PSV-Männer- Team erneut auf Medaillenplatz
Nach dem Vizemeistertitel über 10 km Straße vom September letzten Jahres lief ein kämpferisches PSV-Männer-Team erneut bei Deutschen Meisterschaften auf einen Medaillenrang. Bei den Halbmarathonmeisterschaften in Griesheim lagen sich Markus Jahn, Marco Schwab und Thomas Schönemann nach dem dritten Platz in den Armen. Nach 3:29:53 lief das Trio hinter dem Überraschungssieger SG Wenden (3:25:54) und der LG Ohra-Hörselgas (3:26:36) über die Ziellinie. Das Ziel schein zwischenzeitlich mal in weite Ferne zurück zu sein, als Jörn Harland bei 10 km ausstieg. Aber es ging ein Ruck durch das Team. Thomas Schönemann im Winter zum PSV gestoßen, schloss die Lücke und steigerte seine persönliche Bestzeit mit 1:10:56, um fast sechs Minuten. „ Es ist einfach gail was heute
passiert ist. Ich bin einfach in den letzen Wochen ständig überrascht
worden. Nach meinem Erlebnis vom letzten Jahr in Schotten wollte ich
eigentlich diese Distanz nicht so schnell wieder laufen, sagt der
30-Jährige. „ Aber das Training mit Winfried Aufenanger und dem
PSV-Team scheint sich auszuzahlen“, so der Breitenbacher. Eigentlich wollten die Frauen ebenfalls eine Medaille erlaufen. Aber es kam dann anders als geplant. Am Tag vor dem Wettkampf mussten Tanja Nehme und Steffi Wiesmair aufgrund von unterschiedlichen Verletzungen endgültig passen. Nachdem Simret Restle bereits ihren Halbmarathon zwei Wochen zuvor in Berlin absolvierte und nun ganz in der Vorbereitung auf die 10000 m DM in Essen steckt, lagen die Hoffnungen von Silke Optekamp und Katrin Arndt nur auf den Einzelplatzierungen. Silke kämpfte gewohnt, wie nicht anders zu erwarten. „Ich hatte ab 15 km vor und hinter mit keine konkrete Konkurrenz., daher lief ich mein Rennen nur sicher zu Ende“, war ihr kurzes Fazit. Ihr fehlt es diesmal an der sonst gewohnten euphorischen Freude im Ziel. Platz 5 in 1:17:11 Stunden sind aber da doch ihre beste Einzelplatzierung bei Deutschen Meisterschaften. „Die Strecke lag mir einfach nicht! In Kassel werde ich mich über den Halbmarathon meinen Kasseler Freunden sicherlich besser präsentieren,“ schaute die Mönchengladbacherin schon wieder in die Zukunft. Klein Emil war dabei, an ihm konnte es nicht gelegen haben, dass seine Mutter Katrin Arndt diesmal überhaupt keinen Bezug zum Wettkampf bekam. War es vielleicht der Ausfall der Mannschaft? Jedenfalls kullerten bei der 24jährigen einige Tränchen über ihr Abschneidens. Eigentlich sollte diesmal die Traumgrenze von 1:20 Std. fallen. „Kopf hoch! Möchte man Katrin zurufen, es wird wieder besser Zeiten geben!“ Mit 1:25:09 Stunden erreicht Katrin dann das Ziel, der 2,5 km langen Pendelstrecke. Martin Wonke, Daniel Gebert, oder Paul Skalski hat insgeheim auch stärkere Leistung erwartet. Weitere Ergebnisse. www.leichtathletik.de
W.A. |
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