. Gerhard Zachrau 1 906 Punkte

5. Hans-Jürgen Blume 1 738 Punkte

6. Manfred Kalupke 1 602 Punkte

Das Speerwerfen, für die Drehwurftechniker eine schwierige Disziplin, sollte eigentlich die Vorentscheidung bringen, denn mit Gerhard Zachrau (43,40 m) und den bisher auf Rang neun liegenden Helmut Hessert (LC Bingen), traten zwei Spezialisten an, die auch bei den Einzelmeisterschaften für eine Medaille gut sind. Während Zachrau bis auf 35 Punkte an Alwin J. Wagner herankam, erreichte Helmut Hessert mit 47,18 m die Tagesbestweite. Dennoch blieb der Winzer mit 1 785 Punkten auf Rang neun zurück, da er in den drei ersten Wettbewerben zu weit hinter den ersten Acht lag. Alwin J. Wagner stellte mit 34,37 m eine neue persönliche Bestweite in der M55 auf und blieb nur 2,10 m hinter Klaus Kynast zurück. Nach vier Übungen war klar, dass der Sieger die DLV-Jahresbestleistung von Hans-Jürgen Blume, der drei Wochen vorher in Göttingen 3 114 Punkte erreicht hatte, überbieten wird. Aber wer, das war die Frage…

Stand nach vier Wettbewerben:

1. Alwin J. Wagner 2 433 Punkte

2. Gerhard Zachrau 2 398 Punkte

3. Klaus Kynast 2 384 Punkte

4. Manred Hilpert 2 313 Punkte

5. Hans-Jürgen Blume 2 084 Punkte

6. Manfred Kalupke 1 987 Punkte

Die fünfte und damit letzte Disziplin - das Gewichtwerfen – musste über Gold, Silber und Bronze entscheiden. Hammerwurfspezialist Klaus Kynast war nun in einer guten Ausgangsposition, denn ein Wurf über 16 m hätte bereits zum Sieg gereicht. Kynast nutzt die Gunst der Stunde und legte 16,93 m vor. Gerhard Zachrau erreichte 15,36 m und blieb damit klar vor Alwin J. Wagner, der auf 14,79 m kam. Damit hatte Alwin genau 2 Punkte Vorsprung vor Gerhard. Mit 3 156 Punkten verbesserte der Bereitschaftspolizist nicht nur den Vereinsrekord des PSV Grün-Weiß, sondern stellte auch mit dieser Punktzahl einen neuen Hessenrekord auf. Hans-Jürgen Blume, der das Gewicht noch auf 16,60 m schleuderte, blieb mit 2 911 Punkten etwas unter Wert. Nicht auszudenken, wenn er im Diskuswerfen an die 44 m geworfen hätte, dann wäre er ebenfalls an die 3 150 Punkte gekommen. So sah das Endergebnis wie folgt aussah:

1. Klaus Kynast 3 230 Punkte

2. Alwin J. Wagner 3 156 Punkte

3. Gerhard Zachrau 3 154 Punkte

4. Manfred Hilpert 3 020 Punkte

5. Hans-Jürgen Blume 2 911 Punkte

6. Manfred Kalupke 2 657 Punkte

7. Wolfgang Grau 2 586 Punkte

8. Roland Klingler 2 486 Punkte

 

Friedrich Iffert siegt am Rennsteig, Udo Engelbrecht Dritter

Der 33. Rennsteiglauf, der größte Crosslauf Europas, konnte wieder eine fünfstellige Teilnehmerzahl verzeichnen. Auf dem Kamm des Rennsteigs konnten die Teilnehmer sich zwischen einem Halbmarathon, Marathon und Ultralanglauf über 72,8 km entscheiden. Für die "lange Kante" von Eisenach zum Zielort Schmiedeberg entschieden sich die beiden Athleten des PSV Grün-Weiß Kassel, Friedrich Iffert und Günther Hoffmann. Beide in der Klasse M 60 zuletzt bei den Deutschen Marathonmeisterschaften in Regensburg mit den Teams auf Platz zwei und drei, nutzten ihren guten Trainingszustand. PSV-Abteilungsleiter Friedrich Iffert übertraf sich dabei selbst. Erstmalig gewann er einen Ultralauf. Nach 7:23:48 Std. erreichte der 61jährige mit zwölf Minuten Vorsprung das Ziel und vollendete zugleich seinen 165. Marathon. Sein Freund und Trainingspartner Günther Hoffmann, bereits 171. Marathons, wollte da nicht nachstehen und freute sich über seinen 29. Platz in 8:36:57 Stunden. "Jetzt zahlt sich unser Training in einem starken PSV-Team aus. Wir sind für die nächsten Rennen äußerst motiviert," zogen die beiden Oldies dann ihr Fazit. Ein weiterer ehemaliger Top-Mann ließ sich davon anstecken. Der Deutsche Vizemeister 1982, Udo Engelbrecht, stellte sich der Halbmarathonherausforderung und war äußerst überrascht als er hinter dem Oberhofer Wahl mit 1:28:25 Stunden auf den dritten Platz kam. "Ich möchte in den nächsten Monaten das PSV-Team M 50 verstärken, das in Regensburg auf den Bronzeplatz kam," legte der 55jährige Caldener seine Marschroute fest.

 

Harland und Weber mit Bestzeiten

Beim Koblenzer Mini-Internationelen im Oberwerth-Stadion trafen sich traditionell die nationale Spitze in Mittel-und Langstreckenbereich. Mit dabei die beiden PSV er Jörn Harland und Ellen Weber. Die 24jährige Polizeikommissarin nutzte die optimalen Möglichkeiten auf der 1500m Strecke. Nach ihren Bestleistungen über 800m und 10Km Straße gelang ihr mit 4:49,90 Min. erstmalig das Durchbrechen der 5Minuten-Schallmauer.
Auf der 12,5 Runden Distanz, den 5000m, hatte sich auch der 24jährige Dipl. Verwaltungswirt Harland vorgenommen die 15 Min. Grenze zu unterbieten. In einem sehr unruhigen Rennen hatte Harland das erreichen dieses Zieles permanent im Griff. Nach den Durchgangszeiten von 2:58 Min über 1000m und 8:57 Min. über 3000m hielt er auch zu letzt dem Druck stand und beendet nach 14:56,73 Min. das Rennen. Man spürte förmlich die Entlastung für den Gelnhäuser. "Endlich habe ich meine Traummarke unterboten! Jetzt kann ich auch auf die kommenden Rennen optimistisch sehen!" Stellte der Langstreckler in der ersten Analyse fest.

 

Wagner mit Nordhessischer Jahresbestleistung im Diskus

Bei einem Leichtathletiksportfest in Neukirchen (Schwalm-Eder-Kreis) sorgte Alwin J. Wagner (PSV Grün-Weiß Kassel) für die beste Leistung der Veranstaltung. Nachdem er im Diskuswerfen der Männer bereits im ersten Durchgang mit 47,35 m eine neue nordhessische Jahresbestleistung aufstellen konnte, verbesserte sich der deutsche Winterwurfmeister von Düsseldorf mit seinem zweiten Versuch auf 47,55 m. Bereits eine Woche vorher hatte der 18fache deutsche Seniorenmeister im Diskuswurf bei den nordhessische Meisterschaften in Kassel mit 46,23 m überlegen den Titel gegen die zum Teil 35 Jahre jüngere Konkurrenz mit fast drei Meter Vorsprung gewonnen. „Seit ich keine Ämter mehr im Hessischen Leichtathletik-Verband wahrnehme, habe ich mehr Zeit zum Training. Und da ich den Winter über ohne Verletzung trainieren konnte, sind diese Leistungen keine Überraschung für mich“, betonte Alwin J. Wagner, der sich dennoch enttäuscht vom Nachwuchs zeigte. „In der Förderung macht der HLV einen Fehler, denn wer talentiert ist, aber älter als 18 Jahre, wird nicht mehr gezielt gefördert. Werfer, aber auch Langstreckenläufer erreichen aber in der Regel erst mit Mitte Zwanzig oder sogar noch später ihre Bestleistung. Hier muss unbedingt umgedacht werden“, moniert der Olympia-Sechste von Los Angeles.

Wenn der Polizeibeamte so weiter macht, dann werden noch einige Schlagzeilen folgen, denn Wagner möchte nicht nur seinen 18. Titel in Folge bei den Hessischen Polizeimeisterschaften am 8. Juni in Immenhausen gewinnen. Der 15fache deutsche Polizeimeister möchte auch bei den nationalen Titelkämpfen in Rostock noch einmal auf das Treppchen.

Vielleicht klappt es in diesem Jahr auch wieder mit einem 50m Wurf mit der 2,0kg-Scheibe. Wagner ist bisher der einzige Werfer in Deutschland, der 20 Jahre lang in Folge mit dem Diskus 50 m und weiter warf. „Das wäre schon ein Ziel, das mich reizt: 55 m in San Sebastian mit dem 1,5kg Gerät und eine Medaille bei den Senioren-Europameisterschaften in der M55. Und im Herbst 50m mit dem Männerdiskus und damit ein Platz unter den TOP-Dreißig in Deutschland am Ende des Jahres,“ sagte Alwin J. Wagner und schaut schon wieder auf die nächsten Wettkämpfe: „Diskus griechisch“ in Bad Lauterberg am Himmelfahrtstag und nordhessische Seniorenmeisterschaften am 7. Mai in Felsberg, wo er wieder in seiner Altersklasse starten wird.

 

PSV-Team schafft Vize-Meisterschaft

Die harte Vorbereitung hat sich gelohnt. Bei der Deutschen Marathon-Meisterschaft in Regensburg konnte das Team des PSV Grün-Weiß Kassel seinen Vize-Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Hinter dem Topfavoriten SC DHfK Leipzig (7:21:39) erfüllte sich die Mannschaft von Trainer Winfried Aufenanger den Traum vom dritten "Treppchen-Platz" in Folge. Dabei hatte nicht nur das Team Grund zur Freude. Auch PSV-Neuzugang Jürgen-Austin-Kerl bestätigte mit der Bronzemedaille (2.25:25) eindrucksvoll seine tolle Form in diesem Jahr. Und gleich hinter ihm kam mit Alex Merkel (2:28:56) auf Platz vier ein weiterer Kasseler ins Ziel. Jürgen Wagner (2:38:15) sorgte als 26. Dafür, dass Rang zwei mit über 14 Minuten Vorsprung vor der Zweitvertretung von Leipzig eingefahren werden konnte. Drei Tage nach dem stimmungsvollen Kasseler Citylauf hatte sich der Aufwand gelohnt. Seit Monaten hatten "Aufi" und seine Crew sich auf die Meisterschaft in Regensburg intensiv vorbereitet. Jörn Harnland, beim Citylauf von den Zuschauern besonders herzlich als einziger PSV-Starter empfangen, und Ralf Salzmann sorgten als Betreuer an der Strecke für die nötige Unterstützung.

Die bekamen auch die anderen PSV-Teams - und dankten ebenfalls mit Podiumsplätzen. In der M 60 holten Klaus Kropsch (3:26:33), Abteilungsleiter Friedrich Iffert (3:26:39) und Fuldas Polizeipräsident Gerdo Kolter (3:27:46) die Vizemeisterschaft. Direkt dahinter rundeten Günther Hoffmann (3:37:46), Dietrich Tänzer (3:40:36) und Jürgen Döring (3:55:13) als Dritte den grün-weißen Triumph ab.

Auch den Männern M 45 gelang mit Platz drei der Sprung in die Medaillenränge. Dr. Thomas Reidick, der als Fünfter in der M 45-Wertung mit 2:45:30 noch ein klasse Einzel-Ergebnis erzielte, Alfons Schmid vor fast heimischer Kulisse in 3:06:12 und Uwe Westphal in 3:10:12 sorgten für einen erfolgreichen Tag in Regensburg

 

PSV-Athleten erkämpfen fünf Titel bei Hessischen Polizeimeisterschaften im Waldlauf

Die diesjährigen Hessischen Polizeimeisterschaften im Waldlauf wurden in Mühltal-Traisa auf einem 2400 m Rundkurs durchgeführt. Über 250 Ordnungshüter überprüften ihre Ausdauerfähigkeit in der Odenwaldgemeinde. . Bei den spannenden und fairen Wettkämpfen kamen fünf Athleten des PSV Grün-Weiß Kassel zu Meisterehren.
Auf der Langstrecke über 8,2 km kanm es gar zu einem dreifachen Erfolg. Der Triathlet Moritz Lange setzte sich bereits nach der ersten Runde an die Spitze, den langverletzten Andreas Fischer und seinen Trainingspartner Jürgen Wagner im Schlepp. An dieser Reihenfolgen änderte sich bis ins Ziel nichts mehr. Jürgen Wagner entschied damit auch die Klasse M 30 für sich. Die 27jährige Stefanie Struschka verteidigte ihren Vorjahrserfolg auf der Langstrecke, wurde aber durch die im Marathontraining befindliche Andrea Apel (Wiesbaden) gefordert. Eine Überraschung gab es auf der Mittelstrecke der Männer. Titelvertreidigter Silvio Welkner (Lich) versuchte bereits auf dem ersten Kilometer seine Gegner zu zermürben. 800 m Spezialist Daniel Anbau ließ sich nicht abschütteln und startete an einer leichten Steiguung seinerseits eine gewgenvorstoß, der so gar gelang . Deutlich mit ca. 100 m Vorspung lief der Blondschopf ins Ziel ein. Den fünften Titel sicherte sich Ellen Weber, die nach einem spannenden Kampf der der Frankfurterin Angelika Götzelmann auf der Mittelstrecke über 3,4 km da Nachsehen gab.

Ergebnisse:
Langstrecke: Männer 1. Lange (Lich/PSV) 26:38,3 MIn. 2. Fischer (Kassel/PSV) 26:58,4 Min. 6. Finis (Mühlheim/PSV) 31:07,4 Min. M 30: 1. Wagner (Wetzlar/PSV) 28:05,1 Min. 4. Dallmann (Kassel/PSV) 29:24,1 MIn. 6. Asare (Kassel) 29:36,1 Min. 8. Wohlrab (Kassel)30:36,5 Min. M 40: 7. John (Kassel) 32:53,2 Min. M 50: 1. waßmuth (Kassel) 32:49,0 Min. Frauen: Struschka (Wiesbaden/PSV) 32:12,4 Min.
Mittelstrecke: 1. Anbau (Wiesbaden/PSV) 10:36,2 Min.6. Leimbach (Kassel) 11:48,2 Min. 9. M. Aufenanger (Kassel/PSV) 12:12,2 Min. M 40: 2. Dietrich (Kassel) 12:59,5 MIn. M 50: 2. Jäger (Kassel/TUS Borken) 14:04,0 Min.: Frauen: 1. Weber (Kassel/PSV) 12:30,5 Min.5. Rüther (Kassel) 14:35,2 Min. 9. Schinzel (Kassel) 16:09,2 Min. W 30: 4. Ulrich (Schwalmstadt) 21:51,4 Min.

 

Alwin Wagner hält die Jugend in Schacht

Mit 46,23 m gewann Alwin Wagner bei den nordhessischen Wurfmeisterschaften im Kasseler Auestadion das Diskuswerfen. Bereits im Vorkampf entschied der 54jährige den Kampf gegen die bis zu 30 Jahre jüngeren Gegner für sich. Schon 1973 gewann der Olympiateilnehmer von Los Angles (1984) seine erste nordhessische Meisterschaft. Im gleichen Jahr wurde sein diesjähriger Herausforderer Ulrich Siebert (TV Spangenberg, 2. mit 43,65 m) geboren. Der Polizeihauptkommissar, Leiter des Sachgebietes Sport bei der Bereitschaftpolizei Kassel, hat sich nun als ein weites mittelfristiges Ziel mit der Deutschen Polizeimeisterschaft in Rostock Ende Juli zum Ziel gesetzt." Ich möchte nochmals die 50 m Marke übrertreffen!" Dies könnte dann sogar zu einem Podestplatz reichen. Übrigens in der Ewigen Deutschen Bestenliste des Deutschen Leichtathgletik-Verbandes ist Alwin mit 67,80 m noch immer unter Top Ten.

 

Jürgen und das PSV Team mit vier Hessenmeistertitel im Halbmarathonlauf

Der Stachel nach den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften in Ohrdruf saß tief. Gleich sechs PSV-Läufer waren krankheitsbedingt ausgefallen. Die M 60 hatten mit ihrem 3. Teamplatz etwas versöhnt. Ganz anders nun die Situation in Gießen bei den Hessischen Halbmarathonmeisterschaften. Vier Titel und zahlreiche Podiumsplätze konnte das PSV-Team verzeichnen. Überragender Läufer der Veranstaltung war Jürgen Austin-Kerl. Nach wenigen Kilometern beherrschte er das Feld souverän. Ohne sich voll auszulaufen , siegt er bei nicht unbedingt optimalen Bedingungen (Wind, Strecke) in 1:08:13 Stunden. Er verwies den DM-Dritten von Ohrdruf, Büttner (Friedberg-Fauerbach) auf den zweiten Platz, mit einer Minute Vorsprung. "Die Vorbereitung für Regensburg läuft nach meiner kurzfristigen Erkrankung nun wieder in den rechten Bahnen. Nun bin ich mittendrin in der letzten harten Vorbereitungsphase", analysierte und blickte der Hauptfeldwebel bereits auf die nächste Trainingsphase. Immer weiter nach vorn schiebt sich der Dipl. Volkswirt Jörn Harland. Nach seinen guten Crossergebnissen setzte er als Drittplatzierter mit 1:09:33 Stunden eine persönliche Bestmarke. "Ich hatte heute noch zuviel Respekt vor den Etablierten! Der bisherige Saisonverlauf war optimal", lautet das Fazit des 23jährigen. Auf Platz fünf dann bereits Alex Merkel. Der BGS-Beamte zeigte sich mit seiner Zeit von 1:11:29 Stunden zufrieden. Trug er doch damit auch zum Titel in der Teamwertung bei. Die erzielten 3:29:13 Stunden hätte in Ohrdruf noch zur Vizemeisterschaft gereicht. Jürgen Wagner haderte mit dem vierten Platz in der M 35 nach 1:13:55 Stunden, fehlten ihm erneut nach Trebur nur 2 Sekunden zu einer Medallie. Der 27jöährige Polizeikommissar aus Wetzlar freute sich letztlich über seinen Titel im Team M3035 mit Jürgen Austin-Kerl und Überraschungsmann Marcus Bezold. Marcus, der im letzten Jahr mit einer 1:19er Zeit ein Come-back feierte zeigte sich als Fünfter der M 30 auf 1:17:12 Stunden. Jeweils dritte Plätze gab es für die Teams in der Klasse M 50/55 (Alfons Schmid 1:28:24 Stunden, Uwe Westphal 1:29:54 Stunden, Wilfried Ebhardt 1:42:19 Stunden) und M 60/65 in der Klaus Kropsch sich erneut über zwei Minuten auf beachtliche 1:35:35 Stunden steigerte. Der 64 jährige Polizeipräsident Gero Kolter legte gegenüber Ohrdruf fast sieben Minuten drauf, während Dietrich Tänzer nicht ganz seine Leistung wiederholen konnte, aber zur Platzierung und zur Gesamtzeit von 5:02:06 Stunden beitrug.
Insgesamt ein erfreuliches Abschneiden der PSV-Teams, die nun mit großen Optimius nach Regensburg fahren werden.

 

Hoffmann lief in Würzburg seinen 170 Marathon

Der 61jährige Günter Hoffmann (PSV Grün-Weiß Kassel)bestritt beim IWelt Marathon Würzburg seinen 170 (!) Marathonwettkampf. In der Vorbereitung auf den Weg zu den am 8.Mai in Regensburg stattfindenden Deutschen Marathonmeisterschaften lief der Ausdauersportler die Distanz in 3:46:22 Stunden. Seine Altersklasse M 60 war durch die gleichzeitig integrierten bayerischen Meisterschaften sehr gut besetzt. In dem 17köpfigen Feld belegte er schließlich den sechsten Platz. Hoffmann sah seine Test als gelungen an. Der PSV strebt nun in der letzten Vorbereitungsphase mit insgesamt sechs Läufern (Friedrich Iffert, Gero Kolter, Klaus Kropsch, Dietrich Tänzer, Jürgen Döring und Günter Hoffmann) n der Altersklasse M 60 in Regensburg einen Podiumsplatz in der Teamwertung an.

 

Friedrich Iffert Vierter bei Deutscher Meisterschaft über 50 km
Günther Hoffmann siegt im Marathon

Der Deutsche Ultralangstrecken Verband (DUV) richtet die Deutsche Meisterschaft über 50 km auf dem schnellen 10 km Rundkurs um den Marburger Vorort Cappeln aus. In der Vorbereitung auf die Deutsche Marathonmeisterschaft in Regensburg testen die beiden PSV-Läufer Friedrich Iffert und Günter Hoffmann in der Klasse M 60 ihre derzeitige Form. Bei kühler, windiger Witterungssituation lief der 61jährige PSV- Abteilungsleiter Friedrich Iffert ein gleichmäßiges Rennen. Nach dem er in 3:45:12 Stunden die Marathonmarke überquerte, konnte er auf den letzten acht Kilometer noch acht Athleten überholen und nach 4.28 Stunden als Vierter das Ziel erreichen. Sein Trainingspartner Günter Hoffmann beließ es bei der Marathondistanz und war selbst am meisten überrascht, dass er mit 3:47:12 Stunden den Sieg davon trug. Die beiden Polizeisportler, von ihren Ehefrauen ausgezeichnet betreut, waren sich dann auch in der Analyse einig:" Wir sind auf dem richtigen Weg für Regensburg. Nun wollen wir auch mit unseren Trainingskameraden in der Oberpfälzer Domstadt eine Medallie erkämpfen!" Derzeit bereiten sich sieben PSV-Läufer in der Klasse M 60 (über 60 Jahre) auf dieses Marathonereignis vor.

 

Wöhleke läuft Streckenrekord

Beim 3. Altstadtlauf in Osterode mit insgesamt 1.100 Teilnehmern erreichte Monika Wöhleke (PSV) auf der 10km-Strecke als erste Frau mit 1,5 Min. Vorsprung das Ziel. Sie benötigte für den welligen 7-Runden-Kurs 39:40 Min. und unterbot den Streckenrekord um über eine Minute.

 

Alwin J. Wagner schafft auch Qualifikationsnorm für die Deutschen
Seniorenmeisterschaften im Hammerwerfen


Der frisch gebackene deutsche Winterwurfmeister im Diskuswerfen der
M55, Alwin J. Wagner, siegte beim Werfertag in Niederselters in seiner
Spezialdisziplin mit guten 48,56 m. "Bei den nicht gerade guten
Windverhältnissen kann ich mit dem Saisonauftakt zufrieden sein",
betonte Wagner, der in seiner Serie noch drei weitere Würfe über 48 m
hatte. Besonders freute sich der Bereitschaftspolizist über seine
Hammerwurfleistung von 38,32 m. Damit stellte er nicht nur einen neuen
Vereinsrekord auf, sondern übertraf die Qualifikationsnorm für die
deutschen Seniorenmeisterschaften im August um mehr als sechs Meter.
Bei den nordhessischen Meisterschaften am 24. April im Kasseler
Auestadion hat der 55jährige Altmeister versprochen, in der
Wettkampfklasse M20 an den Start zu gehen, um der zum Teil 35 Jahre
jüngeren Konkurrenz einen spannenden Wettkampf zu liefern.


Nordhessen-Cup in Rotenburg gestartet

Der NHC wurde traditionell in Rotenburg gestartet. Einige PSV-Aktive waren zum Saisonstart dabei. Auf der 5 Km Strecke starteten bereits beim Organisatorenlauf der 65jährige Wolfgang Hoppe mit 23:26 Min, die 63jährige Petra Arnold mit 26:20 Min., der 57jährige Wilfried Ebhardt in 20:11 Min., und die 40jährige Jutta Wagner in 22:50 Min. mit ansprechenden Zeiten, die für alle eine gute Ausgangsposition für den Cup bedeuten. Auf der 10 km Strecke nahmen Henning Finis als Sechster in der HK mit 41:36 Min. und der 61jährige Günter Siebrecht mit 47:41 Min. in der M 60 als Siebter den Kampf um Cup-Punkte auf.

Paderborner Osterlauf: PSV-Teams vorne

Die kenianischen Athleten haben am Samstag den Paderborner Osterlauf, an dem 7170 Aktive teilnahmen, dominiert. Die beiden Sieger des letztjährigen Kasseler Citylaufes, Moses Kogen in 28:32 Min. und Eunice Jepkorir in 32:15 Minuten waren auch die Sieger über 10 km in der Paderstadt. Einmal mehr überzeugten die Athleten des PSV Grün-Weiß Kassel. Aus der vollen Vorbereitung auf die Deutsche Marathonmeisterschaft in Regensburg siegte Jürgen Austin-Kerl nicht nur in der Klasse M 35 sondern war auch in 31:17 als 13. des Gesamteinlaufes zweitbester Deutscher. Lediglich dem deutschen Halbmarathonmeister Stefan Koch (TV Wattenscheid) musste er sich beugen. Jörn Harland als drittbester Deutscher in 31:56 Min. legte den entscheidend Grundstock für das PSV-Team, das die zeitgleichen Andreas Fischer und Matthias Jahnke vervollständigten. "Irgendwo sind wir müde von den letzten harten Trainingseinheiten!" Stimmt das Team dann in eine geschlossene Analyse ein. Bei den Frauen ging das Hessenmeistertrio vom Landes-Cross an den Start. Geburtstagskind Stefanie Struschka freute sich über ihren 11. Gesamtplatz und über die als viertbeste Deutsche gelaufenen 39:06 Minuten. Noch gibt sie ihren Badmintonambitionen, zuletzt wurde sie noch Süddeutsche Meisterin, den Vorrang. Handballerin Ellen Weber sprühte vor Glück nach ihren ersten 10 km Straßenlauf in 40:33 Minuten und darüber, dass Monika Wöhleke nicht nur den zweiten Platz in der W 45, sondern mit ihren erzielten 41:06 Minuten den Sieg in der Teamwertung sicherstellte.
Weitere Ergebnisse: M 20: 17. Daniel Anbau 34:53 Min. M 40: 10. Kai-Uwe Dittrich 36:00 Min. M 20; 50. Christian Behrendt 40:22 Min. M 50: 14. Uwe Westphal 41:34 Min.
Am Rande des Paderborner Osterlauf führte Citylauf-Organisator Winfried Aufenanger zahlreiche Gespräche mit Managern und Athleten um ein leistungsstarkes Feld für den 27. Kasseler Citylauf am 5.5. an den Start zu bekommen.


Erfolgreiche Läufer aus Nordhessen beim 24. Intl. Syltlauf 2005

Wie schon in den Vorjahren trafen sich zahlreiche nordhessische Sportler verschiedenster Vereine, um beim internationalen Syltlauf am 20. März gemeinsam für das Laufteam Hotzenplotz an den Start zu gehen.
Bei idealen Bedingungen und strahlendem Sonnenschein konnten die insgesamt 1315 Läuferinnen und Läufer die Schönheit der Insel auf den 33,333 Kilometern genießen.
Mit Wilfried Kahl auf dem 18. Platz des Gesamtklassements, Willi Zeuch auf Platz 23 und Dr. Thomas Reidick auf dem 40. Platz (alle PSV Grün-Weiß Kassel) konnten sich gleich drei Läufer des LT Hotzenplotz im vorderen Feld platzieren und den 3. Platz der Mannschaftswertung mit nach Nordhessen nehmen.
Erfolgreichster Läufer hierbei Wilfried Kahl, der in 2:25:31 Std. gleichzeitig noch Altersklassensieger in der M50 wurde.


Weitere Platzierungen:
23. Willi Zeuch 2:26:49, 40. Dr. Thomas Reidick 2:31:21, 99 Knut Dolle 2:44:08, 100. Christoph Külzer-Schröder 2:44:08, 188. Michael Mühlberger 2:57:00, 241. Frank Storm 3:02:07


Hoffmann lief in Würzburg seinen 170 Marathon

Der 61jährige Günter Hoffmann (PSV Grün-Weiß Kassel)bestritt beim IWelt Marathon Würzburg seinen 170 (!) Marathonwettkampf. In der Vorbereitung auf den Weg zu den am 8.Mai in Regensburg stattfindenden Deutschen Marathonmeisterschaften lief der Ausdauersportler die Distanz in 3:46:22 Stunden. Seine Altersklasse M 60 war durch die gleichzeitig integrierten bayerischen Meisterschaften sehr gut besetzt. In dem 17köpfigen Feld belegte er schließlich den sechsten Platz. Hoffmann sah seine Test als gelungen an. Der PSV strebt nun in der letzten Vorbereitungsphase mit insgesamt sechs Läufern (Friedrich Iffert, Gero Kolter, Klaus Kropsch, Dietrich Tänzer, Jürgen Döring und Günter Hoffmann) n der Altersklasse M 60 in Regensburg einen Podiumsplatz in der Teamwertung an.

 

Friedrich Iffert und Günther Hoffmann überzeugen in Steinfurt

Mit 884 Finishern beim Steinfurt-Marathon zeigten sich die Veranstalter in Anbetracht der Konkurrenz durch die großen City-Marathons hochzufrieden. In der Vorbereitung auf die Deutsche Marathonmeisterschaften am 8.5. in Regensburg nutzten die PSVer Friedrich Iffert und Günther Hoffmann ihren Start zu einem intensiven Trainingsreiz. In der Klasse M 60 kamen beide unter die ersten zehn. Nach 3:41:08 Stunden blieb die Uhr für den PSV-Abteilungsleiter Friedrich Iffert stehen. Mit seinem vierten Platz war er ebenso zufrieden wie Hoffmann als Neunter in 3:50:49 Stunden. Mit über 160 vollendeten Marathonläufe sind beide Rekordhalter des PSV und wollen nun mit ihren Trainingskameraden, nach dem dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Halbmarathon von Ohrdruf, auch in Regensburg aufs Treppchen.

 

Grüße aus Kenia

Die Tage erreichte uns von den drei PSVern Oliver Degenhardt, Ilse Gutschank und Carolin Rieger aus dem Höhentrainingslager in Eldorat nachfolgender Gruss,

Jambo PSver,

wir haben uns nach einer Woche hier bei David Cherus gut aklimatisiert. Die ersten zwei Tage sind wir spazieren gegangen und dann sind wir gelaufen. Ganz schoen duenn die Luft (2200 m) hier in Eldorat. Haben mit den Welt - und Olympiasiegern am Samstag trainiert. Oli hat 1x400 in 56sec, 3x300 in 45-49sec und 3x200 in 27-29 sec trainiert. Danach war er platt und hatte leichte Probleme mit dem rechten Fuss, weil die Bahn in so einem "hervorragenden Zustand" (schwarze Schlacke) ist. Die Trainingsempfehlung hatte er von Patrick Sang. Den ehemalige 3000 m Hindernisweltrekordler Moses Kiptanui haben wir auch getroffen und einige Laeufer die auch schon in Kassel beim Citylauf und Askina-Sportfest dabei waren.. Wir haetten sie nicht erkannt, aber David kennt sie alle. Gestern waren wir bei Kip Keino zu Gast. Er hat uns sein ganzes Anwesen gezeigt, die Farm, den/die Laufcenter/schule und die Ferienhaeuser. Hat alles ein paar Stunden gedauert und ist wirklich super. Eine besondere Ehre kam uns noch zu teil, dass uns der erste Olympiasieger aus Kenia (1968 - 1500 m) zu einem wirklich hervorragenden Abendessen auf sein Anwesen einladen hatte. Ihr könnt Euch vorstellen, wie wir uns bei diesem großartigen Sportsmann und noch heute führenden kenianischen Sportfunktionär fühlten.

Ansonsten haben wir uns schon einiges angeschaut, aber die Highlights kommen noch. Caro hat ein bisschen Probleme mit der Verdauung, aber sonst ist alles im gruenen-weissen Bereich.

Grüße aus Eldorat, die drei Mzungus

 

PSV-Oldies holen bei der DM-Straße über 21,1 km in Ohrdruf Bronze

Die Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 21,1 km standen unter einem ungünstigen Stern. Nach den großartigen Erfolgen bei den Hessischen Crossmeisterschaften in Trebur waren die Erwartungen durchaus positiv für die gemeldeten PSV-Athleten. Aufgrund der gemeldeteten Athleten erschien ein Medallienplatz in der Hauptklasse realistisch. Aber vier Tage vor den Meisterschaften began eine unglaubliche Krankengeschichte. Letztlichen erkrankten sechs Athleten. Lediglich Rainer Illgmann beendet nach 1:24:12 Std den Wettkampf.
In der Klasse M 45 fiel Dr. Thomas Hahn kurzfristig verletzungsbedingt aus. Somit kam keine Mannschaft in der M 45 zusammen. Dies störte aber Dr. Thomas Reidick nicht im geringsten. Der Kieferchirug war blendend aufgelegt und verbesserte seine Bestzeit als Zwölfter auf 1:18:57 Std. Alfons Schmid, aus dem bayrischen Grafenau angereist, nutzte den Wettbewerb zu einem Marathonvorbereitungslauf. Die Uhren blieben daher erst bei 1:30 Std. stehen.
Und dann glänzten doch noch grün-weiße Trikots bei der Siegerehrung. Erstmalig startete der Polizeipräsident von Osthessen, Gero Kolter, für den PSV in der M 60. Er war überrascht, dass er nun nach seinem wochenlangen Skilanglauftraining, bei optimalen Schneebedingungen in der Rhön, eine brauchbar Zeit als 18. erzielte. Aber diese Leistung reichte überraschend nicht für das Team. Denn Klaus Kropsch als Zwölfter in 1:39:27 Std., Dietrich Tänzer, als Dreizehnter in 1:39:55 Std blieben erstmals unter der Schallmauer von 1:40 Std.und Abteilungsleiter Friedrich Iffert, als Siebzehnter, ließen von Anfang an keinen Zweifel, dass sie die Teammedallie erkämpfen wollten. Und dies gelang schließlich mit einem dritten Platz.
Gemeinsam mit Günter Siebrecht, Günter Hoffmann und Jürgen Döring trainieren sie nun auf das Ziel Regensburg-Marathon, gleichzeitig Deutsche Meisterschaft, am 8.5.2005. Polizeipräsident Gero Kolter, der von seinen Teamkollegen mit offen Armen aufgenommen wurde, plant nun die gemeinsamen Trainingseinheiten in Kassel.
Wir sind auf die Entwicklung dieser kampfkräftigen Gruppe gespannt.

 

Jürgen Austin-Kerl führt das PSV-Cross-Team an

Für die am kommenden Wochenende in Trebur stattfindenden Hessische Crossmeisterschaften hat der PSV Grün-Weiß Kassel mit 22 Athleten/innen ein starke Mannschaft nominiert. Der Achte der Deutschen Straßenlaufmeisterschaften, Jürgen Austin-Kerl, führt das Langstrecken-Team an, das ihren Vorjahrestitel verteidigen will. Ein realistisches Ziel, da Jörn Harland und vor allem auch Alex Merkel zu letzt in Breuna stark ansteigende Form zeigten. Die südhessischen Vereine SSC Hanau-Rodenbach und ASC Darmstadt dürften die stärksten Kontrahenden sein. In den Klassen M 30/35 stehen mit Marcus Bezold, Dr. Christian Hoefs und Jürgen Wagner weitere Athleten für die Mannschaftswertung zur Verfügung. Auf der Mittelstrecke setzt der PSV auf den Nachwuchs und gibt Daniel Anbau, Christian Behrendt, Sven Hermann erneut eine Chance. In den Klasse M50/55/60 kommen die nordhessischen Meister von Breuna Udo Engelbrecht, Wilfried Ebhardt, Uwe Westphal und Helmut Schulhauser zum Einsatz. Alfons Schmid und Günther Siebrecht ergänzen die Oldies. Duathlonweltmeister Dr. Thomas Hahn will in der Klasse M 45 erneut punkten. Bei den Frauen kehrt Stefanie Struschka in das Team zurück. Monika Wöhleke, auch in der W 45 Titelverteidigerin und die aufstrebende Ellen Weber wollen eine Mannschaftsmedallie . Dies könnte für die PSV-Girls Julia Hoehre und Katherina Göke diesmal noch eine zu hohe Hürde sein.

 

PSV-Athleten mit zwei Deutschen Meistertiteln

Bei den in Düsseldorf gleichzeitig durchgeführten Deutschen Seniorenhallenmeisterschaften und der Winterwurfmeisterschaft glänzten die Teilnehmer des PSV Grün-Weiß Kassel mit zwei Deutschen Meistertiteln. Olympiakämpfer Alwin J. Wagner schleuderte bereits im zweiten Versuch den 1,5 kg Diskus auf die neue Hessenrekordweite von 49,09 m. Bei leichtem Schneetreiben verzichtet der Polizeihauptkommissar auf die letzten drei Versuche, lag er doch fast fünf Meter vor dem Zweitplatzierten.

Im 3000 m Lauf der M 35 düpierte der Lehramtsstudent Oliver Degenhardt auf den letzten 400 m das gesamte Feld und gewann in glänzenden 8:41,23 Min.. nach 2002 bereits seinen zweiten Titel. Tagszuvor überzeugte der Ostwestfale mit einem zweiten Platz über 800 m in 1:58,23 Min. ebenso wie die PSV-Lauflady, Ilse Gutschank, die nach ihrem letztjährigen Titel über 400 m nun in der W 50 über 800 m in 2:37 Min. knapp geschlagen den zweiten Platz erreichte. Auch über 400 m platzierte sich die Kaufunger Managerin in 68,24 sec. als Vierte. In den letzten drei Wochen entpuppten sich die PSV-Senioren nach acht Hessenmeistertiteln in der Halle in Stadtallendorf, sechs nordhessischen Crosstiteln in Breuna als erfolgreichstes nordhessisches Team.
Oliver Degenhardt, Ilse Gutschank und Juniorenläuferin Carolin Rieger werden nun am Wochenende für vier Woche nach Eldoret (Kenia) in ein Höhentrainingslager fahren, um ihre Ausdauerfähigkeiten weiter zu verbessern.

 

Ebhardt kommt gut über die Berge

Beim vierten Drei-Berge-Lauf in Dodenhausen über die Gipfel der
Kellerwaldberge Hohes Lohr, Jeust und Wüstegarten wurden Läufe über 14
Kilometer mit 360 Höhenmetern und 27 km mit 675 Höhenmetern angeboten. Auf der weit gehend schnee- und eisbedeckten Strecke wurde den Läufern großes Stehvermögen abverlangt. Über 14 Kilometer kam Wilfried Ebhardt (PSV
Grün-Weiß Kassel) als 14. ins Ziel und gewann die Altersklasse M 55 in
1:12,45 Stunden.

 

Den Test bestanden: Ilse Gutschank, Alwin Wagner und Oliver Degenhardt

Kurz vor den Deutschen Hallenseniorenmeisterschaften in Düsseldorf unterzogen sich drei PSVer beim Hallensportfest in Frankfurt/M einem letzten Test. Ilse Gutschank unterstrich ihre Spitzenlstellung in der W 50 diesmal über 800 m als sie unbehindert in 2:38,12 Min. siegreich blieb. Die amtierende Deutsche Seniorenmeisterin über 400 m will in Düsseldorf diesmal ihren Schwerpunkt auf die 800 m Strecke setzten. Oliver Degenhardt lief ohne ernsthafte Gegner, wie schon zuletzt bei den Hessischen Meisterschaften in Stadtallendorf, mit angezogener Handbremse eine 4:18:22 Min. Er weiss natürlich selbst, dass es bei der DM erheblich größerer Anstrengungen bedarf, um eine Medallie zu erlaufen. Olympiakämpfer Alwin Wagner stieß die Kugel nochmals auf Saisonbestleistung mit 12,87 m und hofft natürlich nun in der gleichzeitig durchgeführten Wintermeisterschaft in seiner Spezialdisziplin, dem Diskuswerfen, die 1,5 kg Scheibe über die 45 m zu schleudern.
Wir drücken Ilse, Oliver und Alwin die Daumen.


Bezold gewinnt Karl-Martenstein-Crosslauf

Gegen Wind und Wetter und den inneren Schweinehund ging es für die Teilnehmer des 15. Karl-Martenstein-Crosslaufes des TSV Gau-Odernheim. Nicht dass die 9000 Meter am Fuße des Petersbergs schon hart genug wären, legte Wettergott Petrus noch weitere Steine in den Weg. Der steife Ostwind und der nächtliche Regenfall verwandelten die Piste in eine schlammige Berg- und Talfahrt. Das einzig positive daran: Der Wind blies den Athleten bergab entgegen und schob sie den Anstieg hinauf. "Ich laufe den Berg nun schon seit einiger Zeit, aber so schwer wie heute war es bergrunter noch nie", hechelte ein Gau-Odernheimer Läufer im Ziel. Damit der Lauf überhaupt stattfinden konnte, mussten die Verantwortlichen gar mit Schippe und Besen Wasserrinnen freischaufeln.
"Der Matsch ging schon in die Beine", zollte ein anderer dem Berg Respekt. Tristan Vinzent vom RV Wörrstadt nutzte den Lauf wie viele andere zur Vorbereitung. Der Sieger der Altersklasse M40 hat sich den Gutenberg-Marathon in Mainz und sogar den Kanadischen Ironman vorgenommen. Mit 37:49 Minuten lag er aber immer noch ein ganzes Stück hinter dem Schnellsten des Tages zurück. Marcus Bezold vom PSV Kassel lief in 35:16 ein einsames Rennen um den Petersberg.

 

Neun Titel für die PSV-Crossspezialisten

Die Nordhessischen Crossmeisterschaften wurden in Breuna vom dortigen TV auf einen durch den Schneefall der letzten Tagen Kräftezehrenden Parcours ausgezeichnet organisiert.Hatte die HNA noch in der Vorschau von einem Kampf auf der Langstrecke über 8,4 km zwischen dem PSV und der LG Baunatal/Fuldabrück geschrieben, so entpuppte sich der Wettbewerb zu einer Demonstration der PSV-Stärke. Nur drei Tage nach der Rückkehr vom Trainingslager in Aldeia da Falesia/Portugal ließen die PSVer von Anfang an keinen Zweifel am Siegeswillen. Jürgen Austin-Kerl übernahm die Führung vor dem Deutschen Studentenmeister über 3000 m Markus Kessler (LG). Im weiteren Verlauf des Rennens schlossen sich Jörn Harland und Alex Merkel zu einem Verfolgerduo zusammen. Auch Matthias Jahnke ließ sich da nicht lumpen und verbessert sich immer weiter. Schließlich gewann Jürgen souverän nach 26:59 Min. Hinter dem mit 30 Sekunden später auf Platz zwei einkommenden Kessler,liefen Alex Merkel und Jörn Harland im Abstand von zwei Sekunden über die Ziellinie und Matthias Jahnke als Fünfter vervollständigte den Erfolg.
Spannend war auch der Verlauf bei den Frauen über 3,7 km. Bis in die letzte Runde hinein lag eine vierköpfige Gruppe zusammen. Mit dabei die PSVerin Ellen Weber. Yvonne Conrad und Vera Kilian-Siebert (beide TSV Obervorschütz)kämpften bis in die Zielgerade mit Ellen um den Titel. Schließlich musste sie sich lediglich Yvonne Conrad geschlagen geben. "Ich bin sehr zufrieden, so zeigt doch auch dieses Ergebnis, dass ich im Ausdauerbereich erheblich zu gelegt habe!" Sprach`s und verschwand mit ihrem Vater zum Handballspiel. Glänzend auch erneut die Vorstellung von Monika Woehleke, die im Gesamteinlauf auf Platz sechs kam. Monika`s Stärke ist eigentlich der Straßenlauf, der muss nun um seine Vorherrschaft bangen. Die 48jährige kommt im Cross immer besser zurecht. Daher ist auch ihre Aussage unmittelbar nach dem Zieleinlauf verständlich: "Nun will ich auch in Trebur mit Ellen und Stefanie Struschka einen PSV-Teamerfolg erlaufen!" Ehemann Gisbert gab sofort die Zustimmung. Udo Engelbrecht, der im Organisatorischen einen sehr starken Einsatz zeigte, quälte sich, für das Team, mit einigen gesundheitlichen Problemen über die 8,4 km Strecke. Er entschied die M 55 vor einem weiteren PSVer, Wilfried Ebhardt, für sich. Mit seinem sechsten Platz in der M 50 trug Uwe Westphal, nach einer überstanden Erkältung, zum Teamsieg bei. Die Freude bei den echten drei Fünfziger war entsprechend. Einen weiteren Titel errang 800 m Spezialist Helmut Schulhauser. In einem taktisch geschickten Lauf in der Klasse M 60 über 4,2 km hatte er seine Konkurrenz immer im Blick und zog unseren Imkermeister Günther Siebrecht auf dem dritten Platz mit. Leider fehlte hier der dritte Mann zum Titelerfolg. Abteilungsvize und Duathlonweltmeister Thomas Hahn überzeugte mit einem Vizetitel in der Klasse M 45.
Die Mittelstreckler über 3,7 km hatten es nach den verletzungsbedingten Absagen von Nico Ziegler und Marcus Bezold sowie dem Verzicht von Oliver Degenhardt, eine Woche vor der Deutschen Seniorenhallenmeisterschaft, erheblich schwerer. Das Nachwuchsteam mit Daniel Anbau, nach ausklingender Erkältung, als Vierter, Christian Behrendt als Sechster und Radfahrtalent Sven Hermann als Achter, gelang mit der Vizemeisterschaft in der Teamwertung ein Achtungserfolg.

Als es dann ans Zählen ging, waren die PSVer mit insgesamt neun Titel erfolgreichstes nordhessisches Cross-Team. Das Fazit von Coach Winfried Aufenanger: Die gemeinsame Trainingsarbeit zahlte sich aus. Die Stimmung im Team ist riesig. Nun werden wir mit Optimismus die nächsten Ziele, die Hessischen Crossmeisterschaften am 5.3. in Trebur und die DM Halbmarathon am 13.3. in Ohrdurf angehen."
Die Redaktion gratuliert dem PSV-Cross-Team.

 

Starke PSV-Senioren

In der Seniorenbestenliste 2004 des Hessischen Leichtathletik-Verbandes kann man nun Schwarz auf Weiß die Leistungsfähigkeit der PSV-Senioren im letzten Jahr ablesen. Imponierend sind die Zahlen: 102 mal sind die PSVer in den verschiedenen Disziplinen und Altersklassen verzeichnet.
Mit 18 x Platz eins, 19 x Platz zwei und 15 x Platz drei kann eine imponierende Bilanz gezogen werden.
Jede erzielte Leistung ist für den einzelnen ein Top-Ergebnis und wenn nachfolgend die erfolgreichsten Athletinnen und Athleten genannt werden, sollte sich keiner zurückgesetzt fühlen. Mit vier Spitzenplätzen, neben ihrem Deutschen Meistertitel über 400 m, schoß Ilse Gutschank den Vogel ab. Dicht gefolgt vom Olympiasechsten im Diskuswerfen von Los Angeles, Alwin Wagner, der nach einer Krankheitsbedingenden Pause auf drei Spitzenplätze kam. Je zweimal auf der Poolposition sind Marathonmann Guido Hermes, übrigens zweimal Deutscher Meister im Marathon M 40 (Einzeln und im Team)wurde, Wilfried Kahl, der EM-Fünfte über 800 m Helmut Schulhauser und der verletzungsbedingt 2004 nur wenige Starts absolvierende Djillali Abdesselam. Uwe Krah, mit Vereinsrekord im Kugelstoßen von 15,83 m, Astrid Bardenheuer über 5000m und Monika Woehleke auf der Halbmarathonstrecke belegten jeweils den ersten Platz.
Das Senioren-Team konnte sich zum Jahreswechsel durch Jürgen Austin-Kerl, Jürgen Wagner, Dietrich Tänzer, Günter Hoffmann, Gero Kolter auf den Langstrecken,in den technischen Disziplinen mit Prof. Dr. Hans-Joachim Selenz, Hartmut Wagenführ und Gerhard Schüler weiter verstärken. Wir drücken den "Oldies" die Daumen für das Wettkampfjahr 2005, aber hoffen auch das der nötige Spaß beim Wettkampf nicht verloren geht.


PSVer im Trainingslager in Portugal

Momentan befindet sich eine starke Läufergruppe des PSV-Grün-Weiß Kassel im Trainingslager in Portugal. Nach Informationen der Internetredaktion ist das Trainingslager bis jetzt ein voller Erfolg. Nicht nur die Topleute des PSV Jürgen Austin und Jürgen Wagner absolvieren knallharte Trainingseinheiten, sondern auch die starke Truppe in der M50 um Alfons Schmid, Wilfried Kahl und Uwe Westphal sind auf einem guten Weg ihr Ziel, den Regensburg Marathon, gleichzeitig Deutsche Marathon Meisterschaften unter 3 Stunden zu absolvieren und damit in der Mannschaft eine vordere Platzierung zu erreichen.

Wir wünschen den Aktiven, die in Portugal weilen alles Gute für die Saison 2005.

 

PSV-Senioren 2004 Top in Nordhessen

Mit viel Fleiß hat die Koordinatorin des HLV-Bezirks Nordhessen, Hannelore Hermann, nun die Seniorenbestenliste 2004 zusammengestellt und veröffentlich. Die PSV-Senioren haben in der Vereinsrankingliste nach Anzahl der ersten Plätze nun deutlich die Nase in Nordhessen vorn. Die Männer erreichten mit 36 ersten Ranglistenplätzen ein Top-Ergebnis. Erfreulich ist vor allem, dass neben den seit Jahren dominierenden Mittel- und Langstreckenläufern nun auch mit Alwin Wagner und Uwe Krah in den technischen Disziplinen nachgezogen wurde.
Bei den Frauen konnte lediglich der SSC Vellmar bei gleicher Anzahl der Spitzenplätzen mithalten. 16 mal standen PSV-Seniorinnen auf Platz eins. Die Rankingliste der nordhessischen Clubs sieht wie folgt aus:
1. PSV mit 52 x Platz 1 (Männer 36; Frauen 16)
2. SSC Vellmar 36 (Männer 20; Frauen 16)
3. TV Korbach 21 (Männer 21; Frauen 7)
4. LG Eder 26 (Männer 25; Frauen 1)
5. TV Breitenbach 20 /Männer 10; Frauen 10)
5. LG Baunatal/Fuldabrück 20 (Männer 9; Frauen 11)
Natürlich irgendwo nur ein Zahlenspiel, aber letztlich liegen bei der Leichtathletik in den Statistiken und den Ergebnislisten der gewisse Reiz. Daher sind auch diese Analysen eine Motivation für die PSV-Senioren.

 

PSV-Senioren mit acht Titeln bei den Hessischen Seniorenmeisterschaften in Stadtallendorf.

Das neue Jahr hat erst gerade begonnen und schon sind die PSV-Leichtathleten auf Erfolgskurs. Bei den Hessischen Seniorenmeisterschaften in der Herrenwaldhalle in Stadtallendorf glänzten die Grünhemden mit acht Titel. Die amtierende Deutsche Seniorenmeisterin in der W 50 über 400 m, Ilse Gutschank, beherrschte die Strecken über 400 m und 800 m. Ohne ernsthafte Gegenwehr siegte die PSV-Kassenwartin in 70,68 sec. und 2:46,47 min.
Sie hofft nun gemeinsam mit Carolin Rieger und Oliver Degenhardt in einem Höhentrainingslager in Eldorat/Kenia bei Vereinsmitglied David Cherus die Leistung weiter zu steigern. Auch Oliver Degenhardt konnte mit zwei Titel in der M 35 über 400 m ( 54,80 sec) und 800 m (2:03,41 min) einen glänzenden Jahreseinstieg feiern. Die für ihn im Studium anstehenden Klausuren sollten nun noch leichter fallen.
Die eigentliche Überraschung war der Lufthansa-Mitarbeiter Marcus Bezold. Nach dem er im letzten Jahr mit einem tollen Lauf beim Mallorca-Halbmarathon nach langer Abstinenz wieder auf sich aufmerksam machte, lieferte er diesmal gleich drei Titel ab, über 400 m (56,9 sec), 800 m (2:07,09 min.) und 3000 m (9:17,40 min.). Nun hat er sich den Cross als weitere Herausforderung vorgenommen.
In der Klasse M 55 stellte sich Olympiakämpfer Alwin Wagner im Kugelstoßen der Konkurrenz. Der Polizeihauptkommissar stellte gleich zu Beginn das Kräfteverhältnis richtig und siegte schließlich mit 12,59 m. In der Klasse M 50 gab PSV-Neuzugang Prof. Dr.Hans-Joachim Selenz im Kugelstoßen seinen Einstand. Direkt aus Peine angereist, nahm er nach dreijähriger Enthaltsamkeit erstmals die Kugel wieder in die Hand. Mit Platz fünf und 11,52 m war es ein akzeptabler Neubeginn. Unser neuer Sprinttrainer, Peter Ramlow, testete sich in der Klasse M 45 über 60 m und 200 m. Mit 8,23 sec und 27,19 sec. erreichte er beide Endläufe in denen er die Plätze fünf und sechs belegte.

 

Alfons Schmid zieht erfolgreiche Bilanz 2004

Ein fester Bestandteil der PSV-Ausdauergruppe ist der 51jährige Urbayer Alfons Schmid aus dem südbayerischen Grafenau. Der Sympathieträger mit dem Schnäuzer hat 2004 immerhin 25 Wettkämpfe bestritten. In der Klasse M 50 ging er neunmal als Sieger von der Strecke. Darunter gewann er den Domlauf von Passau, den Kasseler Citylauf oder den Silberberglauf. Auf der Erfolgsliste stehen fünfmal Platz zwei unter anderem in Oelde und Waldkirchen. Aber auch bei den Läufen in St. Ostwald, Thurmansbang und Freyung stand der Dachdeckermeister auf dem Treppchen. Zwischen den Jahren trat Alfons etwas leiser. Aber immerhin hat er mit Djillali Abdesselam, der mit Tochter Celima und Ehefrau Margot die Schwiegereltern im Bayerischen Wald besuchte, einige Skilanglaufeinheiten im deutsch/österreichischen Grenzgebiet absolviert. Bei einem verdienten Hefeweizen sitzend, äußert sich das Leichtgewicht zu seiner Zukunft: "Langsam steigt bei mir die Motivation wieder. Ich freue mich auf das PSV-Trainingslager in Portugal im kommenden Februar. Dort hoffe ich mit meinen PSV-Freunden den Grundstock für eine starke Teamleistung bei den deutschen Meisterschaften im Halbmarathon am 13.3. in Ohrdurf und im Marathon am 8.5 in Regensburg zu legen! "

 

PSV-Perspektiv-Kader mit Zuwachs

Im letzen Jahr begann eine Erfolgsstory bei den PSV-Leichtathleten. Den Reigen begann WM-Teilnehmer 1993 über 1500 m Michael Busch mit seiner Frau Silke. Beide freuten sich über die Geburt ihres Sohnes Jason Fynn. Wenige Wochen später überraschten Djillali und Margot Abdesselam mit der Geburt einer Tochter. Salima bestimmt seit dem das Familiengeschehen in Lohfelden. Am 20.10. zogen dann Michael und Sarah Aufenanger mit Töchterchen Paula in Ahnatal nach. Am selben Tag übrigens wurde PSV-Trainingsfreund Werner Bergmann in Meckenheim Vater eines wahren Wonneproppens, Maximillian kam bei der Geburt auf die Maße 4700 gr und 57 cm. Und nun am 15.1.2005 freuen sich Vater Alex und Mutter Stefanie Merkel über einen Timo (55 cm und 4030 gr.) Alex, der bei der Geburt dabei war, ist hin und her gerissen. "Es ist ein tolles Gefühl. Ich freue mich, dass beide wohlauf sind. Im Moment läuft alles optimal. Jetzt kann ich auch sportlich wieder voll angreifen," kommt es auch optimistisch vom BGS-Beamten. Herzlichen Glückwunsch.
Wer wird der Nächste sein, der den PSV-Perspektiv-Kader vergrößert?

 

Anbau und Degenhardt gut in Form

Im Rahmen der Hessischen Hallenmeisterschaften in Frankfurt am Main Kalbach
errangen, bei einer großen Teilnehmerzahl und starker Konkurrenz, Daniel
Anbau über 800m in 1:58,01 min den 10 Platz und Oliver Degenhardt in 2:00,04
min den 12 Platz. Damit konnte sich Daniel Anbau gegenüber zum
Vorjahresergebnis um über 3 Sekunden verbessern und unterstrich damit seine
gute Form. Oliver Degenhardt verzeichnete auch eine Leistungssteigerung
gegenüber den vor einer Woche bei den Ostwestfälischen Meisterschaften
erlaufenen 2:01,49 min. Jedoch blieb er knapp über der 2:00 min Marke, die
anvisiertes Ziel war.

 

Degenhardt und Gutschank überzeugen bei Ostwestfälischen Hallenmeisterschaften

Bei den Ostwestfälischen Hallenmeisterschaften am 09.01.2005 starteten Ilse
Gutschank und Oliver Degenhardt ausser Wertung über 800m. Ilse Gutschank
errang souverän in guten 2:38,55 min. den dritten Platz. Oliver Degenhardt
belegte in 2:01,47 min. knapp hinter dem Sieger vom HLC Höxter den zweiten
Platz.
Dies war für beide jeweils der erste Wettkampf in der Hallensaison. Der als
Vorbereitung für die Hessischen Seniorenmeisterschaften absolvierte Lauf,
lässt aufgrund der erzielten Zeiten auf eine gute Saison hoffen.


Marathonläufer Jürgen Wagner überzeugt in Jürgesheim

Der dritte Lauf der Laufserie über 10 km in Jügesheim zog 476 Starter an, nicht zuletzt weil der Straßenkurs amtlich vermessen ist und somit die Ergebnisse in die Bestenliste aufgenommen werden. Mit dabei auch der 37jährige Polizeikommissar Jürgen Wagner (PSV Grün-Weiß Kassel), der von Marathon Gießen kommend, zum Jahreswechsel der Langstreckengruppe der Kasseler Ordnungshüter beitrat. Wagner hielt sich von Beginn an in einer Verfolgergruppe, die eine sechsköpfige Spitzengruppe nie aus den Augen verlor. Das Rennen entschied der Hanauer Herstel in 33: 26 Min. für sich. Schließlich kam Wagner nach 34:11 Min. auf den achten Platz des Gesamteinlaufs und in der Klasse M 35 belegte er den dritten Platz. Jürgen Wagner begann damit die Vorbereitung auf die Deutsche Marathonmeisterschaft in Regensburg (8.5.) in deren Rahmen zugleich die erste Deutsche Polizeimeisterschaft ausgetragen wird. "Ich strebe eine Platz im PSV- und Hessen-Team an. Nach dem heutigen Lauf bin ich auf dem richtigen Weg!" Klang die sachliche Analyse des sympathischen Herborners. Immerhin holte das PSV Team2004 die Deutsche Vizemeisterschaft. Konkurrenz belebt also das Geschäft, denn mit Jürgen Austin-Kerl, Alex Merkel, Guido Hermes, Matthias Jahnke, Kai-Uwe Dittrich und Jürgen Wagner strebt ein starkes PSV-Team die Wiederholung des Vorjahrerfolges an.

 

Moritz Lange und Jürgen Wagner siegen in Gießen

Der VFB Gießen veranstaltete traditionell den 10 km Lauf "Rund um den Schieferberg".
Auf der anspruchsvollen, durch seine hüglige Struktur, vor allem Kraftausdauerfähigkeit abfordernde Runde stellten sich 708 Athleten dem Starter. Für die beiden PSVer Moritz Lange und Jürgen Wagner war es nach einer längeren Aufbauphase eine erste Standortbestimmung. Daher liefen sie auch längere Zeit zusammen. Am Ende siegten beide in ihren Alterklassen. Der 37jährige Wagner erreichte nach 34:34 Min das Ziel , während Triathlet Lange die Hauptklasse nach 34:57 Min für sich entschied.
Die beiden Polizeikommissare zogen ein positives Fazit und hoffen nun in einem kommenden Trainingslager, mit den PSV-Trainingskameraden, an der portugiesischen Algarve ihre Form weiter zu verbessern.

Jürgen Austin-Kerl beginnt mit Crosssieg.
PSVer überzeugen in Obervorschütz

Der 34jährige Neuzugang bei der Langstreckengruppe des PSV Grün-Weiß Kassel, Jürgen Austin-Kerl, gab beim Crosslauf des TSV Obervorschütz einen tollen Einstand. Auf der 9,2 km Strecke, die besten Crossanforderungen genügte, debütierte der Hauptfeldwebel aus Fuldatal, ein starkes Feld. Lediglich der hessische 5000 m Meister Markus Kessler (LG Baunatal) konnte 1,5 km folgen, dann vergrößerte Austin-Kerl seinen Vorsprung auf ca. 350 m. Bereits auf Platz 3 lief mit Jörn Harland ein weiterer PSVer. Harland , einen Tag nach einem starken Hügeltraining, nicht ganz frisch, lief in der Endphase immer näher zu Kessler auf. Der DM-Achte im Marathonlauf, Alex Merkel, der eigentlich voll fixiert ist auf die Geburt eines Stammhalters, unterzog sich im Beisein seiner hochschwangeren Frau Stefanie, erstmals wieder einem Härtetest. Bekanntlicherweise liegen die Stärken des BGS-Beamten nicht unbedingt im Cross. Daher ging er sehr vorsichtig an, kämpfte sich aber im Laufe des Rennens immer weiter nach vorn bis auf Platz acht.
Trotz eines Sturzes, bei dem er sich an der Hüfte und den Oberschenkeln prellte, hielt "Oldie" Udo Engelbrecht durch und belegte hinter dem überragenden Emmo Wahl ( SV Oberhof) bei seinem ersten Start in der Altersklasse M 55 den zweiten Platz. Wilfried Ebhardt tat sich da im ungewohnten Gelände schon etwas schwerer. Während Uwe Westphal sich bei seinem ersten Start in der Klasse M 50 im Vorderfeld befand. Der vierte Platz in der Klasse M 60 durch Günther Siebrecht und der achte von Dietrich Tänzer deuten die Möglichkeiten des M 60-Team des PSV für die Straßenläufe im Frühjahr an.
Bei den Frauen über 4170 m setzte sich die einheimische Vera Kilian-Siebert erst zum Schluss deutlich durch. Lange lief sie in einer vierköpfigen Gruppe, zu der auch überraschend die PSVerin Monika Woehleke gehörte. Die 47jährige, die in den letzten Monaten durch gezieltes Krafttraining und der Verbesserung der Laufmotorik enorme Fortschritte machte, griff sogar nochmals die zwanzig Jahre jüngere Ivonne Conrad an. Auch wenn die Cottbuserin letztlich den Angriff abwehren konnte, überraschte Monika mit ihrem vierten Platz im Gesamteinlauf, womit sie souverän die Klasse W 40 gewann.
Auch die jüngsten Vertreter des PSV überzeugten.
Bei den 14jährigen Jungen eifert Mike Engelbrecht seinen Eltern Stefanie und Udo nach und wie selbstverständlich siegte er über 2420 m nach 7:59 Min. Einen zweiten Platz bei den 15jährigen Mädchen erreichte Julia Höhre, die nach ihrer Schilddrüsen-Operation endlich wieder Spaß am Laufen fand und hinter der hessischen Spitzenläuferin Randi Bornmann aus Fuldabrück nach 8:18 Min. den zweiten Platz belegte.
Das Fazit von Trainer Winfried Aufenanger fiel folglich positiv aus: "Die heutigen Cross-Ergebnisse haben gezeigt, dass die Grün-Weißen Ausdauersportler auf dem richtigen Weg sind! Dies gibt genügend Motivation für das weitere Training!"

Und hier die direkten Äußerungen im Ziel:

Jürgen : "Ein schwerer Cross, aber es ging gut! Ich muss mir jetzt schnell etwas anziehen!"
Jörn: "Es war eine harte Strecke. Bei diesen Bedingungen war es ein hartes Rennen, das viel abverlangt hat. Vor allem nach dem gestrigen Hügeltraining bin ich sehr zufrieden!"
Alex: "Ich weiß nicht so recht was ich sagen soll. Ich bin erst mal platt!. Aber es war schon o.k.!"

 

Erfolge der PSV-Youngster bei den Vereinsmeisterschaften der TG Wehlheiden

Die Buchenau-Kampfbahn im Ortsteil Wehlheiden war Ziel für die jüngsten PSV-Talente.
Die TG Wehheiden hatte zur Vereinsmeisterschaft eingeladen. Die sechs- bis zehnjährigen PSV-Nachwuchstalente machten es ihren Vereinsvorbildern nach. Bei den Sechsjährigen war Tina Iffert, das Enkelchen des Abteilungsleiter, voll motiviert. Lediglich zwei Gleichaltrigen musste Tina den Vortritt im Dreikampf lassen. Der zehnjährige Jacques Thiel hielt zunächst mit 8,7 sec. über 50 m die Konkurrenz in Schacht auch nach 3,27 m im Weitsprung lag er in der Wertung noch vor. Nach dem Ballweitwurf mit 27,5 m verlor er die Führung und freute sich trotzdem noch über seine erzielten 783 Punkten und einem vierten Platz. Damit ließ er seinen Trainingskameraden Louis Wiegand hinter sich. Louis belegte aber in der M 11 mit 710 Punkten den dritten Platz. Und dann schlug sogar noch die Stunde von Louis als er im 1000 m Lauf mit 3:51,1 Min. einen grandiosen Sieg errang. Opa Werner war dann nach besonders stolz. Auch die beiden Trainer Brigitte Aufenanger und Patrick Marhuenda zeigten sich über das Ergebnis des kleinen PSV-Teams erfreut.


 

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