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PSV-Youngster überzeugen in Koblenz

Zur Belohnung gab es noch ein Foto mit Sabrina „Mocki“ Mockenhaupt, die zuvor auch über 5.000 Meter mit 14:59,88 Minuten die Norm für die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlinv.l. Robel, Mocki, Thomas erfüllt hatte. Für Thomas Thyssen und Robel Mesgena ein schöner Abschluss eines gelungenen Abends in Koblenz. 

Beim traditionellen „Mini-Internationalen“ gingen die beiden jungen Athleten des PSV Grün-Weiß Kassel über die 5.000 m-Distanz ins Rennen. Für Thomas Thyssen, eineinhalb Wochen zuvor Sieger beim Halbmarathon im Rahmen des E.ON Mitte Kassel Marathon, war es er erste Auftritt auf der Bahn. Erst wenige Tage zuvor hatte er erstmals die Spikes getestet. Zehn Runden machte Thyssen Führungsarbeit, dennoch sprang am Ende mit 15:22,65 Minuten eine klasse Premieren-Zeit für ihn heraus, die Hoffnung für die Zukunft macht. Erst seit wenigen Monaten startet er für den PSV und verfügt über großes Potenzial. „Thomas hat viel Biss“, freut sich Trainer Winfried Aufenanger über seinen Schützling.

Der zweite PSV-Athlet mit Biss war in Koblenz Robel Mesgena. Die grün-weiße v.l. Thomas Tyssen und Robel Mesgena Nachwuchshoffnung ist in den letzten Monaten bereits von Sieg zu Sieg geeilt und hat als B-Jugendlicher die zum Teil ältere Konkurrenz düpiert. Ein paar Tage nach dem Nordhessen-Titel über 1.500 Meter, wo er erstmals mit 3:59,68 Min. unter vier Minuten blieb, siegte er auch in Koblenz über 5.000 m in 14:54,20 Min. bei den B-Jugendlichen. Robel, der derzeit eine Einzelhandelskaufmannslehre absolviert, setzte sich damit jeweils an die Spitze der DLV-Bestenliste. Der Eritreer bestätigte damit einmal mehr, dass er momentan zu den großen Leichtathletik-Talenten gehört. Nach seinem deutschen Vizemeistertitel im Cross will er nun den 3000 m Sieg bei den deutschen Titelkämpfen in Rhede Anfang August.  

Lisa Hahner 16:54,02 Min. und Dörte Nadler 17:23,14 Min. verpassten zwar das angepeilte Ziel, in Abwesenheit der verletzt zuschauenden Anna Hahner, mit 16:30 Minuten die Norm für die U 23-WM zu laufen, deutlich. Ihre Zweiten bedeuteten aber persönliche Bestmarken. Beide zeigten einen außergewöhnliche Kampfeinstellung auf der zweiten Hälfte der zwölfeinhalbrunden Distanz. Tempomacher Julian Flügel konnte letztlich Lisa noch unter die 17 Minutenmarke ziehen.

 


Robel  - kurz nach dem tollen Lauf

 

 
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