Michael Küppers mit Bestzeit über 10 km
Friedrich Iffert sammelt weiteren Marathon in Bremen

Es war kalt, es war nass - aber eine echte Läuferin und einen echten Läufer stört das nicht. Und echte Marathon-Fans auch nicht. Sie alle trotzten beim 3. swb Bremen-Marathon dem Wetter - und wurden belohnt. Knapp 4.000 Läuferinnen und Läufer gingen im Marathon, Halbmarathon und 10 km-Lauf an den Start, knapp 4.600 hatten sich vorangemeldet. Organisationsleiter Utz Bertschy war dennoch zufrieden: "15 Prozent Nichtantritte sind normal für eine Veranstaltung dieser Größe." Die Zahl der Voranmeldungen und damit die Resonanz auf den Marathon in Bremen bedeuten eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Zuschauern war es dem Wetter entsprechend etwas weniger, etwa 25.000 Fans feuerten die Läufer auf dem im Vergleich zum letzten Jahr noch einmal veränderten Kurs an. Doch diese unterstützten die Läufer nach Kräften und sorgten für eine klasse Stimmung an der Strecke, daran hatten auch insgesamt elf DJs ihren Anteil, die an den verschiedensten Stellen richtig Party machten. So zog Utz Bertschy nach getaner Arbeit auch ein positives Fazit: "Wir bemerken - trotz des sehr bescheidenen Wetters am heutigen Tage - dass der swb-Marathon immer mehr zu einem Teil dieser Stadt wird.


Auch zwei Kasseler waren in Bremen dabei. Friedrich Iffert, Abteilungsleiter der Leichtathleten des PSV Grün-Weiß Kassel, hatte noch am Vortag beim 18. Internationalen Kasseler Berglauf in bewährter Manier in der Organisation fleißig mitgearbeitet, morgens ging's dann nach Bremen. Friedrich, der über 200 Marathons gelaufen ist, wurde mit Platz 16 in der Altersklasse und Rang 848 in 04:11:41 belohnt. Michael Küppers, Mediensprecher des E.ON Mitte Kassel-Marathon, machte mit einem Stand im Rahmen der Marathon-Messe Werbung für den E.ON Mitte Kassel-Marathon und lief über 10 km als 183. und 23. in der AK 45 mit 48:07 eine neue persönliche Bestzeit. Die Begeisterung an der Strecke konnte er besonders spüren: Fast die gesamte Zeit war er auf "Tuchfühlung" mit dem Bremer "Fußballgott" Marco Bode, der von den Fans immer wieder ganz besonders angefeuert wurde. "Das hat mich richtig motiviert", so Küppers, der am Ende 33 Sekunden vor dem Ex-Nationalspieler ins Ziel kam, "aber dafür sah Marco viel lockerer aus."

 

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