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Doppelsieg
für Anna und Lisa Hahner Süddeutsche Juniorenmeisterschaften in St. Wendel„Ziel
ist der Doppelsieg“, wurden die Anna und Lisa Hahner in
osthessensport.de zitiert mit Blick auf ihr erwartetes Ergebnis für die Süddeutschen
Meisterschaften der Junioren in St. Wendel. „Wir haben uns gezielt auf
den Wettkampf vorbereitet, wobei unser Highlight natürlich die Deutschen
Junioren Meisterschaften in drei Wochen in Regensburg sein werden“, so
die Lauf-Zwillinge. Stressige
Wochen, hervorgerufen durch gestiegene Anforderungen während ihres
Studiums an der Uni Mainz, lagen
hinter ihnen. In einem gemischten Lauf mit den Junioren wollten beide auf
Bestzeit laufen. Leider
versteckten sich im wahrsten Sinne des Wortes die Junioren hinter den
beiden. Als die Uhren nach den ersten 1.000 m
3:23 Minuten anzeigten, war klar, dass die angestrebten 16:20
Minuten nicht mehr erreichbar waren. Anna übernahm das Geschehen und lief
teilweise mit 100 m Vorsprung vor den Junioren. Auch Lisa hatte sich
zwischenzeitlich von den männlichen Mitläufern abgesetzt.
Für
die Fachleute hier die 1000 m Zwischenzeiten von den schnellen Zwillingen.
3:23 (3:24) -
3:19 (3:23) - 3:20 (3:23),- 3:25 (3:26) -
3:22 (3:21). Letztlich liefen Anna 16:48,53 Minuten und Lisa
16:58,49 Minuten, ihre bis dato zweitschnellsten Zeiten. Während
man Anna (Foto links) im ersten Moment eine gewisse Enttäuschung ansah,
die aber wieder schnell verflog, zeigte sich Lisa äußerst zufrieden, hat
sie doch ihre zuletzt aufgetretenen gesundheitlichen
Probleme überwunden. Ihre
Schnelligkeiten zeigten dann beide, als sie nach der Siegerehrung im
Sauseschritt noch den Zug nach Mainz besteigen konnten. Zuvor betonten sie
aber „Jetzt kann Regensburg kommen. Wir wollen unsere Medaillensammlung
erhöhen!“ Julia
Höhre, mit der schnellsten Zeit über 400 m
nach St. Wendel angereist, ging auf Bahn zwei die ersten 200 m mit
26,71 Sekunden gleichauf mit ihren schärfsten Gegnerinnen an. „Ich fühlte
mich hervorragend locker und glaubte an meine Chance“, beschrieb sie die
Situation. In der Zielkurve verspürte sie einen plötzlichen heftigen
Schmerz im Rücken mit Ausstrahlungen in die Beine,
sodass die 20-Jährige die Geschwindigkeit nicht mehr halten
konnte. Der Sieg ging an Verena Kaiser in 57,59 Sekunden. Julia musste
sich sofort in ärztliche Behandlung begeben und wird in den nächsten
Tagen intensivere Untersuchungen über sich ergehen lassen. Für
Wiebke Herbold war eigentlich das Rennen über 800m schon kurz nach dem
Start gelaufen. Sie kam nie in ihren gewohnten Schritt. Einen Tag nach der
letzten mündlichen Prüfung fehlte ihr die Frische,
um an die zuletzt in Borken (2:17,93) gezeigten Leistungen
heranzukommen. „Gestern Abend fühlte ich mich beim Einlaufen im
Olympiastützpunkt Saarbrücken durchaus locker. Im Moment fehlt mir die
Erklärung zu meiner heutigen Leistung, “ war die 21-jährige
Lehramtsstudentin der Uni Kassel beim Auslaufen sprachlos. Mit 2:24,89
Minuten kam sie als Siebte knapp vor Laura
Hoppe (SSC BSA) ins Ziel. Weitere
Ergebnisse www.leichtathletik.de
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