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Kipkorir
und Zadorozhnaya in Kassel vorn Gelungene
Rückkehr als Abendveranstaltung: Am längsten Tag des Jahres waren die
Sieger beim 31. Kasseler Citylauf unter dem Motto „Kassel läuft in
die Nacht“ schnell unterwegs. Sowohl der BKK-Ladies-Cup ( 5 km) wie
auch der Lauf der Asse ( 10 km) wurden erst kurz vor dem Ziel im Spurt
entschieden. Im
BKK-Ladies-Cup, seit 15 Jahren im Programm, gab es mit der Russin Elena
Zadorozhnaya erstmals seit dem Sieg von Irina Mikitenko im Jahr 2000
wieder eine weiße Gewinnerin. Die 32-Jährige Olympiavierte über 1.500
Meter von Athen 2004 und WM-Bronzemedaillengewinnerin 2003 über 3.000
Meter spielte ihre Sprintstärke auf den letzten Metern aus und gewann
in 15:18 Minuten vor Tsige Worku (Äthiopien, 15:19), der Kasseler
Siegerin von 2007, Caroline Chepkwony (Kenia, blieb mit 15:22 noch unter
ihrer Siegerzeit von vor zwei Jahren), Monca Wangari (Kenia, 15:29) und
der Ukrainerin Olena Ocheredko (15:34). Elena Zadorozhnaya hatte sich im
letzten Jahr im Vorlauf über 5.000 m bei den Olympischen Spielen einen
Achillessehnenriss zugezogen und feierte nun ein erfolgreiches Comeback.
Beeindruckend der Auftritt der 21-jährigen Holly Rowland (SG
Neukirchen-Hülchrath), die derzeit in England studiert und trainiert.
In 16:09 legte die Dritte der britischen Studentenmeisterschaften über
10.000 m als beste Deutsche zweieinhalb Minuten zwischen sich und den Nächstplatzierten
Katrin Sportzmann und Katrin Arndt (beide PSV Grün-Weiß Kassel). Im Lauf der Asse gab es die Wiederholung des Zieleinlauf von Oelde. Erneut war Paul Kipkorir (26) im Finish ganz knapp vor Julius Arile und sorgte für den 17. kenianischen Sieg in Folge beim Lauf der Asse in Kassel. Kipkorir lief in 28:39 die zweitschnellste Zeit nach Rop Rodgers 2001 (28:23) auf dem seit Mitte der Neunziger Jahre bestehenden Streckenverlauf. Hinter Julius Arile (Kenia, 28:40) kam der junge Maurice Mosima (Kenia) als Dritter (29:20) ins Ziel vor Mutai Kiprop (Kenia, 29:34). Bei hatten lange in der Spitzengruppe mitgehalten, konnten aber am Ende dem flotten Tempo der ersten beiden nicht mehr folgen. Aleksander Sitkowski (Ukraine) wurde als bester Europäer Fünfter (29:39). Collins Kibet, zweimaliger Gewinner des Kasseler Citylaufs, blieb zwar in 29:43 noch unter seinen Siegerzeiten von 2006 und 2007, musste sich aber mit Platz sechs begnügen. Bester
Deutscher war auf Platz zwölf Heiko Baier (LG Fulda, 30:43), der das
Duell der beiden Osthessen in Nordhessen gegen Julian Flügel (PSV Grün-Weiß
Kassel, 30:49) nur wenige Stunden nach seinem Sieg bei den Hessischen
Meisterschaften in Baunatal über 1.500 m für sich entschied. Den
10 km-Volkslauf gewann erwartungsgemäß Peter Dallmann (LAG Wesertal)
in guten 33:28 vor Manuel Langlotz (PSV Grün-Weiß Kassel) und Daniel
Asare (PSV Grün-Weiß Kassel), die in einem Kopf-an-Kopf-Finish in
35:00 beide persönliche Bestzeit liefen. Alle
Ergebnisse unter des 31. Kasseler Citylauf unter:
www.kasseler-citylauf.de
Fotos: mikü
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