
| 18.07.2010 |
Newcomer-Cup Gelsenkirchen |
| 01.07.2010 |
Neue Gürtelfarbe vor den Ferien |
| 01.07.2010 |
Deutsche Einzelmeisterschaften im Ju-Jutsu: Erfolg für PK-A Rado Mollenhauer |
| 29.05.2010 |
Thomas Siebert gibt Lehrgang in Kassel |
| 16.05.2010 |
Prüfung beim Ju-Jutsu Hochschulsportkurs |
| 26.12.2009 |
Erfolg auf der Spanish Open |
| 08.11.2009 |
Bilder vom Lehrgang mit Achim Hanke |
| 02.11.2009 |
PSV erfolgreich beim Unicup 2009 |
| 03.09.2009 |
Unisportgruppe auf dem Sensenstein |
Bericht vom 18.07.2010
Der Newcomer Cup in Gelsenkirchen - Ein erfolgreicher Einstieg
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| Am dritten Juli 2010 starteten insgesammt acht Wettkämpfer des PSV Grün-Weiß Kassel, darunter vier frischgebackene Träger des 5. Kyu (Gelbgurt), beim Newcomer Cup in Gelsenkirchen. Über 130 Kämpferinnen und Kämpfer hatte es an diesem Tag bei größtenteils strahlendem Sonnenschein und trotz des am Nachmittag anstehenden Fußball-WM-Spiels Deutschland-Argentinien ins Ruhrgebiet verschlagen, um sich in allen Altersklassen (Junioren wie Senioren) auf den zwei vorhandenen Mattenflächen zu messen. Gekämpft wurde wahlweise sowohl im Fighting- als auch im Duo-System. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen, aufgrund derer die Kampfzeiten für das Fighting herabgesetzt werden mussten, wurde das Turnier nicht nur für unsere Starter ein voller Erfolg. Hier bot sich für viele der anwesenden Ju-Jutsukas die sonst sehr seltene Gelegenheit, zum ersten Mal richtig Turnierluft in einem großen Starterfeld zu schnuppern, ohne gleich gegen sehr gute Kaderathleten antreten und normalerweise verlieren zu müssen. |
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| Herausragend an diesem Tag waren von unserer Seite vor allem die Kämpfe von Timo Kunert, der das Feld in diesem Turnier dominierte und sich damit einen wohlverdienten ersten Platz in der Gewichtsklasse M -69 kg erkämpfte. Ebenfalls über einen ersten Platz, und das auch noch direkt im ersten Turnier, konnte sich Christian Schubert in der oben offenen Klasse (+94 kg) freuen. Mit einem mehr als verdienten zweiten Platz in der Klasse U18 -55 kg fuhr Steffen Josephs, unser einziger Junior-Starter, nach hause. Sein einziger Gegner hatte sich den ersten Platz durch zwei Siege in drei Kämpfen hart erarbeiten müssen. Das Endergebnis im entscheidenden dritten Kampf, bei dem nur ein Punkt die Kontrahenten trennte, trägt der sehr guten Leistung beider Kämpfer eindrucksvoll Rechnung. Den sehr guten Medallienspiegel vervollständigten Alexander Kirnow (2. Platz - 85 kg), Malte Grohmann (3. Platz -94 kg) und Bastin Heß (3. Platz -77 kg). Insgesamt landeten also von unseren acht Startern sechs auf den ersten drei Plätzen. |
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| Trotz dreier Wermutstropfen (der langen Wartezeit für die U18 und die U21 Kämpfer, einer unglücklichen Verletzung des Finalgegners von Timo Kunert, und dem Fakt, dass dem Spiel der Nationalelf teils mehr Beachtung gezollt wurde als den sehr guten Leistungen der gleichzeitig kämpfenden Duo-Teams auf der Matte) war das Turnier für unsere Teilnehmer ein sehr gelungener (Wieder-)Einstieg in das Wettkampfgeschehen. Dafür geht ein großer Dank an die Ausrichter, die Kampfrichter und die vielen Helfer. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr und hoffen, dass auch andere Turniere, wie der Unicup (AdH Open), bei dem es auch eine Anfängergruppe gibt, eine ähnlich beeindruckende Resonanz bekommt. |
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Text/Bilder: Hess/Kirnow
Bericht vom 01.07.2009
Neue Gürtelfarbe vor den Ferien
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Wie jedes Jahr gab es auch dieses Mal eine Vereinsprüfung für die Kindergruppe der Frankfurter Str. kurz vor den Ferien. Für alle die etwas mehr Gelb auf Ihrem Gürtel haben wollen, heißt das, dass die Prüfung während des Trainings abgenommen wird. So können auch die Kinder, die noch nicht lange genug dabei sind dabei sein. |
| Ab der Farbe Orange wird es schon etwas spannender, hier müssen einzelne Prüfungsaufgabe und Kombinationen auch vor der gesamten Gruppe auf Anweisungs des Prüfers vorgezeigt werden. Aus dem Beinstellen wird die Außensichel, anstatt der Handballentechniken müssen Fausttechniken gezeigt werden. |
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Eine Prüfung ist immer wieder eine Ausnahmesituation für die Kinder - das wissen selbst die Erwachsenen Prüflinge. Um die Schützlinge sanft an den Stress einer Prüfung heranzuführen, hat sich das Konzept der Prüfung als Training für alle bewährt. Und auch dieses Mal konnten sich alle geprüften Kinder über die Urkunde und den nächsten Gürtel freuen! Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch! |

Text/Bilder: Martin Silbersack / Bastin Hess
Bericht vom 01.07.2010
Deutsche Einzelmeisterschaften im Ju-Jutsu: Erfolge für PK-A Rado Mollenhauer
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Am 19. und 20.06.2010 fanden in Bad Staffelstein die Deutschen Meisterschaften im Ju-Jutsu statt. Rado Mollenhauer vom PSV Grün-Weiß Kassel e. V., startete in der mit 16 Teilnehmern
besetzten Gewichtsklasse über 94 kg.
In der Vorrunde trat er gegen Michael Krebs aus Baden-Württemberg an, dem er sich im Vorjahr bei den Deutschen Polizeimeisterschaften in Lüchow geschlagen geben musste. In diesem Jahr wendete sich das Blatt mit einem deutlichen Sieg von 10 zu 1 für Mollenhauer. Die langen Schlag- und Tritttechniken ließen dem Kontrahenten dieses Mal kein Rankommen. Im Halbfinale traf er auf den Deutschen Vizemeister und Bundeskaderkollegen Jens Rechtenbach aus Sachsen-Anhalt. Mollenhauer beendete diesen Kampf nach nicht einmal einer Minute vorzeitig durch Ippon-Wertungen in allen Parts. Der Weg ins Finale war somit geebnet. |
| Im Finale sah er sich dem Vizeweltmeister aus der Altersklasse U21, Miguelle Mogge gegenüber. Im Vorjahr konnte sich Mollenhauer gegen Mogge in einem knappen Sieg den 3. Platz der Deutschen Meisterschaften erkämpfen. Dieses Mal hingegen wurde der Kampf durch Mollenhauer klar dominiert. Er verwies seinen Gegner noch vor Ablauf der Kampfzeit auf den 2. Platz. Rado Mollenhauer sicherte sich damit verdient den Titel des Deutschen Meisters im Ju-Jutsu." |
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Text/Bilder: Mollenhauer
Bericht vom 06.06.2010
Thomas Siebert gibt Lehrgang in Kassel
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Am Samstag, 29.05.2010, kamen über 50 Ju Jutsuka in den Genuß von Thomas Siebert und seinem Trainingspartner Andreas.
Thomas zeigte in insgesamt drei Stunden auf zwei Einheiten verteilt unterschiedlichste Ideen, Ansätze und "Bewegungsaufgaben" rund um das Thema "Tritttechniken". Der erste Teil hatte Tritttechniken in allen Distanzen zum Thema. Egal |
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ob Lang-, Mittel- oder Nahdistanz: Thomas hatte immer etwas im Repertoire
um den Partner einen Fuß oder Schienbein am Kopf, im Rumpf oder an den
Oberschenkel spüren zu lassen. Von Lowkick und Fußstoß vorwärts bis hin
zu eingedrehten, gesprungen Tritten war eigentlich für jeden etwas dabei.
Im zweiten Teil führte er die erste Einheit mit dem Thema "Übergang Stand/Boden nach Tritttechniken" |
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weiter. Mit neuen Ansätzen zu altbekannten
Techniken konnte Thomas auch hier eine Vielseitigkeit vermitteln, unter
anderem auch mit Techniken, die auch "urwaldtauglich" sind (für die Insider:-)).
Ausheber, Beinhebel und ein Rollwurf standen hier auf dem Programm.
Die angenehme Trainingsatmosphäre mit netten und motivierten Ju Jutsuka,
so wie einem sehr angenehmen Trainer rundeten den Lehrgang zu einer gelungenen
und interessanten Veranstaltung ab.
Für weitere Informationen über Thomas Siebert, der übrigens auch als Physiotherapeut tätig ist findet ihr auf:
http://www.physiobalance.eu
Wir bedanken uns daher bei Thomas und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen in Nordhessen!
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Text/Bilder: Gilbert Waninger
Bericht vom 02.11.2009
Prüfung beim Hochschulsportkurs Ju-Jutsu der Uni Kassel
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Seit 5 Jahren gibt es beim allgemeinen Hochschulsport der Universität Kassel den Kurs "Ju-Jutsu". In dieser Zeit formte sich nicht nur eine sehr homogene Trainingsgemeinschaft, sondern es wurden auch Trainingswochenenden gestaltet und Prüfungen initiiert. Höhepunkt war die Teilnahme an den Hochschulmeisterschaften im Ju-Jutsu in Jena im vergangen Jahr. Anlässlich der letzten Prüfung vom 28.04.2010 wurde eine der Teilnehmerinnen Lucia Zahradnícek interviewt... |
Lucy, Du hast soeben Deinen 3. Kyu Ju-Jutsu bestanden - Herzlichen Glückwunsch! -, wie
fühlst Du Dich und war es eigentlich sehr anstrengend?
Lucy: Natürlich sehr froh, dass ich die Prüfung bestanden habe. Bei der Prüfung
ist es immer schwierig, die Bewegungsabläufe, die man normalerweise gut kann,
dann auch richtig zu zeigen und nichts zu vergessen.
Du studierst in Kassel, richtig? Was genau studierst Du?
Lucy: Ich studiere Germanistik und Geschichte auf Lehramt für Gymnasien.
Ist da noch Platz für Ju-Jutsu und wie passt das zusammen?
Lucy: Ju-Jutsu passt super zu meinem Studium. Meine Fächer sind ja beide
Geisteswissenschaften. Wenn ich den ganzen Tag gesessen und gelernt habe,
dann ist es das Beste am Abend zum Abschalten Sport zu machen. Beim Ju-Jutsu
kann man sich noch mal richtig auszupowern und ist deshalb nachher nicht mehr so gestresst.
Wie lang machst Du Ju-Jutsu?
Lucy: Seit dem Sommersemester 2006.
Machst Du noch anderen Sport?
Lucy: Ja, ich rudere noch sehr viel, gehe laufen, mache Krafttraining und gehe ab und zu mal schwimmen.
Du bist einer der Kursteilnehmerinnen der ersten Stunde!
Der Ju-Jutsu Kurs ist nur einer von vielen Kursen der Universität Kassel. Warum bist Du immer noch dabei?
Lucy: Weil der Kurs gemeinsam mit den Übungsleitern mittlerweile auch eine
Gruppe ist. Durch die gemeinsamen Wochenenden, Weihnachtsfeiern, Grillen, etc.
ist eine Gemeinschaft entstanden. Ein weiterer Grund ist auch die Art, wie die
Übungsleiter eine gute Atmosphäre schaffen, so dass man immer fragen kann, wenn
man mal Hilfe braucht. Außerdem reizt mich am Ju-Jutsu, dass man immer wieder neue
Bewegungen lernt. Dadurch ist jedes Training anders.
Für Deine nächste Gürtelfarbe musst Du eine Landesprüfung besuchen und vorher in
einen Verein eintreten. Wirst Du das Ju-Jutsu auch weiterhin und nach dem Studium betreiben?
Lucy: Ich werde auf jeden Fall auch nach dem Studium mit dem Ju-Jutsu weitermachen.
Hoffentlich noch eine Weile in der Hochschulsportgruppe. Vielleicht ergibt es sich dann
irgendwann, dass ich die nächste Prüfung mache. Aber im Moment ist das noch nicht geplant.
Stell Dir vor Du studiertest Sport auf Lehramt an der Universität Kassel, würdest Du
ein Seminar über das Ju-Jutsu besuchen?
Lucy: Wenn ich wie jetzt bereits Ju-Jutsu machen würde, dann bestimmt. Sonst vermutlich
nur, wenn ich mich für Kampfsport interessieren würde.
Welchen Nutzen würdest Du dann dem Seminar ziehen wollen und wie würden die Anforderungen an diese Vorlesung aussehen?
Lucy: Ich würde dann gerne etwas über Theorie und Praxis des Ju-Jutsu erfahren.
Also einerseits ein bisschen Geschichte des Ju-Jutsu, Trainingslehre, sportphysiologische
Aspekte und die spezifischen Besonderheiten des Ju-Jutsu . Andererseits viel aus dem
praktischen Teil mit Technikschulung, Schulung zur Fehleranalyse und Tipps zur Anfängerausbildung.
Bei der letzten Hochschulmeisterschaft in Jena warst Du schon als Teilnehmer gemeldet,
musstest jedoch aus gesundheitlichen Gründen absagen! Hast Du Dir das Wochenende der
nächsten Meisterschaft schon frei gehalten?
Lucy: Ja, das steht schon im Kalender. Ich hoffe, dass es dieses Jahr dann klappt.
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Text: Lucia Zahradnicek / Martin Silbersack / Bilder: Timo Kunert
Bericht vom 26.12.2009
Alexander Kirnow erkämpft sich den 3. Platz
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Sehr kurzfristig wurde Alexander Kirnow zu den diesjährigen Spanish Open nach Madrid eingeladen. Dabei sollte das international
besetzte Turnier den Abschluss des Wettkampfjahres für Alexander darstellen.
So startete er für den PSV Grün-Weiß Kassel in einem sowohl qualitativ als auch quantitativ stark besetzten
Teilnehmerfeld in der Gewichstklasse bis 85 kg.
Dabei stach bei seinen Gegner die Ausrichtung auf den Part II, also dem Werfen, heraus. Doch Alexander konnte an diesem Tag nur
von einem seiner Gegener besiegt werden. Dieser dominierte auch den Rest des Teilnehmerfeldes und gewann in dieser Gewichstklasse.
In der Trostrunde ließ Alexander dann jedoch nichts mehr anbrennen und sicherte
sich die Siege noch vor Ablauf der Kampfzeit von 3 Minuten.
Der PSV gratuliert zum 3. Platz und freut sich jetzt schon auf weitere Treppchenplätze im Jahr 2010. |

Von links nach rechts: Vizepräs. der JJIF Borisov, den Präs. des spanischen Verbandes Sanches,
Präsident des DJJV Frese , Alexander Kirnow vom PSV Grün- Weiß Kassel und die Generalsekretätin der JJIF Stateva.
Text/Bilder: Martin Silbersack / Alexander Kirnow
08.11.2009
Lehrgang mit Achim Hanke vom 31.10.2009
| Hier findest Du den Link zu den Bildern vom Lehrgang mit Achim Hanke vom 31.10.2009: |
| http://fotoalbum.web.de/gast/Armin.Lesche/Achim_Hanke_311009Heiligenrode/ |
Bilder: Armin Lesche
Bericht vom 02.11.2009
Rado Mollenhauer vom PSV dominiert Uni-Cup
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4 Starter des PSV waren dieses Jahr bei der Ju-Jutsu Fighting-Meisterschaft in Jena
der Hochschulen in Deutschland vertreten. Dabei begann der Wettkampftag nicht sehr gut.
Timo Kunert startete in der Klasse bis 69kg. Hier wurde der Aufruf der Kämpfer durch keinen der Beteiligten vernommen und somit trat Timo beim ersten Kampf nicht an. Auch die anschließende Intervention beim Kampfgericht brachte keine Rücknahme der Entscheidung und somit startete Timo erst in der Trostrunde. Hier trat er gegen Hies Leonard aus Frankfurt an. Routiniert begann der Kampf für Timo und so konnte er nach 2 Minuten eine 6 Punkte Führung für sich verbuchen. Doch dann holte sein Gegner auf und am Ende verlor Timo den Kampf mit einem Punkt unterschied. |
| Das erste Mal Wettkampfluft schnupperte dabei Bastin Hess. Dieser startete ebenfalls mit Wettkampfpech. Sein erster Gegner in der Klasse bis 77kg hieß Bastian Schnitzler und kam aus Aachen, hier wurde der erste Uni-Cup überhaupt ausgetragen. Bastin lieferte sich mit seinem Gegener einen spannenden Schlagabtausch und konnte sich durch eine gute Wurftechnik und einen platzierten Treffer im Part I, also beim Treten und Schlagen, gut positionieren. Jedoch schaffte es keiner der beiden Kämpfer nach Ablauf der 3 Minuten Kampfzeit den Sieg davontragen. Auch die Auszählung der Ippon, der großen Wertungen, brachte keinen Sieger hervor. So musste Bastin in seinem ersten Kampf gleich in die Verlängerung. Und die beträgt beim Ju-Jutsu noch einmal 3 Minuten. Bastin fehlte nur noch ein Ippon im Part III, musste also seinen |
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Gegner am Boden Halten. Dieser hatte diesen Fakt erkannt und versuchte nun den Griffkontakt zu meiden.
Am Ende verlor Bastin mit wenigen Punkten unterschied.
Der kraftzehrende Kampf entschied letztendlich auch Bastins Trostrunde.
Hier konnte er sich gegen den Gegner nicht durchsetzen.
Rado Mollenhauer dominierte die Gewichtsklasse über 94kg. Der deutliche Klassenunterschied wurde schon
dadurch offenbart, dass er jeden Kampf nach 40 Sekunden vorzeitig mit Ippon in allen 3 Kampfparts entschied.
Die viel trainierten Fußtechniken machten es den Gegnern schwer Griffkontakt aufzubauen. Sollte es ein Gegner
dies jedoch einmal geschafft haben, wurde er von Rado konsequent mit seiner Lieblingstechnik dem Schenkelwurf
zu Boden gebracht. Die anschließenden Haltetechniken am Boden waren dann meist nur noch Formsache.
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Gudrun Senkel in der Klasse weiblich bis 70kg. Hatte ein schwieriges Teilnehmerfeld vor sich. So war die
mehrmalige Weltmeisterin Sabine Felser ebenso vertreten wie die Bundeskaderathletin Manuela Lukas. So ging
Gudruns Strategie gegen Manuela Lukas nur insoweit auf, dass Sie es schaffte den Kampf über die volle Zeit
auszutragen. Dies war anderen Kontrahentinnen nicht gelungen.
Letztendlich können alle Kämpfer mit Ihrer Leistung sehr zufrieden sein. Der PSV hat durch Rado Mollenhauer einen Titel mehr. Nun sind wir gespannt wo der nächste Uni-Cup ausgetragen wird - vielleicht sogar in Kassel... |
Text/Bilder: Martin Silbersack / Bastin Hess
Bericht vom 07.09.09
Unisport-Ausflug 2009
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Schon im letzten Jahr hat sich die Ju-Jutsu-Gruppe Uni Kassel ein Highlight des Jahres gesetzt. Ein Trainingswochenende
auf dem Sensenstein. Waren im letzten Jahr 4 Referenten anwesend, sollte das Wochenende auf Senssenstein 2009
von den verschiedenen Gastreferenten geprägt sein. Dazu wurden im Vorfeld gerade die Seminarteilnehmer nach Ihren speziellen Wünschen befragt.
So wurden die Referenten nach Ihrem Spezialgebiet rekrutiert. Für Boxtechniken sollte die Deutsche Vizemeisterin Annette Klose eingeladen werden. Diese viel krankheitsbedingt leider kurz vor dem Seminar aus. Doch die Verbindungen zu den anderen Vereinen in Kassel sind gut ausgebaut. So erklärte sich Dirk Bänfer vom KSV Auedamm kurzfristig bereit, sein Spezialgebiet der Stockabwehr in zwei Einheiten zu beleuchten. |
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Weiterhin war Kai Schröder eingeladen, um zu dem Thema Bodenkampf ohne Gi eine Trainingseinheit zu geben. Diese wurde durch einen
vom Ihm mitgebrachten Überraschungsreferenten zu einem der Höhepunkte des Seminars. So gab der mehrfache Europameister im Freefight Carlos Eduardo Lamperti
sein Können zum Besten. Seine Techniken des Brasilian Jiu-Jitsu setzten auch für die Dan-Träger neue Maßstäbe...
Für die Entspannung sorgte dieses Mal wieder Britta Runge mit Yoga. Nach den Übungen, welche dieses Mal wirklich entspannungsfördernd waren, konnten die Teilnehmer des Seminares noch Ausschwimmen gehen, oder die Sauna des Hauses besuchen. |
| Abgerundet wurde das Programm von den bereits bekannten Trainern des Unisports. Alexander Kirnow sorgte dabei am ersten Tag für das gelungene Warm-Up mit Wurftechniken. Auch das Burn-Out lag am letzten Tag in seinen Händen. Gilbert Waninger hatte dieses Mal das Thema: "Messer" - Wie verhalte ich mich in einer Auseinandersetzung? Einfache Techniken wurden hier mit kleinen Rollenspielen verknüpft. Martin Silbersack sorgte in der vorletzten Einheit für viel Schweiß und frische Luft. - Ein 5 km Lauf mit speziellen Ju-Jutsu-Einlagen brachte einige Seminarteilnehmer schon nah an Ihre Grenzen. |
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Letztendlich war das Wochenende sehr voll gestopft mit Einheiten aus verschiedenen Bereichen des Ju-Jutsu. Dies wurde auch von einigen befreundeten Vereinen dankend angenommen, welche das Training am Samstag kostenlos besuchen durften. Jetzt bleibt nur noch eines zu tun. Die Planung für das nächste Trainingswochenende sollte die Meßlatte natürlich noch etwas höher legen! - auch wenn das dieses Mal schwer fallen wird... |
Text/Bilder: Martin Silbersack / Gilbert Waninger

