Steffi Wiesmair ganz stark am Hochfelln

 

„Mit dem fünften Platz hätte ich nicht gerechnet.“ Das war die erste Reaktion von Stefanie Wiesmair, nachdem sie beim Hochfelln-Berglauf  dieses tolle Ergebnis erzielt hatte. Der weltweit bestbesetzte Berglauf, der als Grand Prix ausgetragen wird und bei dem die Berglauf-Weltelite startete, war für Steffi der Höhepunkt der letzten Monate. 

Im Rennen waren auch die beiden Berglauf-Weltmeister Andrea Mayr (Österreich) und Jonathan Wyatt (Neuseeland), die den Hochfelln-Lauf gewannen.  „Die beiden sind aber in einer anderen Dimension gelaufen“, sagte Steffi.  „Mrs. Zuverlässig“ vom PSV Grün-Weiß Kassel  hielt sich im „flacheren“ Teil an die Regensburgern Ellen Clemens. „Das hat auch gepasst - dann ging’s die Wände hoch und ich hab sie aus den Augen verloren. Ich habe mir das Rennen ganz gut eingeteilt, die ersten steilen Passagen liefen sich echt gut“, so die 30-Jährige, für die sich das  Training im Sand und auf dem Rad ausgezahlt haben. Oben musste Steffi dann auch gehen, „ich war aber überrascht, dass ich an Veronika UIrich so nah dran war.“ An der letzten Wand hat die Dauerläuferin aus Regensburg Steffi dann aber doch eine knappe Minute abgenommen. Der fünfte Platz nach 8,9 km bei einem Höhenunterschied von 1.073 Metern ist für die Rennsteig-Halbmarathon-Siegern des Vorjahres ein großer Erfolg.

„Allen in allem war’s ein harter Lauf, nicht zu vergleichen mit Straßenläufen. Ich werde nächstes Jahr meinen Fokus auf Bergläufe setzen und versuchen in die deutsche Berglaufelite reinzulaufen. Der Hochfelln-Lauf war da ein super Beginn“, freute sie sich.

Jetzt ist sie gespannt auf den Halbmarathon in Köln und hofft, gemeinsam mit Silke Optekamp und Simret Restle  eine gute Mannschaftszeit zu erzielen.

 
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