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MesseFrankfurtMarathon-
elf PSVer im Ziel Der
25. Frankfurter Marathon (messefankfurtmarathon) bildete am letzten
Oktobersonntag den Abschluss der großen deutschen Stadtmarathonläufe. Über
11 000 Marathonläufer hatten gemeldet, fast 9000 erreichten das Ziel in
der Messe Festhalle. Angenehme Temperaturen, aber störende starke Windböen
forderten von den Teilnehmern einiges ab. Die geschätzten 200 000
Zuschauer feuerten aber auch alle, vom
ersten bis zum letzten, an. Zahlreiche
ehemalige Sieger wie Herbert Steffny, Konrad Dobler, Steffen Dittmann,
Charlotte Teske oder Heidi Hutterer schnürten nochmals die Schuhe um in
der Marathonstaffel ihren Spaß zu haben. Auch
elf PSVer stürzten sich in das Unternehmen Marathon. Nach seiner durch
zwei vereiterten Zähne bedingte Aufgabe in München wollte Jürgen
Austin-Kerl zur eigenen Selbstbestätigung die klassische Strecke ohne
Rekordambitionen bewältigen. Der Hauptfeldwebel ordnete sich daher in der
Gruppe der ersten Frauen ein. Ein gleichmäßiges 3:30 Minuten Tempo pro
Km sollte dieses Unternehmen problemlos zum Abschluss bringen. Aber nach
14 km war durch erneute gesundheitliche Probleme der Ausstieg nur
folgerichtig. Während
dessen auch für Thomas Weber ein sicherer Lauf oberstes Ziel war. Und der
derzeit in Zagreb in Elternerziehungszeit wohnende Polizeioberkommissar
hielt sich an die Verabredungen. Im Rahmen der gleichzeitig ausgetragenen
Hessischen Meisterschaften gelang ihm als Elfter die beste nordhessische
Platzierung nach 2:43:59 Stunden. „Ich
bin heute so richtig glücklich. Den Marathon durchlaufen ohne irgendeinen
Einbruch war mein Ziel. Im kommenden Jahr möchte ich so richtig
angreifen. Die Stimmung durch die Zuschauer und der Einlauf in die
Festhalle haben ein regelrechtes Frösteln bei mir entstehen lassen,“
waren die ersten Aussagen Webers im Ziel, bevor er am Abend in einer 14stündigen
Busfahrt nach Zagreb zurückkehrte, nicht ohne anzukündigen, dass er mit
einer Gruppe von ca. 40 Läufern aus Kroatien am Kassel-Marathon
teilnehmen wird. Sichtlich
gerührt war auch Jost Wesemüller, der auf den letzten Kilometer durch
das Bankenviertel um die drei Stundengrenze rang.
Mit 2:59:30 Stund leistete der lange Blonde Maßarbeit. Von
3:19:00 Stunden in Düsseldorf im Mai steigerte sich der
Speditionskaufmann Kai Lipphardt auf 3:12:53 Stunden. Im Wirbel überlauter
Disco-Musik in der Festhalle konnte man dem Harleshäuser die Freude aus
dem Gesicht ablesen. Das
M 50 Team mit Martin Simon, Wilfried Kahl und Alfons Schmid hatte so im
Geheimen auf den Landestitel geschielt. Die Marschroute stand fest:
Alle drei im Bereich um 3:10 Stunden. Bis
35 km schien das Rezept aufzugehen. Martin Simon und Wilfried Kahl liefen
gemeinsam und Alfons Schmid etwas abgesetzt zu ihnen. Dann aber traf es
Kahl und Schmid. Während Martin Simon mit 3:13:31 sein Ziel erreichte,
durchlitten die beiden bis zum bitteren Ende die Marathondistanz.
Da half eigentlich nur die Aufmunterung durch die Zuschauer und er eiserne
Durchhaltewille. Nach 3:25 und 3:37 Stunden hörte sich das im Ziel wie
folgt an: Martin
Simon: „Ich habe mich konsequent vorbereitet. Diese Leistung habe ich
erwartet! “ Alfons
Schmid:“ Ich gestehe: Mein Training war auf Grund zahlreicher familiären
Verpflichtungen zum Schluss doch nicht mehr Zielgerichtet!“ Wilfried
Kahl: „Ab 35 km habe ich extreme Krämpfe, teilweise konnte ich nur mit
Gehen noch vorwärts kommen. Mir tut`s für das Team leid. Ich glaube bei
der Ernähung muss ich mich noch umstellen!“ Die
M 60 ohne Team, da nur Friedrich Iffert und Günter Hoffmann den Wettkampf
bestritten. Beiden geht es derzeit nicht um irgendeine Zeit sondern nur um
die Erhöhung der Anzahl ihrer bestrittenen Marathons. Und das sind die
neuen Zahlen: Günter Hoffmann 199 Marathons und Friedrich Iffert 190. Das
bedeutet, dass ihre Ziel von 200 schon demnächst erreicht wir. Und was
dann? Vielleicht wir es 2007 wieder ein Jahr des M 60 Teams zumal Dittrich
Taenzer, Bernd Albrecht, Wolfgang Hoppe, Gerold Kolter, Theo Hohmann,
Helmut Schulhauser, Helmut Schmale, Günter Döring, Klaus Kropsch und
andere neue Motivationen benötigen. Nicht
das Ziel erreichten nach Beinproblemen Kai-Uwe Dittrich und Reiner
Illigmann. Beide werden in den nächsten Wochen der entsprechenden
therapeutischen Behandlung durchführen lassen. Man sollte Ihnen daher
auch zurufen: „Kopf hoch, die Sonne wir auch für Euch wieder
scheinen!“ Außerdem
konnte man beobachten: Auf
der Messe wurde auch kräftig mit einem eigenen Messestand für den
Kassel-Marathon geworben. Das
PSV-Mitglied Christoph-Külzer-Schröder, Autor des Bestsellers Abenteuer
Marathon, präsentierte ein
neues Buch der Marathon-Queen Katrin Heinig-Dörre. Der Antrag der
Interessierten war groß. Wir wünschen auch hier die großen
Auflagezahlen des im Kasseler Agon-Verlag erschienenen Buches. Das
Fazit aus Frankfurt: Die klassische Strecke gewinnt in Deutschland
weiterhin an Sympathien. Marathon bietet immer wieder Überraschung. Zwei
Dinge sollte man berücksichtigen: Ein gesunder Körper und die richtige
zielgerichtet Vorbereitung sind
die Grundlagen für ein Erfolgserlebnis, das auch in den Alltag nachwirken
wird. Weitere Ergebnisse unter: www.mikatiming.de |
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