Ippinghäuser Winterlaufserie mit PSV-Beteiligung gestartet

Der rührige TSV Ippinghausen rief zur großen Kuchentafel und 180 Läufer und Läuferinnen kamen an den Fuß der Weidelsburg.

Familiäre Atmosphäre und erste Standortbestimmung zu Beginn des Wintertrainings auf einer anspruchsvollen Laufstrecke im nahe liegenden Forst sind die Mosaiksteine einer gelungenen Veranstaltung. Die Athleten und Betreuer fühlten sich wohl.

Die ersten Kräftevergleiche gingen über 15 km an Markus Müller (OSC /PSV Kassel), Karin Lenz-Severin und über 4,2 km an Paul Skalski (beide TSV Obervorschütz) und Tanja Ruppert (SC Cattengau)

Dazwischen tummelten sich auch wieder erfolgreich zahlreiche PSVer. Kurz vor der am Nachmittag stattfindenden Vereinswanderung schnupperten sie schon einmal frische Waldluft. Auf der 4,2 km Distanz siegte Ellen Weber in der Frauen-Hauptklasse nach 18:00,0 Minuten. Die 25jährige Polizeikommissarin war zu diesem Zeitpunkt noch nie so schnell. Ihre erheblichen Trainingsanstrengungen in den letzten Wochen zeigen so mit die ersten Früchte.

Ohne aus sich voll herauszugehen entschied Uwe Messerschmidt nach 16:55 Minuten die männliche Jugend B für sich. Im Gesamteinlauf wurde der 17jährige Welleröder immer hin Achter.

In der M 60 gab es gar einen Doppelsieg durch Klaus Kropsch (20:10 Minuten) und Theo Hohmann (20:40 Minuten). Vor allem Klaus Kropsch signalisierte diesmal einen schmerzfreien Lauf. „Im kommenden Jahr werde ich wieder an meine letztjährigen Leistungen anschließen. Ich hoffe auf ein wieder erstarktes PSV-M 60 Team, “ deute der drahtige Schwarzhaarige gegenüber seiner offensichtlich erfreuten Ehefrau neue Zeiten an. Der agile, noch M 50er Wilfried Ebhardt kam nach 20:05 Minuten als Dritter ebenfalls aufs Treppchen.

Auf der 15 km Distanz führte lange Zeit der 31jährige Andreas Fischer das Feld an. „Ich habe heute bewusst, nach einer ersten guten Trainingswoche, kein taktisches Rennen gemacht. Daher habe ich am Anfang kräftig auf die Tube gedrückt, ohne Rücksicht auf die anderen Teilnehmer. Von daher bin ich mit meinen dritten Platz in 53:50 Minuten äußerst zufrieden, “ schilderte der Polizeioberkommissar die Rennsituation gegeben über seinem Trainer. Markus Müller profitiert letztlich von diesem Rennverhalten und siegte sicher in 53:07 Minuten. „So schnell wollte ich heute eigentlich nicht Laufen“, zeigte sich der Orientierer sichtlich überrascht.

Ari Feysi ließ es in der M 40 in 1:09:07 Stunden locker angehen. Dies passte dem sympathischen Läufer genau in seinen Trainingsplan. Die M 50 wurde nach 1:02:59 Stunden eine sicher Beute des HR-Mitarbeiters Wilfried Kahl. Ihm wurmte noch nachhaltig sein Frankfurter Abschneiden, als er beim Marathon nach 35 Km mit starken Muskelkrämpfen zum Gehen verurteilt war. „Es geht aufwärts“, war die knappe Erkenntnis des Caldeners.

In der M 60 blieben Jürgen Döring nach 1:25:06 Minuten als Siebter und Horst Hilmes nach 1:42:12 Stunden als 16. im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Während Jürgen Döringen beim Kassel Marathon im kommenden Jahr die 4 Stundengrenze als Ziel angab, konzentriert sich Hilmes auf seine Ausbildung als B Trainer für den Sommerbiathlon

Die Teilnahme auch am zweiten Ippinghäuser Serienlauf im Dezember ist schon wegen der eingangs erwähnten Kuchenbüfett  zu empfehlen, auch für Rainer Jöhnk, der diesmal schon nach wenigen Metern wegen einer Muskelverletzung aufgeben musste.

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