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Jürgen Austin-Kerl verteidigt seinen
Cross-Titel Schwierigste
Crossbedingungen fanden die Nordhessischen Crossexperten
bei den Titelkämpfen in Obervorschütz vor. Ein nicht rechtzeitig
abgenommenes Flatterband in der Einführungsrunde konnte Titelverteidiger
Jürgen Austin-Kerl (PSV) nur kurzfristig aus den Rhythmus bringen. Der
35jährige Hauptfeldwebel sprengte das Feld nach einem energischen Antritt
schon sehr früh. Der tiefe Boden machte dem Fuldataler nichts aus. Er war
in seinem Element und holte sich nach der langwierigen Verletzung (mehrere
Rippenbrüche)eine gewaltige Portion Motivation für die kommenden läuferischen
Herausforderungen. Seine Beurteilung: „Es
war ein äußerst Schwieriger Cross, den ich unter den Gesichtspunkten der
Zielsetzung von Crosslaufen als ein Aufbaumittel für die Saison für
optimal bewerte!“ Anders die Situation des erst am Donnerstag nach einem
harten Portugaltrainingslager zurückgekehrten Jörn Harland. „Ich war
heute eigentlich richtig kraftlos, aber Zielsetzung ist die Hess.
Crossmeisterschaften in Trebur und die Deutsche Halbmarathonmeisterschaft,
“ fand der 24jährige Gelnhäuser sehr schnell Erklärung für den großen
Rückstand zu seinem Vereinskameraden. Eigentlich wollte das PSV-Trio mit
Matthias Jahnke einen weiteren Titel für das Team erringen. Fünfzehn
Sekunden fehlten in der Teamwertung gegenüber der LG Baunatal/Fuldabrück,
ohne Alex Merkel, Markus Müller, die Portugalfahrer Andreas Fischer,
Klaus Brantsch und Matthias
Musick kam es nicht ganz unerwartet. Auf
die Altersklassen ist wieder
einmal verlass gewesen. Jürgen Austin-Kerl in der M 35. Der Borken
Theologe Martin Simon unterstrich mit seinem Sieg in der M 50 sein
gesteigertes Leistungsvermögen. Pech für Uwe Westphal, der sich auf dem
schwierigen Kurs eine Rückenverletzung zu zog und aufgeben musste. Damit
war das Team auf dem Weg zu einem möglichen Erfolg gesprengt worden. Die
M 60 wurde nur eine Woche nach seiner Bronzemedaille bei den deutschen
Seniorenmeisterschaften zu einer sicheren Beute von Helmut Schulhauser.
Zu einer festen Größe hat sich Theo Hohmann entwickelt.
Mittlerweile in der M 65 angekommen, fügte
er mit seinem Einzelerfolg einen weiteren Stein in seine umfangreiche
Titelsammlung hinzu. Zwangsläufe mit dem tollen Auftritt von Günther
Siebrecht nach Rückkehr von der Kilomandcharo -Besteigung, fiel auch der
Sieg in der M 60 Teamwertung an
den PSV. Die Drei beschäftigten sich nach dem Rennen weniger mit ihrem
Erfolg, als mit den Streckenbedingungen. Ihr gemeinsame Meinung:
„Die Strecke verlangte alles von uns ab. Die Witterungssituation
hat sie für uns Seniorensportler eindeutig zu schwierig gemacht. So kann
aber eben Cross sein!“ Bei
den Frauen fehlten mit Ellen Weber, Stefanie Struschka aufgrund des
Portugallehrgangs und verletzungsbedingt Monika Wöhleke die amtierenden
Hessenmeisterinnen. Aber die PSV-Ladies freuen
sich über den zweiten Platz in der Teamwertung und den Siegen in der W 45
Astrid Bardenheuer vor Ute Fischenich und dem Sieg von Ilse Gutschank in
der W 50. Der
PSV-Nachwuchs überzeugte ein weiters mal. Eine Woche trainierten
Julia Höhre und Katherina Göke im PSV-Trainingslager an der
Algarve. Julia gelang mit Hanna Joachimmeyer ein glänzender Doppelsieg in
der weiblichen Jugend B und den Teamerfolg. Sie lagen mit Katherina vor
den Mädels der TSG
Niederelsungen. Auch Till Ojciec lief als Dritter auf einen Medaillenplatz
bei der Männlichen Jugend A. Till überzeugt durch den Mut „ohne wenn
und aber“ an die
Geschwindigkeiten heranzugehen. Er versteckt sich nicht. Diese Einstellung
mit einem weiteren Verbessern der Trainingseinheiten kann nur zur Spitze führen. Fazit:
Auch ohne die Teilnehmer des Portugaltrainingslagers stelle der PSV mit
zehn Siegen das erfolgreichste Team. Jetzt
geht aller Blick optimistisch auf die Hessischen Crossmeisterschaften in
Trebur. |