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Jörn Harland läuft in Mainz Bestzeit / Sprung in deutsche Top Ten

Der gebürtige Gelnhäuser Jörn Harland, der für den PSV Grün-Weiß Kassel startet, konnte beim am vergangenen Sonntag ausgetragenen Mainz Marathon, zugleich auch Austragungsort der Deutschen Meisterschaft Marathon,  einen spektakulären Erfolg verbuchen: den zweiten Platz in der Einzelwertung des Halbmarathons in neuer persönlicher Bestzeit von 1:07:52 Stunden.

Bereits Anfang April konnte der in Wiesbaden wohnhafte Langstreckenläufer in Aichach mit seinen Vereinskollegen den Deutschen Meistertitel im Halbmarathon erringen. Mit der dort aufgestellten Einzelleistung war der PSVer allerdings nicht zufrieden, sodass er in Mainz eine unbedingt eine ordentliche Leistung auf den Asphalt bringen wollte.

Mit bis zu 100.000 Zuschauern an der Strecke bewies der Novo Nordisk Gutenberg Marathon (der paralell zum E.ON Mitte Kassel Marathon stattfand) auch im zehnten Anlauf seine Anziehungskraft. Dauerapplaus von mehreren tausend Zuschauern - ganz besonders natürlich bei Einlauf der Sieger und Siegerinnen - und eine auch 2009 stimmungsvolle Kulisse ließen den Marathon-Tag in Mainz weiterhin zu einem Feiertag werden.

Bei zunächst läuferfreundlichem (für die Läuferinnen und Läufer aber erneut später deutlich zu heißem) Wetter von 15 Grad wurden setzte sich der Diplom-Verwaltungswirt in der Marathonspitzengruppe fest und lief gleichmäßige Kilometerabschnitte von 3:14 Minuten.

Ab Kilometer sechs wurde das Tempo merklich forciert, sodass Harland bis Kilometer elf alleine gegen den inneren Schweinehund kämpfend das Rennen bestreiten musste. „Bei Kilometer zwölf konnte ich wieder zu einer Gruppe von zwei Kenianern aufschließen und in deren Windschatten bis ins Ziel rennen“, analysiert der Verwaltungsleiter der vhs MTK den Wettkampf im Nachhinein. Die 10 km wurden in 32:22 Minuten passiert, was bereits auf eine Endzeit von 68:20 min hindeutete. Im Sog der Gruppe konnte Harland das Tempo allerdings leicht steigern und lief Kilometerabschnitte von 3:12 Minuten und 3:11 Minuten.

Die Uhren blieben letztlich bei 1:07:52 stehen. Dies bedeutete eine Verbesserung der vor Jahresfrist aufgestellten persönlichen Bestzeit um sieben Sekunden.

Wöchentliche Umfänge von 150 Kilometer bei einem oft harten Berufsalltag bildeten neben gezielt eingesetztem Intervalltraining die Grundlage für das erfolgreiche Halbmarathontraining des Wahl-Wiesbadeners.

Vor dem Brüder-Grimm-Lauf Anfang Juni möchte Harland nun noch einen schnellen Zehner in Angriff nehmen, ehe es Mitte Juni auf eine vierwöchige Südamerikareise geht.

Die Weichen für den weiteren Saisonverlauf sind auch klar gestellt. Harland möchte im Herbst dann endgültig sein Marathondebüt geben. „Ein bisschen Respekt vor der langen Strecke habe er schon“, so der Gelnhäuser, dessen Ziel es ist, eine Endzeit von unter 2:30 Stunden zu laufen.

Mit seiner Zeit von 1:07:52 hat sich Jörn Harland als Neunter in die Top Ten-Bestenliste der Deutschen Leichtathletik-Verbandes geschoben.

 

 


Ist nach seinem Halbmarathon-Lauf in Mainz nun unter den besten Zehn in Deutschland: Jörn Harland. 
                                                                       Foto: Rainer Illigmann, Foto honorarfrei bei Namensnennung 

 

 

 

 
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