News:

 

Simret Restle gewinnt klar in Frankfurt

Simret Restle vom PSV Grün-Weiß Kassel (1:15:33 h) und der Kenianer Edwin Kibowen (1:08:52 h) haben den 8. Frankfurter Lufthansa Halbmarathon gewonnen. Während bei den Männern die Spitze dicht zusammen lag, lief Simret Restle bei den Frauen ein einsames Rennen und hatte am Ende 1:33 Minuten Vorsprung auf die zweitplatzierte Emmily Biwott (Kenia; 1:17:06 h). Die 25-jährige PSVerin diktierte von Anfang das Tempo im Frauenfeld. Noch vor einer Woche litt die in diesem Jahr weiter verbesserte Restle bei den Deutschen Crossmeisterschaften unter einem Magen-Darmvirus. Nur für das Team ging sie in Stockach an den Start und blieb als Fünfte weit unter Wert.
„Ich bin überrascht, dass ich mich in kurzer Zeit wieder regeneriert habe ,“ freute sich die Modellathletin im Ziel in Rankfurt über ihren Nordhessischen Rekord. Den alten, von Vereinskameradin Stefanie Wiesmair gehalten, pulverisierte sie regelrecht und steigerte die Bestmarke um über vier Minuten. „Ich sehe mich nun für die weitere Saison und meinem Ziel, bei der Europameisterschaft in Barcelona über 5000 m an den Start zu gehen, gut gerüstet“, sprudelte es aus Simret Restle bei den zahlreichen Interviews im Ziel heraus.

Harland, Schwab und Reidick gerüstet

Mit soliden Ergebnissen standen Marco Schwab, Dr. Thomas Reidick und Jörn Harland ihrer Teamkollegin in nichts nach.
Allen voran stürmte der gebürtige Gelnhäuser Jörn Harland mit einer Zeit von 1:09:19 Stunden bei internationaler Besetzung über die 21,1 km auf einen guten fünften Platz. „Mit meinem Trainer Winfried Aufenanger hatte ich eigentlich nur einen lockeren, aber zügigen Tempodauerlauf im Bereich von 3:25 Minuten pro Kilometer und einer Endzeit von 1:12 Stunden abgesprochen“, so Harland. Als es dann aber bereits vom ersten Meter an in der zu Beginn des Rennens fünfzehnköpfigen Spitzengruppe einfach nur rollte, ging der Diplom- Verwaltungswirt das vorgegebene Tempo mit. Die Spitzengruppe verkleinerte sich sukzessive und löste sich bei Kilometer 14 durch eine Tempoverschärfung der beiden Kenianer im Feld gänzlich auf. „Für mich war es wichtig, dass ich das Tempo ab diesem Zeitpunkt immer noch hoch halten konnte und auch im Alleingang auf eine gute Endzeit kam“, bilanzierte Harland das Renngeschehen. Zufrieden mit seiner aus vollem Training erzielten Leistung geht er nun in das anstehende Oster-Trainingslager nach Texel.

PSV-Neuzugang Marco Schwab bestach mit einer eindrucksvollen Leistung,  Bis zur Tempoverschärfung der beiden Kenianer bei Kilometer 14 sorgte der Schwalmstädter für ein hohes Tempo in der Spitzengruppe und spulte gleichmäßige Intervalle von 3:18-3:19 Minuten pro Kilometer ab. Erst am Ende zollte er dem hohen Anfangstempo ein wenig Tribut, aber mit seinen 1:10:17 Stunden zeigte sich Schwab durchaus zufrieden und sieht sich auf einem guten Weg für die im Frühjahr anstehenden Wettkämpfe. Der Dritte im Bunde der Grün-Weißen, Dr. Thomas Reidick, lieferte in 1:24:28 Stunden eine solide Leistung ab. Der 50-jährige Kieferchirurg, der nach einem ärztlich Einsatz in Äthiopien nicht wie gewohnt trainieren konnte, zeigte sich zufrieden: „Die erzielte Zeit macht mir Hoffnung für ein gutes Abschneiden bei meinem Frühjahrshöhepunkt, dem Mainz-Marathon“, so Reidick. Hinter dem Friedberger Team belegte das PSV-Trio in der Teamwertung den zweiten Platz

Nun werden die weiteren Saisonhöhepunkte angesteuert: Während Harland am 18. April im schwäbischen Bad Liebenzell antritt, um bei den dort stattfindenden Deutschen Halbmarathonmeisterschaften mit seinen Mannschaftskollegen den Deutschen Meistertitel von 2009 zu verteidigen, möchte Schwab beim Wiener Marathon ein Ausrufezeichen setzen. Eine Zeit von unter 2:30 h ist das Ziel des Bautechnikers.

 

 


                   

 
Home
 
     
  © PSV Grün-Weiß Kassel - Leichtathletikabteilung