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Helmut Schulhauser Vierter bei der Weltmeisterschaft

Es hat am Ende nicht ganz gereicht für einen Platz auf dem Treppchen, doch er war nah dran: PSV-Urgestein Helmut Schulhauser lief bei der Senioren-Weltmeisterschaft im finnischen Lahti über 800 Meter auf den vierten Platz in einer Zeit von 2:28,58 Minuten hinter Weltmeister Ragnar Jakobsen (Norwegen, 2:23,97), Sten Haglund (Finnland, 2:26,23) und Donald Mathewson (Australien, 2:27,24).  Der Endlauf war das erklärte Ziel von Helmut, dass es Platz vier wurde, darüber kann Helmut nun stolz sein. Denn  so schnell war er schon über zwei Jahre nicht mehr gelaufen. Nach dem Lauf war er zwar zunächst sehr enttäuscht, dass es nicht zu einer Medaille reichte, doch die WM war trotzdem ein Erlebnis. Herzlichen Glückwunsch, Helmut.

Robel hat es drauf

Robel Mesgena lief am Freitag beim internationalen Sportfest in Leverkusen die 1.000m als Zweiter in 2:27:06 Minuten, im letzten Jahr wäre das Platz drei in Deutschland in seiner Altersklasse gewesen. Robel überspurtete auf der Zielgerade noch vier Läufer. Im Feld waren einige der stärksten 800m- Läufer der B-Jugend. Leider wurde Robel am Ende disqualifiziert. Da 22 Läufer an den Start gingen, startete man in zwei Gruppen. Die zweite Gruppe startete in der Bahn vier unter anderem mit Robel. Etwa zehn Meter, bevor diese Gruppe auf die Innenbahn gehen durfte, bekam Robel einen Schubs und geriet auf die Nebenbahn. Dadurch lief er links statt rechts an der Markierungsboje vorbei. Die Kampfrichterin hat offensichtlich diesen Vorfall nicht bemerkt und hob die gelbe Fahne zur Disqualifikation. Auch eingelegte Proteste halfen nichts. Robel, der seine letztjährige Bestzeit um 13 Sekunden verbesserte, weiß allerdings jetzt, dass er ein hohes Niveau auch in der Endphase hat. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Rhede wird er nun die 3.000m angehen. Hier gibt es mit dem WM-Sechsten von Brixen, Fehr, aber einen klaren Favoriten. Seine Bestzeit beläuft sich auf 8:16. Robel steht in der Teilnehmerliste auf Platz zwei mit 8:44. Er hat also durchaus Medaillenchancen und in einem Endspurt gäbe für ihn durchaus eine Chance.

Julia Höhre wird in Rhede über 800m an den Start gehen und ist vorbereitet, ihre Bestzeit von 2:15, 80 Min. durchaus zu unterbieten. Allerdings wird sie es aufgrund der sehr starken Konkurentinnen es schwer haben den Endlauf zu erreichen.

Wiesmair und Menne überzeugen in Berlin

Bei der Citynacht  in Berlin über 10 Km unterzog sich Sabrina Mockenhaupt (Köln) einem letzen Leistungstest vor der WM, der mit ihrer Siegerzeit von 31:49 Minuten als gelungen bewertet werden kann. Die 28-jährige Stefanie Wiesmair (PSV) nutze nach einer längeren Wettkampfpause dieses Meeting zu einer Standortbestimmung, die mit 37:53 Minuten und der ausgezeichneten Gesamtplatzierung auf Platz 6. und damit drittbeste Deutsche erfreulich verlief. „Nach meinem Rennsteiglaufsieg habe ich einige Zeit an Achillessehnenproblemen gelitten. Nun scheint es wieder berauf zu gehen. Bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften in Otterndorf möchte ich nun mit dem PSV-Team angreifen", sah die Thüringerin schon in die Zukunft.

Ebenfalls nach einer krankheitsbedingten Pause stellte sich Hanna Menne wieder dem Starter und kam als Gesamt-Elfte mit 38.43 Minuten im Spitzenfeld an. „Auch ich werde jetzt die nächsten sechs Wochen nutzen, um mit meinem PSV-Kolleginnen Anna und Lisa Hahner und Dörte Nadler in Otterndorf um den Titel mitzulaufen", zeigte sich die 21-jährige Medizin-Studentin motiviert für die kommenden Aufgaben.

Steffi Struschka beim Sommernachtslauf vorn

Die 31-jährige Polizei-Oberkommissarin Steffi Struschka nutze eine Wettkampfpause von ihrer Hauptsportart Badminton zu einer Leistungsüberprüfung beim traditionellen Sommernachtslauf in Wiesbaden. Von Beginn an lief sie mit den stärksten Männern und zeigte mit 19:15 Minuten, dass sie immer noch über ein großes Leistungspotenzial verfügt.

 

 

 

 

 
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